CH217633A - Lungengesteuertes Ventil im Atemgerät. - Google Patents

Lungengesteuertes Ventil im Atemgerät.

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CH217633A
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CH
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Aktiengesells Auergesellschaft
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Auergesellschaft Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/02Valves
    • A62B9/022Breathing demand regulators

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


  Lungengesteuertes Ventil im     Atemgerät.       Bei     hmgengesteuerten    Ventilen für Atem  geräte wurden bisher zur     Belastung    des     Ver-          schlussstückes    Schraubenfedern verwendet,  welche fest eingestellt waren. Da jedoch das       Verschlussstück,    welches innerhalb oder  ausserhalb des     Druckraumes    angeordnet war,  stets vom fallenden Druck der Sauerstoff  vorratsflaschen     beeinflusst    wurde, so ergab  sich ein in Abhängigkeit vom Druck in den       Sauerstoffflaschen    veränderlicher Widerstand  beim Öffnen des lungengesteuerten Ventils.

    Bei ausserhalb des Druckraumes angeord  netem     Ventilverschlussstück    wurde der bei  der Einatmung zur     Betätigung    des Ventils  erforderliche Unterdruck mit sinkendem  Druck in der Sauerstoffflasche immer grösser.  Bei innerhalb des Druckraumes befindlichem       Verschlussstück    musste zum Öffnen des     Ven-          tils    bei vollen     Sauerstoffflaschen    der grösste  Unterdruck erzeugt werden.

   Dieser Mangel  konnte zwar dadurch behoben werden, dass  man dem lungengesteuerten Ventil ein Druck  minderventil vorschaltete, wodurch der für    das lungengesteuerte     Ventil    zur     Verfügung     stehende Druck in weiten Grenzen konstant  gehalten     wurde.    Dieser     Druckminderer    be  deutete jedoch eine bedeutende Vermehrung  der Einzelteile und damit     eine    zusätzliche       Störungsquelle.     



  Gegenstand der     Erfindung    ist     ein    lun  gengesteuertes Ventil in einem Atemgerät,  welches Ventil dadurch     gekennzeichnet        ist,     dass dasselbe als     ,Schliessfeder    für das     Ventil-          verschlussstück        ein    Federrohr aufweist, des  sen     Innenraum    in offener     Verbindung        mit     dem Druckraum der Sauerstoffvorrats  flaschen steht, zum Zwecke,

   den     Einfluss    des  fallenden Druckes der     Sauerstoffflaschen    aus  zuschalten und einen über den ganzen Druck  bereich gleichmässigen Widerstand des lun  gengesteuerten     Ventils    zu gewährleisten.

    Eine besonders vorteilhafte,     gedrängteSau-          art    dieser Anordnung ergibt sich zum Bei  spiel dadurch, dass das freie federnde Ende  des Federrohres durch ein,     bewegliches    Zwi  schenstück mit dem längeren Arm     eines    die      Schliesskraft übertragenden, zweiarmigen He  bels verbunden ist, an welchem gleichzeitig  die von Membranen oder einem     Steuerbeutel     betätigten Hebel angreifen, wobei die Drehebene  der letztgenannten Hebel gegenüber derjeni  gen des zweiarmigen Hebels um 90   verdreht  ist.

   Um einen einfachen Zusammenbau und  eine zuverlässige Einstellung zu gewähr  leisten,     ist    es zweckmässig, am Ende des  Federrohres ein verstellbares Gelenk derart  anzuordnen, dass die Länge des kraftüber  tragenden Zwischenstückes und somit die  Spannung des Federrohres eingestellt werden  kann. Ausserdem können auch die beiden  Arme des die Kraft des Federrohres auf das       Ventilverschlussstück    übertragenden zwei  armigen Hebels in ihrem Drehpunkt gelenkig  und gegeneinander einstellbar miteinander  verbunden sein. Man kann hierdurch den  Winkel     zwischen    beiden Armen des Hebels  verändern und so in einfacher Weise die  Spreizstellung der an dem Hebel angreifen  den Betätigungshebel ihrer Entfernung von  den Membranen und der Hubbewegung der  Membranen anpassen.

   Es hat sich ferner  als besonders vorteilhaft erwiesen, das Feder  rohr, die Übertragungshebel und die Betäti  gungshebel des lungengesteuerten Ventils an  dem Ventilkörper so zu vereinigen, dass die  Ventilanordnung als Ganzes aus dem Atem  gerät herausgenommen werden kann.  



  In der beigefügten     Zeichnung    ist der Er  findungsgegenstand in zwei     Ausführungs-          beispielen    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht eines     Teils    eines  Atemgerätes von der einen     Membranseite    mit  einem Schnitt durch das lungengesteuerte  Ventil,       Fig.    2     einen    Schnitt durch     Fig.    1 in  Höhe der     lungenbetätigten    Steuerhebel,

         Fig.    3 eine weitere     Ausführungsform          eines    Teils der     Fig.    1 im Schnitt.  



