CH214007A - Isolierter Leiter zur Bildung mindestens eines Teils einer elektrischen Leitung. - Google Patents

Isolierter Leiter zur Bildung mindestens eines Teils einer elektrischen Leitung.

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CH214007A
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W T Glover Company Limited
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W T Glover & Company Limited
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/02Disposition of insulation
    • H01B7/0233Cables with a predominant gas dielectric

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  • Insulated Conductors (AREA)

Description


  Isolierter Leiter zur Bildung mindestens eines Teils einer elektrischen Leitung.         Die    Erfindung betrifft die Anpassung  der     Verteilung    der     elektrischen        Beanspru-          chung    im     Isoliermaterial    von isolierten Lei  tern zur     Bildung        mindestens        eines.    Teils einer       elektrischen        Leitung,    wie Kabeln,

   unter     Zu-          grundelegung    des bekannten sogenannten  Verfahrens .der     "Abstufung    der     elektrischen          Dielektrizitätskonstanten"    annähernd in     um-          gekehrt        proportionalem        Verhältnis    zum Ab  stand von der     Leiterachse,

      indem der elek  trischen     Dielektrizitätskonstante    des     Di-          elektrikums    in verschiedenem radialem Ab  stand von der     Leiterachse        zwischen    dieser  Leiterachse und dem     umhüllenden    Mantel       bezw.        einem    weiteren äussern Leiter     geeignete     unterschiedliche Werte gegeben werden.  



       Die        Erfindung        ist    auf     Kabel    mit einem  zusammengesetzten     Dielektrikum    anwendbar,  das     aus    verschiedenen     Lagen    von nach Schrau  benlinien verlaufenden Windungen aus     im-          prägniertem    Papier     gebildet        ist,

      wobei die       Zwissehenräume        zwischen    den     benachbarten     Lagen und     allenfalls    vorhandene ZwisGhen-    räume zwischen einzelnen eine Lage bilden  dem     Wicklungen    mit     Gas    von atmosphäri  schem     Druck    oder     einem    höheren Druck,

   mit  ändern     Warten        mindestens    atmosphärischem  Druck ausgefüllt     sind        und    bei     welchen        Ka-          beln    das Papier mit einem     Material    imprä  gniert     ist,        und    zwar     unter    Bedingungen,  welche dieses     Material    im Papier zurückhalten       bezw.        an,die    Oberfläche     des    Papiers im gan  zen Bereich binden,

       innerhalb    welchem     das     Kabel arbeiten muss. Solche Kabel sollen  daher im folgenden     als"        "idauerud    imprägniert"       bezeichnet    werden.     Ein    Kabel     dieser    Art, in  welchem das     Gas    unter höherem als atmo  sphärischem     Druck        enthalten    ist, ist     in    der       schweiz.        Patentschrift        Nr.167915    beschrie  ben.

       Im        Dielektrikum    dieses     bekannten    Ka  bels ist durchwegs jede Papierlage mit üb  licher beidseitig glatter     Oberfläche    in be  kannter     Weise    um die vorangehende Lage       geschlagen,    so     dass,    die Oberflächen, welche       dabei;

          in    Gegenüberstellung kommen, so  nahe     aneinanderliegen    als möglich und zwi-           xchenliegende        Gaszwischenräume,    falls solche       überhaupt    vorhanden     sind,    nur sehr geringe       Dimensionen        aufweisen,    wobei aber die ra  diale Ausdehnung     der        Zwiechenräume    zwi  schen     den    einzelnen Windungen ein und der  selben Papierlage von der     Leiterachse    hinweg  zunehmend     .grösser        sein    kann.  



  Gemäss der Erfindung ist zwecks Errei  chung einer     durchwegs    möglichst     konstanten          elektrischen        Beanspruchung    die     Dielektrizi-          tä.tskonstantedes        Dielektrikums    dadurch     ab-          gestuft,

          dass        die        verschiedenen    Werte der     Di-          elektrizitätskonstanten    in den verschiedenen  Zonen des     Dielektrikums    durch die zwischen  den     benachbarten        Papierlagen    befindlichen       Gaszwischenräume        hervorgebracht    sind, deren  Höhe in jeder Zone im     Verhältnis    zu der  Dicke der     benachbarten    Papierlagen verschie  den     .ist.     



