CH217288A - Verfahren zur Herstellung von zu walzenden Gussstücken aus Magnesium oder Magnesiumlegierung und Vorrichtung zur Durchführung desselben. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von zu walzenden Gussstücken aus Magnesium oder Magnesiumlegierung und Vorrichtung zur Durchführung desselben.Info
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- CH217288A CH217288A CH217288DA CH217288A CH 217288 A CH217288 A CH 217288A CH 217288D A CH217288D A CH 217288DA CH 217288 A CH217288 A CH 217288A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D7/00—Casting ingots, e.g. from ferrous metals
- B22D7/005—Casting ingots, e.g. from ferrous metals from non-ferrous metals
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Description
Verfahren zur Herstellung von zu walzenden Gussstüeken aus Magnesium oder Magnesiumlegierung und Vorrichtung zur Durchführung desselben. Es ist allgemein bekannt, dass man Ma gnesium bezw. Magnesiumlegierungen nur dann ohne ein Zubruchgehen des Ausgangs gutes verwalzen kann, wenn man, im Gegen satz zu andern Metallen, mit sehr geringen Stichabnahmen arbeitet, wodurch die Erzeu gung von Walzprodukten kostspielig wird.
3fan ging auch dazu über, vor .dem eigent lichen Auswalzen im Ausgangsgut zunächst eine Kornverfeinerung zu erzeugen, zu wel chem Zweck das Ausgangsgut verpresst oder vorgeschmiedet wird. Dieses Verfahren ist aber unwirtschaftlich und befriedigt in bezug auf die Güte des so erzeugten Materials nicht.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird gemäss vorliegender Erfindung auf das Guss- stück in der Kokille vor dem vollständigen Erstarren ein Druck ausgeübt, zum Zweck, eine solche Kornverfeinerung des Gefüges zu erzielen, da.ss das aus der Kokille kom mende Werkstück direkt verwalzt werden kann.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zur Durchführung des Verfahrens besitzt eine zweiteilige Kokille, bei der mindestens eine deren Giessformraum abgrenzenden Wände beweglich ist und Antriebsmittel be sitzt, durch welche sie nach dem Füllen der Kokille nach innen bewegt werden kann, wo durch auf den noch nicht erstarrten Guss- körper ein Druck ausgeübt wird.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in zwei bei spielsweisen Ausführungsformen dargestellt. An Hand derselben wird auch das Verfah ren selbst beispielsweise erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine geöffnete Kokille für prisma tische Blöcke im Aufriss, Fig. 2 einen Querschnitt durch die ge schlossene Kokille nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 eine Kokille für Flachschienen geöffnet im Aufriss und Fig. 4 einen Querschnitt durch die ge schlossene Kokille nach der Linie B-B der Fig. 3. 1 und 1' sind jeweils die Kokillenhälften, 2 der Eingusstrichter, der durch Deckel 2' nach erfolgtem Einguss abgedeckt werden kann. 3 ist der Einlaufkanal, 4 dessen Sack, .5 die Zulauföffnung zum eigentlichen Giess formraum 6.
Von dem Giessformraum 6 zweigt auf .die ,entgegengesetzte Seite des Zu laufes eine Übergangsöffnung 7 ab zu einem toten Übertrittsraum 8, welcher wie der Sack 4 in bekannter Weise zur Ablagerung von Unreinigkeiten dient. Nach oben zweigt eine Bohrung 10 in einen offenen Austrittsraum 11 ab, durch welchen die durch das zu fliessende Metall von 2 her ausgetriebene Luft in der Kokille und die Giessgase ent weichen.
Die Kokillenhälften 1 und 1' sind in bekannter Weise durch die korrespondieren den Bohrungen 13 durch Schrauben mitein ander verbunden. 14 ist die Haltevorrichtung der Kokille.
In der Ausführung nach Fig. 1 und 2 wird die Wand oberhalb des Giessform raumes 6 durch einen runden beweglichen Stempel 12 mit seinem Kopf 12' gebildet, der sich im Hals 9 führt.
Nach Fig. 3 und 4 bildet eine Seiten wand des Giessformraumes 6 eine Öffnung 9 nach aussen, .die durch einen Stempel 12 mit in diesem Fall prismatischem Kopf 12' verschlossen ist, wobei der Stempel nach dem Einguss des flüssigen Metalles in die ge zeichnete Stellung der Fig. 4 gebracht wird.
Diese Stempel können je nach Grösse des Giessformraumes von Hand oder mechanisch betätigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von zu wal zenden Gussstücken aus Magnesium oder Ma gnesiumlegierung, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Gussstück in der Kokille vor dem vollständigen Erstarren ein Druck ausgeübt wird, zum Zweck, eine solche Kornverfeine rung des Gefüges zu erzielen, dass das aus der Kokille kommende Werkstück direkt vor walzt werden kann.PATENTANSPRUCH 1I: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine zweiteilige Kokille, bei der mindestens eine der den Giessformraum ab grenzenden Wände beweglich ist und An triebsmittel besitzt, durch welche sie nach dem Füllen der Kokille nach innen bewegt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH217288T | 1941-02-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH217288A true CH217288A (de) | 1941-10-15 |
Family
ID=4450035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH217288D CH217288A (de) | 1941-02-26 | 1941-02-26 | Verfahren zur Herstellung von zu walzenden Gussstücken aus Magnesium oder Magnesiumlegierung und Vorrichtung zur Durchführung desselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH217288A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3674083A (en) * | 1967-04-27 | 1972-07-04 | Vollmer Werke Maschf | Apparatus for providing a cutting tool with a cutting portion of a metal harder than a base metal of the cutting tool which carries the cutting portion |
-
1941
- 1941-02-26 CH CH217288D patent/CH217288A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3674083A (en) * | 1967-04-27 | 1972-07-04 | Vollmer Werke Maschf | Apparatus for providing a cutting tool with a cutting portion of a metal harder than a base metal of the cutting tool which carries the cutting portion |
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