  Hierin ist ein Teil eines Atemgerätes dar  gestellt, bei welchem das lungengesteuerte  Ventil durch zwei Membranen betätigt wird,  welche vor den Stirnöffnungen eines flachen,       zylindrischen    Gehäuses untergebracht sind.  Das     lungengesteuerte    Ventil kann jedoch    auch in dem Atembeutel eines Kreislauf  gerätes oder in einem besonderen, an den  Atembeutel angeschlossenen Hilfsbeutel Ver  wendung finden.  



  Das zylindrische Gehäuse 1 enthält unter  zwei mit Öffnungen 2     versehenen    Schutz  deckeln 3 zwei Membranen 4. Am Zylinder  mantel des Gehäuses 1 ist ein     Anschlussstut-          zen    5 angeordnet, der zur     Verbindung    mit  einem Atemschlauch oder mit den sonstigen  Teilen eines Atemgerätes dient. Eine weitere  Öffnung 6 im Zylindermantel dient zum Ein  setzen der Ventilteile mit den Steuerhebeln.  Durch den Anschluss 7 ist die     Verbindung     des Ventils mit dem     Sauerstoffvorratsbehäl-          ter    hergestellt.

   Im     Ventilgehäuse    8 befinden  sich die Bohrung 9, welche zu der Ventil  öffnung 10 führt, und eine weitere Bohrung  11, durch welche der Innenraum 12 des  Federrohres 13 in offener     Verbindung    mit  dem Druckraum der     Sauerstoffflaschen    steht.  Vor der Ventilöffnung 10 sitzt das     Ver-          schlussstück    14.

   Die zum Schliessen notwen  dige Kraft liefert das von dem Druck der       Sauerstoffflaschen        belastete    Federrohr 13, das  mit seinem einen Ende in das     Ventilgehäuse     8 eingelötet ist und dessen federndes Ende  15 durch ein     Verbindungsstück    16 mit dem  langen Arm 17 eines zweiarmigen Übertra  gungshebels 18 in Verbindung steht. Der  kurze Arm 19 des Hebels 18     überträgt    etwa  durch eine Stellschraube 20 die Federkraft  des Federrohres 13 zum Beispiel direkt auf  das     Verschlussstück    14.

   Statt der unmittel  baren     Übertragung    der Schliesskraft von der       Stellschraube    20 auf das     Verschlussstück    14  kann auch, wie in der     Fig.    1 dargestellt ist,  ein Zwischenglied in     Form    eines in einem  Führungsstück 21 beweglichen Druckstiftes  22 vorgesehen sein. Die     Betätigung    des Ven  tils geschieht durch zwei Betätigungshebel  23, welche mit Drehachsen 24 am Ventil  körper 8 gelagert sind, wobei die Drehebene  der Betätigungshebel 23 gegenüber derjenigen  des     Übertragungshebels    18 um 90   verdreht  ist. Die Hebel 23 greifen mit Nocken 25 an  dem Hebel 18 an.

   Die     Betätigungshebel    23  greifen ferner mit ihren flachen Enden 26      lose     in    Ösen 27 ein, welche an den mit den  Membranen 4     verbundenen    Druckplatten 28  befestigt     sind.    Der aus der     Ventilöffnung     10     austretende    Sauerstoff strömt durch einen  Kanal 29 in das Gerät.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    3 zeigt  mit Bezug auf die Hebel 16, 17, 18, 19       (Fig.    1) die     Übertragung    der Kraft des Fe  derrohres 13 auf das     Verschlussstück    14. So  wohl die Schliesskraft des Federrohres 13 als  auch die Spreizstellung der     lungengesteuerten     Betätigungshebel 23 werden zweckmässig ein  stellbar gemacht. Die     Längeneinstellung    des  Verbindungsstückes 16 wird unter     Wahrung     der     Drehbarkeit    zum Beispiel dadurch her  gestellt, dass am Ende 15 des Federrohres ein  Gewindestück 31 angesetzt ist.

   Eine     Über-          wuremutter    32 gestattet es, den halbkuge  ligen Kopf 33 des     Verbindungsstüekes    16  dem Ende des Federrohres mehr oder weniger  zu nähern. Um die Einstellung der     Spreiz-          stellung    der     Betätigungshebel    23 zu ermög  lichen, sind die beiden Arme des zweiarmigen  Hebels 18 in ihrem Drehpunkt 34 gelenkig  miteinander     verbunden.    Beide Arme 17, 19  des Hebels 18 besitzen Ansätze 35     bezw.    36,  von denen der eine die sich gegen den andern  abstützende Einstellschraube 37 besitzt.

   In       Verbindung    mit der     Überwurfmutter    32 des  Verbindungsstückes 16 können somit die Fe  derkraft des Federrohres 13 und die     Spreiz-          stellung    der     Betätigungshebel    23 in weiten  Grenzen einfach verstellt werden.  



  An dem Ventilkörper 8 sind das Feder  rohr 13, das     Verbindungsstück    16, die     Über-          tragungshebel    17 und 19, die Betätigungs  hebel 23 und der     Hochdruckanschluss    7 so ver  einigt, dass die Ventilanordnung nach dem  Zusammenbau als Ganzes in das Gerät ein  gesetzt werden kann. Die Abdichtung er  folgt mit einem Flansch 30.  



