CH217265A - Skistock. - Google Patents

Skistock.

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CH217265A
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Inventor
Petrus Kjellstroem Alvar Eskil
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Petrus Kjellstroem Alvar Eskil
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/22Ski-sticks

Landscapes

  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description


  Skistock.    Skistöcke     bestehen        gewöhnlich    aus Bam  bus-,     Tonkinrohr    oder     dergleichen.    oder in       massiver    Form aus einer zähen Holzart. Ein  solchen     Skistöcken    gemeinsamer Übelstand       deg-t        darin,    dass sie bei Temperaturänderun  gen oder stärkeren Beanspruchungen eine  starke Neigung zum Bersten haben.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die  sen     Übelstand    zu beseitigen, und ist dadurch  gekennzeichnet, dass der     Sliistoekschaft    aus  mindestens drei Längsteilen besteht, die mit  einander verleimt sind, und die zum Beispiel  aus     Tonkinrohr,    Bambusrohr,     spanischem     Rohr, Esche, Hickory oder dergleichen     aus-          geschnitten    sind.  



       Verseuche    haben gezeigt, dass es: wohl die  Leimschichten sind, die den Skistöcken nach  der Erfindung ihre höchst     bemerkenswerte     Festigkeit verleihen, und     dass    man mithin,  anstatt das Leimen als notwendiges Übel zu  betrachten, darnach streben soll, im Stock  eine möglichst grosse Anzahl von Leimfugen  zu     erhailten.       Bei     einer    bevorzugten     Ausführungsform     dies     Erfindungsgegenstandes    wird dies, da  durch erreicht,     idass    jeder     Schaftteil        aus.    min  destens zwei     Schichten    zusammengesetzt ist,

    die     derart        miteinander    verleimt sind, dass der  Schaft im     Querschnitt    ausser     mindestens    drei  radial verlaufenden, zweckmässig symme  trisch     verteilten        Leimfugen,    noch     mindestens          ein        Vieleck        bildende        Leimfugen:    besitzt.

   Es  hat sich gezeigt;     dass    der Stock     durch    eine  derartige     Ausführung    besonders     gute        Festig-          keitseigenschaften        erhält.     



  In dem     zurechtgeschnittenen    Schaftteil       besteht    vorzugsweise die zum Bilden der       äussern        Stockpartie    bestimmte, im-     Quer-          schnitt    konkave Schicht aus einer härteren  Holzart,     beispielsweise        Hickory    oder Buche,  während für die innere Schichteine weichere       Holzart,    zum Beispiel Fichte oder     Eiche,    vor  gesehen ist.

   Ist der     Schaftteül    aus drei mit  einander     verleimten        Schichten        hergestellt,    so  kann die     äusserste    aus     Hykory    oder     Buche,         die mittlere aus Esche und die innere aus  einer     geeigneten    Fichtenart     bestehen.     



  Sind die Schaftteile aus Bambus-, Tonkin  rohr oder rohrähnlichem     Material    gefertigt,  so kann man gemäss einer     bevorzugten    Aus,       füh-rungsform    der Erfindung auch mit einem  verhältnismässig dünnwandigen Ausgangs  stoff hinreichend breite Leimfugen     dadurch     erhalten, dass die im     Ausgangsstoff    einwärts       r        gewendete    Seite im zusammengeleimten  Schaft nach aussen gewendet ist.  



  Die im     Querschnitt    nach aussen konkave       Vertiefung    jedes Schaftteils kann mit einem  weiteren Teil aus dem gleichen Material wie  das     des        Schaftteils    oder einem Teil aus an  derem Material als das des Schaftteils aus  gefüllt sein, und zwar über -die ganze oder  nur einen Teil der     Schaftlänge.     



  In beiliegender Zeichnung sind mehrere  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes     dargestellt..     



  In     Fig.    1 ist im     Querschnitt    ein aus drei  Teilen 1, 2 und 3 zusammengeleimter Ski  stock     gezeigt,    in     dessen    im Querschnitt drei  eckigem Hohlraum ein Verstärkungsteil, zum       Beispiel    ein Rohr     entsprechender    Form ein  gesetzt sein kann.     Fig.    2 veranschaulicht. .die  gleiche     Ausführungsform    mit. vier anstatt  drei     Schaftteilen;    in diesem Fall ist der  Hohlraum mit einem Kern aus gleichem oder  anderem     Material    als das. des Stockes aus  gefüllt.

