CH218777A - Empfangsanordnung mit Rahmenantennen. - Google Patents

Empfangsanordnung mit Rahmenantennen.

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CH218777A
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Heinrich Meier Karl
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Heinrich Meier Karl
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q3/00Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system
    • H01Q3/26Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system varying the relative phase or relative amplitude of energisation between two or more active radiating elements; varying the distribution of energy across a radiating aperture
    • H01Q3/28Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system varying the relative phase or relative amplitude of energisation between two or more active radiating elements; varying the distribution of energy across a radiating aperture varying the amplitude

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  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description


  Empfangsanordnung mit     Rahmenantennen.       Die Rahmenantenne zeichnet sich gegen  über andern     Antennentypen    besonders durch  ihre hohe Störfreiheit aus; nimmt. doch  bei der Rahmenantenne das Verhältnis       Nutz-/Störspannung,    welches Verhältnis für  die Güte einer Radioempfangseinrichtung  ausschlaggebend ist, Werte an, welche von  keiner der einfacheren Antennentypen auch  nur angenähert erreicht werden. Dies rührt  daher, dass die den Rundfunkempfang stören  den Geräte der Schwach- und Starkstrom  einrichtungen nahezu kein magnetisches  Störfeld ausstrahlen, während ihre hohen  elektrischen Störspannungen von der Rah  menantenne nicht aufgenommen werden.  



  Wenn trotz dieser     unbestreitbaren    Vor  teile gerade hinsichtlich der sehr lästigen  Empfangsstörungen die Anwendung von  Rahmenantennen auf einige Sonderfälle be  schränkt blieb, so     ist    dies hauptsächlich fol  genden     Umständen    zuzuschreiben: Erstens  ihrer geringen elektrischen Höhe und daraus       resultierend    einer sehr geringen Nutzspan  nung, und ferner der Notwendigkeit, den    Empfangsrahmen zu     bedienen,    das     heisst        ihn     in die Einfallsrichtung .des. zu empfangenden  Senders zu .drehen.  



  Da die Rahmenantenne, ähnlich den  üblichen     Antennentypen    im Freien auf  gestellt werden     muss,    um möglichst viel  Nutzspannung zu erhalten, kann das Drehen  des Rahmens nur mittels     elektrischer    oder  mechanischer     Fernsteuereinrichtungen    er  folgen.

   Man hat daher schon mehrfach vor  geschlagen,     greuzrahmenanordnungen    zu  verwenden, bei welchen die von .den einzelnen  Rahmen empfangenen     Spannungen    derart  über     eine    phasenverschiebende Impedanz auf  ,die     Empfangseinrichtung    zur Einwirkung  gebracht werden, dass dadurch     .ein        ungerich-          teter    Empfang     ermöglicht    wird. Allerdings  wird hierbei der nicht unbeträchtliche Vor  teil der Richtwirkung des Rahmens preis  gegeben.

   Zudem treten immer noch gewisse       Bedienungsnachteile    .dadurch auf, dass man  gezwungen ist,     im.        Rahmenkreis        bezw.        in    dem  mit diesem gekoppelten Eingangskreis Re  sonanzmittel anzuwenden, um die sehr ge-      ringen     Rahmenspannungen    auf einen Betrag  zu erhöhen, bei welchem man sich über  der Rauschgrenze des ersten     Verstärkerrohres     befindet.

   Besonders ungünstig liegen die  Verhältnisse, wenn die     Verbindiingsleitucig     zwischen der     Rahmenantennenanordnung     einerseits und der Empfangseinrichtung an  derseits abgeschirmt werden muss,     iun    eine  Kopplung dieser     Verbindungsleitung    mit  benachbarten     Störspannungsträgern    zu ver  meiden. In diesem Fall kann     überdies    die>  Anpassung der     Empfangseinrichtuilg    an den  Wellenwiderstand des     Verbindungskabels     praktisch nur für eine einzige     Frequenz     durchgeführt werden, es treten daher     noeb     zusätzliche Kabelverluste auf.  



  Die Erfindung betrifft eine     Empfang=-          anordnung    mit zwei nicht drehbaren und  mit ihren Empfangsebenen     uin   <B>90'</B> gegen  einander versetzten Rahmenantennen.  



