CH218117A - Verfahren und Einrichtung zur Peilung mit direkter Anzeige der Einfallsrichtung. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Peilung mit direkter Anzeige der Einfallsrichtung.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Peilung mit direkter Anzeige der Einfallsrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf ein Peilverfahren mit direkter Anzeige der Einfallsrichtung der empfangenen Radiowellen und auf-eine Einrichtung zur Durchfiihrung dieses Verfahrens. Man kennt Einrichtungen mit rotierenden Peilrahmen, wobei durch Phasenvergleich der verstärkten und gleichgerichteten Empfangsspannung mit einer der jeweiligen Rahmenstellung entsprechenden Gr¯¯e eine direkte Anzeige der Einfallsrichtung zustandakommt. Die hierzu erforderlichen rotierenden Rah- men-oder Goniometersysteme erfordern um fangreiche Antriebsvorrichtungen ; ihr Einbau bereitet aus Gründen des Raumes und des zulässigen Gewichtes oft gro¯e Schwie rigkeiten, und zahlreiche Störungen und An zeigefehler können durch die umfangreichen, mechanisch bewegten Einrichtungen verur- sachet werden. Es sind aueh Empfangseinrichtungen mit zwei festen gekreuzten Rahmen zur direkten Anzeige de° Einfallsrichtung bekannt, wobei die Rahmenspannungen im Takte einer nie derfrequenten Hilfsspannung umgeschaltet und gemeinsam verstärkt werden, worauf die Richtungsanzeig'e durch Messung des Phasenunterschiedes zwischen der Hilfsspannung und der verstärkten und gleichgerichteten Empfangsspannungen zustande kommt. Ein solcher Phasenvergleich kann zu grossen An zeigefehlern führen, besonders dann, wenn die Frequenz der Hilfsspannung nicht geniigend d konstant gehalten wird. Beim Verfahren nach der Erfindung wer den die Empfangsspannungen zweier gerichteter Antennensysteme, deren Amplituden nach einem Sinus-bezw. Cosinusgesetz von der Einfallsrichtung abhängen, in nieder frequentem Takte abwechselnd nacheinander umgepolt und gemeinsam mit der Empfangs spannung einer ungerichteten Antenne ver stärkt, gleichgerichtet und hierauf einerseits im gleichen Taktei wie die Empfangsspan- nung des ersten gerichteten Antennensystems und anderseits im gleichen Takte wie die Empfangsspannung des zweiten gerichteten Antennensystems umgepolt werden, worauf die beiden durch diese Umpolung gewonne- nen Wechselstr¯me zwei zueinander senkrecht orientierten Feldspulen eines Drehfeldzeigers mit vormagnetisiertem Drehsystem zugeführt werden, welcher Zeiger die Ein fallsriehtung der empfangenen Wellen angibt. An Hand der Fig. 1-3 werden Ausfüh rungsbeispiele des Verfahrens näher erläu- tert. In Fig. 1 sind zwei gekreuzte feste Rah- menantennen durch R1 und R2 dargestellt. Die mit diesen Rahmen empfangenen Hoch- flequenzschwingungen werden durch die vom Motor J7 mit den Nockenscheiben N1 und N2 angetriebenen Umschalter S1 und S2 und stan- dig abwechselnder Folge umgepolt, worauf sie gemeinsam mit der Empfangsspannung M der ungerichteten Antenne Q auf den abgestimmten Geradeausempfänger E geführt werden. Die verstärkten Hochfrequenzschwin- gungen werden in D gleichgerichtet und über die gemeinsam mit S, und S, angetriebenen Umschalter SS ; und S, auf die gekreuzten Feldspulen Fi und F3 des Drehfeldzeigers J geführt. Der Zeiger Z dieses Instrumentes ist mit einem vormagnetisierten Drehsystem verbunden, welches sich in Richtung des aus den Feldern beider Spulen aufgebauten resul tierenden Feldes einstetllt. Bei einem Einfallswinkel a der empfan- genen Wellen gegenüber dem Rahmen-Bi gilt für die Hochfrequenzspannungen an beiden