CH218781A - Rahmenantennenanordnung für ungerichteten Empfang mit zwei senkrecht zueinander angeordneten Empfangsrahmen. - Google Patents

Rahmenantennenanordnung für ungerichteten Empfang mit zwei senkrecht zueinander angeordneten Empfangsrahmen.

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CH218781A
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E Herzer Alfred
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Description


      Rahmenantennenanordnung    für     ungerichteten    Empfang mit zwei senkrecht zueinander  angeordneten Empfangsrahmen.    Es ist allgemein bekannt, dass eine gute  Aussenantenne mit abgeschirmter     Antennen-          n'        ederführung    eine weitgehende     Entkopplung     der Empfangsanlage von benachbarten Stör  5     spannungsträgern    ergibt. Der allgemeinen  Einführung dieser Lösung zur Empfangs  verbesserung     stehen    jedoch Schwierigkeiten  entgegen.

   Diese rühren zum Teil daher, dass  der Hauseigentümer seine Zustimmung zum  Aufstellen einer Aussenantenne auf dem  Hausdach verweigern kann; zum andern Teil  hängen sie aber mit finanziellen     Erwägungen     zusammen, da die Kosten einer solchen An  tennenanlage die finanziellen Leistungen, die  c der grösste Teil sämtlicher     Radiokonzessionäre     zu tragen bereit ist, bei weitem übersteigen.

    Diese Hörergruppe wird daher mit.     Be-          helfsa.ntenneneinrichtungen    vorlieb nehmen       müssen,    was meist zur     Verwendung    ganz       unz -eclzmässiger    Antenneneinrichtungen und  infolgedessen zu stark gestörtem Empfang       geführt    hat.

   Um die Empfangsverhältnisse zu       veAesaern,    wurde schon verschiedentlich vor-    geschlagen, eine     Rahmenantennenanordnung     für     ungerichteten    Empfang mit zwei Emp  fangsrahmen zu     verwenden,    die nicht an  einem hierfür vorgesehenen Gestell     befestigt     sind, sondern direkt an zwei wenigstens an  nähernd     rechtwinkligen.    Gebäudewänden.  Hierdurch wollte man sich die Vorteile der       Grossf        lächenrahmenantenne    zu Nutze machen,  ohne deren erhebliche     Platzbeanspruchungs-          nachteile    in Kauf nehmen zu müssen.

   Bei der       Anbringung    dieser Rahmenwicklungen kann  man einen einzigen isolierten Draht zum Bei  spiel längs den Konturen zweier Wände eines  Innenraumes befestigen. Wird dieser Draht  in der Farbe der Tapeten     bezw.    des An  striches des Innenraumes gehalten, so können  diese Rahmenwindungen als praktisch un  sichtbar bezeichnet werden.

   Da mit der An  wendung eines einzigen Rahmens ein uner  wünschter Richteffekt auftreten würde, ist  man gezwungen, einen zweiten Rahmen,     wel-          eher    nahezu senkrecht zum ersten Rahmen  orientiert ist, mit zu verwenden, wobei die      Spannungen des einen Rahmens durch  phasenverschiebende Impedanzen derart mit  den     Spannungen    des andern Rahmens zu  sammenwirken, dass hierdurch der     Richt-          effekt    ausgeschaltet wird.  



  Bei allen diesen bekannt gewordenen Vor  schlägen wurde die Rahmenantenne auf die  Empfangsfrequenz abgestimmt, was sich bei  Amateurschaltungen wohl durchführen liess,  da es dem einzelnen Bastler immer gelang,  die für den abgestimmten Betrieb einer An  tennenanlage notwendigen Daten durch Aus  probieren festzustellen. Für das gewerbs  mässige     Radioinsta.llationswesen    konnte diese  Lösung nicht befriedigen, insbesondere auch  wegen ihrer     uner ,iinschten    Nebenerscheinun  gen. Als solche müssen die Ein- und Aus  schwingvorgänge der     Empfangsrahmen    ge  nannt werden.

   Diese rühren daher, dass bei  den in Frage kommenden geometrischen Ab  messungen die Empfangsrahmen beträcht  liche elektrische     Aufspeicherungsgebilde    dar  stellen, welche deshalb durch elektrische  Vorgänge, wie z. B. Störstösse und     dergl.,    in  elektrische Eigenschwingungen versetzt wer  den,      -elche    sich den Empfangsfrequenzen  überlagern.  



