CH217091A - Auf mehrere Wellenbereiche umschaltbare Abstimmvorrichtung. - Google Patents

Auf mehrere Wellenbereiche umschaltbare Abstimmvorrichtung.

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CH217091A
CH217091A CH217091DA CH217091A CH 217091 A CH217091 A CH 217091A CH 217091D A CH217091D A CH 217091DA CH 217091 A CH217091 A CH 217091A
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CH
Switzerland
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springs
tuning device
axis
switch
coils
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English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/63Contacts actuated by axial cams

Landscapes

  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description


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 Auf mehrere Wellenbereiche umschaltbare    Abstimmvorrichtnng.   Es ist bekannt, in    Hochfrequenzgeräten,   insbesondere in    Empfängern,   zur Wellenbereichumschaltung sogenannte    Spulenrevol-      ver   zu verwenden. Diese bestehen    aus   einer drehbaren Trommel, auf deren Umfang die    Spulensätze   für die verschiedenen Wellenbereiche angeordnet    sind.   Von diesen Spulensätzen wird jeweils    einer      .eingeschaltet,   indem die zu dem betreffenden    Spulensatz   gehörenden Kontaktpole mit ortsfesten Gegenkontaktpolen in Berührung gebracht werden.

   Der Vorteil dieser    Spulenmevolver   liegt in der kurzen Leitungsführung und in der geringen Zahl von Kontakten, da im Gegensatz zu Drehschaltern kein    Kontaktarm   mit Stromzuführung vorhanden ist. Der Nachteil dieser    Spulenrevolver   besteht jedoch darin, dass die Trommel, besonders bei einer grossen Anzahl von    Abstimmkreisen   und Wellenbereichen, ausserordentlich umfangreich und schwer werden und daher der Platzbedarf und die Massen, die in Bewegung gesetzt werden müssen, entsprechend gross sind.

      Beim.   Einstellen des    jeweiligen   Wellenbereiches werden sämtliche andern Spulen mitbewegt, wodurch diese infolge der    häufigen   Erschütterung in ihren    Werten   geändert werden können, so dass ein genauer    Abgleich   nicht erhalten bliebe. 



  Es ist ferner bekannt, diesen Nachteil zu beseitigen, indem man    unter   Beibehaltung des Vorteils einer kurzen    Leitungsführung   die Spulen um die    Achse   des    Wellenbereichschal-      ters   herum ortsfest anordnet. Hierbei besteht jedoch der oben bereits erwähnte Nachteil, dass eine Stromzuführung zum Schalterarm erforderlich ist. Ferner besteht im Gegensatz zu    Spulenrevolvern   nicht die Möglichkeit,    Edelmetallkontakte   anzuwenden, da der Schalterarm auf den Kontakten schleift, was sich bei    Spulenrevolvern   durch ein Abheben der Kontakte vor der Drehbewegung vermeiden lässt. 



  Zweck der Erfindung ist,    eine   auf mehrere Wellenbereiche umschaltbare    Abstimmvor-      richtung   zu schaffen, die die    Vorteile   dieser 

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 EMI2.1 
 bekannten Wellenbereichumschalter vereinigt und deren Nachteile beseitigt. Bei der erfindungsgemässen Abstimmvorrichtung sind die wahlweise einschaltbaren Spulen für die verschiedenen Wellenbereiche um die Achse eines Wellenbereichumschalters herum ortsfest angeordnet. Nach der Erfindung ist jeder Spule benachbart ein besonderer Federsatz zugeordnet, dessen Federn mit den Spulenanschlüssen verbunden sind.

   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung bestehen die gemeinsamen Gegenkontaktpole dieser Federsätze aus konzentrischen, kreisförmig um die Schalterachse angeordneten Stromschienen, welche zu dem Abstimmdrehkondensator und zu der zugehörigen Röhre führen. Hierbei erfolgt die Betätigung der Federn des jeweils einzuschaltenden Federsatzes von der Schalterachse aus mittels eines an ihr angeordneten Steuerteils zum Andrücken der Federn. Dieser Steuerteil kann eine Nocke zum Andrükken der sich selbst abhebenden Federn oder eine Kulissenführung zum Andrücken und Abheben der Federn sein. Nocken- und Kulissensteuerungen sind bei andern Wellenbereichschaltern an sich bekannt, jedoch gehört dort zu jeder Empfängerstufe nur ein einziger Federsatz und die Gegenkontaktpole bestehen dort im Gegensatz zur Erfindung auch aus Federn, die sich in den Federsätzen befinden.