Rahmen : el = A. cos a. sin (vt) (1) e2 = A. sin a . sin (vt) (2) wenn durch A eine von den Empfangsver- hÏltnissen und den Antenneneigenschaften abhängige Konstante und durch v die Kreisfrequenz der hochfrequenten Schwingungen bezeichnet wird. Für die Spannung an der ungerichteten Antenne gilt dagegen uo = A . C sin (vt) (3) wobei die von den Antenneneigenschaften abhängige Konstante C gr¯¯er als i 2 sei soll. Die Umschalter Si und S, weisen vier Stellungen gleieher Dauer auf, da sie in gleiehen Zeitabständen nacheinander betätigt wefrden. Für die von den Schaltern zum EmpfÏnger E geführten Spannungen gilt bei den einzelnen Stellungen : Stellung I : Mi = el u2 = e2 (4) Stellung II : Mi =-ei = e2 Stellung III : ul = -e1 u2 = -e2 Stellung IV : ul = el u2 2 = -e2 Die gesamte Eingangsspannung des EmpfÏngers setzt sich aus diesen umgeschalteten Spannungen und der Empfangsspannung des ungerichteten Antennensystems zusammen : u = u0 + u1 + u2 Bei den einzelnen Schaltstellungen gilt also für diese Eingangsspannung : Stellung I : i = A (C + cas a + sin a) sin (vt) (6) Stellung II : u = A (C-cos a + sin a) . sin (vt) Stellung III : u = A (C-cos a-sin a). sin (vt) Stellung IV : u = A (C + cos a - sin a) . sin (vt) Diese Spannung wird in E verstärkt und hierauf im Gleichrichter D gleichgerichtet. Durch Gleichrichtung entsteht dann ein Strom, der bei den einzelnen Schaltstellungen folgende Werte annimmt : Stellung I : i, = K (C + cos a + sin a) (7) Stellung II : i,, = K (C-cos a + sin a) Stellung III : i,, = K (C-cos a-sin a) Stellung IV : io = K (C + cos a-sin a) Dabei stellt K eine Konstante dar, die von A und der Verstärkung abhängig ist. Der Strom io wird über die Umschalter S5 und S4 auf die Feldspulen F, und F2 geführt. Da diese Umschalteir gleichzeitig wie die Umschalter S1 und S2 betätigt werden, gilt f r die Stroma in den Feldspulen : Stellung I : ii = io i, = i, (8) Stellung II : il = ¯io i2 =o Stellung III : il =-io iz =-io Stellung IV : i = i0 i2 = -i0 Die Mittelwerte dieser Feldspulenströme betragen gemäss (8) und (7) : i1m = K cos a (9a) m = IÇ sin a (9b) Entsprechend diesen Mittelwerten ergibt sich ein mittlerer resultierender Feldvektor aus beiden Spulenfeldern, der um den Winkel a gegenüber der Nullrichtung gedreht ist. Der Drehmagnet des Instrumentes folgt den ver änderlichen Feldkomponenten vermöge seiner Trägheit nicht, d. h. er stellt sich in Richtung dieses resultierenden mittleren Feldvektors ein. Der mit dem Magnet verbundene Zeiger Z zeigt deshalb direkt die Einfallsrichtung a der empfangenen Wellen an. An Stelle der festen Rahmenantennen können natiirlich auch a. ndere gerichtelte feste Antennensysteme angewendet werden. In Fig. 2 ist beispielsweise durch Q1-Q3, Q2 bis Q4 ein Adcock-Antennensystem dargestellt, das sich bekanntlich durch Wegfall der durch Nachteffekt verursachten Peilfehler auszeichnet. F r die Hochfrequenzspan nungen beider Antennenpaare gelten wieder die Beziehungen (1) und (2). Diese Spannungen werden ber die Spulen Li und Lz auf die Umschalter S1 und S2 bertragen, welche nacheinander durch die von Motor M angetriebene Nockenscheibe betätigt werden. An den Schaltern treten deshalb die Spannungen gemäss Schaltprogramm (4) auf. Die Summe dieser Spannungen und der über Lo bertragenen Hochfrequenzspannung u0 der un gerichteten Antenne Qo wird dem EmpfÏnger E zugefiihrt. Die Spulen der Antennensysteme sind mit dem Kondensator C0 auf die zu empfangende Welle abgestimmt. Die in E verstärkten Hochfrequenzschwingungen werden in D gleichgerichtet. Der