  Zur Behebung aller dieser Nachteile wer  den gemäss der Erfindung die Empfangs  rahmen     aperiodisch    ausgebildet. und derart  gedämpft, dass dadurch das Aufkommen von  Eigenschwingungen sowie von Koppelschwin  gungen verunmöglicht wird. Durch Versuche  wurde allerdings ermittelt, dass die Wider  stände, die zur Dämpfung der Rahmenwin  dungen notwendig sind, um ein Eigenschwin  gen zu verhindern, mit zunehmender Fre  quenz ebenfalls zunehmen müssen. Will man  daher solche     Dämpfungsglieder    für einen  grösseren Frequenzbereich anbringen, so wer  den dieselben zweckmässig     frequenzabhängig     gewählt, um eine unzulässige Dämpfung des       Svstems    für niedere Empfangsfrequenzen zu  vermeiden.  



  Um dennoch die Empfangsspannung mög  lichst hoch zu halten, ist es zweckmässig, die  Anpassung der beiden Empfangsrahmen an  den     Empfänger    vorzunehmen. Zu diesem    Zweck kann durch einen     Breitbandüberträger     eine Anpassung der     Empfangsrahmena.nord-          nung    an den Empfänger erzwungen werden,  und zwar beispielsweise auf folgende Art:  Der Übertrager, welcher     primärseitig        kapa-          zitiv    an den Rahmen angeschlossen ist, weist  noch einen     weiteren    Abgriff auf, an welchem  ebenfalls durch eine Kapazität die Rahmen  spannung wirksam ist.

   Durch die richtige  Dimensionierung der primären     Windungs-          zahlen    des Übertragers einerseits und der  Grösse der     Ankopplungskondensatoren    ander  seits kann die Breite des Empfangsbandes  beeinflusst werden. Der zweite Rahmen. wel  cher gleich     geschaltet    ist wie der erste     Rah-          nien,    weist noch auf der     Sekundärseite    pha  senverschiebende Widerstände auf, welche  ebenfalls ein     frequenzabhängiges    Glied ent  halten. Dieses phasenverschiebende Glied  soll die     Pbasenverschiebung    für alle vom  Rahmen aufgenommenen Frequenzen erzwin  gen.

   Mit der Sekundärseite     dieses    zweiten  Übertragers ist die Sekundärseite des ersten  Übertragers in Serie     geschaltet.    Zwischen  dem Ausgang dieser Sekundärseite und der  Antennenbuchse des Empfängers kann eine  sogenannte künstliche Antenne eingefügt  sein. Diese künstliche Antenne, welche durch  möglichst getreue Nachbildung der elektri  schen Daten einer normalen     Antenne    gebildet  ist, soll eine einwandfreie Anpassung des       Rahmenaggregates    an den Empfänger er  möglichen.

   Die bereits erwähnten     Dämpfungs-          widerstände    in den Rahmenkreisen können  durch     Serieschaltung    von aus Widerstand  und Kondensator gebildeten Gliedern gebil  det sein, welche einer in Serie mit dem  Rahmenkreis     geschalteten    Selbstinduktion  parallel sind.  



  In einzelnen Fällen kann es erwünscht  sein, durch Verstärkung der Rahmenspan  nung eine etwas höhere Empfangsspannung       zii    erhalten. Dieser Fall kann zum Beispiel  eintreten, wenn die Rahmenanordnung sich  in einem Betonbau befindet, oder wenn so       geringe        Windungsflächen    zur Verfügung  stehen (sehr kleines Zimmer), dass dadurch  die vom     Rahmensvstem    abgegebene Emp-           fangsspannung    für schwächere Sender als  ungenügend bezeichnet werden muss.

   In  diesem Fall kann durch eine Verstärkungs  anordnung diesem Übelstand abgeholfen  werden. '  Um eine Bedienung des Antennengerätes  bei Empfang von verschiedenen Frequenz  bändern überflüssig zu machen, kann noch  die Anordnung getroffen werden, dass man  eine     Kondensatorkette    mit der Antennen  buchse des Empfängers und dem Empfangs  rahmen derart verbindet, dass hierdurch ein  einwandfreier Empfang auch für Kurzwellen  ermöglicht wird. Hierbei kann die Kette so  angeordnet sein, dass sie für die normalen  Frequenzen des Rundfunkbandes einen so  hohen Widerstand     darstellt,    dass auch das  Durchdringen von unerwünschten Stör  frequenzen der besagten Wellenlängen un  möglich wird, während die höheren Frequen  zen des Kurzwellenbandes ungehindert hin  durchgelassen wenden.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung durch Ausführungsbeispiele ver  anschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt perspektivisch die Anord  nung der Rahmenantennen in einem Innen  raum.  