  Durch     stufenweises        Vergrössern    des     Ver-          hältnisses    der Höhe     dieser        Zwischenräume     zur Papierdicke, von einem     kleinsten    Wert  in der     unmittelbar    am Leiter anliegenden  Zone     ausgehend    und gegen die     Aussenseite     des     Dielektrikums    fortfahrend,

       kann    der  Wert der     Dielektrizitätskonstanten        stufen-          weise        verkleinert        werden.    Dabei kann     dieser          kleinste    Wert von der Höhe     eines    kapillaren       Zwischenraumes    zwischen benachbarten Pa  pierlagen     bedingt    sein,

       wie    solche Zwischen  räume sich     erfahrungsgemäss    beim     Aufein-          anderwickeln    der Papierlagen von selbst     ein-          zustellen    pflegen.

       Dadurch    wird das     ununter-          brochene        rapideAbfallen        derBeanspruchung,          wie        diese        bei        gleichbleibendem    Wert der     Di-          elektrizitätskonstanten    erhalten     wird,    so ge  ändert,     dass        die    elektrische Beanspruchung  an den Stellen     zunimmt,

      wo die     Dielektrizi-          tätskonstante    einen     kleineren    Wert annimmt.       Durch        diese    Massnahme wird (in ähnlicher       Weise        wie    bei     bereits        bekannten    Verfahren  zur     Änderung    der     Dielektrizitätskonstanten)          erreicht,

      dass die     Dicke    des     Dielektrikums        bei     gegebener     Spannung    und einem     gegebenen     maximalen     Wert        der        elektrischen        Beanspru-          chung        verringert        wird,

      da dadurch der     Mittel-          wert    aus den     Mittelwerten    der     elektrischen        Be-          anspruchungen    in den     einzelnen    Zonen auf         einen    grösseren     Betreg        gebracht        wird,    wobei  die     Beanspruchung        gleichmässiger    auf den       Querschnitt        des        Dielektrikums        verteilt    ist.  



  Die     Anpassung        der        erforderlichen    Dimen  sionen der     Gaszwischenräume,    d. h. die An  passung von     entsprechenden        Abständen    zwi  schen den     Papierlagen    kann in     einfachster     Weise durch     Aufrauhung    der     Papierober-          fläche        erzielt        werden,

          so        dass        verhältnismässig          kleine        Teile    der einen     Oberfläche        des        Papiers     über     die        Papierebene        um        einen        genügenden          Betrag        vorstehen,

          um    die     erforderlichen          Zwischenräume    zu     ergeben.        Vorteilhafter.-          weise        wird        die        AufTauhung    nach     einem    Mu  ster mit     Wellenlinien        ausgeführt,

      bei wel  chem die     Wellenknien    in     ihrer        Längsrichtung          parallel    zu der     Längsrichtung    des     Papier-          streifens        verlaufen.        Solches        Papier    mit er  höhten     Stellen    zur     Verwendung    als     Dielek-          trikum        kann        durch        bekannte    Arbeitsver  fahren     ohne     <RTI  

   ID="0002.0177">   weiteres        erzielt        werden,    ohne     dass     das Papier     durch        die        Imprägnierung        und,        bei          der        Herstellung        der        Kabelisolation    wesent  liche     Änderungen        seiner        Struktur        erfährt.     



