CH219238A - Mehrstufige Antriebsübertragungsvorrichtung. - Google Patents

Mehrstufige Antriebsübertragungsvorrichtung.

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CH219238A
CH219238A CH219238DA CH219238A CH 219238 A CH219238 A CH 219238A CH 219238D A CH219238D A CH 219238DA CH 219238 A CH219238 A CH 219238A
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CH
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drive transmission
transmission device
stage drive
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Haftung Licentia Beschraenkter
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Licentia Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


  Mehrstufige Antriebsübertragungsvorrichtung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine mehr  stufige Antriebsübertragungsvorrichtung, die  einen hydraulischen     Strömungswandler    ent  hält. Bei derartigen     Antriebsübertragungs-          vorrichtungen    sind häufig zusätzliche mecha  nische Zahnradwechselgetriebe notwendig,  um die Turbinenwelle des     Strömungswand-          lers    mit andern Wellen zu kuppeln. So liegt  zum Beispiel häufig die Aufgabe vor, die  Turbinenwelle einmal unmittelbar und ein  mal unter     Zwischenschaltung    eines Wende  getriebes oder einer oder mehrerer Zahnrad  stufen mit der getriebenen Ausgangswelle zu  verbinden.

   Weiter wird in Sonderfällen ge  fordert, dass die Turbinenwelle mit irgend  welchen Arbeitsmaschinen, zum Beispiel  Pumpen, Winden oder dergleichen, zusätz  lich gekuppelt werden kann.  



  Das auf die Turbine wirkende Moment  kann während dieser mechanischen Schalt  vorgänge ohne Schwierigkeiten klein genug  gehalten werden, und zwar entweder durch    Entleeren des     Strömungswandlers    oder bei  dauernd gefülltem Wandler durch Herab  setzen der Motordrehzahl.

   Es kann aber ohne  besondere Massnahmen nicht verhindert wer  den, dass das     Turbinenrad    und deren Welle  durch das verbleibende geringe Moment noch  umlaufen und infolge der verhältnismässig  grossen, aus Turbinenrad und Welle bestehen  den Massen ein     Schalten    der zusätzlichen       Zahnradwechselgetriebe    sehr     erschweren    oder  sogar unmöglich machen, da infolge der  Massenwirkung eine Überbeanspruchung der       Schaltzähne    oder -klauen des Zahnradgetrie  bes eintritt.  



  Um diese Schwierigkeiten zu beheben, hat  man es bisher für notwendig gehalten, ent  weder ein     Stillsetzen    der Anlage in Kauf zu  nehmen, oder aber eine     zusätzliche    mecha  nische Kupplung vorzusehen und durch diese  das Turbinenrad des     Strömungswandlers    vom  nachgeschalteten     Zahnradgetriebe    während  des     Umschaltens    desselben zu     trennen.    Ein      Stillsetzen der Anlage kann naturgemäss nur       in        \venigen        Anwendungsfällen    zugelassen  werden.

   Eine zusätzliche mechanische Kupp  lung würde das Aufgeben eines wesentlichen  Vorteils des hydraulischen     Strömungswand-          lers    bedeuten, der infolge seines geringen  Leerlaufmomentes an sich ohne eine solche  Kupplung auszukommen in der Lage ist.  



  Die Erfindung zeigt einen Weg, wie man  ohne Stillsetzen der Anlage und ohne Wieder  einführen der mechanischen Schaltkupplung  mit einfachen Mitteln die geschilderten  Schwierigkeiten des Schaltens des Zahnrad  wechselgetriebes beherrschen kann. Dieser  Weg besteht darin, dass der     Kreislauf    des  Strömungswandlers zwischen dem Pumpen  rada.ustritt und dem Turbinenradeintritt  während des Umschaltens des Zahnrad  wechselgetriebes durch einen Ringschieber  so absperrbar ist, dass er gänzlich unterbro  chen wird, so dass das Moment des Turbinen  rads gleich Null wird und das mit diesem       gekuppelte    Zahnradwechselgetriebe ohne       Schwierigkeiten    geschaltet werden kann.

   Bei  abgeschaltetem Kreislauf wird die Leistungs  aufnahme des     Strömungswandlers    wesentlich  herabgesetzt, so dass selbst bei längerem Be  trieb mit abgeschaltetem Kreislauf keine un  zulässige Erwärmung der Betriebsflüssigkeit  des Wandlers eintritt.  



  Der Ringschieber kann in verschiedener  Weise in die Bauteile des. Strömungswandlers  eingefügt werden. Vorzugsweise wird man  ihn auf dem Turbinenteil des     Wandlers    la  gern und mit diesem umlaufen lassen. In  diesem Falle ist es nämlich möglich, Scheiben  reibungsverluste zwischen dem Ringschieber  und dem Turbinenrad von vornherein auszu  schalten. Statt dessen kann der Ringschieber  auch so angeordnet werden, dass er nicht um  läuft, sondern feststeht. Eine solche Anord  nung könnte zum Beispiel dadurch erreicht  werden, dass man den Schieber mit dem fest  stehenden Leitapparat undrehbar aber ver  schiebbar verbindet und ihn von diesem aus  in den Spalt zwischen Pumpenradaustritt und  Turbinenradeintritt einschiebt.

