CH218953A - Dörrapparat zum Dörren von Cerealien, Fleisch usw. - Google Patents

Dörrapparat zum Dörren von Cerealien, Fleisch usw.

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CH218953A
CH218953A CH218953DA CH218953A CH 218953 A CH218953 A CH 218953A CH 218953D A CH218953D A CH 218953DA CH 218953 A CH218953 A CH 218953A
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dehydrator
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Studer Henri
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Studer Henri
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


      Dörrapparat    zum Dörren von     Cerealien.,    Fleisch usw.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Dörrapparat zum Dörren von     Cerealien,     Fleisch usw., in welchem ein gleichmässiges  Dörren der ganzen eingesetzten     Dörrgut-          menge    ohne Gefahr lokaler Überhitzung er  möglicht werden soll.  



  Dies wird     beim    Dörrapparat gemäss der  Erfindung dadurch erreicht, dass derselbe in  einem Kasten eine Anzahl übereinander an  geordneter, schubladenartig tierausziehbarer       Dörrgutbehälter    mit durchbrochenen Böden  und unter diesen eine Anzahl über Reiz  quellen angeordneter     Warmluftzellen    auf  weist, in welchen Mittel zur     gleichmässigan     Verteilung der von den Heizquellen auf  steigenden Warmluft eingesetzt sind.  



  Die     Warmluftzellen    sind zweckmässig  durch senkrechte,     zylindrische    Blechmäntel  gebildet, an deren obern Enden drehbare  Windflügel eingesetzt sind, welche durch die  von der Heizquelle aufsteigende Warmluft  in Drehung versetzt werden, wodurch sieb  eine gleichmässige     Verteilung    der Warmluft  im Kasten ergibt.

      Dank dieser Ausbildung wird das in den       Dörrbehältern    liegende     Dörrgut    über die ge  samte Kastenfläche von der     aufsteigenden     Warmluft     bestrichen,    so dass eine gleich  mässige     Dörrung    ohne lokale Überhitzung  oder Verbrennung an     irgendeiner    Stelle er  zielt wird. Am obern Ende des Kastens kann  ausserdem über den     Dörrgutbehältern        ein.     Rost zum Aufhängen von zu dörrenden  Fleischstücken vorgesehen sein.

   Als Heiz  quellen können sowohl Gasbrenner als auch  elektrische Heizwiderstände dienen, welche  unter den     Warmluftzellen    angeordnet     sind.     



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beiliegenden Zeich  nung     dargestellt,    -und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Dörrapparat in Längsan  sicht,       F'ig.    2 eine Draufsicht desselben mit teil  weisem Schnitt auf der Höhe der Linie 8 in       Fig.    1;       Fig.    3 zeigt eine Einzelheit in Teilan  sicht, und       Fig.    4 eine Stirnansicht hiervon.      Der in der Zeichnung dargestellte Dörr  apparat, der z.

   B. in den Abmessungen  1,50 X 1,40 X 0,60 m ausgeführt sein kann,  weist in einem Gestell 1 einen seitlich     (re-          schlossenen    Kasten 2 von rechteckiger       Grundrissform    auf, dessen Verkleidung aus  Blech, Eternit oder dergleichen     bestellen     kann. In diesem Kasten sind im obern Teil  sechs     Dörrgutbehälter    3 übereinander ein  gesetzt, welche auf an den Längswänden an  gebrachten Tragleisten 4     (Fig.    4) gelagert  sind, so dass sie an der einen Stirnseite des  Kastens schubladenartig herausgezogen wer  den können.

   Jeder     Dörrgutbehälter    3     besteht     aus einem Metallrahmen, dessen Boden durch  eine Sieb- oder     Gitterbespannung    gebildet  wird, so dass die Luft durch sämtliche über  einanderliegenden     Dörrgutbehälter    hindurch  streichen kann.  



  Über den     Dörrgutbehältern    ist an der  obern Öffnung des Kastens ein Rost 5 ein  gesetzt, an dessen Stangen Fleischstücke  mittels Haken aufgehängt werden können.  



       Unter    den     Dörrgutbehältern    sind im  Kasten 2 zehn     Warmluftkanäle        paarwt:ise     nebeneinander angeordnet. Jeder     Warmluft-          kanal    wird durch einen zylindrischen Blech  mantel 6 gebildet, in welchem auf einer  Strebe 7 ein     Winflügel    8 am obern Ende des  Mantels drehbar gelagert ist. Unten im  Mantel 6 sitzt in dessen Mitte ein     Gasbrenner     9, der auf einer Querleitung 10 sitzt, und  sämtliche Querleitungen 10 sind von einer       Hauptgasleitung    11 abgezweigt.  