  In der     Zeichnung    sind     Teile    von     Ausfüh-          rungsformen    des     erfindungsgemässen        Leiters          sowie        Diagramme        veranschaulicht,

          und    es       wird        die        Erfindung    im     nachstehenden    unter       Bezugnahme        auf        die        Zeichnung        näher        be-          schrieben.        Es        zeigt:

            Fig.    1 einen     schematischen    Schnitt     durch          die        eine        Hälfte        einee        Einleiterkabels,        dessen          Dielektrikum        gemäss    der     Erfindung        abgestuft          ist,

      und es     ist    im     obern    Teil dieser Figur die       Verteilung        der        berechneten        Beanspruchung     als     Ergebnis        der        Anwendung    der Erfindung  im     Vergleich    zu der     Verteilung        in    gabeln       dargestellt,

      die für     die    gleiche     Betriebsepan-          nung        berechnet    und nach     bisherigen    Verfah  ren     konstruiert        sind,          Fig.2        einen        Längsschnitt    durch     einen     Teil des     Dielektrikums    in     gegenüber    Natur  grösse starker     Vergrösserung,

            Fig.3    im gleichen     Massstab    wie     Fig.2     eine     Ansicht    der     Oberfläche    des     Papier-          streifens,

            Fig.4        zur        Berechnung        der        Ausbildung          des        Dielektrikuma        dienende        Kurven    und           Fig.    5 einen     Längsschnitt    durch eine     Ka-          belverbindungsstelle.     



  Die     Ausführungsform    nach     Fig.    1 ist zur  Verwendung     in.        einer    132     kV        Dreipliasen-          Wechselstromanlage    berechnet. Das Kabel  ist von der in der     sohweiz.        Patentschrift     Nr. 167915     beschriebenen    Bauart, d: h.     mit     einem     Dielektrikum    ausdauernd imprägnier  tem Papier versehen, wobei der Gasdruck  höher als, eine Atmosphäre ist.

   Im vorliegen  den     Fahl    beträgt der     Gasdruck    13,6 Atmo  sphären (zu 760 mm     Hg).    Der Leiter 1 hat  einen Durchmesser von 1,74 cm und ist mit  einer     glatten    Oberfläche versehen. Das     Di-          elektrikum        ist    zum Zwecke der Abstufung  der     Dielektriziitätskonstanten    in drei Teilen       bezw.    Zonen oder Schichten ausgeführt.

   Der  innerste Teil 2 besteht     aus        ungerauhtem    Pa  pier, d. h. aus     Papier    ohne durch     Aufrauhung     der Papieroberfläche hergestellte erhabene       Abstandswülste    (Rippen), so dass der     kleinste       Wert der Dicke der     Gasschicht    (praktisch       vemachläss.sigbarer    Wert der Dicke,     weil        die          Gasschicht    in einem kapillaren Gaszwischen  raum enthalten ist) in dieser Schicht erzielt  wird.

   In den beiden     äussern    Teilen 3 und 4       ist    das Papier     aufgerauht,    und zwar sind  durch die     Aufrauhung    des Teils     @4    höhere       raupenförmige        Abstandswülste    (Rippen) als  im     Teil    3     erzeugt.    Der Zweckdes,     Aufrauhens     besteht darin, zwischen den     Papierlagen          Zwischenräume    zu erhalten,

   um in denselben  Gasschichten     unterbringen    zu     können.    Da  durch wird im vorliegenden Fall im Teil 3  eine     Dielektrizitälskonstante    erhalten, welche  einen niedrigeren     Wert    hat     als    diejenige im  Teil 2, und der Wert der     Di:elektri7,itMskon-          stanten    für den Teil 4     ist        kleiner    als derjenige       des    Teils 3.

   Die     ,diesbezüglichen    Dimensionen       und        berechneten    Werte, wie     sie    für diese       Ausführungsform    vorgesehen sind, gehen aus  der nachstehenden Tabelle hervor:

    
EMI0003.0064     
  
    Höhe <SEP> des
<tb>  Papier- <SEP> Gasawischen- <SEP> Dielektri- <SEP> <I>Beanspruchung</I>
<tb>  Papierdicke <SEP> raumes <SEP> zu <SEP> am <SEP> innern <SEP> am <SEP> äussern
<tb>  Papier <SEP> schichten- <SEP> t <SEP> in <SEP> mm <SEP> Papierdicke <SEP> zitätskon  dicke <SEP> in <SEP> cm <SEP> b <SEP> stante <SEP> Radius <SEP> Radius
<tb>  in <SEP>  /o <SEP> kV/cm <SEP> kV/cm
<tb>  ungerauht <SEP> 0,32 <SEP> 0,045 <SEP> 0 <SEP> 3<B>5</B>0 <SEP> 85 <SEP> 62,5
<tb>  geraubt <SEP> 0,34 <SEP> 0,056 <SEP> 16 <SEP> 2,35 <SEP> 80 <SEP> 62,5
<tb>  geraubt <SEP> <U>0,42</U> <SEP> 0,100 <SEP> 28,5 <SEP> 1,96 <SEP> 75 <SEP> 59,0
<tb>  Total <SEP> 1,08       Einige dieser Werte     sind        aus        Fig:1    er  sichtlich.

   Im obern Teil dieser     Figur    zeigt  die Kurve 5, wie sich die Beanspruchung im       Dielektrikum    in Abstufungen     verteilt,    im  Vergleich zu .der     untern        Kurve    6, welche die       Verteilung    -der     Beanspruchung    in     Kabeln     darstellt, die gemäss     bekannten    Verfahren für       die    gleiche     Kabelart    und Leistung     hergestellt     sind,     und,

      zwar unter     Verwendung        eines        Di-          elektrikums    aus nicht     aufgerauhtem    Papier       mit    gleichförmiger     Struktur.    Dieses     Ver-          gleichskalbel    besitzt ein     Dielektrikum    von  1,52 cm Dicke, und es variiert die Beanspru  chung von 85     kV    pro, cm am Leiter bis. zu  38     kV    pro cm an der Umhüllung.

      Das vorliegende     Kabel    trägt einen     elek-          trischen        Schirm    7 auf der     Aussenseite    des     Di-          elektrikums,        ferner    eine umhüllende Schicht  10,     eine        Verstärkung    11     (üblicherweise    von  einem     Metallband    gebildet)     und    eine Schutz  hülle     12.,    welche     als    zweite Schicht gedacht       sein,

      kann oder aus     Windungen    aus imprä  gniertem Stoff bestehen kann. Die Papier  streifen des     Dielektrikumsy    der     Schirm    7 und  die     Verstärkung    11     wemden        in    üblicher Weise       schraubenlinienförmig        ausgeführt.        In    der       Zeichnung        isst    .dies jedoch nicht     dargestellt.     Die verschiedenen     Werte        der        Dielektrizitäts-          konstanten  

      für        die        verschiedenen    Teile des       Dielektrikumss    sind im vorliegenden Fall      durch     Verwendung    von     aufgerauhtem        Papier     in den Teilen 3 und 4 erzeugt.

       Infoilge        dieser          Aufrauhung    entstehen Vertiefungen in der  einen     Papieroberfläche,    welche     wiederum    vor  stehende     raupenförmigeAbstandswülste    (Rip  pen) 9 an     der        andern    Papieroberfläche     bilden.     Die Rippen sind nicht     geradlinig,    sondern  verlaufen eher nach     einer    Wellenlinie, wie  dies in     Fig.    3     dargestellt        ist,

      und zwar sind       diese    Rippen     unregelmässig        angeordnet,    so  dass es     bei        der        praktischen    Anwendung un  möglich ist,

   dass     der    eine     Satz    der Rippen 9  in einer     Papierlage    mit     dem    Satz 8 von     Ver-          tiefungen    in der     benachbarten    Lage zum       Übereinstimmen    und     daherigen        Ineinander-          passen    kommt.

