CH219271A - Elektrisches Kabel. - Google Patents

Elektrisches Kabel.

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CH219271A
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Inventor
W T Glover Company Limited
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W T Glover & Company Limited
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/02Disposition of insulation
    • H01B7/0233Cables with a predominant gas dielectric

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  • Insulated Conductors (AREA)

Description


  Elektrisches Kabel.    Die     Erfindung    betrifft ein elektrisches  Kabel derjenigen Art, bei welcher ein zusam  mengesetztes     Dielektrikum,    das aus nach  einer Schraubenlinie verlaufend gewundenen  Lagen von imprägniertem Papier gebildet  ist, Zwischenräume hat, welche mit Gas ge  füllt sind, dessen Druck dem Atmosphären  druck entspricht oder darüber liegt.

   Das  Papier ist mit einem Material imprägniert,       und    zwar unter Bedingungen, die ein Zu  rückhalten dieses     Materials    im Papier     bezw.     ein Anhaften desselben an der Papierober  fläche auf -dem ganzen Bereich der Arbeits  bedingungen des Kabels bewirken, weshalb  das Kabel im folgenden als     "dauernd    im  prägniert" bezeichnet sei. Das Gas nimmt  den Raum ein, welcher zwischen den einzel  nen Windungen einer Lage und zwischen in  radialer Richtung     benachbarten    Lagen ver  bleibt. Ein Kabel dieser Gattung (mit Gas  inhalt von höherem als, atmosphärischem  Druck) ist in     -der        schweiz.    Patentschrift  Nr. 167915 beschrieben.

      Es ist allgemein bekannt, dass bei Anwen  dung von     üblichen.    Herstellungsmethoden die  Wahrscheinlichkeit besteht,     dass    sich eine  dünne Gasschicht zwischen benachbarten  Papierlagen einstellt. Es ist schon vor  geschlagen worden, die Dicke dieser Schicht  künstlich zu vergrössern, z. B. in der Weise,  dass das Papier so     aufgerauht    wird, dass an  demselben Vorsprünge entstehen, oder auch  durch     Anordnung    von     abstandhaltenden    Mit  teln zwischen den einzelnen Papierlagen.

    Die zulässige     elektrische        Beanspruchung     eines zusammengesetzten     Dielektrikums    der       beschriebenen    Art kann dadurch gegenüber  den bisherigen Ausführungen eines solchen       Dielektrikums    vergrössert werden, dass den  Gaszwischenräumen zwischen den einzelnen  Lagen aus, imprägniertem Papier im Sinne  der Erfindung eine radiale Dicke gegeben  wird, deren Grösse in einem bestimmten  Wertbereich liegt, wie dieser nachstehend  umschrieben ist.

   Es hat sich herausgestellt,  dass beim     Vergrössern    dieser Dicke über ein      praktisch     herstellbares    Minimum (das da  durch entsteht, wenn glattes Papier in übli  cher Weise angewendet wird) hinaus, die  Durchschlagsfestigkeit des     Dielektrikums    zu  nächst vergrössert wird, wonach sie ein  Maximum erreicht, um dann wieder abzu  nehmen.

       Unter        Durchschlagsfestigkeit    ist  hier diejenige Beanspruchung verstanden,  die sich durch Versuche während     lang-          aildauernder    Belastung des     Dielektrikums     mit Wechselstrom einer Stärke ergibt,     wel-          ehe    schliesslich zu einem Durchschlag führt.  



  Gemäss der Erfindung variiert die Dicke  von Gasschichten zwischen einem obern  Grenzwert von 20     %    der Dicke einer der an  grenzenden Papierlagen und einem untern  Grenzwert, der aber 5     %    dieser Dicke nicht  unterschreitet. Als unterer praktisch noch  erreichbarer Grenzwert kann z. B. der Wert  von 0,0075 mm angenommen werden.  



  Die Abstände zwischen den Papierlagen  zur Erzeugung der erforderlichen Dicke der  Gasschicht können am einfachsten durch  Aufrauhen des: Papiers in der     Weise    gebildet  werden, dass verhältnismässig kleine Teile der  einen, Papieroberfläche über die Ebene dieser  Fläche um ein genügendes Mass vorstehen,  so dass der erforderliche Abstand entsteht.       Vorteilhafterweise    wird die     Aufrauhung     nach einem Linienmuster durchgeführt, bei  welchem die Linien im grossen und ganzen  parallel zu der Längsrichtung des Papier  streifens verlaufen. Eine wellige Linienform  ist dabei einem Muster mit geraden. Linien  vorzuziehen.

   Eine solche Ausbildung von  nach solchen Linien verlaufenden erhabenen  Rippen kann nach bekannten     Verfahren    in  Papier zur Herstellung eines     Dielektrikums     leicht erzeugt werden, und auch so, dass die  Rippen während der Imprägnierung und des       Anbringens    des     Dielektrikums    am Kabel so  zusagen unverändert bleiben.  



