CH217653A - Fahrradstütze. - Google Patents
Fahrradstütze.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H1/00—Supports or stands forming part of or attached to cycles
- B62H1/02—Articulated stands, e.g. in the shape of hinged arms
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Description
Fahrradstütze. Es sind bereits zweiteilige Fahrrad- stützen bekannt mit einem zwischen dem Tretlager und Hinterrad angeordneten, fest stehenden Oberteil und einem um letzteren in der Längsrichtung des Fahrrades schwenk baren Unterteil mit je einem links und rechts des Hinterrades befindlichen Stützarm. Bei diesen bestand sowohl der Ober- als auch der Unterteil aus Leichtmetallguss.
In der Praxis stellte es sich jedoch heraus, dass Leichtmetallguss infolge seiner brüchigen Struktur sich für den Unterteil nicht be währte, indem bei normaler Dimensionierung des Unterteils letzterer oft schon bei geringer Beanspruchung der Fahrradstütze bricht. Um einigermassen bruchsicher zu sein, müsste deshalb dar Unterteil derart abnormale Quer schnittabmessungen aufweisen, dass eine solche Ausführung praktisch nicht in Frage kommen könnte, da der Unterteil nicht nur zu schwer und zu teuer, sondern auch ein viel zu plumpes Aussehen bekommen würde.
Durch vorliegende Erfindung, die sich auf eine Fahrradstütze der genannten Art bezieht, werden die erwähnten Nachteile voll kommen behoben, und zwar dadurch, dass der Oberteil aus Leichtmetallguss besteht, wäh rend die beiden Stützarme des Unterteils aus Leichtmetall, jedoch nicht durch Giessen, her gestellt sind. Hierfür kommt beispielsweise gewalztes bezw. gezogenes Material einer zähen Leichtmetallegierung, wie z.
B. Anti- corodal, in Betracht, das gegen Verbiegen oder Brechen eine grosse Widerstandsfähig keit aufweist.
Um eine möglichst hohe Stabilität des Unterteils bei geringem Materialaufwand zu erzielen, ist es vorteilhaft, die beiden Stütz arme sowie das untere von zwei Verbin- dungsstücken, das auch aus gleichem Mate- rial bestehen kann,
aus Leichtmetallstäben m *t i halbrundem Quersss'hnitt anzufertigen.
Um ferner eine gute Standfestigkeit des Unterteils zu erreichen, kann letzteres über dies derart ausgeführt sein, dass die beiden Stützarme von ihrer untersten Partie aus bis in die Nähe des Schwenklagers in gerader Linie verlaufen und miteinander angenähert ein umgekehrtes V bilden.
Ferner kann zwi schen beiden Stützarmen ungefähr in der Mitte zwischen dem Schwenklager und ihrer untersten Partie ein U-förmig abgebogenes Verbindungsstück mit zwei nach unten ge richteten Seitenteilen angeordnet sein, durch welches die beiden Stützarme vorteilhaft gegeneinander verstrebt werden können, ohne dass das Verbindungsstück in den Bereich des Hinterrades kommt. Die Oberflächen des Un terteils werden zweckmässig glatt und blank ausgeführt, um dem Unterteil ein elegantes Aussehen zu verleihen.
Um die Konstruktion dieser Fahrrad stütze auch hinsichtlich der Anschlag- und Schwenklagerpartien des Ober- und Unter teils sehr dauerhaft zu gestalten, ist es vor teilhaft, dieselbe überdies mit einer Schrau benfeder zu versehen, um einerseits den beim Übergang in die Stützlage durch das Gewicht des Fahrrades ausgeübten starken schlagarti gen Druck auf die betreffenden Anschlagpar tien abzuschwächen und um anderseits die Anordnung eines durch zwei Lagerstellen gehenden Bolzens zu ermöglichen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 zeigt eine Fahrradstütze im Auf riss.
Fig. 2 zeigt die Sehwenklagerpartien der Fahrradstütze nach Fig. 1 im Aufriss von der linken Seite des Fahrrades gesehen im vergrösserten Massstab, wobei der Unterteil der Fahrradstütze in der Ruhe- und in der Stützlage dargestellt ist.
Fig. 3 zeigt die Fahrradstütze nach Fig. 2 in der Richtung R gesehen im Schnitt C-D.
Fig. 4 zeigt den Querschnitt eines Stütz armes nach der Linie A-B von Fig. 2.
1 ist der in diesem Ausführungsbeispiel als Hohlkörper ausgebildete Oberteil der Fahrradstütze mit dem nach unten offenen Hohlraum 2. Dieser Teil ist zwischen dem Tretlager und Hinterrad an den beiden Fahrradrahmenteilen 3 mittels des Schrau benbolzens 4, der Mutter 5 und der Gegen- platte 6 befestigt.
