CH217022A - Einrichtung zur Bremsung von Arbeitsmaschinen, insbesondere im Gefahrfall. - Google Patents

Einrichtung zur Bremsung von Arbeitsmaschinen, insbesondere im Gefahrfall.

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CH217022A
CH217022A CH217022DA CH217022A CH 217022 A CH217022 A CH 217022A CH 217022D A CH217022D A CH 217022DA CH 217022 A CH217022 A CH 217022A
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description


  Einrichtung zur Bremsung von     Arbeitsmaschinen,    insbesondere im     Gefahrfall.       Bei gewissen Arbeitsmaschinen, zum Bei  spiel solchen für die Herstellung von Gummi,  wird verlangt,     .dass    im Falle einer Gefahr,       wenn    zum Beispiel der Arbeiter versehent  lich mit der Hand in die Maschine gelangt,  ,die Maschine so     rasch    als möglich stillge  setzt wird.

   Beim Antrieb mit Elektromoto  ren, die     entweder    einen Läufer mit verhält  nismässig grossem Schwungmoment haben  oder die sich     aus    irgendwelchen     andern    Grün  den nicht schnell genug bremsen lassen,     be-          friedigt    das elektrische Bremsen des An  triebsmotors     in        Gefahrfädlen    nicht.  



  Wenn man nun den Motor abschalten und  mechanisch bremsen würde, so     müsste    dies  sehr     rasen    und plötzlich geschehen, was er  hebliche Erschütterungen     und    Beanspruchun  gen aller Teile der Maschine zur Folge hätte  und sehr     robuste    und kräftige     Bremsen    er  forderlich macht. Ausserdem wirkt in  Gummifabriken der überall vorhandene     TaIk-          staub    derart schmierend auf die Bremsflä  chen, dass     aus,diesem    Grunde die Wirksam  keit und Betriebssicherheit der Bremsen in    Frage gestellt ist. Aus diesen Gründen zieht  man beim elektrischen Antrieb auch die elek  trische Bremsung vor.  



  Die Erfindung besteht     in        einer        Einrich-          tung,    durch welche insbesondere im Augen  blick der Gefahr die     Kupplung    zwischen An  triebsmotor     und        angetriebener    Welle augen  blicklich ,gelöst     und    ein mit     letzterer    verbun  dener besonderer Bremsmotor     eingeschaltet     werden kann.  



  Er kann auf irgendeine Weise     elektrisch     gebremst werden. In der einfachsten Aus  führung wählt man     .einen    Motor mit Kurz  schlussanker, der durch Gegenstrom stillge  setzt wird.  



  Oft ist es,     erwünscht,    die     Maschine    nicht  nur     bis.    zum     Stillstand        abzubremsen,    sondern  sie über     einen    kurzen Weg zurückzudrehen,       damit    die Hand des Arbeiters möglichst  rasch freigegeben wird.

   Um das Mass für die  Rückdrehung     bestimmen    zu können, lässt sich  mit der angetriebenen Walde oder mit der       Bremamoto:rwelle    ein     Schleppschalter    kombi  nieren, der in dem Augenblick, wo die Be-           wegung    umzukehren beginnt, einen Kontakt  betätigt und beispielsweise ein Zeitrelais in  Tätigkeit setzt, das auf die Zeit, die dem     ge-          --ünschten    Weg entspricht, eingestellt wird  und den Bremsmotor im richtigen Zeitpunkt       abschaltet.    An Stelle des.

   Zeitrelais kann  auch eine     Tourenzählvorrichtung        verwendet.     werden, oder ein Endschalter, oder sonst eine  Vorrichtung, mit der sich der     gewünschte          Rücklaufweg    einstellen lässt.  



  Es ist     denkbar,    dass im Augenblick der  Gefahr zufällig keine Spannung im elektri  schen Netz vorhanden ist, so dass der Brems  motor versagt. Dieser Möglichkeit wird da  durch begegnet, dass beispielsweise ein Um  former, der den Gleichstrom für die     ausrück-          bare    elektromagnetische Kupplung zwischen  Hauptmotor und Maschine liefert, so gewählt  wird,     da.ss    er imstande ist, Gleichstrom zur  Bremsung des Bremsmotors zu liefern. Der  Umformer muss so grosse umlaufende Massen       aufweisen,    dass ihre lebendige Kraft genügt,  um auch im spannungslosen Zustand des  Netzes die Bremsenergie zu liefern.  



  Will man auf den bei Gegenstrombrem  sung erzielbaren Vorteil einer kurzen Rück  drehung nach dem Bremsen nicht verzichten  und die Gleichstrombremsung nur aushilfs  weise benutzen, so wird die Einrichtung mit  Vorteil durch ein     Minimalspannungsrelais    er  gänzt, das bei Ausfall der Netzspannung ab  fällt und zwangsläufig von Gegenstrombrem  sung auf Gleichstrombremsung umschaltet.  Wenn nun in diesem Zustand im     Gefahrfall          "Notschalter"    betätigt, das heisst der Steuer  stromkreis für die Einleitung der elektri  schen Bremsung geschlossen wird, so wird  nicht das Schütz für die Gegenstrombrem  sung, sondern ein anderes eingeschaltet, das    die     Statorwicklung    des Bremsmotors an den  Gleichstromgenerator des Umformers legt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Bremsung von Arbeits maschinen, insbesondere für denn Fall der Ge fahr, gekennzeichnet durch Mittel, durch welche die Kupplung zwischen Antriebs motor und angetriebener Welle augenblick lich gelöst und ein mit letzterer verbundener besonderer Bremsmotor eingeschaltet werden kann. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass der Bremsmotor druch Gegenstrom gebremst wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit der angetrie benen Welle ein Schleppschalter in Verbin dung steht, der im Anschluss an die Be wegungsumkehr wenigstens mittelbar den Bremsmotor abschaltet, sobald ein bestimm ter Rücklaufweg durchlaufen ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein zur Lieferung des Gleichstromes für die elektromagne tische Kupplung vorgesehener Umformer mit soviel Schwungmasse versehen ist, dass er bei spannungslosem Netz die erforderliche Ener gie für die Abbremsung des Bremsmotors mittels Gleichstrom liefern kann. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da-, durch gekennzeichnet, dass bei Ausfall der Spannung im Netz ein Minimals.pannungs- relais anspricht, welches die Gleichstrom bremsung des Bremsmotors vorbereitet.
CH217022D 1940-03-15 1940-03-15 Einrichtung zur Bremsung von Arbeitsmaschinen, insbesondere im Gefahrfall. CH217022A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846617C (de) * 1951-05-23 1952-08-14 Wilhelm Gustav Dipl-Ing Dienes Ruecklaufeinrichtung fuer Walzwerke, Kalander oder aehnliche Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846617C (de) * 1951-05-23 1952-08-14 Wilhelm Gustav Dipl-Ing Dienes Ruecklaufeinrichtung fuer Walzwerke, Kalander oder aehnliche Maschinen

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