CH315612A - Tastenknopf für Schreibmaschinen, Rechenmaschinen usw. und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Tastenknopf für Schreibmaschinen, Rechenmaschinen usw. und Verfahren zu seiner Herstellung

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CH315612A
CH315612A CH315612DA CH315612A CH 315612 A CH315612 A CH 315612A CH 315612D A CH315612D A CH 315612DA CH 315612 A CH315612 A CH 315612A
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CH
Switzerland
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plastic
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English (en)
Inventor
Heinze Richard
Altmann Kurt
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Heinze Richard
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/08Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type
    • B41J5/12Construction of key buttons

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  • Push-Button Switches (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description


  Tastenknopf für Schreibmaschinen, Rechenmaschinen usw. und Verfahren  zu seiner Herstellung    Die Erfindung betrifft einen Tastenknopf  für Schreibmaschinen, Rechenmaschinen usw.  Ursprünglich wurden solche Tastenknöpfe mit  einem Metallrand versehen, der eine das Zei  chen aufweisende Einlage auf dem Tasten  knopf festhielt. Der Metallrand ist unbequem,  da er sich der Fingerkuppe nicht harmonisch  anschliesst. Es wurden daher in der Folgezeit  Konstruktionen entwickelt, die diesen Nach  teil vermieden und eine glatte, leicht konkave  Oberfläche besassen, wobei man vor allem  Kunststoff benutzte, zunächst Zelluloid. Die  Zeichen wurden als Folien eingepresst, was  sich aber nicht bewährte, da sieh die Folien  beim Gebrauch öfters ablösten.

   Auch Tasten  knöpfe aus Pressmasse erlangten eine gewisse  Bedeutung, haben jedoch den Nachteil grosser  Sprödigkeit und eignen sich daher nicht zum  Rufpressen auf den Tastenhebel.  



  In neuerer Zeit werden Tastenknöpfe fast  nur noch aus thermoplastischen Kunststoffen  im Spritzgussverfahren hergestellt. Unter  den     Spritzgussmassen    gibt es weiche und harte  Stoffe. Es ist aber gegenwärtig kein Kunst  stoff bekannt, der bei hoher Oberflächenhärte  gleichzeitig eine genügende Zähigkeit auf  weist.  



  Eine grosse     Oberflächenhärte    für die  Tastenknöpfe ist im Hinblick auf die Be  nutzer erwünseht, um Beschädigungen bzw.  Abnutzung und Rauhigkeit der Tastfläche    nach längerem Gebrauch auszuschalten. Der  beste Kunststoff in dieser Beziehung ist       Polvacrylsäureester,    ein Material, das eine  sehr hohe     Oberflächenhärte    aufweist und dabei  in allen Farben bezogen werden kann.

   Seiner  Benutzung steht jedoch der Umstand weit  gehend entgegen, dass der Stoff sehr spröde  und spannungsempfindlich ist, so dass die  übliche Befestigung durch     Aufpressen    auf  den Tastenhebel grosse Schwierigkeiten be  reitet. - Die Stärke des Bleches, aus dem der  Tastenhebel gestanzt wird, ist nämlich verhält  nismässig grossen Schwankungen unterworfen,  die mehrere     Hundertstel-Millimeter    betragen,  und die durch die zulässige Dehnung des  Kunststoffes nicht. aufgenommen werden kön  nen.  



  Ein Kunststoff, der sehr zäh ist, steht in  der     Acetylzellulose    zur     Verfügung.    Er kann,  ohne     da.ss    man     Rissbildung    befürchten muss,  grösseren Verformungen ausgesetzt werden.  Tastenknöpfe aus diesem Stoff können un  bedenklich fest auf den     Tastenhebelschaft     gepresst werden, auch wenn dieser Ungenauig  keiten bis zu 0,1 mm aufweist. Dieser Kunst  stoff ist ebenfalls in allen Farben lieferbar  und gegen Benzin beständig. Als Nachteil  weist er eine nur geringe     Oberflächenhärte    auf.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich zur  Aufgabe gestellt, die genannten Schwierig  keiten zu überwinden, indem sie einen Tasten-      knopf schafft, der sowohl die gewünschte  grosse Oberflächenhärte besitzt als auch die  für die Anpassung an ungenaue Tastenhebel  querschnitte erforderliche Zähigkeit, und  gleichzeitig ein Verfahren zu dessen Herstel  lung angibt.  