   Ferner lassen sich mehr als zwei Wellenbereiche mit diesen Umschaltern im allgemeinen nicht erfassen, da sich die mit dem Drehkondensator verbundene Feder wahlweise nur mit einer von zwei Gegenfedern in Verbindung bringen lässt bezw. da. sich zwei Federn nur entweder kurzschliessen oder öffnen lassen. Ausfiilirungsbeispiele des Erfindungagegenstandes werden nachstehend an Hand der Figuren näher erklärt. Fig. 1 zeigt eine Aufsieht auf die Umschaltvorrichtung und Fig. 2 eine perspektivische Ansieht. Die Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten der L mschaltvorrichtung. In der Aufsieht gemäss Fig. 1 sind fünf Federsätze 1 bis 5 um die Schalterachse W angeordnet. Die Federn a bis d, die in Fig. 2 
 EMI2.2 
 sichtbar sind, sind in Fig. 1 unter dem Hebel e verdeckt.

   Die Stromschienen, welche die Gegenkontakte der Federsätze darstellen, sind mit A bis D bezeichnet und führen zu dem Drehkondensator und der zugehörigen Röhre, zum Beispiel einer Empfängerstufe. Die Kontaktstellen sind zweckmässigerweise mit Edelmetall überzogen. In der perspektivischen Ansicht nach Fig. 2 ist nur ein Federsatz 3 dargestellt. In der Achse W befindet sich eine Kulissenführung K mit einer Nase N, welche bei der Drehung der Achse W den Hebel e, welcher mittels der Feder f beweglich gelagert ist, in der Achsrichtung nach hinten drückt und diese Bewegung über das Isolierstück J auf die Federn a bis d überträgt. Diese Federn werden dadurch auf die Stromschienen A bis D angedrückt.

   Dreht man die Schalterachse W weiter nach rechts, so werden die Federn des Federsatzes 3 wieder abgehoben und die Federn des nächsten Federsatzes 4 auf ,die Stromschienen angedrückt. Das Isolierstück J, welches die Bewegung des Hebels e auf die Federn überträgt, ist in Fig. 3 nochmals für sich dargestellt. Dort sieht man einen Kontakt ag, welcher sich beim Abheben der Federn von den Stromschienen schliesst. Dieser Kontakt dient zum Kurzschliessen der Gitterkreisspule der betreffenden Stufe. Hierdurch ist eine besondere Abschirmung der einzelnen Spulen gegeneinander entbehrlich. Das Kurzschliessen ist dann notwendig, weil andernfalls die Eigenwelle einer nicht benutzten Spule in einem gerade eingeschalteten Wellenbereich liegen und Energie absorbieren kann. Die Spulen werden aber zweckmässig als Ganzes gegen die Spulen der nächsten Stufe des Gerätes abgeschirmt.

   Die ortsfesten Spulen können in Fig. 1 neben den Lötösen der Federsätze liegen. Sie können aber auch in Fig. 2 vor den Federsätzen um die Schalterachse selbst verteilt sein. Sie brauchen nicht unbedingt auf einem Kreisbogen angeordnet zu sein, sondern sie können sich auch längs der Schenkel eines 

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    Winkels   befinden, dessen Scheitel zum Beispiel oben liegt. 



  Die    Befestigung,der   Federn jedes Federsatzes erfolgt im    Ausführungsbeispiel      mittels   eines    quaderförmigen      Keramikkörpers   H    in      Fig.   4, in welchem sich Schlitze zum Ein- ,stecken der Federn befinden. In    Fig.   5    ist   eine Feder nochmals für sich    dargestellt.   Sie wird bis zum Ansatz    V   in den Keramikkörper eingeschoben, und dann werden die Laschen L umgebogen. Wenn Wert auf eine besonders geringe Kapazität gelegt    ist,   so kann man die mittleren Teile der Stege in dem Keramikkörper fortlassen. 



