CH218711A - Auslassventil in Flüssigkeitsleitungen. - Google Patents

Auslassventil in Flüssigkeitsleitungen.

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CH218711A
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CH
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pressure
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/10Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with auxiliary valve for fluid operation of the main valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Auslasssentil    in Flüssigkeitsleitungen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Aus  lassventil in Flüssigkeitsleitungen zur Ver  nichtung. von Überdruckwellen, die durch       Reflexion    von Unterdruckwellen entstehen und  ist gekennzeichnet durch eine Steuervorrich  tung, welche durch die Unterdruckwelle be  einflusst das Ventil     öffnet,    bis die reflektierte  Überdruckwelle     zurückkommt.     



  Das Ventil wird     zweckmässigerweise    mit  Hilfe eines Kraftkolbens durch den Druck der  Leitungsflüssigkeit geschlossen gehalten. Fer  ner kann man einen Steuerkolben vorsehen,  der von einer Drucksenkung in der Flüssig  keitsleitung beeinflusst die auf den Kraftkol  ben     wirkende        Druclfiissigkeit    abströmen lässt.  Der Zylinderraum des Kraftkolbens und der  Zylinderraum des Steuerkolbens können je  über ein Drosselorgan mit der Flüssigkeits  leitung verbunden sein.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind auf der Zeichnung verein  facht dargestellt.     Fig.    1 zeigt ein     Auslass-          ventil    mit unmittelbarer und     Fig.    2 ein solches  mit mittelbarer Steuerung.    Das     Ventilgehäuse    1     (Fig.    1 und 2) ist  über eine Leitung 2 mit der nicht gezeichne  ten Druckleitung     einer    Pumpe verbunden und  mit dem     Auslassstutzen    an eine Ablaufleitung  3 angeschlossen. Es- enthält ferner den Zylin  der 4, in welchem sich der     Kraftkolben    5 des  Ventils G befindet.

   Der Kraftkolben ist auf  der einen Seite mit seiner Ringfläche vom  Flüssigkeitsdruck im Ventilgehäuse 1 und da  mit vom Druck: in der nicht gezeichneten  Pumpenleitung belastet. Der Zylinderraum 13  auf der andern Seite des Kraftkolbens ist  ebenfalls mit dem Innenraum des Ventil  gehäuses über die Bohrungen 14 verbunden.  Zwischen den Bohrungen ist ein Drosselorgan  15 eingeschaltet, durch welches der Durch  flussquerschnitt der Bohrungen 14 den Betriebs  bedingungen entsprechend eingestellt werden  kann.  



  Auf das Gehäuse 1 ist beim Ausführungs  beispiel nach     Fig.    1 ein Steuerzylinder 7,  in welchem sich der Steuerkolben 8 des  Ventils 9     befindet,    in axialer Verlängerung  aufgesetzt. Zwischen. der Leitung 2 und dem      Raum 10 des Zylinders 7 ist durch die Lei  tung 11 über ein einstellbares     Drosselorgan     12 eine     Verbindung    hergestellt. Der dem       Zylinderraum    10     @gegenüberliegeiicle        Zylinder-          rauen    25 ist durch eine Bohrung 26 mit der  Atmosphäre verbunden.

   Der     Steuerkolben    8  sitzt auf der durch die Feder 16     belasteten     Spindel 27 des Ventils 9.  



  Bei normalem Betrieb ist der Druck in  der nicht gezeichneten     Pumpendruckleitung     unveränderlich. Im Zylinderraum 10 kann  sich deshalb über das Drosselorgan 12 der  Druck der Leitung 2     bezw.    der     Pumpen-          druckleitung    einstellen. Der dabei auf den  Steuerkolben 8     ausgeübte        Druck    ist so gross,       dass    das Ventil 9 mit Hilfe der Ventilspindel  27 entgegen dem Druck der Feder 7 6 auf  den Sitz gepresst wird.

   Der Zylinderraum 13  ist also gegen die     Ablaufleitung    3     abgescblos-          sen,    so     d;il:)    sich in demselben     über        das          Drosselorgan    15     ebenfalls    der Druck der       Punipendrliekleitung    einstellt, welcher das  Ventil     t1    in geschlossener Stellung     hält.     