  Gemäss der Erfindung ist die Anordnung  dadurch gekennzeichnet, dass die     Spannungen     der Rahmenantennen durch eine     Umschalt-          vorrichtung    wahlweise über mindestens zwei  separate Kanäle geleitet werden können,       da.ss    der erste dieser Kanäle     eine        für    die  Spannung des einen Rahmens phasenverschie  bende Impedanz aufweist, wobei nach er  folgter Phasenverschiebung dieser Rahmen  spannung die aus beiden     Rahmenspannungen     abgeleiteten Spannungen auf ein beiden  Kanälen gemeinschaftliches Empfangsglied  zur Einwirkung gelangen, und     dass    der zweite  Kanal Mittel aufweist,

   durch     welche    die  Phasendrehung der     elektrischen        Ströme    so  vorgenommen wird,     dass    eine Addition der  aus den Rahmenspannungen abgeleiteten  Spannungen derart erfolgt, dass durch die  mechanische Verstellung dieser Mittel ein  gerichteter Empfang erzielt wird.  



  Wenn im ersten Kanal die genannte  Phasenverschiebung<B>90'</B> beträgt und die ab  geleiteten Spannungen gleich sind, so wird  der     Empfang    -angerichtet.  



  Im Gegensatz zu den     bekannten    bereits  erwähnten     Kreuzrahmenanordnungen    für -an  gerichteten Empfang wird bei den verschie  denen nachstehend beschriebenen Ausfüh-         reiiigafornien    des     Erfindungsgegenstandes    die  Schaltung .der Rahmenantennen zweckmässig       vollkommen        aperiodisch    durchgeführt, wo  durch mit Ausnahme der Umschaltung der       Ralimenantennenanorelnungen    auf gerichte  ten oder     ungeriehteten    Empfang,

   sowie der       Anpeilung    des zu empfangenden Senders bei  Stellung auf     Richt.cinpfang    jede weitere Be  dienung der     Antennenanlage        überflüssig     wird.     Richtempfang    wird selbstverständlich  nur dann     angewendet,        -,venn    der     -angerichtete          Empfang    nicht     befriedigend    ist.

   Durch voll  kommene     j\-periodizität.    können die namhaf  ten Bedienungsschwierigkeiten der bekannten       Rahinenantennenanordnungen,    welche     Re-          sonanzinittel    im Rahmenkreis     bezw.    in dem  mit dem Rahmenkreis gekoppelten Emp  fangskreis enthalten, restlos     behoben    werden,       welche    sonst bei Leitung der Rahmenspan  nungen auf den ersten Kanal     auftreten          könnten.     



  -Wie bereits     erwähnt,    ist es     vorteilhaft,     die     Rahmenantennenanordnung    im Freien  aufzustellen, um möglichst: viel Nutzspan  nung zu erhalten.  



  Bei einer     derartigen,    im folgenden     be--          t:ra.chteten    Ausführungsform ist, um eine  Kopplung mit benachbarten     Störspannungs-          trägern    zu vermeiden, die Antennennieder  führung abzuschirmen. Dabei ist es aller  dings erforderlich,     dass    sowohl das Kabel mit  einer seinem     Wellenwiderstand    entsprechen  den Impedanz abgeschlossen wird, wie auch,  dass die Antenne an das Kabel angepasst  wird.

   Während die     Dimensionierung    des     Ka-          belübertragers    keine weiteren Schwierigkei  ten bietet, ist eine     brauchbare    Anpassung       des    Rahmens an das Kabel nur bei sehr       geringer    Selbstinduktion des Rahmens mög  lich. Man ist daher gezwungen, den     Emp-          fangsrahinen    aus nur einer bis höchstens  zwei Windungen anzufertigen.

   Dass die       Enipfindliclikeit    der Antennenanlage durch  diese Massnahme nicht leidet:, geht aus folgen  der Betrachtung hervor: Es! sei mit     1i    der im  Gitterkreis der ersten     Verstärkerröhre    eines  Empfängers liegende Widerstand, an dem die ,  Empfangsleistung verbraucht wird, und mit      1 die primäre     Windungszahl    des     Ankopp-          lungsübertragers    bezeichnet, so gilt folgende  Beziehung  <B><I>11</I></B>     .'   <I>=</I>     CG   <I>.</I>     712     für den in den Rahmenkreis     übertragenen     Widerstand     R'.     