Ausgangs- strom io ist deshalb der. Amplitude der Eingangsspannung u proportional. Dieser Strom fliesst ber die Umschalter S3 und S4 durch die Feldspulen Fi und Fz d'es Instumentes J. Je nach der Stellung dieser Schalter wird die eine oder die andere Spulenhälfte durchflos- sen, d. h. der in jeder Spule e flie¯ende Strom wird durch die vom Nocken N6 betatigten Schalter umgepolt, so da¯ wieder die Beziehung (8) erf llt ist. Da sich der Zeiger Z mit dem vormagnetisierten Drehsystem wieder in Richtung des mittleren resultierenden Feldes einstellt, kann am Instrument J die Einfallsrichtung der Radiowellen direkt abgelesen werden. Bei der Einrichtung Fig. 3 werden die Hochfrequenzsohwingungen mit einem Über- lagerungsempfänger verstärkt. Durch die Schalter 8, und S2, welche wieder durch Nockenscheiben N1 und N2 betätigt sind, werden abwechselnd nacheinander je zwei Spulenhälften der Rahmenantennen R1, R2 mit dem Eingangskreis verbunden, so daB an der ersten Primärspule des-Übertragers L3 die Spannungen Mi und Ms gemäss dem Umschaltprogramm (4) auftreten. ¯ber eine zweite Primärspule wird noch die Hochfre- quenzspannung uo der ungerichteten Antenne QO zugeführt, so da¯ am Empfängereingang wieder die Spannung u gemäss (5) auftritt. Der Eingangsübertrager ist mit dem Kondensator Co auf die zu empfangende Welle ab gestimmt. Die Hochfrequenzschwingungen werden durch den Vorverstärker mit der R¯hre V1 und dem Bandfilter Bl verstärkt und in der Mischrohre Ts mit der Hilfsfrequenz des Oszillators 0 berlagert. Diviser Oszillator ist beispielsweise aus der Rohre V, und dem abgestimmten R ckkopplungskreis L4, C4 aufgebaut. Die aus der Mischstufe entnommene Zwischenfrequenz gelangt über das Ba, nd- filter B2 auf den Zwisehenfrequenzverstär- ker, der beispielsweise die Röhren V3, V4 und die Bandfilter B3, B4 enthält. Durch das Dop peldiodensystem der Rohre Vs werden die hochfrequenten Schwingungen gleichgerich- tet, so dass an der Mittelanzapfung der Sekundärspule von B4 stets eine Spannung auftritt, die der Hochfrequenzamplitucle analog der Beziehung (7) proportional ist. Der Kondensator Ci dient zur Unterdrückung der hochfrequenten Komponenten dieser Spannung, welche in den Niederfrequenz-Verstär kerstufen V5, V6 weiter verstÏrkt wird. Durch den Kopplungskondensator C5 wird die Gleichstromkomponente der zum Gitter von T'"iibertragenen Spannung unterdrückt, d. h. die Gleichstromkomponente des iiber die Schalter S3 und S4 gef hrten Stromes i,, ist konstant und entspricht dem mittleren Anodenstrom der Robre V6. F r i0 gilt demnach wieder die Beziehung (7), orin aber das Produkt K, C nicht von den Empfangsver- hältnissen sondern lediglich vom mittleren Anodenstrom der letzten Robre abhängt. Dies ist jedoch für die Richtungsanzeige ohne Belang, da die Gleichstromkomponente von io wegen der ständigen Umpolung ohne Einfluss auf die Peilanzeige ist. Der Strom i0 wird ber die Schalter Ss und S. 4 abwechselnd je einer Spulenhälfte der Feldspulen Fi und F2 zugeführt, so da¯ die Strome und Felde. r dieser Spulen im Sehalt- rhythmus umgepolt werden. Das vormagne- tisierte Drehsystem mit dem Zeiger Z stellt sich wieder in Richtung des mittleren resultierenden Feldes der Spulenkerne P, und P,. ein, so dass an diesem Instrument gemäss den früheiren Überlegungen die Einfallsriehtung der Radiowellen direkt abgelesen werden kann. Durch unsauberes Schalten der Schalter S1-S4 kann die Anzeige gestört werden. Dieses ist namentlich dann der Fall, wenn die Umschaltung'wegenungenauerEinstellung der Noekenscheiben