  Der erfindungsgemässe, aus mehreren Tei  len zusammengesetzte Tastenknopf ist dadurch  gekennzeichnet, dass der Mantel aus einem  durch grosse Härte gekennzeichneten Kunst  stoff, der vom Mantel umsehlossene, den  Tastenhebelschaft aufnehmende Tastenfuss aus  einem Kunststoff von hoher Zähigkeit besteht.  



  Auf diese Weise wird eine Tastenoberfläche  gewonnen, die eine starke mechanische Bean  spruchung aushält, während die zähe Masse  des Tastenfusses eine sichere Befestigung auf  dem Tastenhebelschaft gewährleistet. Die Her  stellung eines solchen Tastenknopfes ist im  üblichen Spritzgussverfähren unter Benützung  des ebenfalls Gegenstand der Erfindung bil  denden Verfahrens möglich. Doch ist die Be  nützung eines andern Herstellungsverfahrens  nicht ausgeschlossen.  



  Die Fig. 1 bis 9 zeigen Ausführungsbei  spiele des erfindungsgemässen Tastenknopfes.  Es zeigen:  Fig. 1 die Unteransicht eines Tastenfusses,  Fig. 2 einen Querschnitt und  Fig. 3 eine Draufsicht auf denselben,  Fig. 4 einen gegenüber Fig. 2 um 90  ver  setzten Querschnitt durch einen fertigen  Tastenknopf,  Fig.5 eine Draufsicht auf den Tasten  knopf nach Fig. 4,  Fig.6 einen Schnitt durch einen abgeän  derten     Tastenknopf,     Fig. 7 einen gegenüber Fig. 6 um 90  ver  setzten Querschnitt durch den Tastenknopf  nach Fig. 6,  Fig. 8 die Unteransicht eines weiterhin       abgeänderten    Tastenknopfes,  Fig. 9 einen Querschnitt durch den Tasten  knopf nach Fig. B.  



  In den Fig. 1 bis 5 ist der Körper eines  aus Kunststoff von hoher Zähigkeit bestehen  den Tastenfusses 1 sichtbar, der im Innern       zur    Aufnahme eines nicht dargestellten    Tastenhebelsehaftes einen trogartigen Hohl  raum 2 von reehteekigem Querschnitt besitzt.  Der in Fig. 2 oben liegende Boden des Hohl  raumes wird durch gitterartig angeordnete  Stäbe 3 gebildet, zwischen denen sich Aus  sparungen 4 befinden.

   Wird der Tastenfuss  körper 1 als Vorspritzling gemäss dem erfin  dungsgemässen Verfahren hergestellt, so er  möglichen diese Aussparungen den Zustrom  von Spritzgussmasse zu allen Teilen eines     Zei-          ehens    5 und beim Umpressen des     Vorspritz-          lings    mit einer andersfarbigen Masse den Zu  strom der     Spritzmasse    auch zu den geschlos  senen Innenräumen bzw. Inseln eines Zeichens.  Der Tastenfusskörper ist bei 6 mit einer Nase       versehen,    die sieh etwa über seine halbe Höhe  erstreckt.

   Bei 7 besitzen die Schmalwände des  Tastenfusskörpers rinnenförmige Aussparun  gen, über die später beim Spritzen des Mantels  gegebenenfalls eine dachartig geformte Brücke  aus hartem Spritzmaterial     gebildet    wird. Der  äussere Umruss des Tastenfusskörpers ist kreis  förmig; an seinem obern Teil ist bei 8 zweck  mässig ein Rand vorgesehen. In Fig. 2 ist bei  9 gestrichelt der Mantel aus durch hohe Härte  ausgezeichnetem Kunststoff angedeutet.  