  Der Faktor     cc    enthält ,die als konstant  angenommene sekundäre     Windungszahl        z2,     den im Gitterkreis. der Röhre wirkenden Wi  derstand R, das     Ankopplungsmass    und     dergl.     mehr.  



  Da die im Gitterkreis der Röhre ent  stehende Wechselspannung proportional der       Rahmenwindungszahl        zR,    ist, gilt die  Gleichung       E=b.zR,.     Daraus errechnet sich die am Widerstand     R'          verbrauchte    Leistung zu  
EMI0003.0019     
    Aus dieser Gleichung ersieht man, dass  die verbrauchte Leistung nur von dem Ver  hältnis der     Rahmenwindungszahlen        zR        einer-          s        seits    und der primären     Windungszahl        z1    ab  hängig     ist.     



  Man kann also, :so lange man die Rahmen  windungszahl einerseits und die primäre       Windungszahl    des     Ankop.plungsübertragers     anderseits im gleichen Verhältnis reduziert,  die gleiche Leistung übertragen. Diese Be  trachtungsweise wurde durch     Experimente     eindeutig bestätigt.  



  In der Zeichnung zeigen die     Fig.    5 und 6  die Schemas von beispielsweisen Ausfüh  rungsformen der erfindungsgemässen Emp  fangsanordnung.  



       Fig.    1 und 2 zeigen Teilschemas.  



       Fig.    3 und 3a zeigen eine Peilvorrichtung  in Aufriss und Grundriss, und       Fig.        3b    zeigt eine Einzelheit derselben.       Fig.    4 und 4a zeigen eine andere Peil  vorrichtung in     Aufriss    und     Grundriss.     



       Fig.    7, 7a und     7b    zeigen drei Empfangs  diagramme der Anordnung nach     Fig.    6, wo  bei von der     Einzeichnung    von Koordinaten    abgesehen wurde, da die dargestellten Emp  fangsdiagramme     allgemein    bekannt sind.  Das Teilschema. nach     Fig.    1 dient zur Erläu  terung der Wirkungsweise des ersten Kanals  einer beispielsweisen Ausführungsform der  erfindungsgemässen Anordnung.  



  Die Empfangsebenen der Rahmenanten  nen 1, 2 sind um<B>90'</B> gegeneinander versetzt.  Diese Rahmen weisen     beispielsweise        einen     Durchmesser von 80 ein auf und     haben    je  zwei Windungen. Die Rahmenantennen sind  durch eine abgeschirmte     Kabelniederführung     6     mittels    der Eingangsübertrager 3, 4 mit der  gemeinschaftlichen Empfangsvorrichtung, be  stehend aus dem ersten     Verstärkerrohr    5,  verbunden.

   Dass     Niederführungskabel    6 ist  ein     abgeschirmtes    Kabel, welches     aus    drei  Adern 7, 8, 9 besteht, und dessen     Abschirm-          mantel    an das gemeinschaftliche     Massepoten-          tial    der Empfangseinrichtung     gelegt    ist.

   Der       Mittelleiter    8 ist noch einmal durch     einen,          separaten        Schirm    10, welcher ebenfalls an  das gemeinschaftliche Potential angeschlos  sen ist, umgeben, dies zwecks Entkopplung  der Niederführung 8 mit den beiden     Kabel-          leitungen    7, 9. Allerdings kann dieser sepa  rate Schirm auch fortfallen.

   Die     Anschaltung     des Rahmens 1 mit der gemeinschaftlichen       Empfangseinrichtung    erfolgt mittels der       Antennenniederführung    8, 9 und der Primär  wicklung des Übertragers 4, während  Rahmen 2 über die Leitung 7, 8 und die  Primärwicklung des Übertragers 3 auf die  gemeinschaftliche Empfangseinrichtung ein- ,  wirkt. Die Sekundärwicklung des Über- .       tragers    4     enthält    eine durch den Widerstand  11 symbolisierte Impedanz, durch welche  eine Phasenverschiebung der Spannungen  des einen     Ralhmens    gegenüber der     andern    ,  Rahmenspannung um<B>90'</B> bewirkt wird.