Nl-N4 nicht genau in den vorgeschriebenen gleichen Zeitabständen erfolgt. Um allfällige Störungen infolge klei ner Abweichungen der Umschaltmomente zu vermeiden, wird der Strom i0 durch einen weiteren Schalter S5 wÏhrend der Umschaltung jeweils kurzzeitig unterbrochen. Der Unterbrecherschalter S5 ist durch eine liber das Getriebe G angetriebene Nockenscheibe N5 betÏtigt, welche in jeder Schaltperiode eine volle Umdrehung macht. Die zeitlichen Abstände und die jeweilige Dauer aller Unterbrechungen von Sb sind deshalb für alle Stellungen der Umschalter S1S4 genau gleich gross. Ein störender Einfluss der Unter brechungen auf die Richtungsanzeige wird deshalb nicht mehr bemerkbar und sämtliche Störungen infolge ungenauer Umschaltung fallen weg, da die Spulen Fi und F2 wÏhrend derUmsehaltungstromlos sind. Mit Rücksicht auf die verÏnderliche Amplitude der empfangenen Wellen ist eine automatische Verstärkungsregelung vorge- sehen. Durch Beruhigung der gleichgerichte- ten Zwischenfrequenzspannung in den LängswiderstÏnden W2, W3, und den Ableitungs- kapazitÏten C2, C3 entsteht eine Regelspannung u3, welche beispielsweise die Verstär- kung der ersten R¯hre V1 im Sinne einer Konstanthaltung der mittleren Hochfreqenz- und Zwischenfrequenzamplitude regelt. Die Zeitkonstante der Beruhigung mu¯ natürlich so gross gewählt werden, da¯ die Verstärkung wahrend einem vollen Umlauf der Umpolschalter praktisch konstant bleibt. In diesem Falle bleibt die Beziehung (7) erhalten, wobei die Konstante K in vermindertem Ma¯e von den Empfangsverhältnissen abhängt und für alle vier Schaltstellungen gleich gross ist. Es empfiehlt sich, die mittlere Amplitude der gleichgerichteten Hochfrequenzspannung durch ein Kontrollinstrument Jk sichtbar zu machen, damit eine ständige Kontrolle mög- lieh wird, ob überhaupt Schwingungen empfangen werden, d. h. ob der Instrumentenanzeiger nicht eine zufällige Lage einnimmt, sondern tatsächlich die Einfallsrichtung von empfangenen Wellen anzeigt. Unter Beachtung der gegebenen Erklärun- gen lassen sich natürlich nach zahlreiche Mo difikationen der gezeigten Schaltungen und weitere Einrichtungen angeben, bei denen das Verfahren ebenfalls zur Durchführung gelangt. Statt der beschriebenen Antennensysteme können nat rlich auch irgendwelche andern bekannten festen Empfangssysteme mit ge kreuzten Richtcharakteristiken verwendet werden. An Stelle der Nockenschalter können auch Kommutatorsehalter mit Schleifkontak ten oder irgendwelche ändern Umpolschalter vorgesehen werden. Die Umpolung kann auch mit Hilfe von steuerbaren Ventilen erfolgen, welche durch zwei gegenseitig um 90 pha- senversehobene Wechselspannungen gesteuert w erden. Die versehiedenen Empfangsspa. n- nungen können nötigenfalls vor der Umpolung a-uch durch getrennte Vorverstärker verstärkt werden, und die umgepolten Aus gangsströme lassen sich vor der Zuführung zum Instument J ebenfalls noch verstärken. Zur Vermeidung von Verstärkungsabwei- chungen können die zusätzlichen Verstärker linearisiert werden. Durch Ferniibertragung des angezeigten Winkelwertes kann die Messung der Einfallsrichtung auch an entfernten Orten nutzbar gemacht werden. Die Anzeige kann auch zur automatischen Betätigung von Kontroll-oder Steuerungsmeehanismen dienen. So lässt sich das Anzeigeinstrument beispielsweis mit einem elektrischen Kontaktgeber verbinden, welcher positive bezw. negative Ströme auslöst, sobald die Welleneinfallsrichtung von bestimmten vorgegebenen Werten um gewisse Beträge nach oben bezw. nach unten abweicht. Mit