       Fig.    2 das elektrische Schaltschema der  Anpassungsanordnung der Rahmen an die  Empfangseinrichtung,       Fig.    3 das elektrische Schaltschema einer  ähnlichen Einrichtung wie in     Fig.    2, mit  einer aperiodischen     Verstärkerstufe.     



  In     Fig.    1 sind die den Empfangsrahmen  1     bezw.    2 bildenden Wicklungen längs der  Konturen der beiden quer zueinander stehen  den Zimmerwände befestigt.     Die    Enden  dieser die Rahmenwindungen bildenden  Drähte sind an den Schaltkasten 3 ange  schlossen. In diesem Schaltkasten, dessen  elektrisches Schaltschema. später beschrieben  wird, befindet sich die elektrische An  passungsanordnung, vermittels welcher der  Anschluss der     Empfangsrahmeneinrichtung     an den Empfänger vorgenommen wird. Dieser  Schaltkasten 3 ist mittels der flexiblen     Lei-          tunri    4 mit ,dem Empfänger 5 verbunden.

      Die Rahmenwicklungen 1, 2 sind aus isolier  ten     Leitern    gebildet und an den Zimmer  wänden befestigt. Bei der     Anbringung    dieser       Rahmenantennen    in einem Innenraum ist es       natürlich    vorteilhaft, eine möglichst grosse  Rahmenfläche zu erhalten. Hierbei ist es  allerdings ziemlich belanglos, ob beide Rah  menflächen gleich gross sind, da die Ab  messungen des einen Rahmens wesentlich von  denjenigen des andern Rahmens abweichen  können, ohne dass dies nachteilig wirkt.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten An  passungseinrichtung können die beiden Rah  menwicklungen 1, 2 beispielsweise wie in       Fig.    1 dargestellt und oben beschrieben aus  gebildet sein. Während je ein Ende der bei  den Rahmenwicklungen an den gemeinschaft  lichen Punkt 6 angeschlossen ist, sind die  beiden andern Enden Über die     frequenz-          abhängigen    Glieder 7     bezw.    8 mit den Pri  märwicklungen der Übertrager 9, 10 verbun  den.

   Diese     frequenzabhängigen    Glieder sind  durch die Selbstinduktion 11     bezw.    11', den  Widerstand 12     bezw.    12' und die Kapazität  13     bezw.    13' gebildet. Durch diese     frequenz-          abhängigen        Dämpfungsglieder    soll ein Eigen  schwingen der Rahmen verunmöglicht wer  den, und sie wirken so, dass mit zunehmender  Frequenz der     Dämpfungswiderstand    zu  nimmt. Als, brauchbare Grössen haben sich  Spulen von 6000     ,uH,    Widerstände von 100  Ohm und Kapazitäten von 50     pF    bewährt.  



  Der mit dem gemeinschaftlichen An  schlusspunkt 6 verbundene Leiter 14 ist über  den Widerstand 15 mit den Primärseiten der  beiden Übertrager 9, 10 verbunden. Dieser  Widerstand 15 soll ebenfalls mit zur Dämp  fung der Rahmenwicklungen beitragen und  beträgt 50 Ohm. Vor dem Widerstand 15 ist  noch eine Abzweigung des Leiters 14 durch  einen Leiter 16 vorgesehen, welcher an die       Kondensatorkette    17 angeschlossen ist. Diese       Kondensatorkette    17 ist durch im Zuge der  Leitung angebrachte Kapazitäten 18, 19, so  wie quer dazu     angeordnete    Drosseln 20, 21  gebildet. Diese     Kondensatorkette    soll ein  Durchlassen von höheren Frequenzen ermög  lichen, während tiefere Frequenzen praktisch      gesperrt werden.

   Hierbei verhalten sich die  Empfangsrahmen für den Empfang von  Kurzwellen wie     gestreckt.e    Leiter und wirken  durch die     Kondensatorkette    direkt auf die       Empfangseinrichtung.    Die Sekundärseiten  der beiden     Übertrager    9, 10 sind miteinander  in Serie beschaltet. Die Sekundärseite des  Übertragers 10 weist einen Widerstand 22  und parallel dazu eine     Seriesclialtung    einer  Kapazität 23 mit einem Widerstand 24 auf.  Diese     Widerstandsanordnung    soll eine     Pha-          senversehiebung    für das gesamte normale  Empfangswellenband (100 bis 1500     kHz)    be  wirken.