       Fig.    4 zeigt einen Schnitt. durch den mit  dem harten Mantel 9 umgebenen Tastenfuss  körper 1 senkrecht zum Schnitt der     Fig.2.          Fig.    5 eine Draufsicht auf den fertigen Tasten  knopf. Bei 10 ist zwischen     Tastenfusskörper     und Mantel ein ringförmiger Raum freige  lassen, so dass der     spannungsempfindliche     Rand 11 des harten Mantels mechanisch ent  lastet ist.

   Der     trogartige    Hohlraum ist brei  ter ausgeführt, als es für die     Aufnahme    des       Tastenhebelsehaftes    erforderlich wäre und der  verbleibende Zwischenraum an den Längs  seiten des     innern    Hohlraumes 2 durch hartes  Material 12 ausgefüllt., so dass beim     Aufpres-          sen    auf den Tastenhebel, der bei 13 angedeutet  ist, eine     Berührung    im wesentlichen nur zwi  schen     dein    Tastenhebel 13 und den - vorzugs  weise flügelartigen, aber fest anhaftenden  Auflagen 12 aus hartem Material,

   das zweck  mässig eine     Kugeldruekhärte    von etwa  1800     kg'em2    aufweist, stattfindet. Diese Aus  bildung hat. den Vorteil, dass das gegenüber      Kunststoff härtere Stahlmaterial in dem har  ten Kunststoff besser als in weichem geführt  wird. Ein Aufplatzen des harten Materials 12  wird durch die Umfassung durch den Tasten  fusskörper 1 verhindert. Es ergeben sich also  ähnliche Verhältnisse wie bei der Verwen  dung von Einsatzstahl für Maschinenteile.  Darüber hinaus erleichtert die     Anbringung     harter Schichten an den Längsseiten des  Schlitzes im Tastenfuss gegebenenfalls beim  Aufspritzen des harten Materials den     Zufluss     zu den Materialinseln bei geschlossenen Buch  staben.

   Die an den Schmalseiten des innern  Hohlraumes vorgesehenen, seitlich sich bis  über die Stirn der Auflagen 12 erstreckenden  Aussparungen 7 sind ebenfalls mit hartem Ma  terial ausgefüllt, zugleich sind ihnen benach  bart axial gerichtete, radial aus dem Tasten  fuss vorspringende Stege 14 und 15 aus hartem  Stoff vorgesehen, so dass alle Teile, die aus  hartem Material bestehen, miteinander verbun  den sind und zugleich eine feste Verbindung  und Verzahnung zwischen dem Tastenfuss  körper 1 und dem Mantel 9 erzielt wird. Der  Steg 14     umsehliesst    gleichzeitig die Nase 6.  



  Wie     Fig.5    erkennen lässt, besitzen der       Tastenfusskörper    und die Innenwandung des       Mantels    Kreisform, während für den Mantel  aussen eine Herzform vorgesehen ist.  



  Als durch Zähigkeit ausgezeichneter Stoff  für den     Tastenfusskörper    wird vorzugsweise  die erwähnte     Acetylzellulose    und als durch  Härte ausgezeichneter Stoff für den Tasten  knopfmantel ein     Polyacrylsäureester    ver  wendet.  



  Die Verbindung zwischen den verschieden  harten Kunststoffen des Tastenfusses und des  Mantels soll so gestaltet sein, dass die Teile  fest aufeinander sitzen und auch bei grösserer  Kraftanstrengung nicht voneinander getrennt  werden können. Dennoch soll der weiche und  zähe Kunststoff die Möglichkeit haben, sich  auszudehnen, ohne dass in dem ihn umschlie  ssenden harten     Kunststoff    Spannungen ent  stehen. Die Ausdehnung des Fusses an einem  Tastenknopf kann erheblich sein, wenn der       Tastenhebelschaft    Massabweichungen vom  Sollmass besitzt, die in der Breite durch die    Toleranzen des Bleches und in der Länge  durch Ungenauigkeiten des     Schnittwerkzeuges     bedingt sein können.

