CH218681A - Tastenknopf für Rechenmaschinen. - Google Patents
Tastenknopf für Rechenmaschinen.Info
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Description
Tastenknopf für Rechenmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Tastenknopf für Büromaschinen, bei dem Tastenkörper und Zeichen aus voneinander verschiedenfarbigen, beispielsweise für den Knopfkörper wärmebildsamen, für das Zeichen spritzbaren Kunstmassen bestehen.
Für Rechenmaschinen werden üblicher weise Knöpfe verwendet, die im Verhältnis zu ihrem kleineren Durchmesser eine grosse Höhe besitzen und an Stelle eines sonst ge bräuchlichen Tastenstiels ein Loch auf weisen, in dem der jeweils zugehörige Ma schinenteil verspannt wird. In der Oberfläche der bekannten Tastenknöpfe befindet sich eine Rille in der Form des Zeichens, die mit der andersfarbigen Schriftzeichenmasse ge füllt wird, und zwar zweckmässigerweise durch im Tastenknopf vorgesehene Einspritz- kanäle von seiner Unterseite her.
Diese Ausbildung, insbesondere aber die eigenartige verhältnismässig hohe Tasten knopfform macht gegenüber den üblichen, flachen Schreibmaschinentastenknöpfen be sondere Fertigungsmethoden erforderlich, um sie wirtschaftlich herstellen zu können.
Es ist ferner schwierig und zeitraubend, zum Einspritzen der andersfarbigen Zeichen masse das Tastenstielloch und von diesen zur Tastenknopfoberfläche durchgeführte Kanäle zu benutzen, da Reste der Zeichenmasse im Tastenstielloch bleiben und in mühsamer Nacharbeit wieder daraus entfernt werden müssen. Desgleichen können dabei die Ka näle nur im Bereiche des Tastenstielquer- sehnittes verteilt werden, was ge\visse Nach teile mit sich bringt.
Auch die bereits für Schreibmaschinentastenknöpfe bekannt ge wordene Anordnung mit Kanälen, die ausser- h=tlb des Tastenstielloches bis zur Tasten knopfunterseite durchgeführt sind, ist nicht ohne weiteres bei der vorliegenden Tasten knopfart anzuwenden, da bei ihr verhältnis mässig lange Einspritzkanäle und diesen ent sprechende Stempel in der Pressform erfor derlich sind, die bei dem aus Platzgründen nur möglichen kleinen Querschnitt wenig Haltbarkeit besitzen.
Diese Mängel werden beim Tastenknopf gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, dass das Tastenstielloch und die Kanäle für das Einspritzen der Zeichenmasse ohne Zwischenwand nebeneinander liegen, so dass sie also einen einzigen Kanal bilden.
Aber auch die Herstellung des Tastenknopfes nach dem auch Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahren und des hierfür erfor derlichen Press- oder Spritzwerkzeuges ist einfacher, kann schneller und billiger wer den, da beim Herstellen des Tastenkörpers das Tastenstielloclr und die Kanäle für das Einspritzen der Zeielrenmasse durch einen einzigen Stempel von der Querschnittsform des Tastenstiels mit seitlichen Verstärkungs rippen, die in ihrer Länge etwas über den dem Tastenstiel entsprechenden Stempelkertr hinausragen, bis sie zum Teil an die Grund fläche der Zeichenrille reichen,
erzeugt wer den, und da für das Spritzen des Zeichens in dieses erweiterte Tastenstielloch ein Kern stück von der Grösse des Tastenstiels ge bracht und die Zeichenmasse durch den frei bleibenden Querschnitt des Loches einge spritzt wird.
Es ist vorteilhaft, die Wände eines sol chen Einspritzkanals längs der Fläche, in der er in das Tastenstielloch übergeht, sich etwas nähern zu lassen. Dadurch bekommt die nach dem Einspritzen in diesen Kanälen bleibende Zeichenmasse einen festeren Halt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung in mehreren Ansich ten dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Tastenknopf von oben ge sehen, Fig. 2 und 3 seitliche Schnitte davon und Fig. 4 einen zum Formen der Kanäle be stimmten Stempel mit abgebrochener Spitze.
Der viereckige Tastenknopfkörper 1 zeigt oben eine schräge Fläche 1a, während er nach unten zu in einen sich stark verjüngenden Hals 1b verläuft. In der Fläche la ist das aus andersfarbiger Masse hergestellte Zei chen 2 eingebettet (Fig. 1), so dass die Ober- fläche des Zeichens und die des Tastenkör pers in einer Ebene liegen.
Eine dafür in der Knopfoberfläelre ausgesparte Zeichenrille 3 (Fig. 2 und 3) zeigt im wesentlichen senk recht zur Knopfoberfläche verlaufende Wände und einen ebenen Rillengrund in üblicher Tiefe. Diesen unterbrechen an mehreren Stel len Austrittsöffnungen 4a, 4b von Einspritz kanälen 4, die von der Knopfunterseite aus hochgeführt sind. Sie laufen unmittelbar, ohne Trennwand, neben der ebenfalls von der Knopfunterseite aus hochgehenden, für die Aufnahme eines Tastenstiels oder Tasten- lrebels bestimmten Öffnung 5 her.