   Die Grösse des Widerstandes 22 be  trägt 30 000 Ohm, der Kondensator 23 weist  100     pF    auf, und der Widerstand 24 hat einen  Wert von 6000 Ohm. Während das eine Ende  dieser Sekundärseite an das gemeinsame       bIassepotential    angeschlossen ist, ist. das  andere Ende der Sekundärseite mit dem  einen Ende des Übertragers 9 verbunden, wo  bei .das andere Ende     dieser    Sekundärseite des       Übertragers    9 über die Drossel     ?5,    den     -\Vi-          derstand    26 und den Kondensator 2 7 mit  dem Leiter 28 verbunden ist.

   Dieser Leiter       ?8,    welcher durch ein     abgeseliirintes        Hoch-          frequenzkahel    gebildet ist, weist die     Stecker     29 an dem Leiter selbst und 30 an seiner  Abschirmung auf. Diese Stecker sind mit  der Antennen-     bezw.    Erdbuchse des Emp  fängers verbunden. Die aus der Drossel 25,  dem Widerstand 26 und den Kondensator 27  bestehende     Serienschaltung    bildet die so  genannte künstliche Antenne, wodurch ein  wandfreie Anpassung der     Rahmenanordnung          an        den        Empfänger     ist.

   Die  Daten dieser     künstlichen    Antenne sind fol  gende: die Drossel 25 hat 25 000     pH,    der  Widerstand 26 besitzt 50     Ohni    und die Ka  pazität: 27 hat einen Wert von 250     pF.    An  den Leiter 28 ist noch der Leiter 16 an  geschlossen, in welchem sieh die     Kondensa-          torkette    befindet. Die Primärseiten der bei  den     Übertrager    9, 10.     welche    Hochfrequenz  eisenkerne aufweisen, sind     kapazitiv    über die  Kondensatoren 31, 32. 33, 34 angeschlossen.

         Während    mit dem Kondensator 31 des     t.\ber-          tragers    9     hezw.    33 des     Übertragers    10 die    Enden der Rahmenwicklungen an die     Über-          tragerenden    angeschlossen sind, weisen beide  Übertrager noch     Anzapfungen    auf, welche  wiederum     kapazitiv    durch die beiden     Kon-          den-atoren    32     bezw.    34 mit den Rahmen  wicklungen verbunden sind.

   Durch diese Un  terteilung der     Primärwicklung    wird eine An  passung der Empfangsrahmen für sämtliche       Frequenzen    des Normal-     bezw.    Langwellen  bandes, das heisst. der Frequenzen von 100 bis  1500     kHz    erzwungen. Da die     Anpassung          dieses    Übertragers ziemlich kritisch ist, seien  im nachfolgenden noch dessen Werte an  gegeben: Primär: 30 Windungen mit.

   An  zapfung bei 5 Windungen, sekundär: 80  Windungen, Grösse des Kondensators 31       bezw.    33 je 7000     pF,    und des Kondensators  32     bezw.    34 je 3000     pF.    Das verwendete       Hochfrequenzeisen    hat ein Kerngewicht von  rund 20 g.  



  In     Fig.    3 sind die entsprechenden Teile       mit,    gleichen Bezugszeichen wie in     Fig.    2 be  zeichnet, wobei durch eine Umschaltvorrich  tung 35 wahlweise eine aperiodische     Ver-          stärkerstufe    dem Empfänger vorgeschaltet  werden kann.

   Diese ohne weiteres aus der  Zeichnung verständliche Einrichtung weist  folgende Merkmale auf: Bei ausgeschalteter       Verstärkerröhre    Y ist die Schaltung identisch  der Schaltung der     Fig.    2, während in der  gezeichneten Stellung     des    Schalters 35 die  Sekundärseite des Übertragers 9 auf das  Steuergitter der     Verstärkerröhre    Z' einwirkt,  wobei die als künstliche Antenne gekenn  zeichneten Anpassungsglieder 25, 26, 27 sich  im Anodenkreis dieser     Verstärkerröhre    be  finden. Die zur Speisung dieser Verstärker  röhre benötigte Gleichspannung wird dein       Gleichrichteraggregat    36 entnommen.

   In der  Netzzuleitung des     Gleichriehteraggregates     befindet sich eine hochfrequente Siebkette 37.  Hinter der     Siebkette    befinden sich     zwei          Steckbuchsen    38, in welche der Netzstecker  des Empfängers einzustecken ist. Dadurch       kann    die Siebkette 3 7 die     doppelte    Aufgabe  erfüllen, sowohl die     Vorverstärkerstufe    wie  auch den Empfänger vor leitungsgerichteten       Hochfrequenten        Störspannungen    zu schützen.      Gegenüber den dargestellten und be  schriebenen Ausführungsformen sind ver  schiedene Änderungen im Rahmen der Er  findung möglich.