  Entsteht in der     Pumpendruckleitung    zum       Beispiel    beim     plötzlichen    Abstellen     der    Pumpe  eine Drucksenkung, so wird die Druck  senkung in den     Zylinderräumen    10 und  13 weniger rasch folgen, weil in den Ver  bindungen mit der Leitung 2     bezw.    dein       Innenraum    des Ventilgehäuses die Drossel  organe 12 und 15 vorhanden sind. Zuerst  kommt die Drucksendung im Zylinderraum  10 zur     Wirkung.    Der Kolben 8 wird dadurch  entlastet, so dass die Feder 16 mit Hilfe der  Spindel 27 das Ventil 9 von seinem Sitz  abhebt. Zwischen dem Zylinderraum 13 und  der Ablaufleitung 3 entsteht dadurch eine  Verbindung.

   Der aus dem Innenraum des  Ventilkörpers 1 auf die     Ringfläche    des Kraft  kolbens 5 wirkende Druck kann das Ventil  6 in geöffnete Stellung schieben. Die dabei  im Zylinderraum 13 verdrängte     Flüssigkeit     strömt durch die Öffnung 1.7 in die Ablauf  leitung 3     ab.     



  Mittlerweile wurde die durch die     Druck-          senkung    in der     Pumpendruckleitung    eilt  stehende Unterdruckwelle am     äussern        Ende     der     Pumpendruekleitung    reflektiert, sie kehrt         111111    als     TJlaer-clrucl:welle    zurück und findet  dann das     Auslassventil    G     geöffliet.    Ihre Ener  gie wird dabei vernichtet, sie kann     also    keinen  Schaden anrichten.  



  Durch die Drosselorgane 12 und 15 kann  die Zeit zwischen dem Eintritt der Druck  senkung im Ventilgehäuse 1 und der vollen  Öffnung des Ventils 6 so eingestellt werden,  dass sie mit der Zeit übereinstimmt, welche  die Unterdruckwelle braucht um durch die       Punipendruckleitung    bis ans äussere Ende zu  gelangen und dann als Druckwelle wieder  zurückzukehren.  



  Bei dem in     Fig.    2 gezeigten     Auslassventil     ist der     Steuerzylinder    7 seitlich am Zylinder  4 des     Ventilgehi.uses    1 angebracht und durch  einen Kanal 20 mit dem Zylinderraum 13  verbunden. Der Steuerkolben 8 steht mit  einem     Scbieberl:olben    18 in Verbindung, auf  der einen Seite ist er durch die Feder 16  belastet.     Eine    Leitung 11 verbindet mit einem       Drosselorgan    12 den auf der andern Seite       anschliessenden    Zylinderraum 10 mit dem       Innern    des Ventilgehäuses 1. Die Ablauf  leitung 19 des Steuerzylinders 7 führt in die  Ablaufleitung 3.  



       Eine    Drucksenkung in der Leitung 2       inaeht    sich über das Drosselorgan 12 und  die Leitung 11 im Zylinderraum 10 auf den  Steuerkolben 8 geltend. Die Feder 16 vermag  den     Steuerkolben    8 und mit ihm den     Schie-          berkolben    18 soweit gegen den Zylinderraum  10 zu verschieben, dass zwischen dem Kanal  20 und der Ablaufleitung 19 eine Verbin  dung entsteht, so dass der Flüssigkeitsinhalt  des Zylinderraumes 13 in die Ablaufleitung  19 abströmen kann. Durch den im Innern  des Ventilgehäuses 1 noch befindlichen Druck  wird dann der Kolben in den Zylinderraum  13 hinein verdrängt, so dass das Ventil 6       geöffnet    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auslaf.>ventil in Flüssigkeitsleitungen zur Vernichtung von Überdruckwellen, die durch Reflexion von Unterdruckwellen entstehen, gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung, welche durch die Unterdruckwelle beeinflusst das Ventil öffnet, bis die reflektierte Über druckwelle zurückkommt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Auslassventil nach Patentanspruch, da s durch gekennzeichnet, dass das Ventil mit Hilfe eines Kraftkolbens durch den Druck der Leitungsflüssigkeit geschlossen gehalten wird.
    2. Auslassventil nach Unteranspruch 1, io gekennzeichnet durch einen Steuerkolben, der von einer Drucksenkung in der Flüssigkeits- leitung beeinflusst die auf den Kraftkolben wirkende Druckflüssigkeit abströmen lässt. 3. Auslassventil nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder raum des Kraftkolbens über ein Drosselorgan mit der Flüssigkeitsleitung verbunden ist.
    4. Auslassventil nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Zylinderraum des Steuerkolbens über ein Drosselorgan mit der Flüssigkeitsleitung verbunden ist.
CH218711D 1940-12-17 1940-12-17 Auslassventil in Flüssigkeitsleitungen. CH218711A (de)

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