       Die        mittlere        Richtung    der  Rippen     isst    parallel zu der     Längsrichtung    des       Papierstreifens,    so     dass    ein     Längsschnitt    nach  Art der     Fig.2        die    Rippen annähernd in       rechtenWinkelnschneüdet.        UnterBezugnahme     auf     Fig.    2     ist        ersichtlich,

      dass die benachbar  ten Papierlagen infolge des     Aufrauhens    um  einen     Abstand    voneinander     abstehen,    welcher  in     Fig.    2 mit b     bezeichnet    ist und welcher  einen Bruchteil .der Dicke t     des    nicht auf  geraubten     Tees    des     Papiers        beträgt.    Die Vor  sprünge nehmen einen     verhältnismässig    ge  ringen Teil des     Zwischenraumes        zwischen     den Papierlagen ein,

   so dass der     Abstand    b  annähernd als     die        tatsächliche    Dicke der     Gas-          schicht    angesehen werden kann.  



  Nach der     vorangehenden        Beschreibung     der körperlichen     Beschaffenheit    eines erfin  dungsgemäss     ausgeführten    Kabels     ist    nun die       Grundlage    zum     Verständnis    der nachstehen  den     Beschreibung        der        beispielsweisen        Durch-          führung    der     Bestimmung        des        abgestuften        Di-          elektrikums     <RTI  

   ID="0004.0084">   eines,    solchen     Kabels        gegeben.     



  Von     einem        gegebenen        Wert    der     Dieilektri-          zitätsbeanspruchung    an     der    Oberfläche des       Leiters    ausgehend,

   welcher Wert der     Dielek-          trizitätskonstante        des        verwendeten        Papiers     zur     Herstellung        des        innersten    Teils     -des        Di-          elektrikums        entspricht        (Teil    2 nach     Fig.    1),

         ändert    sich die     elektrische        Beanspruchung    an  einem beliebigen     Punktdes        Dielektrikums    in  Abhängigkeit     des    radialen     Abstandes        dieses          Punktes    von der     Achse        des        Leiters.            Das        gleiche    Papier     wird    für     weitere        Lagen          unverändert        

  weiter        beibehalten,    bis eine Dicke  der     gebildeten        Schicht        erreicht    ist, bei wel  cher eine     nahrhafte        Verringerung    der Be  anspruchung     aussen    an     der        Schicht    gegenüber  der     Beanspruchung    am     Leiter        vorliegt,    zum       Beispiel        eine        Verringerung    auf 0,75 oder 0,

  80       dieser        Beanspruchung    am     Leiter.     



  An     dieser    Stelle     wird        das    Papier gegen       ein        anderes        vertauscht.    Die     nun    zu     verwen-          dende        Papierdicke        hängt        zum        grössten    Teil  von     Erwägungen        physikalischer    Natur ab,

    wobei die Wirkung     des        Abstandes    von der       neutralen        Age    bei     Biegungen    des Kabels in       Betracht    kommt.

       Die    Dicke     der        Gasschicht     wird     bestimmt        durch        Vergleich    der     höchst-          zulässigen    spezifischen elektrischen     Beilastung,     die für das     Dielektrikum    angewendet werden       darf,        mit        der        Dielektzizitätsbelastung        des          letzteren,

      die sich     durch        die        Verhältnisse        bei     dem in     Betracht        gezogenen        Radius    ergibt.

         Dieser    Vergleich wird     zweckmässig    in gra  phischer     Weise,        wie        dies    in     Fig.    4 dargestellt  ist,     ausgeführt;

      nämlich     durch    Einzeichnen  der Kurven,     welche        die        Abhängigkeit    vom       Verhältnis    der     Gasschichtdicke    zu     der    Dicke       des        verwendeten    Papiers     ergeben.    Eine     erste     Kurve     kann    nach     VersuchsTesuRtaten    die     Be-          anspruchung    zeigen,

       welche    nach langer Ein  wirkung     schliesslich    zur     Zerstörung    führt.  Eine solche Kurve     ist        in        Fig.4    dargestellt  und     mit    13     bezeichnet.    Es     ist        ersichtlich,

      dass       diese        Kurve    zunächst bis zu     einem        höchsten          Wert        ansteigt        (welcher    in     der    Nähe     eines          Verhältnisses    von b :