  Um die     Dörrgutbehälter    beim Einfüllen  des Dörrgutes in der herausgezogenen Lage  abstützen zu können, ist an der offnen  Stirnseite des Kastens 2 eine Stützvorrich  tung vorgesehen. Diese weist zwei horizon  tale     U-Schienen    12 auf, in welche der Metall  rahmen des     Dörrgutbehälters    3 hineinpasst  und an deren hinterem Ende     abgekröpfte     Laschen 13 sitzen, welche     einwärtsrageride     Bolzen 14 tragen. Diese laufen in Längs  schlitzen 15 der Stützen des Kastengestelles.

    Am vordern Ende der Schienen 12 sind     Stre.          ben    16 befestigt, die unter sich durch eire  Stange 17 verbunden sind und deren zuge-    spitzte Enden in     zahnstangenartige    Vertie  fungen     v    der     Gestenstützen    eingreifen, und  zwar sind ebensoviel Vertiefungen wie Dörr  gutbehälter vorhanden.

   Soll nun ein     Dörr-          gutbehä        lter        herausgezogen    werden, so wird  die Stütze mit den     Metallschienen    12 auf die  Höhe des betreffenden     Dörrgutbehälters    ge  schoben und mit den Spitzen der Streben in  die entsprechenden Vertiefungen     v    eingelegt,  so dass nun der     herausgezogene        Dörrgut-          behälter    in den     3letallschienen    geführt und  abgestützt ist.

   Im Betrieb des     Dörrgut-          behälters    steigt die durch die Gasbrenner  erzeugte Warmluft nach oben, setzt in den       Warmluftkanälen    6 vor dem Austritt die  Windflügel 8 in Drehung und wird durch  die sich drehenden Windflügel gleichförmig  über die gesamte Kastenfläche     verteilt,    so  dass das Dörrgut überall gleichmässig er  wärmt und gedörrt wird. Dabei kann durch  Herausziehen der     Dörrgutbehälter    der     Dörr-          vorgang    ohne     Unterbrechung    desselben stän  dig überwacht werden.  



  Natürlich könnten die Böden der     Dörr-          gutbehälter    auch durch eine Platte aus ge  lochtem Blech gebildet sein.  



  Der Kasten des     Dörrapparates    muss nicht  unbedingt rechteckige     Grundrissform    haben,  sondern könnte z. B. auch in Kreis- oder       Polygonform    mit     sektorförmigen,    nach allen  Seiten     herausziehbaren        Dörrgutbehältern    aus  gebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dörrapparat zum Dörren von Cerealien, Fleisch<B>USW.,</B> dadurch gekennzeichnet, dass derselbe in einem Kasten eine Anzahl über einander angeordneter, schubladenartig her ausziehbarer Dörrgutbehälter mit durchbro chenem Boden und unter diesen eine Anzahl über Heizquellen angeordneter Warmluft zellen aufweist, in welchen Mittel zur gleich mässigen Verteilung der von den Heizquellen aufsteigenden Warmluft eingesetzt sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Dörrapparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Warmluft- zellen durch senkrechte, zylindrische Blech mäntel gebildet sind, an deren obern Enden drehbare Windflügel eingesetzt sind, welche durch die von den Heizquellen aufsteigende Warmluft in Drehung versetzt werden und hierdurch die Warmluft über die gesamte Fläche des Kastens gleichmässig verteilen. 2.
    Dörrapparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirn seite des Kastens, nach welcher die Dörrgut- behälter herausgezogen werden können, eine senkrecht verschiebbare Stütze zum Stützen. der Dörrgutbehälter in der herausgezogenen Lage angeordnet ist. 3. Dörrapparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gasten rechteckige Grundrissform besitzt. 4.
    Dörrapparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gasten kreisförmige Grundrissform besitzt. 5. Dörrapparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten polygonale Grundrissform besitzt.
CH218953D 1941-04-03 1941-04-03 Dörrapparat zum Dörren von Cerealien, Fleisch usw. CH218953A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956029C (de) * 1952-11-20 1957-01-10 Toni Wolf Vom aufsteigenden Heissluftstrom betriebener Heissluftverteiler, insbesondere fuer Hopfentrockenanlagen

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