CH217649A - Bremseinrichtung an zweiachsigen Fahrzeugen, insbesondere solchen für Tierzug. - Google Patents

Bremseinrichtung an zweiachsigen Fahrzeugen, insbesondere solchen für Tierzug.

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CH217649A
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Pfister Walter
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/04Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically
    • B60T11/06Equalising arrangements

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Description


  Bremseinrichtung an zweiachsigen Fahrzeugen, insbesondere solchen für Tierzug.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Bremseinrichtung an zweiachsigen, vorn  mit einem Lenkgestell versehenen Fahr  zeugen, insbesondere solchen für Tierzug, mit  einer     Bremse    für die     Hinterräder,    die     derart     mit einer Bremse für die Vorderräder in Wir  kungsverbindung gebracht ist, dass das An  ziehen und Lösen beider Bremsen gleichzeitig  erfolgt, wobei Vorkehren getroffen sind, da  mit die     in    der Geraden gleichmässige Brems  wirkung auf die beiden     Hinterräder    auch in  der Kurve erhalten bleibt.

   Das Wesen der  Erfindung besteht nun darin, dass die Hinter  radbremse mit der Vorderradbremse durch  ein, nicht steifes Bremszugorgan in Verbin  dung gebracht     ist,        welches        derart    geführt ist,  dass es     stets    durch den Drehzapfen des Lenk  gestelles hindurchgeht.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Draufsicht auf die Bremsein  richtung am Fahrgestell     eines        zweiachsigen          Fahrzeuges,            Fig.    2 eine     perspektivische    Ansicht     -des          Achsnagels    und       Fig.    3 eine     perspektivische    Ansicht der       Hinterachse.     



  Mit 1     ist    die Vorderachse des Fahrzeuges  mit den beiden Rädern 2a und 2b und mit  3 die     Hinterachse        mit    den beiden Rädern 4a  und 4b     bezeichnet.    Am Gestell 5 des Vorder  wagens ist eine Schraube 6 angeordnet, die       mittels        einer    Kurbel 7 drehbar ist.

   Auf der  Schraube 6     ruht    längs dieser verschiebbar ein       mit    einem Haken     ausgestattetes        Schiebestück     8, das mit einer Stange 9 in     Verbindung    ge  bracht     ist.    Die Stange 9     ist    ferner mit dem       einen    Ende eines Schenkels. einer     zweischenk-          ligen    Gabel 10 gelenkig verbunden.

   Die Ga  bel 10 sitzt drehbar um     einen    Bolzen 11 am  Gestell des     Vorderwagens.    An das Ende des  zweiten Schenkels der Gabel 10 ist eine wei  tere     Stange    12     mit    ihrem einen Ende ange  schlossen, während ihr anderes Ende mit       einem    Bogenstück 13 verbunden ist.     Dieses     Bogenstück 13 ist über zwei Stangen 14a und  14b     mit        einer        Bremsstange    15 -in     Verbindung         gebracht, an welcher zwei Bremsklötze 16a  und 16b     befestigt    sind.  



  Der hintere Wagen weist ebenfalls ein       Gestell    17 auf, das mittels eines     sogenannten     Langbaumes 18 im Drehpunkt der Achse 1  mit dem     Gestell    5 des Vorderwagens drehbar  in Verbindung gebracht ist, d. h. in dem  Punkte, um den sich der Vorderwagen bei  einer     Rechts-    oder Linkskurve dreht. Die  beiden Bremsklötze 19a und 19b für die bei  den Hinterräder 4a und 4b sind an einer  Bremsklotzführung 20 festgemacht, die in  zwei U-förmigen Bügeln 21 liegt.

   Jeder  Bügel 21 ist von einem Bremsklotzführungs  träger 22 in Stellung gehalten, der seinerseits  an zwei Haltestücken     23a    und     23b    angeord  net     ist,    die am Gestell 17 festgemacht sind.  Die Anordnung der Bremsklotzführungs  träger 22 an den beiden Haltestücken 23a  und 23b     ist    so getroffen, dass die Befesti  gungsstelle am     Haltestück        23a    höher liegt als  diejenige am Haltestück 23b, so dass die bei  den Bremsklotzführungsträger 22 nach hin  ten     abwärts    geneigt sind, zu einem Zweck,  der     nachstehend    noch beschrieben ist.  



  Die Bremsklotzführung 20 ist mit zwei  Zugstangen<I>24a</I> und 24b verbunden, deren  vordere Enden an ein Bogenstück 25 ange  lenkt sind. Dieses Bogenstück 25 steht in  Verbindung mit einer Zugstange<B>2</B>6 und diese  über eine Kette 27 mit dem Bogenstück 13,  wobei die Kette 27 durch eine Öse 28 im  Achsnagel 29 hindurchgeführt ist. Dieser  Achsnagel 29 ist mittels eines untern Zap  fens 29b in der Achse     1.    und mittels     eines     obern Zapfens 29a im     Traggestell    des Vor  derwagens gelagert.  