   Die in     Fig.    3 dargestellte     Ausfüh-          rungsform    entspricht der nach     Fig.    3; nur  ist hier der Kern nicht vorhanden, so dass der  Hohlraum     unausgefüllt    ist oder ein im     Quer-          schnitt        viereckiges    Rohr aufnehmen kann.

    Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    4 ist  kein Hohlraum vorhanden; statt dessen kann  eine im Querschnitt kreuzförmige     Verstär-          kungsschiene,    zum Beispiel aus Aluminium,       al.s    Kernpartie des     Stockes    eingelegt sein;       Fig.    5 zeigt einen     aus    fünf     Schaftteilen    zu  sammengesetzten     Stock,    in dessen fünfecki  gen Hohlraum auch ein im Querschnitt  rundes Rohr eingesetzt sein kann.  



  In     Fig.    6 ist eine aus zwei Holzarten       zusammengeleimte    Platte veranschaulicht,  aus der     beispielsweise    .die aus den     Schichten       4, 5 bestehenden     Schaftteile    so ausgeschnit  ten und zusammengeleimt werden;

   wie     Fig.    7       zeigt.    Der auf diese     Weise        entstehende    Hohl  raum 6 kann unausgefüllt bleiben oder ge  rnäss     Fig.    8, die im übrigen     eine    der     Fig.    7       enltsprechende        Auisführungsform    zeigt, mit       einem    Kern 7     aus    der gleichen oder einer  andern Holzart als der des     Stockes    aus  gefüllt sein.     Selbstverstäadilich    ist es mög  lich, den Kern 7 aus mehr als drei Teilen       herzustellen.     



  In     Fig.    9 und 10 ist     im    Quer-     bezw.          Längsschnitt    nach der Linie     X-X    der     Fig.    9       eine        Ausführungsform    gezeigt, bei der die       Innenseite    jedes     Schaftteils    mit in den Hohl  raum 6 ragenden     Verdickungen    8 versehen  ist, ähnlich wie dies     bei    einem naturgewach  senen Bambusrohr an     dessen        Knotenstellen     der     Faill    ist.

       Diese        Verdickungen    tragen dazu  bei, die     Knickfestigkeit    des     Stockes    zu er  höhen.  



  Die     Schaftteile    können im zusammen  geleimten     Zustand    einen     Stock    mit drei- oder       mehreckigem    Querschnitt bilden und     besitzen          zweckmässig    eine     konkave    Form     zwecks    Ge  wichtsersparnis     und    zum besseren     Festhalten     des     Stockes.     



  Wie aus     Fig.    11 und 12 hervorgeht, kann  die innere Schicht     jedes        Schaftteils    aus zwei  Teilen zusammengeleimt     sein,        um        die    Zahl  der Leimfugen zu erhöhen.  



  Der Stock kann     gemäss        Fig.    2, 4, 8, 13       bis    16 massiv oder gemäss     Fig.    1 bis 3, 5 und  7, 9 und 10 mit einem im Querschnitt eckigen  oder     schliesslich    auch runden Hohlraum ver  sehen sein.     Ausserdem    ist es möglich, die für  den Hohlraum vorgesehene Verstärkung nur  im     untern        Schaftteil    anzuordnen und sie an  statt aus Holz, insbesondere Hartholz, aus  Metall herzustellen.

   Dort, wo die     innere    Ver  stärkung endet, kann eine äussere Verstär  kung, zum Beispiel in Form von     Drähten     oder Bändern,     hinzutreten.     



  In     Fig.    13 ist im     Querschnitt    ein aus     drei     Schaftteilen 11, 12 und 13 zusammengesetz  ter     Stock    dargestellt.     Fig.    14 zeigt, wie die       Schaftteile    aus einem rohrförmigen     Aus-          gangsmaterial        ausgeschnitten    werden, und es      ergibt sich,     .dass    für zwei Skistöcke drei  Stöcke des     Ausgangsmaterials    erforderlich  sind, und dass der Materialabfall relativ ge  ring ist.