Am untern Ende des aus Leichtmetall gegossenen Oberteils befinden sieh die beiden Schwenklager 7 mit dem durchgehenden Bolzen 8, auf welchem der Unterteil 9 der Fahrradstütze mit den beiden links und rechts des Hinterrades befindlichen Stützarmen 10 in der Längsrichtung des Fahrrades schwenkbar gelagert ist.
Letztere bestehen ebenfalls aus Leichtmetall, sind aber nicht gegossen. Sie verlaufen von ihrer untersten Partie bis in die Nähe der Schwenklager in gerader Linie und bilden angenähert ein umgekehrtes <B>V.</B> In der Nähe der Schwenklager sind die beiden parallelen Enden der Stützarme durch das obere Ver bindungsstück 11 miteinander fest verbun den.
Letzteres besteht aus rundem Stahl, da es gleichzeitig als Anschlagstück für den Un terteil dient und deshalb einer starken Be anspruchung ausgesetzt ist, wenn es beim Übergang in die Stützlage bezw. in die Ruhelage auf der Unterseite des Oberteils an die Anschlagstellen 13 bezw. 12 zu liegen kommt. 18 ist das U-förmig abgebogene untere Verbindungsstück mit dem Bogen stück 19 und den beiden nach unten gerich teten Seitenteilen 20.
Die unterste Partie 21 der Stützarme ist hier horizontal nach einwärts gebogen, wo durch bei halbrundem Querschnitt der Stütz arme eine für den Übergang in die Stützlage vorteilhafte und gegen Abnützung wider standsfähige abgerundete Auflagefläche für die Stützarme geschaffen wird.
14 ist eine zwischen den beiden Lagern 7 befindliche. auf dem Bolzen 8 sitzende Schraubenfeder, deren Ende 15 gegen die innere Seite der hintern Oberteilgehäusewand 16 drückt, während das andere Ende 17 auf das Verbindungsstück 11 einen Druck aus übt und dadurch den Unterteil bei der An schlagstelle 12 für die Ruhelage in Hochstel lung hält.
Beim Übergang in die Stützlage der Anschlagstelle 13 bewirkt dann diese Feder einen Gegendruck, durch welchen der durch das Gewicht des Fahrrades hervorge rufene starke Druck sich auf diese Anschlag stelle nicht schlagartig auswirken kann und damit eine Entlastung der Schwenklager partien des Ober- und Unterteils sowie des obern Verbindungsstückes des Unterteils er reicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fahrradstütze mit einem zwischen dem Tretlager und Hinterrad angeordneten, fest stehenden Oberteil und einem um letzteren in der Längsrichtung des Fahrrades schwenk baren Unterteil mit je einem links und rechts des Hinterrades befindlichen Stützarm, da durch gekennzeichnet, dass der Oberteil aus Leichtmetallguss besteht, während die beiden Stützarme des Unterteils aus Leichtmetall, jedoch nicht durch Giessen, hergestellt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fahrradstütze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stützarme sowie das untere von zwei Verbin dungsstücken aus geknetetem Material einer Leichtmetallegierung bestehen. 2.Fahrradstütze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die beiden Stützarme und deren unteres Verbindungsstück einen halbrunden Querschnitt aufweisen. 3. Fahrradstütze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das untere Verbindungs stück der beiden Stützarme ungefähr in der Mitte ihrer Länge angeordnet und aus einem U-förmig abgebogenen Teil gebildet ist, dessen Seitenteile sich in der Richtung nach unten erstrecken. 4.Fahrradstütze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwischen zwei Schwenk- lagern, des Oberteils auf einem durch beide Lager gehenden Bolzen eine Schraubenfeder derart angeordnet ist, dass das, eine Federende gegen -die hintere Oberteilwand drückt,wäh rend das andere Ende auf das obere Verbin- dungs@stück einen Druck ausübt, wodurch beim Übergang in die Stützlage der durch das Gewicht des Fahrrades bewirkte starke Druck sich an der betreffenden Anschlag partie nicht schlagartig auswirken kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH217653T | 1940-09-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH217653A true CH217653A (de) | 1941-10-31 |
Family
ID=4450229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH217653D CH217653A (de) | 1940-09-30 | 1940-09-30 | Fahrradstütze. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH217653A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054333B (de) * | 1955-01-27 | 1959-04-02 | Victoria Werke A G | Schwenkbarer Stuetzstaender fuer Zweiradfahrzeuge |
-
1940
- 1940-09-30 CH CH217653D patent/CH217653A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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