Sie sind etwas länger als die Öffnung 5 und reichen bis an die Grundflächen der Zeichenrille 3 heran, so dass an den Stellen, wo sich Zeichenrille und Kanäle treffen, Öffnungen 4a, <I>4b</I> entstehen, die so Kernessen sind, dass in allen Fällen ein von dem Linienzug des Zeichens mehr oder weniger umschlossener 'feil des Krropfkörpers im Zusammenhang ntii; dem übrigen Knopfkörper bleibt.
Der zum Formen des Tastenstielloches und der Einspritzkanäle notwendige Stempel zeigt, wie aus Fig. 4 ersichtlich, einen Quer schnitt in Kreuzform mit den seitlich hervor stehenden Teilen 6, 7. Von diesen sind die für das Tastenstielloch bestimmten Teile 6 kantig, während die die Einspritzkanäle bil denden Stempelteile 7 gerundet und sich an den Übergangsflächen zum Stempelteil 6 etwas verjüngen. Durch diese Formung ist ein etwaiges Ausweichen der später einge füllten Zeichenmasse nach der Innenseite des Knopfes zu verhindert.
Die Oberfläche des Stempels ist, der vorstehend beschriebenen Form und Länge der Einspritzkanäle 4 und der Tastenstielöffnung 5 entsprechend, ab gesetzt.
Die Herstellung des Knopfes erfolgt ähn lich wie bei Schreibmaschinenknöpfen, z. B. durch gleichzeitiges Pressen der äussern Form und der Kanäle, wobei der Stempel, der durch die Teile 7 gewissermassen Verstär kungsrippen erhalten hat, ein schnelles Ein dringen in die noch zähflüssige Knopfmasse gestattet; ein Verbiegen oder Abbrechen des Stempels ist dadurch bei normalem Ge brauch nicht zu befürchten. Das Einspritzen der Zeichenmasse erfolgt danach in einfach ster Weise in den fertigen Knopfkörper, und zwar durch die mittels der Stempelteile 7 gebildeten Kanäle 4 von der Unterseite des Knopfes her durch Aufsetzen der Einspritz düsen.
Zu beachten ist, dass sich im Tasten stielloch während des Einspritzens ein Kern stück befinden muss, um ein Eindringen der Spritzmasse in diese Öffnung zu verhindern. Zweckmässig ist dieser Kern ein Teil der Ein spritzdüsen. Dadurch wird der Vorgang des Einspritzens beschleunigt, das Kerneinsetzen kann nicht vergessen werden, und der Kern sitzt auch immer, gut gehalten, an der rich tigen Stelle in der Öffnung.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Tastenknopf für Rechenmaschinen, bei dem Tastenkörper und Zeichen aus von ein ander verschiedenfarbigen Kunstmassen be stehen, dessen Tastenkörper vor dem Ein bringen der Zeichenmasse eine Rille in der Form des Zeichens für das Einbetten der Zeichenmasse in seiner Oberfläche und ein Loch auf der Unterseite für den Tastenstiel und Kanäle für das Einspritzen der Zeichen masse aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Tastenstielloch und die Kanäle für das Einspritzen der Zeichenmasse ohne Zwischen- wand nebeneinander liegen, so dass sie also einen einzigen Kanal bilden.II. Verfahren zur Herstellung eines Ta stenknopfes für Rechenmaschinen nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Herstellen des Tastenkörpers das Tastenstielloch und die Kanäle für das Ein spritzen der Zeichenmasse durch einen ein zigen Stempel von der Querschnittsform des Tastenstiels mit seitlichen Verstärkungsrip pen, die in ihrer Länge etwas über den dem Tastenstiel entsprechenden Stempelkern hin ausragen, bis sie zum Teil an die Grund fläche der Zeichenrille reichen, erzeugt wer den,und dass für das Spritzen des Zeichens in dieses erweiterte Tastenstielloch ein Kern stück von der Grösse des Tastenstiels ge bracht und die Zeichenmasse durch den frei bleibenden Querschnitt des Loches einge spritzt wird. UNTERANSPRUCH: Tastenknopf nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass sich im Tasten körper die Wände des Kanals für das Ein spritzen der Zeichenmasse längs der Fläche, in der er in das Tastenstielloch übergeht, etwas nähern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE218681X | 1939-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH218681A true CH218681A (de) | 1941-12-31 |
Family
ID=5831449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH218681D CH218681A (de) | 1939-10-21 | 1940-10-18 | Tastenknopf für Rechenmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH218681A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2495832A (en) * | 1945-03-13 | 1950-01-31 | Clary Multiplier Corp | Keyboard for calculating machines |
-
1940
- 1940-10-18 CH CH218681D patent/CH218681A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2495832A (en) * | 1945-03-13 | 1950-01-31 | Clary Multiplier Corp | Keyboard for calculating machines |
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