   Zugleich     erhält    man bei dieser     Aus-          führungsfarm.    grosse Leimfugen, die ein gutes  Binden der Schaftteile gewährleisten und die  Festigkeit des Stockes bei     geringstmöglichem     und für     Biegungs-    und Knickbeanspruchun  gen besonders günstigem     Materialquerschnitt     erhöhen.  



  Die     Ausführung    gemäss     Fig.    15 unter  scheidet sieh von der nach     Fig.    13     lediglich     dadurch, dass die     konkaven        Vertiefungen,der     Schaftteile 11, 12 und 13 mit     Teilen    15 aus  dem gleichen oder einem andern Material als,  das des Stockes ausgefüllt sind, die sich über  einen Teil oder die ganze Schaftlänge er  strecken können.  



  Das     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    16  entspricht dem nach     Fig.    15; nur sind hier  nicht drei,     sondern    vier     Schaftteile    vor  banden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skistock, dadurch gekennzeichnet, dass sein Schaft aus mindestens- drei Längsteilen besteht, die miteinander verleimt sind. UNTERANSPRüCHE 1. Skistock nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schaftteil, aus min destens zwei Schichten zusammengesetzt ist, die derart miteinander verleimt sind, dass der Schaft im Querschnitt ausser mindestens drei radial verlaufenden Leimfugen noch minde stens ein Vieleck bildende Leimfugen besitzt.
    2. Skistock nach Unteranspruclh 1, da durch gekennzeichnet, @dass jeder Schaftteil aus, zwei Schichten der gleichen Holzart be steht.
    3. Skistock mach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da.ss jeder Schaftteil aus mindestens zwei Schichten verschiedener Holzart besteht. 4. Skistock nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaftteile aus einem rohrähnlichen Pflanzenkörper ausgeschnitten und .derart miteinander verleimt sind, dass die im Ausgangsmaterial einwärts gewendete Seite im zusammengeleimten Schaft nach aussen gewendet isst. 5.
    Skistock nach Unteransprwch 1, da- ; durch gekennzeichnet, dass die radial ver laufenden Leimfugen symmetrisch verteilt sind. 6 Skistock nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schaftteil im ; Querschnitt eine konkave Vertiefung besitzt. 7.
    Skistock nach Unteranspruch 6, @da- durch gekennzeichnet, dass die konkave Ver tiefung jedes Schaftteils mit einem Teil aus dem gleichen Material wie das, des Schaftes längs mindestens eines Teils der Schaftlänge ausgefüllt ist. B.
    Skistock nach Unteranspruch 6, da- @durcU gekennzeichnet, dass die konkave Ver tiefung jedes, Schaftteils mit einem Teil aus anderem Material als das des Schaftes längs mindestens eines Teils der Schaftlänge aus.- gefüllt ist. 9.
    Skistock nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengeleimten Schaftteile einen massiven Stock bilden. 10. Skistock nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass in die Mitte des Stockes eine Verstärkungsschiene eingelegt ist. 11.
    Skistock nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, @dass die Verst5,rkungs- schiene im Querschnitt kreuzfärmig ist. 12. Skistock nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Verstärkungs schiene aus Aluminium besteht. 13.
    Skistock nach , Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Stockmitte ein in der Längsrichtung verlaufender Hohl raum mit vieleckigem Querschnitt vorge sehen ist. 14. Skistock nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Stockmitte ein in der Längsrichtung verlaufender Hohl raum mit rundem Querschnitt vorgesehen ist.
    15. Skistock nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der Hohlraum mit einem Verstärkungsteil ausgefüllt ist. 16. Skistock nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass der VerstIrkungs- teil aus dem gleichen Material wie der Stock besteht. 17. Skistock nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass der Verstärkungs teil aus anderem Material als der Stock be steht. 18. Skistock nach Unteranspruch 13, da. durch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Hohlraumes mit einem Verstärkungsteil aus hartem Holz ausgefüllt ist. 19.
    Skistock nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Hohlraumes mit einem Verstärkungsteil aus Metall ausgefüllt ist. 20. Skistock nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Stockmitte ein in der Längsrichtung verlaufender Hohl raum vorgesehen und die Innenseite jedes Schaftteils mit in den Hohlraum ragenden, zur Erhöhung der Knickfestigkeit des Stockes dienenden Verdickungen versehen ist.
CH217265D 1940-04-10 1940-11-26 Skistock. CH217265A (de)

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