       t    =     10--20        %    eintritt)  und     dann    allmählich abfällt.     Nach    dieser  Kurve kann eine     zweite    Kurve, die mit 14       bezeichnet        ist,        abgeleitet    werden, die so     be-          rechnet    ist, dass     des        Vemhältnie,    der Ordinaten  der     beiden    Kurven 13 und 14 konstant und  gleich dem     Verhältnis    ist,

       welches    für die  Festlegung der     dielektrschen   RTI ID="0004.0248" WI="25" HE="4" LX="1610" LY="1970">  Beanspruchung     an der     Leiteroberfläche        angenommen        wurde.          Eine        dritte        Kurve    15     ist        sodann    so abgetra  gen     worden;

          dass    sie     die        eintretende        diel.ektri-          sche        Beanspruchung        darstellt.        Diese    kann für       die        dem        fraglichen,

          Radius    entsprechenden       Bedingungen        unter        Verwendung    von ezperi-           mentell    festgestellten Werten für die tat  sächliche     Dielektrizitätskonstante    des     Di-          elektrikums.    berechnet werden.

   Der Schnitt  punkt der zweiten     und    dritten     Kurve    ergibt       die    anzuwendende Höhe     -des        Gaszwischen-          raumes.    Die Kurve 16 ist zum grossen     Teil     von der in     'F'ig.    2 mit a angegebenen Dimen  sion des     Gaszwischenraumes    abhängig, der  zwischen den     Seitenkanten    der nebeneinander  in gleicher Flucht liegenden Windungen ein  und     denselben    Papierlage liegt, da es sich       herausgestellt    hat, dass,

   eine Zerstörung in  den meisten Fällen von     einem    s     olchen    Zwi  schenraum von der     Höhe    a ausgeht. Die  Kurve 15 ist zum     grössten    Teil von der     Di-          mension    b des     Gaszwischenraumes        zwischen          benachbarten:        Papierlagen        abhängig.     



       Das    beschriebene Berechnungsverfahren  ergibt einen     Zahlenwert        für,die        Dielektrizi-          tätskonstante    an der innern Grenze des zwei  ten Teils (Teil 3) des     Dielektrikums.        Dieser     Teil erstreckt sich     bis    zu einem Punkt, in  welchem diese Konstante einen Wert erreicht  hat, der einem vom     praktischen    Gesichts  punkt aus     zweckmässigen        Bruchteil    der Be  lastung an der     innern    Grenze     entspricht,    wor  auf,

   falls .dies     notwendig    ist, eine     weitere     Abstufung     in        der    Beschaffenheit des     Dielek-          trikums        gleich    wie     vorbeschrieben    vorgenom  men wird.  



       Fers    ist     selbstverständlich    nicht durchaus  erforderlich, dass die innerste Papierlage     un-          gerauht    zu sein braucht; es     kann    auch an  dieser     Stelle        ein        gerauhtes    Papier verwendet  werden. Höhere Werte für das     Dickenver-          hältnis   <I>b :</I>     t        als    die     in    dem beschriebenen       Beispiel    angegebenen können erforderlichen  falls zur     Anwendung    gelangen.

   Dieses     Ver-          hältnis    kann zum Beispiel     bis        auf        einen    Wert  von 80 %     gesteigert    werden.

   Es     ist    ersichtlich,       jdass    bei Anwendung .des,     beschriebenen        Be-          rechnungsverfahrens    für die höheren     Werte          dieses        Verhältnisses    kleinere maximale     Be-          auspmuchungen    in den Abstufungspunkten  entstehen, da die     Durchschlagfestigkeit    bei  Anwendung von     verhältnismässig    grösseren.