   In diesem  Fall wird     unbedingt    gewährleistet, dass    keinerlei     Restmomente    auf die Turbinenwelle       übertragen    werden.  



  Die Steuerung des Ringschiebers erfolgt  vorteilhaft durch Federkraft und Öldruck,  und zwar so, dass der     Ringschieber    durch die  Feder in der Offenstellung und durch den       Öldruck    in der Sperrstellung gehalten wird.  Auch bei ausfallendem Öldruck ist dann stets  eine Betriebsmöglichkeit des     Strömungs-          wandlers    gegeben. Die Schaltvorrichtung des  Ringschiebers wird man vorteilhaft mit der  Schaltvorrichtung des Zahnradwechselgetrie  bes zwangläufig kuppeln, um so unter allen  Umständen     sicherzustellen,    dass der Kreislauf  des Strömungswandlers bei Einleitung des  Schaltvorganges abgesperrt und umgekehrt  bei     Beendigung    des Schaltvorganges wieder  freigegeben ist.

    



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel der Erfindung.  



  Die dargestellte Antriebsübertragungs  vorrichtung wird von dem im Querschnitt  wiedergegebenen Strömmungswandler t1 und  dem schematisch angedeuteten Zahnrad  ivechselgetriebe B gebildet. 10 ist die trei  bende und 11 ist die getriebene Welle des       Strömungswandlers.    Mit der treibenden  welle 10 ist das Pumpenrad 12 verbunden  und mit der getriebenen Welle 11 das Tur  binenrad 13. 14 ist das     Leitrad    des Wandlers,  das mit     dein    Kreislaufgehäuse<B>15</B> vereinigt  ist.  



  Zwischen dem Pumpenrad 12 und dem  Turbinenrad 13 ist ein Ringspalt vorhanden,  in den sich von links der erfindungsgemäss  vorgesehene Ringschieber 16 einschieben lässt.  Dieser Ringschieber 16 ist auf der getrie  benen Welle 11 unverdrehbar aber längsver  schiebbar befestigt. Durch die Feder 17 wird  er in der     Offenstellung    gehalten. Soll er nach  rechts in den Ringspalt zwischen Pumpenrad  1? und Turbinenrad 13 eingeschoben werden,  so wird der Druckraum 18 an eine Drucköl  quelle oder an eine andere     Druckmittelquelle     (Druckluft) beispielsweise     über    die Bohrung  19 angeschlossen.  



  Im eingeschobenen Zustand sind die Aus  trittskanäle des Pumpenrades 12     bezw.    die      Eintrittskanäle des Turbinenrades 13 völlig  zugedeckt; die Kreislaufströmung ist damit  unterbunden und damit auch eine Einwir  kung derselben auf die Schaufeln des Tur  binenrades 13.

   Das Turbinenrad 13 und die  mit diesem verbundenen Wellenteile werden  momentenlos, so dass das Zahnradwechsel  getriebe B, das beispielsweise zwei Vorwärts  gänge und einen Rückwärtsgang enthält,  ohne Schwierigkeiten geschaltet werden     kann.     Die Schaltvorrichtung des Zahnradwechsel  getriebes und die Schaltvorrichtung für den  Ringschieber werden dabei vorteilhaft mit  einander gekuppelt, so dass beim     Betätigen     der Schaltvorrichtung des Zahnradwechsel  getriebes zwangläufig der Ringschieber 16  in die Sperrstellung gebracht und so zwang  läufig das Turbinenrad 13 momentenlos ge  macht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrstufige Antriebsübertragungsvorrich tung mit einem hydraulischen Strömungs- wandler und einem diesem nachgeschalteten Zahnradwechselgetriebe, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kreislauf des Strömungs- wandlers zwischen dem Pumpenradaustritt und dem Turbinenradeintritt während des Umschaltens des Zahnradwechselgetriebes durch einen Ringschieber so absperrbar ist, dass er gänzlich unterbrochen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Mehrstufige Antriebsübertragungsvor richtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ringschieber auf dem Turbinenteil des Strömungswandlers gelagert ist und mit diesem umläuft. 2.
    Mehrstufige Antriebsübertragungsvor richtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ringschieber mit dem feststehenden Leitapparat unverdrehbar aber längsverschiebbar verbunden ist und von die sem aus in den Ringspalt zwischen Pumpen radaustritt und Turbinenradeintritt einschieb bar ist. 3. Mehrstufige Antriebsübertragungsvor richtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ringschieber durch eine Feder in der Offenstellung und durch Öldruck in der Sperrstellung gehalten wird. 4.
    Mehrstufige Antriebsübertragungsvor- richtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung des Ringschiebers mit der Schaltvorrichtung des Zahnradwechselgetriebes zwangläufig gekup pelt ist.
CH219238D 1940-08-05 1941-07-22 Mehrstufige Antriebsübertragungsvorrichtung. CH219238A (de)

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CH (1) CH219238A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172507B (de) * 1960-01-22 1964-06-18 Voith Gmbh J M Stroemungskreislauf mit Ringschieber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1172507B (de) * 1960-01-22 1964-06-18 Voith Gmbh J M Stroemungskreislauf mit Ringschieber

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