   In  Serie mit dieser Sekundärwicklung des Über  tragers 4 ist die Sekundärwicklung des  Übertragers 3 geschaltet, während das andere  Ende dieser Wicklung an das Gitter der     Ver-        s          stärkerröhre    5 angeschlossen ist.

   Hierbei hat  es sich gezeigt, dass man von     Resonanzmitteln     zur Abstimmung des Rahmenkreises     bezw.     des     Gitterkreises    der ersten     Verstärkerstufe       
EMI0004.0001     
  
    Abstand <SEP> nehmen <SEP> kann, <SEP> wodurch <SEP> eine <SEP> bedeu  tende <SEP> Erleichterung <SEP> der <SEP> Bedienung <SEP> bewirkt
<tb>  wird. <SEP> Überdies <SEP> gelingt <SEP> es <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Art, <SEP> wie
<tb>  bereits <SEP> dargelegt <SEP> wurde, <SEP> eine <SEP> einwandfreie
<tb>  Anpassung <SEP> des <SEP> ersten <SEP> Verstärkerkreises <SEP> an
<tb>  den <SEP> Kabelwiderstand <SEP> der <SEP> Antennennieder  führung <SEP> zu <SEP> erhalten.

   <SEP> Um <SEP> eine <SEP> feste <SEP> Ankopp  lung <SEP> der <SEP> Rahmenkreise <SEP> an <SEP> den <SEP> gemeinschaft  lichen <SEP> Empfangskreis <SEP> zu <SEP> bewirken, <SEP> ist <SEP> es <SEP> vor  teilhaft, <SEP> Hochfrequenzeisenübertrager <SEP> zu <SEP> ver  wenden. <SEP> Die <SEP> für <SEP> die <SEP> angegebenen <SEP> Empfangs  rahmen <SEP> und <SEP> für <SEP> eine <SEP> Niederfiihrung <SEP> mit
<tb>  einem <SEP> Wellenwiderstand <SEP> von <SEP> 100 <SEP> Ohm
<tb>  günstigsten <SEP> Ankopplungsdaten <SEP> für <SEP> die <SEP> Über  trager <SEP> 3 <SEP> bezw. <SEP> 4 <SEP> sind <SEP> folgende:

   <SEP> Primär  windungszalil <SEP> 40 <SEP> Windungen, <SEP> sekundäre
<tb>  Windungszahl <SEP> 250, <SEP> entsprechend <SEP> 72 <SEP> ,uHy
<tb>  und <SEP> 450 <SEP> ,uHy, <SEP> während <SEP> der <SEP> Überträger <SEP> 4
<tb>  noch <SEP> den <SEP> Phasenversehiebungswiderstand <SEP> 11
<tb>  von <SEP> 6000 <SEP> Ohm <SEP> aufweist. <SEP> Die <SEP> Eingangsröhre
<tb>  5 <SEP> kann <SEP> eine <SEP> beliebige <SEP> Schirmgitterröhre <SEP> oder
<tb>  auch <SEP> eine <SEP> Triode <SEP> sein, <SEP> je <SEP> nach <SEP> ihren <SEP> Daten
<tb>  wird <SEP> der <SEP> Anodenwiderstand <SEP> entsprechend <SEP> zu
<tb>  bemessen <SEP> sein.
<tb>  Fig. <SEP> 7 <SEP> zeigt. <SEP> das <SEP> Empfangsdiagramm
<tb>  dieser <SEP> Einrichtung <SEP> für <SEP> das <SEP> Rundfunkwellen  band. <SEP> das <SEP> heisst <SEP> die.

   <SEP> Frequenzen <SEP> von <SEP> 150 <SEP> bis
<tb>  1500 <SEP> kHz.
<tb>  Das <SEP> Teilschema. <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> dient <SEP> zur
<tb>  Erläuterung <SEP> der <SEP> Wirkungsweise <SEP> des <SEP> zweiten
<tb>  Kanals <SEP> einer <SEP> beispielsweisen <SEP> Ausführungs  form <SEP> der <SEP> erfindungsgemässen <SEP> Anordnung.
<tb>  Dieser <SEP> Kanal <SEP> weist <SEP> eine <SEP> Peilvorrichtung <SEP> auf,
<tb>   -elche <SEP> zwei <SEP> Zylinderspulen <SEP> 12, <SEP> 13 <SEP> besitzt,
<tb>  deren <SEP> Achsen <SEP> einen <SEP> Winkel <SEP> von <SEP> <B>90'</B> <SEP> bilden,
<tb>  und <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Spannungen <SEP> je <SEP> eines <SEP> Rahmens
<tb>  auf <SEP> je <SEP> eine <SEP> dieser <SEP> Zylinderspulen <SEP> zur <SEP> Ein  wirkung <SEP> gelangen,