  Die im Ausführungsbeispiel    dargestellte      Kulissensteuerung   hat gegenüber    einer      Nok-      kensteuerung   mit sich selbst    abhebenden   Federn den    Vorteil,   dass die Ansprüche an die Qualität des Federmaterials geringer sind und immer ein guter Kontaktdruck gewährleistet    ist.   



  Die Federsätze brauchen nicht radial angeordnet zu sein, sondern .sie können auch parallel zur Achse gelegt sein. 



  Man kann    Blattfedern   oder Drahtfedern, deren Verwendung in    Wellenbereichschaltern   ebenfalls an sich bekannt ist, verwenden. Bei    Verwendung   von Blattfedern ist zwar    die   Kapazität der Federn    gegeneinander   verhältnismässig gross, jedoch ist bei nahe gegenüberliegenden Federn die    Induktivität   sehr klein, was gerade bei kurzen Wellen den Vorteil hat, dass die Spulen noch genügend gross werden und daher eine bessere Kopplung mit andern Spulen möglich ist. Falls dagegen auf eine kleine Kapazität Wert gelegt wird und die    Induktivität   entsprechend grösser sein kann, so    wird   man Drahtfedern    verwenden.   



  Eine andere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung    besteht   darin, dass der Hebel e als Arm an der Welle W befestigt    ist   und    jeweils   einen Federsatz andrückt. 



  Wenn die Federsätze, radial zur Welle, auf einem Halbkreis verteilt sind, lässt sich auf der diametralen    Gegenseite   der Nase N eine zweite Nase anordnen, so dass beim Weiterdrehen der Achse von der    Stellung   5 aus die andere Nase den Federsatz 1 betätigt. Die    Wellenbereiche   liegen dann also lückenlos verteilt auf dem Einstellbereich der Schalterachse. 



     D@ass   man besondere Rasten bei Wellenbereichumschaltung in bekannter Weise vorsehen kann, sei schliesslich noch erwähnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auf mehrere Wellenbereiche umschaltbare Abstimmvorrichtung, bei welcher die wahlweise einschaltbaren Spulen für :die verschiedenen Wellenbereiche um die Achse eines Wellenbereichumschalters herum ortsfest angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spule benachbart ein besonderer Federsatz (1 bis 5) zugeordnet ist, dessen Federn mit den Spulenanschlüssen verbunden sind, und dass die gemeinsamen Gegenkon- taktpole dieser Federsätze (1 bis 5) aus konzentrischen, kreisförmig um die Schalterachse angeordneten Stromschienen (A bis D) bestehen,
    welche zu dem Abstimmdrehkonden- sator und der zugehörigen Röhre führen, und dass .die Betätigung der Federn (a bis d) des jeweils einzuschaltenden Federsatzes (1 bis 5) von der Schalterachse (W) aus mittels eines an ihr angeordneten Steuerteils zum Andrük- ken der Federn erfolgt. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstellen mit Edelmetall überzogen sind. 2. Abstimmvorrichtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schalterachse eine Nocke befestigt ist, welche jeweils die sich selbst abhebenden Federn eines Federsatzes an die Stromschienen andrückt. 3. Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf jedem Federsatz (1 bis 5) ein längs der Federn angeordneter, an der Befestigungsstelle der Federn beweglich gelagerter Hebel (e) befindet, welcher von einer an :
    der Achse (W) befestigten Kulissenführung (K) betätigt <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 wird und diese Bewegung auf ein Isolierstück (J), an welchem die Federn befestigt sind, überträgt. 4. Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federsätze radial zur Schalterachse angeordnet sind. ä. Abstimmvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI4.2 Spulen um die Schalterachse herum neben den Lötösen der Federsätze angeordnet sind. 6. Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht abgeschirmten, jeweils nicht eingeschalteten Spulen zwangläufig kurzgeschlossen werden.
CH217091D 1940-03-02 1941-02-14 Auf mehrere Wellenbereiche umschaltbare Abstimmvorrichtung. CH217091A (de)

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