  Die     Wirkungsweise    der     Ventilanordnung     ist folgende: Bei der Einatmung entsteht in  der Maske ein Unterdruck, der sich durch den       Ansehlussstutzen    5 auf den Innenraum des  Cl     ehäuses    1 überträgt und die Membranen 4  veranlasst, sich nach innen zu bewegen. Diese  Bewegung überträgt sich über die Druckplat-         ten    28 auf die Betätigungshebel 23. Diese  drücken mit ihren Nocken 25 auf den Hebel  18, so dass der     Schliessdruck    der Röhrenfeder  13 aufgehoben wird.

   Das     Verschlussstück    14  gibt die     Ventilöffnung    10 frei, und der  Sauerstoff kann durch die     Bohrung    29 in das  Gerät einströmen. Da das     Innere    der Röhren  feder 13 durch den Kanal 8 mit dem Druck  raum des     Sauerstoffvorratsbehälters    verbun  den ist, verändert sich die von der Röhren  feder 13 auf das     Verschlussstück    14 aus  geübte Kraft in gleicher Weise wie der vom  Sauerstoff über den     Querschnitt    der     Ventil-          öffnung    10 übertragene Gegendruck, so dass  von den Betätigungshebeln 23 nur der stets  etwa gleichbleibende,

   geringe Abdichtungs  druck     überwunden    werden muss.  



  Auch wenn das     Verschlussstück    14 der       Ventilöffnung    10     innerhalb    des Druckraumes  angeordnet ist, so dass also der Druck in den  Sauerstoffflaschen die Abdichtung der Ventil  öffnung übernimmt, kann diese     Anordnung     vorteilhafte Anwendung finden. -     In    diesem  Falle     ist    nämlich die vom Sauerstoff auf das       Verschlussstück    ausgeübte Kraft, insbeson  dere bei hohen Flaschendrucken, sehr viel  grösser als der zum Abdichten erforderliche  Druck, so dass die Gefahr einer unzulässigen  Belastung des abdichtenden Baustoffes auf  dem Ventilsitz besteht.

   Die Entlastung des       Verschlussstückes    durch das Federrohr er  folgt im wesentlichen in gleicher Weise, wie  beispielsweise in     Fig.    1 und 3 angegeben ist.  Es wird lediglich der     Druckstift    22 durch die  Ventilöffnung 10     bis    zu dem innerhalb des  Druckraumes liegenden     Verschlussstück    durch  geführt. Die lungengesteuerten Hebel 23 er  halten dann Nocken 25, welche im Gegensatz  zu     Fig.    1 und 3 den Hebelarm 17 von     seiner     Unterlage abheben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Lungengesteuertes Ventil in Atemgerät, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe als Schliessfeder für das Ventilverschlussstück ein Federrohr aufweist, dessen Innenraum in offener Verbindung mit dem Druckraiun der Sauerstoffvorratsflaschen steht, zum Zwecke, den Einfluss des fallenden Druckes der Sauer stoffflaschen auszuschalten und einen über den ganzen Druckbereich gleichmässigen Wi derstand des lungengesteuerten Ventils zu ge währleisten. U NTERANSPRü CHE 1.
    Lungengesteuertes Ventil nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Federrohres durch ein beweg liches Zwischenstück mit dem längeren Arm eines die Schliesskraft übertragenden, zwei armigen Hebels verbunden ist, an welchem gleichzeitig die lungengesteuerten Hebel an greifen. wobei die Drehebenen des zweiarmi gen Hebels und der lungengesteuerten Hebel um 90 gegeneinander verdreht sind. 2. Lungengesteuertes Ventil nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass am Ende des Federrohres ein verstellbares Gelenk derart angeordnet ist, da.ss die Länge des kraftübertragenden Zwischenstückes und hiermit die Spannung des Federrohres eingestellt werden kann.
    3. Lungengesteuertes Ventil nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Arme des die Kraft des Federrohres auf das Ventilverschlussstück übertragenden Hebels in ihrem Drehpunkt gelenkig und ge geneinander einstellbar miteinander verbun den sind. 4. Lungengesteuertes Ventil nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Federrohr, der Über tragungshebel und die lungengesteuerten He bel an dem Ventilkörper so vereinigt sind, dass die Ventilanordnung als Ganzes aus dem Atemgerät herausgenommen werden kann.
    5. Lungengesteuertes Ventil nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das selbe in dem Atembeutel eines Kreislauf gerätes angeordnet ist. 6. Lungengesteuertes Ventil nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das selbe in einem an den Atembeutel angeschlos senen Hilfsbeutel angeordnet ist.
CH217633D 1939-12-02 1941-01-13 Lungengesteuertes Ventil im Atemgerät. CH217633A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040905B (de) * 1955-07-14 1958-10-09 Draegerwerk Ag Kegelfoermige Membran fuer Regelvorrichtungen, insbesondere bei Atemschutzgeraeten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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