diesen Strömen können Steuerungsmittel betätigt werden, welche beispiels- weise den Kurs von bewegten Fahrzeugen im Sinne einer Verminderung der Richtungsabweichung beeinflussen. Verschiedene Vorteile sind bei allen beschriebenen Durchführungsformen des Verfahrens erkennbar : Unter Vermeidung beweglicher Antennen ist eine direkte und eindeutige Anzeige der Einfallsrichtung auf einer 360 -Skala möglich. Hierzu ist nur ein einziger Empfänger erforderlich, an den weder hinsichtlich Konstanz der Verstärkung noch hinsichtlich Einschwingzeit und Phasen- drehungsverhältnissen besondere Anforderungen gestellt werden. Eine Synchronisierung oder Tourenregelung der bewegten Teile ist nicht nötig. Es ist keine Eichung erforderlich und die Anzeige ist sehr genau. Die Apparaturen sind sehr einfach und Betriebsstörungen sind deshalb praktisch fast ganz ausgeschlossen. Dabei beanspruchen die Einrichtungen ein Minimum an Platz und Gewicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Peilung von Radiowellen mit direkter Anzeige der Einfalls. richtung, dadurch gekennzeichnet, dass die hochfrequen- ten Empfangswechselspannungen zweier gerichteter Antennensysteme, deren Amplituden nach einem Sinus-bezw. nach einem Cosinusgesetz von der Einfallsrichtung abhän- gen, in niederfrequentem Takt abwechselnd nacheinander umgepolt und gemeinsam mit der Empfangsspannung einer ungerichteten Antenne verstärkt, gleichgerichtet und hierauf einerseits im gleichen Takt wie die Empfangsspannung des ersten Antennensystems und anderseits im gleichen Takt wie die Empfangsspannung des zweiten Antennensystems umgepolt werden,worauf die beiden durch diese Umpolung gewonnenen niederfrequen- ten Wechselströme zwei zueinander senkrecht orientierten Feldspulen eines Drehfeldzeigers mit vormagnetisiertem Drehsystem zugeführt werden, so daB der Zeiger die Einfallsrichtung der empfangenen Wellen eindeutig angibt.II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, gekenn- zeichnet durch zwei gerichtete Antennensysteme, deren horizontale Richtcharakteristik wie die Richtcharakteristik von zwei gekreuzten Rahmenantennen verläuft, durch zwei abwechselnd nacheinander wirkende Umschaltvorrichtungen, welche die Empfangsspannungen dieser Antennensysteme in niederfrequentem Takte nacheinander umpolen, durch einen Radioempfänger, dem diese umgepolten Empfangsspannungen gemeinsam mit der hochfrequenten Empfangsspannung einer ungerichteten Antenne zugeführt werden, durch einen Gleichrichter zur Gleich- richtung der verstärkten Hochfrequenzspannungen, durch zwei weitere U, mschaltvorrich- tungen, welche mit den beiden ersten Umschaltern synchron arbeiten,und über welche die gleichgerichteten Ströme je einer der beiden gekreuzten Feldspulen eines Drehfeld zeigers mit vormagnetisiertem Drehsystem zugeführt werden.UNTERANSPRUCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens dia Empfangsspannungen der beiden geriehteten Empfangssysteme vor der periodischen Umpolung getrennt verstärkt werden.2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durchgekennzeichnet, dass dieNiederfrequenz- komponenten der gleichgerichteten Spannungen vor der Umpolung in einem Niederfrequenzverstärker verstärkt werden.3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die periodisch umgepolten niederfrequenten Weehselströme über zwei getrennte Niederfrequenzverstärker den beiden Feldspulen des Drehfeldzeigers zugeführt werden.4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungen beider den Feldspulen vorgeschalteten Verstärker