  Die     vorbeschriebenen    Massnahmen zur Er  zielung einer grösseren     dielektrischen    Festig  keit können auf das gesamte     Dielektrikum     eines Kabels oder auch nur auf einen Teil  desselben angewendet werden. Der im     Di-          elektrikum    herrschende Druck kann eine    Atmosphäre betragen oder auch grösser sein.  Er kann z. B. 17     Atm.    betragen; es besteht  aber keine Berechtigung zu der Annahme,  dass die günstige Wirkung von radialen Ab  ständen nicht auch dann erhalten wird, falls  es aus irgendeinem Grund vorteilhaft wäre,  höhere Drücke anzuwenden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes     nebst     zeichnerischer Erklärung desselben darge  stellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch einen  Teil eines Kabels gemäss der Erfindung,       Fig.    2 in gegenüber dem der     Fig.    1 be  deutend grösserem Massstab einen Längs  schnitt durch benachbarte Papierlagen,       Fig.    3 eine Draufsicht auf die geraubte  Papieroberfläche, und       Fig.    4 zeigt den Verlauf einer     Prüfkurve.     Das in     Fig.    1     beispielsweise    dargestellte  Kabel ist von einem Aufbau,

   welcher für  Kabel für sehr hohe Spannungen (auf welche  die Erfindung auch angewendet werden  harn) üblich ist. Das dargestellte Kabel hat  einen aus einzelnen Litzen gebildeten Lei  ter 1, der mit einem     dünnen    Metallband     bezw.     einer Folie 2, zwecks Bildung einer glatten  Oberfläche an dem Leiter, umhüllt ist, ein       Dielektrikum    3 mit einer äussern Papierlage  4 aus metallisiertem Papier, die. als elektro  statischer Schirm für die äussere Oberfläche  dient, eine Umhüllung 5 aus Blei, ein ver  skeifendes Band 6, und eine äussere Schutz  hülle 7. die eine zweite einfache Umhüllung       sein    kann oder aus mehreren Lagen vom       imprägniertem    Stoff bestehen kann.

   Das Me  tallband 2, die Lage aus     mstallisiertem    Pa  pier 4 und     -das    Verstärkungsband 6 werden  in. üblicher Weise nach einer     Schraubenlinie     verlaufend umgewickelt. Dies ist jedoch in  der Zeichnung nicht sichtbar gemacht.  



  Das     Dielektrikum    3 ist aus Papierstreifen  aufgebaut, welche vor ihrem Anbringen an  dem Leiter imprägniert wurden, wie dies aus  dem vorstehenden hervorgeht.  



  Statt in üblicher Weise eine glatte Ober  fläche zu haben, ist das Papier, wie aus       Fig.    2 und 3 ersichtlich, geraubt. Durch diese           Aufrauhung        entstehen    Vertiefungen 8 in  der einen Papieroberfläche, so dass vor  stehende Rippen 9 auf der andern Papier  oberfläche entstehen. Diese Rippen sind  nicht geradlinig, sondern von gewellter Form,  wie dies in     Fig.    3 dargestellt ist, wobei     eine     gewisse Unregelmässigkeit vorgesehen ist, um  zu verunmöglichen, dass bei der praktischen  Anwendung :des Papiers ein Satz von Rippen  9 in ein und derselben Papierlage mit einem  Satz von Vertiefungen 8 in der benachbarten  Lage übereinstimmen, das heisst ineinander  eingreifen kann.

   Die mittlere Richtung der  Rippen ist parallel     zu,der    Längsrichtung des  Papierstreifens, so dass durch einen nach       Fig.    2 vorgenommenen Längsschnitt die  Rippen annähernd rechtwinklig     durchschnit-          ten    werden. Aus     Fig.    2 geht hervor,     .dass    in  folge -der     Aufrauhung    benachbarte Papier  lagen in einem Abstand     voneinander    gehal  ten werden, welcher in     Fig.    2 mit dem Buch  staben: b bezeichnet ist, wobei dieser Ab  stand :einen gewissen Bruchteil der Dicke t  des     nichtgerauhten    Papiers ausmacht.

   Die  vorstehenden Rippen nehmen einen sehr ge  ringen Teil des Raumes zwischen benachbar  ten Papierlagen ein, so     .dass    :der Abstand b  unter Vernachlässigung dieses Teils als die  Dicke der Gasschicht betrachtet werden kann.  



  In     Fig.    4 ist eine     Kurve    dargestellt, wie  diese sich aus Versuchen mit Papier von einer  Dicke t von 0,064 mm ergibt, welches im  prägniert und     aufgerauht    ist, wobei zwi  schen den Lagen Stickstoff von einem Über  druck von 14,1     Atm.    vorhanden ist.  