   <SEP> und <SEP> zwar <SEP> wird <SEP> die <SEP> Zy  linderspule <SEP> 12 <SEP> vom <SEP> Rahmen <SEP> 1 <SEP> gespiesen <SEP> und
<tb>  die <SEP> Zylinderspule <SEP> 13 <SEP> vom <SEP> Rahmen <SEP> 2. <SEP> Im <SEP> In  nern <SEP> dieser <SEP> Zylinderspulen <SEP> befindet; <SEP> sich <SEP> je
<tb>  eine <SEP> bewegliche <SEP> Spule <SEP> 14 <SEP> bezw. <SEP> 15, <SEP> welche
<tb>  auf <SEP> einer <SEP> gemeinsamen <SEP> Achse <SEP> angeordnet
<tb>  sind <SEP> und <SEP> in <SEP> einer <SEP> gemeinsamen <SEP> Ebene <SEP> liegen.
<tb>  Diese <SEP> Spulen <SEP> 14, <SEP> 15 <SEP> .sind <SEP> hintereinander
<tb>  geschaltet <SEP> und <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Gitter <SEP> der <SEP> Verstärker  röhre <SEP> 5 <SEP> verbunden.

   <SEP> Die <SEP> Rahmenantennen <SEP> 1, <SEP> 2
<tb>  sind <SEP> wiederum <SEP> durch <SEP> ein <SEP> dreiadriges, <SEP> ab-       geschirmtes Kabel     mit    den Spulen 12, 13  verbunden.  



  Zwei     Peilspulenaggregate    sind in den       Fig.    3,     3a    und     3u    und 4, 4a näher dargestellt.  Bei dem Aggregat nach     Fig.    3, 3a und     3b     sind im Innern der beiden gekreuzten Zylin  derspulen 12, 13 je eine bewegliche Spule  14     bezw.    15 angeordnet.     Diese    beiden     Spulen     14, 15 sitzen fest auf der gemeinschaftlichen  Achse 16. Durch Drehung dieser Achse wird  der zu empfangende Sender angepeilt.

   Damit       keine        kapazitive    Kopplung zwischen den  festen und den beweglichen Spulen zustande  kommt, sind diese beweglichen Spulen inner  halb eines elektrostatischen     Abschirmungs-          gehäuses    17 angeordnet. Damit dieses Ge  häuse 17 die Spule nicht kurzschliesst, ist sie  durch einen Schlitz 17' an einer Hälfte auf  geschnitten. Diese Abschirmung 17 wird  wiederum an das     1Vlassepotential    der Emp  fangseinrichtung gelegt.  



  Bei dem Aggregat nach     Fig.    4,     4a    sind die  Zylinderspulen mit paralleler Achse und in  der gleichen Ebene angeordnet, während die  beweglichen Spulen mit ihren     :ochsen    um  <B>90'</B> gegeneinander verschoben sind. Damit  die beiden Zylinderspulen sich nicht mit  einander koppeln, sind sie in je einem Ab  schirmgehäuse 17     bezw.    18 untergebracht.  Auch bei dieser Ausführungsform empfiehlt  es sieh, die beweglichen Spulen ebenfalls  innerhalb einer elektrostatischen Abschir  mung anzuordnen. Auch bei dieser Anord  nung wird durch Drehen der Achse 16 der  gewünschte Sender angepeilt.

   Das Empfangs  diagramm der Anordnung nach     Fig.    2 ist in       Fig.        7a        dargestellt.     