   Materialmangel kann  dazu zwingen, auch wenig genau gewalzte Bän  der oder Bleche zu verarbeiten, wofür die  Ausführung nach     Fig.1    bis 5 nicht immer  ausreicht.  



  Um auch in solchen Fällen eine Überbean  spruchung des Materials möglichst zu vermei  den, kann man gemäss     Fig.    6 und 7 einen das  Zeichen     enthalbenden    Körper, der jetzt aus  hartem oder weichem Material bestehen kann,  von dem aus zähem und weichem Kunststoff  bestehenden     Tastenfusskörper    getrennt aus  bilden, wobei die beiden Körper durch den aus  hartem Material bestehenden Mantel klammer  artig zusammengehalten werden.  



  In den     Fig.    6 und 7     ist    ein Körper 21 wie  im ersten Beispiel mit einem Buchstaben oder  Zeichen 22 versehen, das durch die Oberfläche  des Mantels 23 hindurchrast und dadurch  sichtbar ist. Diesem Körper 21 angepasst ist  der aus weichem und zähem Material beste  hende Tastenfuss 24, der in der Mitte wie  derum einen länglichen Schlitz 25     ztnn    Ruf  pressen auf den nicht dargestellten Tasten  hebel aufweist.

   Der Zeichenkörper 21 ist an  seiner Unterseite mit Zapfen versehen, die in  Löcher 26 des oben zu einem Flansch erwei  terten Tastenfusses 24 (lose) eingreifen kön  nen, so dass sich gegebenenfalls beide Körper  bei der Ausführung als     Vorspritzlinge    sich  ausserhalb der Spritzform zusammenfügen  lassen, worauf nach dem Einlegen in die Form  das Umspritzen mit der harten Masse des  Mantels 23 erfolgen kann. Der Fuss bleibt  grösstenteils frei, so dass hier das Material beim  Rufpressen auf den Tastenhebel nachgeben       kann.    Dennoch sind die Teile 21 und der  Flansch 27 des Tastenfusses von der harten  Mantelmasse klammerartig fest umschlossen  und bilden nach dem Umspritzen eine Einheit.

    Die     Berührungsfläche    28 zwischen Zeichen  körper 21 und Flansch 27 des Tastenfusses 4  ist. jedoch glatt, so dass etwaige durch das  Pressen im Flansch 27 auftretende Spannun  gen sich ausgleichen können, ohne dass der  Mantel unzulässig hoch     beansprucht    ist. Die      Formänderungen werden zum grössten Teil  im weichen Material aufgefangen.  



  Eine noch grössere Anpassung an irgend  welche Sehwankungen in der Materialstärke  des Tastenhebels lässt sieh     erreichen,    wenn der  Tastenknopf am Umfang des im Tasten  fuss befindliehen Schlitzes mit zusätzlichen  Aussparungen versehen ist, die vom Tasten  hebel nicht ausgefüllt werden und ein Aus  weichen des zähen Kunststoffes bei Übermassen  des Tastenhebelsehaftes ermöglichen. Durch  das Ausweichen des durch den Tastenhebel  verdrängten Materials in die seitlichen Ausspa  rungen kann der Druck auf die Wände des  Tastenknopfes in zulässigen Grenzen gehalten  und können Rissbildungen vermieden werden.  Fig.8 und 9 geben ein Ausführungsbeispiel  wieder. Um einen Sehriftzeichenträger 32 von  ersehiedener Farbe ist der aus hartem Ma  terial bestehende Tastenknopfmantel unter  inniger gegenseitiger Verankerung angeord  net.