   Beispielsweise kann zwecks       oe    eitergehender     Entkopplung    der Stör  n     'h        w   <B>kn</B>  spannungsträger der die Rahmenwindungen  bildende Leiter durch eine elektrostatische  Abschirmung umhüllt und diese Abschir  mung an das gemeinsame     Massepotential     der     Empfangseinrichtung    angeschlossen sein.  Ferner ist es. vorteilhaft, die Schaltmittel der       Rahmenantennenanordnung    in einem all  seitig geschlossenen abschirmenden Gehäuse  unterzubringen.  



  Ebenso können die Empfangsrahmen 1, 2  an Stelle einer Windung deren mehrere auf  weisen. In denjenigen Fällen, in welchen die  eine Zimmerwand allzu geringe Abmessun  gen aufweist, kann der auf der kleineren  Zimmerwand angebrachte Empfangsrahmen  mehrere Windungen aufweisen, während der  andere Empfangsrahmen nur eine Windung  besitzt.  



  Im Gegensatz zu der in     Fig.    1 dargestell  ten Ausführungsform können .die Schalt  organe anstatt ausserhalb des Empfängers in  diesem selbst untergebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rahmenantennenanordnung für ungerich- teten Empfang mit zwei Empfangsrahmen, die an zwei zueinander wenigstens angenähert rechtwinkligen Gebäudewänden angeordnet und durch letztere umspannende isolierte Leiter gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in die beiden nicht abgestimmten Emp- fangsrahmenkreise Dämpfungsglieder einge schaltet sind, die ein Eigenschwingen ,der Empfangsrahmen sowie das Entstehen von Koppelschwingungen verunmöglichen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Rahmenantennenanordnung nach Pa- tent.anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie mit jeder Rahmenwicklung wenig stens ein frequenzabhängiges Dämpfungs- glied vorgesehen ist, und dass diese frequenz- abhängigen Dämpfungsglieder aus einer Selbstinduktion bestehen, welcher eine Se rienschaltung eines Widerstandes und einer Kapazität parallel geschaltet ist.
    2. Rahmenantennenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpassung der beiden Empfangsrahmen an den Empfänger durch Hochfrequenz übertrager erfolgt, wobei die Primärseite je eines Übertragers mit je einem Rahmen derart verbunden ist, dass das.
    eine Wick lungsende des Rahmens mit dem einen Ende der Primärwicklung des Übertragers direkt verbunden ist, während .das andere Wick lungsende des Rahmens kapazitiv mit .dem andern Übert.ragerende verbunden ist, und gleichzeitig mindestens noch ein weiterer An- 2D -der Primärwicklung ebenfalls kapa- zitiv an dieses letztere Rahmenende ange schlossen ist, dass ferner die beiden Sekundär wicklungen dieser Übertrager untereinander in Serie geschaltet sind, wobei die Sekundär seite des einen Übertragers phasenverschie bende Impedanzen aufweist, und dass,
    das eine Ende dieser beiden in Serie geschalteten Se kundärseiten der Übertrager an das gemein same Massepotential der Empfangseinrich tung gelegt ist und das andere Ende mit der Antennenbuchse des Empfängers verbunden ist. 3. Rahmenantennenanordnung nach Un- teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des, zweiten Endes der Se kundärseiten mit der Antennenbuchse des Empfängers über eine künstliche Antenne bewirkt ist.
    4. Rahmenantennenanordnung nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Sekundärseite der Übertrager und der Anschlussvorrichtung an den Emp fänger eine wahlweise einschaltbares aperio- dische Hochfrequenzverstärkerstufe eingefügt ist. 5. Rahmenantennenanordnung nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausschaltung der aperiodischen Verstär- kerstufe die Anschaltung der Rahmen antennenanordnung an den Empfänger durch eine Umschaltvorrichtung zwangsläufig er folgt.
    ö. Rahmenantennenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass der Verbindungspunkt. der beiden Empfangs- rahmenwicklungen über eine Kondensator- kette direkt. mit dem Empfängeranschluss- leiter verbunden ist. 7. Rahmenantennenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antennenübertrager Iiochfrequenzeisen- kerne aufweisen.
    B. Rahmenantennenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Empfangsrahmen sämtliche Schalt mittel innerhalb eines abgeschirmten Ge- häuses sich befinden. 9. Rahmenantennenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungskabel zwischen dem Rah menantennengerät und dem Empfänger ab geschirmt, ist..
CH218781D 1942-11-26 1940-11-01 Rahmenantennenanordnung für ungerichteten Empfang mit zwei senkrecht zueinander angeordneten Empfangsrahmen. CH218781A (de)

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