  Die Versuche wurden mit zahlreichen       Probestücken    aus Papier mit verschieden  hohen Rippen, die somit verschiedene Werte  für die Dimension b ergeben, durchgeführt,  und es erscheint diese Dimension als Pro  zentsatz der Dicke t des Papiers als Abszisse.  Die Versuche wurden     unter    Anwendung  einer Belastung durch Wechselstrom während  langer Zeit bis zu einem     schliesslichen    Durch  schlag durchgeführt, und es bedeuten die       Punkte    in der     Kurve    Beanspruchungswerte,  bei welchen ein Durchschlag     innert    50 Stun-    ,den nicht erfolgt.

   Es ist ersichtlich, dass die       Kurve    zunächst von einem Wert ansteigt,  der der     Anwesenheit    einer Gasschicht von       vernachlässigbarer    Dicke, die somit als Null  betrachtet wird,     ansteigt.    Dieser Anstieg  setzt sich nicht unbegrenzt fort; vielmehr  fällt die Kurve, nachdem sie ein     Maximum     erreicht hat, nachher     mit    :der Zunahme des  Verhältnisses<I>b</I> der Dimensionen b und<I>t</I> ab.  t  Es ist ersichtlich, dass im Bereich, in wel  chem b einen     Wert    von 10 bis 20 % von t  hat, die grossen Werte erzielt werden.

   Hohe       Werte    sind mit Hilf e von mittelstarken Pa  pieren auch für kleinere Verhältnisse als  10 % erzielbar; es hat sich jedoch heraus  gestellt, dass     mit    dünnen Papieren kleine  Werte von b, die einem kleineren     Verhältnis     als 10 % entsprechen, nicht mehr in zuver  lässiger Weise hergestellt werden können,  wenn sie auch für Prüfzwecke, wie vor  stehend in bezug auf     Fig.    4 angegeben, er  reichbar sind.

   Die     Grenze    für die Papier  stärke, unterhalb welcher Werte von weniger  als 10 % praktisch nicht mehr erzielbar sind,  und das Ausmass, in welchem dieses Verhält  nis unter Anwendung von     mittelstarken    Pa  pieren unterschritten werden kann, hängt bis  zu einem gewissen Grad von den angewand  ten     Herstellungsmethoden    ab. Als Grenze  für diese Unterschreitung wird 5 % angenom  men und als Höhe für die kleinsten in prak  tisch zuverlässiger Weise noch ausführbaren  Gaszwischenräume könnte 0,0075 mm ange  nommen werden.

   Aus diesem Grunde     können     Werte in einem Bereich, -der etwas     unterhalb     10% (worauf sich die Erfindung ebenfalls  erstreckt) liegt,     nur    bei     Verwendung    von  mittelstarken Papieren in Betracht     kommen.     Im allgemeinen ist dies, zwecks     Erzielens     einer vorteilhaften Ausbildung von gabeln  für ausserordentlich hohe Spannungen, in dem  dem Leiter anliegenden Teil des     Dielektri-          kums    jedoch nicht durchführbar, da nicht  nur das     Verhältnis        b    , sondern auch die Di  mension a (Fix.

   2), welche mit wachsender  Dimension t     zunimmt,    einen ausschlaggeben-      den Faktor für die Festigkeit des     Dielektri-          kums    bildet.  



  Es ist ersichtlich, dass die Dimension b  in jedem Fall klein ist, und dass das Material  (Papier) nicht dazu geeignet, ist, unter An  wendung von üblichen     Kabelherstellungs-          methoden    grosse Genauigkeit zu ermöglichen,  weshalb bei der Herstellung etwelche Ab  weichungen von .den vorgeschriebenen Massen  zugestanden werden müssen. Im Hinblick auf  die Gestalt der Kurve nach     Fig.    4, ist es bei  der praktischen Anwendung der Erfindung  nicht erstrebenswert grössere Werte als 20  zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisches Kabel mit einem zusammen gesetzten Dielektrikum, das aus nach einer Schraubenlinie verlaufend gewundenen: La gen von dauernd imprägniertem Papier ge bildet ist, wobei die Zwischenräume zwischen den Lagen mit Gas von einem Druck von mindestens Atmosphärendruck gefüllt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (b) von in den Zwischenräumen zwischen den Papierlagen befindlichen Gasschichten zwi schen einem obern Grenzwert von 20% der Dicke (t) einer dieser angrenzenden Papier lagen und einem untern Grenzwert von 5 dieser Dicke (t) liegt.
CH219271D 1938-04-23 1939-04-03 Elektrisches Kabel. CH219271A (de)

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GB219271X 1938-04-23

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CH219271D CH219271A (de) 1938-04-23 1939-04-03 Elektrisches Kabel.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020075B (de) * 1955-07-30 1957-11-28 Felten & Guilleaume Carlswerk Elektrisches Hochspannungskabel mit gewickelter Isolierung, das mit einem gasfoermigen oder fluessigen Mittel gefuellt ist

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020075B (de) * 1955-07-30 1957-11-28 Felten & Guilleaume Carlswerk Elektrisches Hochspannungskabel mit gewickelter Isolierung, das mit einem gasfoermigen oder fluessigen Mittel gefuellt ist

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