durch Linearisierung gleich gross und konstant gemacht sind.5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die umgepolten und zusammengeführten Empfangsspannungen mit einem Geradeausempfänger verstärkt werden.6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die umgepolten und zusammengeführten Empfangsspannungen mit einem Überlagerungsempfänger ver stärkt und auf eine geringere Frequenz gebracht werden.7. Verfahren nach Patentanspruch I, da dureh gekennzeichnet, dass die zum Drehfeldzeiger geführten Strome während den Umpolungen jeweils kurzzeitig unterbrochen werden.8. Verfahren naeh Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Amplitude der verstärkten Hochfrequenzsehwingungen durch eine automatische Verstär- kungsregelung, deren Zeitkonstante gross ist gegenüber einer ganzen ITmlaufperiode der Umschaltvorrichtung, wenigstens annähernd konstant gehalten wird.9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Amplitude der verstärkten Hochfrequenzschwin- gungen durch ein Kontrollinstrument angezeigt wird.10. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als gerichtete Antennensysteme zwei gekreuzte Rahmenantennen vorgesehen sind.11. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als gerichtete Antennensysteme je zwei gegenüberliegende Antennen eines Adcock-Antennensystems vorgesehen sind.12. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umschal- tung mechanisch angetriebene Nockenschalter vorgesehen sind.13. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur LTmschal- tung mechanisch angetriebene Kommutator- schalter mit Schleifkontakten vorgesehen sind.14. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umschaltung steuerbare elektrische Ventile vorgesehen sind, die durch zwei gegenseitig um 90 phasenverschobene Niederfrequenz-Wech- selspannungen gesteuert werden.15. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschal- tung durch abwechselnde Einschaltung von zwei entgegengesetzt wirkenden Spulenhälften erfolgt.16. Einrichtung naeh Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehsystem des I) rehfeldzeigers ein so grosses Massenträgheitsmoment aufweist, dass der Zeiger den durch die Umschaltungen bedingten raschen Feldänderungen nicht mehr zu folgen vermag.17. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehfeldzeiger mit Kontakten ausgerüstet ist, dureh welche positive bezw, negative Kontroll- ströme ausgelöst werden, sobald die Anzeige von einem vorgegebenen Sollwert um einen bestimmten Betrag nach oben bezw. nach unten abweicht.18. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daB die positiven bezw. negativen kaon- trollströme die Steuerung bewegter Fahr- zeuge im Sinne einer Verminderung der Anzeigeabweichung beeinflussen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH218117T | 1939-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH218117A true CH218117A (de) | 1941-11-30 |
Family
ID=4450455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH218117D CH218117A (de) | 1939-10-16 | 1939-10-16 | Verfahren und Einrichtung zur Peilung mit direkter Anzeige der Einfallsrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH218117A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1044185B (de) * | 1952-11-29 | 1958-11-20 | Csf | Feldstaerkevergleichspeiler |
-
1939
- 1939-10-16 CH CH218117D patent/CH218117A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1044185B (de) * | 1952-11-29 | 1958-11-20 | Csf | Feldstaerkevergleichspeiler |
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