  Zum Anziehen der Bremsen wird die  Schraube 6 mittels der Kurbel 7 derart in  Umdrehung versetzt, dass sich das Gleitstück  8     auswärts    verschiebt. Dadurch werden so  wohl die Bremsklötze<I>16a,</I> 16b als auch die  Klötze 19a, 19b durch entsprechende Ver  schiebung der Bremsklotzführungen 15 und  20 an die Vorder- bezw. Hinterräder ange  legt.     Zum.    Lösen der Bremsen wird die  Schraube 6 derart gedreht, dass sich das       Schiebestück    8     einwärts    verschiebt. Dies hat    zur Folge, dass die Bremsklotzführung 15 von  der Achse 1 wegbewegt wird, und dass auch  die Bremsklötze 19a und 19b von den Hinter  rädern abfallen.

   Das letztere tritt ein, weil  die Bremsklotzführungsträger 22 geneigt  liegen     und        das    Gewicht der     Bremsklötze     dieses Abfallen selbsttätig zu     erwirken    ver  mag.  



  Bei der beschriebenen Bremseinrichtung  ist es von besonderer Wichtigkeit, dass sich  die Hinterradbremse von selbst nicht lockern  kann, wenn der Vorderwagen aus der Ge  raden     in    eine Rechts- oder Linkskurve ein  fährt. Dies wird durch die Führung der  Bremszugkette 27 durch die Öse 28 des  Achsnagels des Vorderwagens erreicht. Diese  Kettenführung hat ferner noch zur Folge,  dass     eine    in der Geraden gleichmässige Brem  sung der beiden Hinterräder auch in der  Kurve erhalten bleibt.  



  Dieser Achsnagel kann naturgemäss auch  anders als     dargestellt    ausgebildet sein; ins  besondere kann sich das Loch zur Führung  der Kette an ihm auch an einer beliebigen  andern Stelle befinden. Die     Bremsklotzfüh-          rungsträger    22 können auch (auf der bei  liegenden Zeichnung nicht dargestellt) hori  zontal liegen und     mit    Federn derart ausge  stattet sein oder     zusammenwirken,    dass diese  letzteren das Abheben der Bremsklötze von  den Rädern beim Lösen der Bremsen ver  anlassen.  



  An Stelle der     Kette    27 kann auch ein  anderes nicht steifes Zugorgan, beispiels  weise ein     Drahtseil,    verwendet sein. Zur  Verlängerung oder Verkürzung des Brems  zuges für die     Hinterradbremse    kann zwischen  die beiden Bogenstücke 13 und 25 auch eine  Schraube, wie sie in der     Form    von Anker  schrauben bekannt sind, oder ein anderes pas  sendes gleichwertiges Organ geschaltet sein.  



  Die     Bremseinrichtung    kann bei Fahrzeu  gen mit Eisen- oder Gummibereifung zur  Anwendung     kommen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremseinrichtung an zweiachsigen, vorn mit einem Lenkgestell versehenen Fahr- zeugen, insbesondere solchen für Tierzug, mit einer Bremse für die Hinterräder, die derart mit einer Bremse für die Vorderräder in Wir- kungsverbindung gebracht ist, dass das An ziehen und Lösen beider Bremsen gleich zeitig erfolgt, wobei Vorkehren getroffen sind, damit die in der Geraden gleichmässige Bremswirkung auf die beiden Hinterräder auch in der Kurve erhalten bleibt,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterradbremse mit der Vorderradbremse durch ein nicht steifes Bremszugorgan (27) in. Verbindung gebracht ist, welches derart geführt ist, dass es stets durch den Drehzapfen (29) des Lenkgestelles hindurchgeht. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Brems zug Bremsausgleichsglieder (13, 25) einge baut sind zum Zwecke des Ausgleiches der Bremswirkung auf beide Räder. z. Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zur Führung des nicht steifen Bremszugorganes (27) der Drehzapfen (29) eine Öse (28) aufweist. 3.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bremsklotzführungs träger (22) mit den Bremsklötzen (19a, 19b) für die Hinterräder derart angeordnet sind, dass nach Lösen der Bremse diese Bremsklötze (19a, 19b) von. selbst von den Rädern ab fallen.
    4. Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass mit der Hinterradbremse Federn derart in Verbindung gebracht sind, dass diese nach Lösen der Bremse das Ab heben der Bremsklötze von den Hinterrädern veranlassen.
CH217649D 1941-03-31 1941-03-31 Bremseinrichtung an zweiachsigen Fahrzeugen, insbesondere solchen für Tierzug. CH217649A (de)

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