  Die Empfangsanordnung nach     Fig.    5 ist  eine beispielsweise Ausführungsform der er  findungsgemässen Empfangsanordnung. Bei  derselben sind die an     Hand,der        Fig.    1 und 2  beschriebenen Kanäle wahlweise an die  Rahmenantennen 1, 2     ausschliessbar.    In der  mit vollen Linien dargestellten Stellung der  Schalter 19, 20 ist die Anordnung auf     un-          gerichteten    Empfang gemäss     Fig.    1 geschal  tet, während in der mit     gestrichelten    Linien  dargestellten Stellung der Schalter 19, 20      die     Anordung    auf     Richtempfang,

      das     heisst     nach     Fig.    2, arbeitet. Diese Schalter 19, 20  befinden sich auf einer gemeinsamen Achse  und werden gleichzeitig miteinander betätigt.       Abweichend    von der Ausführung nach     Fig.    1  sind die Primär- und Sekundärwicklungen  der Eingangsübertrager 3, 4 durch die elek  trostatischen Schirme 21 und 21'     kapazitiv     entkoppelt. Diese Schirme 21, 21' werden  wiederum galvanisch an das gemeinsame       14la.ssepotential    der     Empfangseinrichtung    ge  legt.  



  Auch bei der beispielsweisen Ausfüh  rungsform der erfindungsgemässen Anord  nung nach     F'ig.    6 sind die Rahmenantennen  gleich, wie bei     Fig.    1 beschrieben, angeord  net und ausgebildet, jedoch werden die ein  zelnen     Rahmenspannungen    durch je einen  separaten Übertrager 3     bezw.    4 je einem     Ver-          stärkerrohr    5a     bezw.    5b zugeführt. Die  Anode jeder dieser beiden Röhren ist mit dem  Schaltsegment eines     Umschalters        19a        bezw.     19b, 19c verbunden.

   In der mit vollen Linien       gezeichneten        Schalterstellung    ist die Anlage  auf     ungerichteten    Empfang gestellt. In  diesem Fall ist die     Wirkungsweise    folgende:  Die Röhre 5a hat eine Anodenimpedanz 22  und gibt ihre verstärkten Wechselspannun  gen     über,den    Kondensator 23 dem Gitter der  Röhre 5 ab. Die Anode .der Röhre 5b hat  ebenfalls einen Widerstand 24 als Anoden  impedanz und ein phasenverschiebendes  Glied, bestehend aus dem Widerstand 25 und  dem     Kondensator    26. Dieses phasenverschie  bende Glied bewirkt eine Phasenverschiebung  um 90 .

   Die von der Röhre 5b verstärkten  Spannungen werden demnach ebenfalls,  nachdem ,sie in ihrer Phase um<B>90'</B> ver  schoben wurden, dem Gitterkreis der gemein  schaftlichen     Verstärkerröhre    aufgedrückt.  Bei Umschaltung auf .den mittleren Kontakt  der Schalter     19x,    19b und 19e und 20, wird  die Anlage auf Peilempfang umgeschaltet.  In diesem Fall werden als Anodenimpedanzen  die Spulen 12     und    13 der Peilanordnung ein  geschaltet, während der     Gitterkreis    der  Röhre 5 an die beiden hintereinander geschal  teten Peilspulen 14, 15 gelegt wird.

   Diese    Peilspulen sind     ähnlich    ausgeführt, wie     die     bereits erwähnten Beispiele nach den     Fig.    3,  3a, 3b oder 4, 4a. Bei der     dritten    Schaltstel  lung auf den untersten     Kontakt    der Schalter       19a,    19b,<B>19e</B> und 20 ist wiederum die Peil  anlage eingeschaltet, nur dass gleichzeitig  noch an der Anode des Rohres 5b eine phasen  verschiebende Impedanz, welche aus -dem  Kondensator 27 und dem Widerstand 28  besteht, angebracht ist, durch welche die an  der Anode ,der Röhre 5b wirkende Anoden  wechselspannung dem Gitterkreis des Rohres  5 ebenfalls aufgedrückt wird.

   Bei der zuletzt  erwähnten Schalterstellung wirken demnach  gleichzeitig die Spannungen, die dem     un-          gerichteten    Empfang     entsprechen,    ,sowie die  Peilspannung. Man hat also hier die Addi  tion des Richtempfanges mit einem     ungerich-          teten    Empfang und     kommt    so zu einem ein  seitigen Richtempfang einer sogenannten       Kardioideantenne,    deren Diagramm in     Fig.    7b  dargestellt ist. Diese einseitige     Richtwirkung     trifft allerdings nur für eine bestimmte Ein  fallsrichtung der     elektrischen    Wellen zu.