   Der mit einer abgerundet quadratischen  Tastfläche versehene Tastenknopfmantel 31 ist  ferner um den Tastenfuss 33 herum angeord  net, der aus etwas weieherem nachgiebigerem  Material, z. B. Ultramid, besteht. Der Be  festigungsschlitz 34 im Tastenfuss 33 ist an  seinem Umfang durch zusätzliche Aussparun  gen 35 an einer Reihe von Stellen vergrössert.  Wird in den Schlitz 34 der Tastenhebel von  rechteckigem Querschnitt eingeführt, so legt,  sieh dieser an die rechteckige Grundform des  Schlitzes 31 fest an, wobei das verdrängte Ma  terial des Tastenfusses 33 die Möglichkeit hat,  in die Aussparungen 35 auszuweichen. Durch  diese Ausbildung werden in vorteilhafter  Weise die Ausfälle beim Aufpressen selbst bei  relativ grossen Toleranzüberschreitungen     prak-          tiseh    aufgehoben.  



  Der Sehriftzeiehenträger kann hier wie  derum aus härterem oder solchem Material be  stehen, dessen Härte zwischen der des Tasten  fusses und des Mantels liegt, da er wie im Bei  spiel der Fig. 6 und 7 getrennt vom Tasten  fuss 33 ausgebildet ist und etwaige beim Um  pressen auftretende Spannungen sich ausglei  chen können.    Versuche haben ergeben, dass bei Verwen  dung eines entsprechenden Kunststoffes, wie  z. B. Ultramid, Formänderungen von z. B.  0,3 mm vom Tastenknopffuss noch gut auf  genommen werden, ohne dass Risse entstehen.  Die Nachgiebigkeit des Tastenknopffusses er  laubt es sogar, den Tastenknopf mit ein und  demselben Sehlitznennmass für Tastenhebel  mit verschiedenen Sehaftnennabmessungen zu  verwenden.

   Zum Beispiel kann ein Tasten  knopf, der für eine Schaftabmessung von  6 X 1 mm gefertigt ist, auch für einen Tasten  hebel mit 6 X 1,2 mm Schaftabmessung ver  wendet werden, wobei dann noch genügend  Spielraum für die Toleranz der Bleche bleibt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Her  stellung des Tastenknopfes ist dadurch ge  kennzeichnet, dass zunächst ein zum Befestigen  auf dem Tastenhebelschaft dienender Tasten  fuss als Vorspritzling aus einer Kunststoffspritz  gussmasse hergestellt wird, die sich durch hohe  Zähigkeit auszeichnet, und dass dieser hernach  mit einem Mantel aus durch grosse Härte aus  gezeichneter Kunststoffspritzgussmasse um  geben wird.