         Gaszwischenräumen    abnimmt     (Kurven    13       und    14     in        Fig.    4).    Die     Erfindung    ist     nicht    nur .auf die     in     der Fabrik     hergestellten        Teile        ,einer        elektri-          schen        Leitung        bezw.        einer    Kabellage an  wendbar, sondern auch auf Teile .derselben,

         die    erst nach     ider        Verlegung    .der     Leitung,        zum          Beispiel    des     Kabels,        herzustellen    sind,     näm-          lich    auf     die        Kabelverbindungsstellen.    In     #die-          sen    findet ;

  sich     gewöhnlich        ein    grosser Unter  schied zwischen dem äussern und     innern          Durchmesser        .desi        Dielektrikums    vor, weshalb  eine     Abstufung    an     diesen    Stellen von     beson-          deremVorteil        ist.        Dementsprechendistdie    Er  findung für     Kabelverbindungsstellen    beson  ders     günstig    und     sehr    leicht auf dieselben  anwendbar,

       wie        dies    an     einem        Beispiel    nach       Fig.    5 dargestellt ist. Der     innere    Teil 16     eines     solchen     Dielektrikumss        kann        ,in        .der    gewöhn  liehen Art     und        Weise        durch        Umlegen    von  Streifen mit     kapillaren        Gaszwischenräumen          hergestellt    werden,

   so dass über der     Verbin-          dungshülsse    17     ein        Isolationskörper    mit einer  glatten     zylindrischen    Oberfläche     entsteht,    die  sich     bis    über die     konischen        Endteile    des um  das     Kabel    gelegten     Dielektrikums    18 er  streckt.     Sodann        wird        eine        satt    passende Hälse  19 aus .

       bakelisiertem    Papier     über    den Teil 16  des     Dielektrkums        gestülpt,    die     eine        Grund-          tage    für den     äussern        Teil    des     Dielektrikums     bildet.

       Dieser    wird von     einem        papierenen    Teil  20     gebildet        .der    als     vorgeformter,        hül.sen-          förmiger,    aus     Windungen        bestehender        Be-          standteil    in bekannter Weise auf der Hülse  19 dicht     aufgesetzt    ist.

   Diese Papierhülse ist  mit geeignet     dimensionierten    Gaszwischen  räumen versehen,     indem    das Papier so     ge-          rauht    ist, dass die     ,geeignete        Dielektrizitäts-          konstante        entsteht.        Es.    können zwei     oder     mehr Hülsen     aufeinanderfolgend    angebracht  werden,     in        welchen    das     verwendete    Papier       Aufrauhungen    (Rippen)

   von verschiedener  Höhe     aufweist,        oder    es kann auch eine     Hülse     verwendet     werden,        die    aus     einem    Papier  streifen hergestellt ist, bei     welchem    die Höhe  der Rippen gegen das, zuletzt     aufzuwickelnde     Ende hin stetig     zunimmt.    In vielen Fällen,  wie     ein    solcher     in    dem     gezeichneten    Beispiel  angenommen ist,

   genügt     .es"    eine     Aufrauhung     von     durchwegs    .gleicher Höhe     in        Verbindung         mit einem     innern,    nicht     aufgerauhten    Teil  der     Isolation    anzuwenden,     welch        letzterer     Teil direkt     auf    dem Leiter     ,liegt,    um so eine       Abstufung    der     Dielektrizitä,

  tskonstanten    auf  einen Wert     in    der Nähe von 2 und eine     Ver-          ringerung        des        Wertes    der Differenz     zwischen     den     grössten        und        kleinsten    Werten der in den       äussern    Teilen des,     Dielektrikums        auftretenden     elektrischen     Beanspruchung    zu erzielen.

   Die  ser     äussere    Teil 20 des     Dielektrikums    .ist von  einer Umhüllung 21 umschlossen, die     aus          mehreren    Lagen von Ölseide     bestehen    kann.  Diese Massnahme dient dem Zweck, die in  den Raum 23 innerhalb der     Verbindungshülse     22     einzubringende        Masse    am Eindringen in  den Teil 20     des        Dielektrikums    zu verhindern.