    Immerhin hat man dadurch die Möglichkeit,  bei der Montage der Rahmen einen örtlich  feststehenden Sender oder Störsender voll ab  zublenden. Die     elektrostatische    Abschirmung  6 der Rahmenkreise voneinander     erstreckt     sich durch die Abschirmung 21     (bezw.    21')  auf die erste     Ankopplungsspule    dieser Rah  menkreise, das heisst in diesem Fall auf die  Primärwicklung .des     Ankoppluugstransfor-          mators    3     (bezw.    4).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Empfangsanordnung mit zwei nicht dreh baren und mit ihren Empfangsebenen um <B>90'</B> gegeneinander versetzten Rahmenanten nen, dadurch gekennzeichnet, dass deren Spannungen durch eine Umschaltvorrichtung wahlweise über mindestens zwei separate Kanäle geleitet werden können, dass der erste dieser Kanäle eine für die Spannung des einen Rahmens phasenverschiebende Impe danz aufweist, wobei nach erfolgter Phasen versehiebung dieser Rahmenspannung die aus beiden Rahmenspannungen abgeleiteten Span- EMI0006.0001 nungen <SEP> auf <SEP> ein <SEP> beiden <SEP> Kanälen <SEP> gemeinschaft liches <SEP> Empfangsglied <SEP> zur <SEP> Einwirkung <SEP> ge langen, <SEP> und <SEP> dass <SEP> der <SEP> zweite <SEP> Kanal <SEP> Mittel <SEP> auf weist,
    <SEP> durch <SEP> welche <SEP> die <SEP> Phasendrehung <SEP> der <tb> elektrischen <SEP> Str,-m^ <SEP> so <SEP> vorgenommen <SEP> wird, <tb> dass <SEP> eine <SEP> Addition <SEP> c-^r <SEP> aus <SEP> den <SEP> Rahmenspan nungen <SEP> abgeleite-, <SEP> .. <SEP> Spannungen <SEP> derart <SEP> er <B>__</B> <SEP> <I>ol;Zt</I> <SEP> dass <SEP> durch <SEP> Jie <SEP> mechanische <SEP> Verstellung <tb> @:ie@_ <SEP> @\:
    Ii'el <SEP> ein <SEP> gerMiteter <SEP> Empfang <SEP> erzielt <tb> 1T\ <SEP> TERA\ <SEP> SPRüCEE <tb> 1. <SEP> Empfangsanordnung <SEP> nach <SEP> Patentan r@ieli_ <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <tb> zweite <SEP> Kanal <SEP> zwei <SEP> Zylinderspulen <SEP> aufweist, <tb> deren <SEP> Achsen <SEP> einen <SEP> Winkel <SEP> von <SEP> <B>90'</B> <SEP> bilden, <tb> wobei <SEP> die <SEP> Spannungen <SEP> je <SEP> eines <SEP> Rahmens <SEP> auf <tb> je <SEP> eine <SEP> dieser <SEP> Zylinderspulen <SEP> zur <SEP> Einwir kung <SEP> gelangen, <SEP> dass <SEP> ;
    ich <SEP> in <SEP> jeder <SEP> Zylinder spule <SEP> eine <SEP> bewegliche <SEP> Spule <SEP> befindet, <SEP> welche <tb> beweglichen <SEP> Spulen <SEP> auf <SEP> gemeinsamer <SEP> Achse <tb> angeordnet <SEP> sind, <SEP> in <SEP> einer <SEP> gemeinsamen <tb> Ebene <SEP> liegen <SEP> und <SEP> hintereinander <SEP> geschaltet <tb> sind, <SEP> und\ <SEP> dass <SEP> die <SEP> von <SEP> diesen <SEP> Spulen <SEP> auf genommenen <SEP> Spannungen <SEP> dem <SEP> gemeinschaft lichen <SEP> Empfangsglied <SEP> zugeführt <SEP> werden. <tb> 2.
    <SEP> Empfangsanordnung <SEP> nach <SEP> Patentan spruch, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <tb> zweite <SEP> Kanal <SEP> nvei <SEP> Zylinderspulen <SEP> aufweist, <tb> deren <SEP> Achsen <SEP> parallel <SEP> angeordnet <SEP> sind, <SEP> dass <tb> sich <SEP> in <SEP> jeder <SEP> dieser <SEP> Zylinderspulen <SEP> eine <SEP> be wegliche <SEP> Spule <SEP> befindet, <SEP> welche <SEP> beweglichen <tb> Spulen <SEP> auf <SEP> gemeinsamer <SEP> Achse <SEP> angeordnet <tb> sind, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> elektrische <SEP> Achse <SEP> dieser <SEP> be weglichen <SEP> Spulen <SEP> um <SEP> <B>90'</B> <SEP> gegeneinander <tb> versetzt <SEP> und <SEP> diese <SEP> Spulen <SEP> hintereinander <tb> geschaltet <SEP> sind,