   Ist der Schriftträger als vom  Tastenfuss gesonderter Körper ausgebildet, so  wird auch dieser als     Vorspritzling    hergestellt,  und zwar aus einer Masse, die härter und  weniger zäh sein darf als die für den Tasten  fuss verwendete, und es werden hernach die  beiden     Vorspritzlinge    ausserhalb der Spritz  form mittels der beschriebenen Zapfen und  Löcher 26 zusammengefügt, um nachher ge  meinsam     umspritzt    zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CHE I. Aus mehreren Teilen zusammengesetz- ter Tastenknopf für Schreibmaschinen, Re- ehenmasehinen usw., dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel- (9, 23, 31) aus einem durch grosse Härte gekennzeichneten Kunststoff, der vom Mantel unisehlossene, den Tastenhebel scliaft. (13) aufnehmende Tastenfuss (1, 24, 33) aus einem Kunststoff von hoher Zähigkeit bestellt.
    II. Verfahren zur Herstelluilg eines Ta stenknopfes nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein zum Be- festigen auf dem Tastenhebelsehaft dienender Tastenfuss (1, 24, 33) als Vorspritzling aus durch hohe Zähigkeit ausgezeichneter Kunst stoff-Spritzgussmasse hergestellt wird und dass dieser danach mit einem Mantel (9, 23, 31) aus durch grosse Härte ausgezeichneter Kunst stoff-Spritzgussmasse umgeben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Tastenknopf nach Patentansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass der Tastenfuss (1, 24, 33) aus einem Kunststoff grosser Zähigkeit mit einer Kugeldruekhärte von bis 750 kg/cm2 und der Mantel (9, 23, 31) aus einem Kunst stoff mit der Kugeldruekhärte von etwa 1800 kg/cm2 besteht. 2. Tastenknopf nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastenfuss aus Azetylzellulose, der Mantel aus einem Polyacrylsäureester besteht. 3. Tastenknopf nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Mantel (9) beeherartig ge formt ist und der Tastenfuss (1) gitterartig angeordnete Stäbe (3), Ansätze (6) und Aussparungen (4, 7) zur Verankerung mit dem Mantel aufweist. 4.
    Tastenknopf nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass im Bereich der Tastenbebel befestigung ein Zwischenraum (10) zwischen Tastenfuss (1) und Mantel (9) besteht. 5. Tastenknopf nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mantel (9) mit dem Tastenfuss (1) durch axial gerichtete, radial aus dem Tastenfuss vorspringende Stege (14, 15) verbunden ist. 6. Tastenknopf nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der den Tastenhebel aufneh mende Hohlraum (2) im Tastenfuss (1) recht eckigen Querschnitt besitzt und an seinen Längsseiten je eine Schicht (12) aus einem Kunststoff von der ungefähren Härte der Mantelmasse aufweist. 7.
    Tastenknopf nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der den Tastenhebel aufneh mende Hohlraum (34) im Tastenfuss auf seinem Umfang von rechteckiger Grundform mit zusätzlichen Aussparungen (35) versehen ist, die vom Tastenhebel nicht ausgefüllt wer den und ein Ausweichen der Tastenfuss masse bei Übermassen des Tastenhebelschaftes ermöglichen. 8. Tastenknopf nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass der Schriftzeiehenträger (3, 5) mit dem Tastenfuss (1) einen einheitlichen Kör per aus gleichem Kunststoff bildet. 9.
    Tastenknopf nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein besonderer, mit dem Tasten fuss (33) keine Einheit bildender Schriftzei chenkörper (21, 32) vorgesehen ist, dessen Härte diejenige des Tastenfusses übersteigt und sich mehr oder weniger derjenigen des den Tastenfuss und den Schriftzeichenkörper um schliessenden Mantels (23, 31) nähert. 10. Tastenknopf nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass der Tastenfuss (24) nach oben in einen Flanseh (27) verbreitert ist, der zur Befestigung mit dem Schriftzeichenkör- per (21) durch klammerartiges Umfassen durch den Mantel (23, 31) dient. 11.
    Tastenknopf nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2, 9 und 10, dadurch gekernizeichnet, dass die dem Schriftzeichen körper (21) zugekehrte Fläche des Tasten fusses (24) dem Sehriftzeichenkörper glatt anliegt, so dass sich der Tastenfuss unter Ein wirkung der Anpresskräfte seitlich aus dehnen kann, ohne dass der Mantel (23) un zulässig hoch beansprucht wird. 12. Tastenknopf nach Patentansprueh I und Unteransprüchen 1, 2 und 9 bis 11, da durch gekennzeichnet, dass der Hauptteil des Tastenfusses freiliegt. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass für den eigent lichen Tastenfuss und für den Schriftzeichen körper je ein besonderer Vorspritzling (21, 24) hergestellt wird, die beide durch den Mantel (23, 31) klammerartig zusammengeschlossen werden. 14. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgespritzte Schriftzeichenkörper (21) und der vorgespritzte Tastenfuss (24) vor dem Umspritzen ausserhalb der Spritzgussform mittels Zapfen des einen Teils und zugeord neter Löcher (26) des andern Teils zusammen gefügt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN119427128A (zh) * 2024-12-18 2025-02-14 东莞市达旺精密模具有限公司 一种手机壳按键除毛刺及清洁设备

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