         Bei        einer    mit einem elektrischen Schirm zu       versehenden        Verbindungsstelle        wird        zweck-          mässigerweise        ein        leitendes    Band um die Um  hüllung 21     gelegt,    um die in dem Raum 23  vorhandene     Masse    von elektrischer Bean  spruchung zu     entlasten.    Falls das im Kabel  vorhandene Gas     unter    einem Druck steht,  der höher     als        Atmosphärendruck    ist,

   wird für       dieses        eine    Verbindung mit den Gaszwischen  räumen zwischen den Windungen des Papiers  20     mittels        schraubenlinienförmiger    Gänge  vorgesehen,     die    unterhalb und     zwischen    den  Windungen eines die     Umhüllung    21 bilden  den     Seidenbandes    verlaufen.

   Dabei gelangt  das Druckgas aus dem     Raum    23     zwischen    den       Windungen        des        Ölseidenbandes    in die Zwi  schenräume     im        Papierkörper        des    Teils 20.  



  Infolge der     Anwendung        von    mit Gas  zwischenräumen     versehenem    Papier     im    äu  Bern     Teil    20 des     Dielektrikums    wird die Be  anspruchung im innern Teil 16 gegenüber  einer gleichen Kabelverbindungsstelle ohne       Gaszwischenräume    von     zunehmender    Höhe  im     äussern        Teil    20     verringert,

      wodurch gleich  zeitig     der    Gradient     des    Potentials     längs    den       Oberflächen    der     konischen    Kabelenden 18  abnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Isolierter Leiter zur Bildung mindestens eines Teils einer elektrischen Leitung, mit einem die Isolation bildenden Dielektrikum, dessenDielektrizitätskonstanteWerte hat,
    die sich stufenweise vom Wert am Leiter gegen die Aussenseite des aus dauernd imprägniertem Papier bestehenden Dielektrikums verringern, und das Zwischenräume aufweist, die mit Gas von mindestens Atmosphärendruck gefüllt sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass die verschie- denen Werte der Dielektrizitätskonstanten in den verschiedenen Zonen des Dielektrikums durch die zwischen den benachbarten Papier lagen befindlichen Gaszwischenräume her vorgebracht sind, deren Höhe (b) in jeder Zone im Verhältnis zu der Dicke (t) der be nachbarten Papierlagen verschieden ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Isolierter Leiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der dem Leiter zunächstliegende Teil des Dielektrikums aus durch kapillare Zwischenräume voneinander getrennten Langen aus ungerauhtem Papier besteht,
    und dass ein darüberliegender Teil aus Papier mit vorstehenden Rippen besteht, wobei diese Rippen die Bildung von Gaszwi- schenräumen zwischen benachbarten Papier lagen verursachen. 2.
    Den Leiter an der Verbindungsstelle zwischen zwei gabeln einer Kabelleitung bildender isolierter Leiter nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in nere Teil des Dielektrikum s ans Lagen von isolierendem Material besteht,
    die zwischen sich kapillare Gaszwischenräume belassen und einen, Isolationskörper mit einer glatten zylindrischen Oberflöhe bilden, die sich bis über die konischen Endteile des Dielektri- kums der verbundenen Kabelenden erstreckt, und dass ein äusserer hülsenförmiger Isola,
    tionskärper aus gerauhtem Papier besteht, durch dessen Aufrauhungen Gaszwischen- räume zwischen den Papierlagen gebildet sind,
    durch welche eine kleinere Dielektrizi- tätskonstante als im innern Teil des, Dielek- trikums zustande kommt.
CH214007D 1938-04-23 1939-04-03 Isolierter Leiter zur Bildung mindestens eines Teils einer elektrischen Leitung. CH214007A (de)

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CH214007D CH214007A (de) 1938-04-23 1939-04-03 Isolierter Leiter zur Bildung mindestens eines Teils einer elektrischen Leitung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243745B (de) * 1962-02-08 1967-07-06 Moser Glaser & Co A G Giessharzisolierkoerper, insbesondere Durchfuehrung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243745B (de) * 1962-02-08 1967-07-06 Moser Glaser & Co A G Giessharzisolierkoerper, insbesondere Durchfuehrung

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