    <SEP> und <SEP> da.ss <SEP> die <SEP> von <SEP> diesen <tb> Spulen <SEP> aufgenommenen <SEP> Spannungen <SEP> dem <tb> gemeinschaftlichen <SEP> Empfangsglied <SEP> zugeführt <tb> werden. EMI0006.0002 3. <SEP> Empfangsanordnung <SEP> nach <SEP> Patentan spruch, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> An kopplungstransformatoren <SEP> der <SEP> Rahmenkreise <tb> zwecks <SEP> fester <SEP> Ankopplung <SEP> als <SEP> Hochfrequenz eisent:ransformatoren <SEP> ausgebildet <SEP> sind. <tb> 4. <SEP> Empfangsanordnung <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 3, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> zwi schen <SEP> der <SEP> Primärwicklung <SEP> und,der <SEP> Sekundär wicklung <SEP> eines <SEP> Ankopplungst:
    ransformators <tb> ein <SEP> elektrostatischer <SEP> Schirm <SEP> zwecks <SEP> kapazi tiver <SEP> Entkopplung <SEP> angebracht <SEP> ist, <SEP> und <SEP> dass <tb> dieser <SEP> Schirm <SEP> elektrisch <SEP> am <SEP> Massepotential <tb> liegt. <tb> 5. <SEP> Empfangsanordnung <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 3, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> sich <tb> wenigstens <SEP> eine <SEP> Wicklung <SEP> eines <SEP> Ankopp lungstransformators <SEP> innerhalb <SEP> einer <SEP> elektro statischen <SEP> Abschirmung <SEP> befindet, <SEP> und <SEP> dass <tb> diese <SEP> Abschirmung <SEP> an <SEP> das <SEP> gemeinsame <tb> Massepotential <SEP> angeschlossen <SEP> ist. <tb> G. <SEP> Empfangsanordnung <SEP> nach <SEP> Pat:
    entan sprueh, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <tb> Rahmenkreise <SEP> voneinander <SEP> elektrostatisch <tb> abgeschirmt <SEP> sind, <SEP> und <SEP> dass <SEP> sich <SEP> diese <SEP> Ab schirmung <SEP> mindestens <SEP> auf <SEP> die <SEP> erste <SEP> Ankropp lungsspule <SEP> des <SEP> Rahmenkreises <SEP> erstreckt. <tb> 7. <SEP> Empfangsanordnung <SEP> nach <SEP> Patentan spruch, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> im <tb> ersten <SEP> iKanal <SEP> eine <SEP> Phasenverschiebung <SEP> der <tb> einen <SEP> Rahmenspannung <SEP> um <SEP> <B>90'</B> <SEP> erfolgt. <tb> B.
    <SEP> Empfangsanordnung <SEP> nach <SEP> Patentan spruch, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> min destens <SEP> einer <SEP> der <SEP> Leiter <SEP> des <SEP> Hochfrequenz niederführungskabele <SEP> durch <SEP> eine <SEP> elektro statische <SEP> Abschirmung <SEP> von <SEP> den <SEP> übrigen <tb> Leitern <SEP> des <SEP> Kabels <SEP> entkoppelt <SEP> ist.
CH218777D 1939-06-26 1939-06-26 Empfangsanordnung mit Rahmenantennen. CH218777A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972731C (de) * 1953-03-07 1959-09-17 Siemens Elektrogeraete Gmbh Kreuzrahmenantenne, insbesondere fuer Rundfunkempfang

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972731C (de) * 1953-03-07 1959-09-17 Siemens Elektrogeraete Gmbh Kreuzrahmenantenne, insbesondere fuer Rundfunkempfang

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