CH219352A - Streckenblockanlage für eingleisige, in beiden Richtungen befahrene Gleisstrecken. - Google Patents

Streckenblockanlage für eingleisige, in beiden Richtungen befahrene Gleisstrecken.

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CH219352A
CH219352A CH219352DA CH219352A CH 219352 A CH219352 A CH 219352A CH 219352D A CH219352D A CH 219352DA CH 219352 A CH219352 A CH 219352A
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CH
Switzerland
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track
relay
block
contacts
station
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English (en)
Inventor
Vereinigte Eisenbahn-S Haftung
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Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
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Application filed by Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh filed Critical Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/14Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only automatically operated
    • B61L23/16Track circuits specially adapted for section blocking
    • B61L23/163Track circuits specially adapted for section blocking using direct current

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Streckenblockanlage für eingleisige, in beiden Richtungen befahrene Gleisstrecken.    In der schweizerischen Patentschrift  Nr. 190307 sind Sicherungseinrichtungen  für eingleisige, in beiden Richtungen be  fahrene Gleisstrecken beschrieben, bei wel  chen an den Zwischenblockstellen Gleisrelais  so angeordnet sind, dass je nach der einge  stellten Fahrrichtung das dieser Blockstrecke  zugehörige     Gleisrelais.    an die Blockstrecke  über Kontakte eines Zustimmungshilfs  relais angeschlossen wird. Die Zustimmungs    abgabe von einem Bahnhof zum andern er  folgt mit Hilfe von Zustimmungshilfs  relais, welche sich an den Zwischenblock  stellen befinden. Die Zustimmungshilfs  relais erhalten ihren Strom über Kabeladern  von einer Stromquelle, welche an dem vor  liegenden Bahnhof angeordnet ist.

   Die Er  findung besteht darin, dass an den     Zwischen-          blockstellen    nicht mehr zwei, sondern nur  ein für beide Blockstrecken gemeinsames  Gleisrelais angeordnet ist. Dieses Gleisrelais    ist in der Grundstellung an beide Block  strecken angeschaltet, und wird bei Einstel  lung einer     Fahrt    je nach der     festgelegten          Fahrrichtung        selbsttätig    von der einen oder  andern Blockstrecke abgeschaltet, so dass es  für die     .eine    oder andere Blockstrecke als  Gleisrelais verwendet wird.  



  Drei beispielsweise Ausführungsformen  des Erfindungsgegenstandes sind in den  <B><I>Mg.</I></B> 1, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung  veranschaulicht und im folgenden näher       beschrieben.     



  In     Fig.    1 ist die eingleisige Strecke zwi  schen den Bahnhöfen<I>A</I> und<I>B</I> in die Gleis  abschnitte la     und        1b    eingeteilt und durch  die Ausfahrsignale 1, 2, 5 und 6 sowie  durch die selbsttätigen Zwischensignale 3  und 4 gesichert. Bei den     Zwischensignalen    3  und 4 ist im Sinne der Erfindung nur das  Gleisrelais 20 mit der Stromquelle 8 an  geordnet. Das Gleisrelais 20 ist hier ein      normales zweistelliges Relais. Je nachdem,  von welchem Bahnhof aus die Zustimmung  gegeben wird, wird bei den selbsttätigen  Zwischensignalen das Gleisrelais von der  einen Gleisstrecke abgeschaltet und die  Stromquelle an diese Gleisstrecke angeschal  tet. In den Bahnhäfen A und R sind die Re  lais 10 bezw. 30 und die Stromquellen 7 bezw.

    9 in der bekannten Weise an die     Gleisstrecken     la und 1b angeschlossen. In der Grundstellung  der Anlage sind die Gleisstrecken stromlos,  das. heisst die Gleisrelais liegen mit     ihren     Wicklungen an den Gleisen. Vor die Wick  lung des Gleisrelais 20 sind zweckmässig  zwei Sperrzellen 15 und 16 angeordnet, um  zu erreichen, dass bei dem Einstellen einer  Richtung erst das an der Zwischenblock  stelle befindliche Gleisrelais 20 anzieht:, be  vor die andern Gleisrelais 10 oder 30 Span  nung erhalten.

   Es     isst        dies    eine zusätzliche  Massnahme, um die Reihenfolge in der Ar  beitsweise des Gleisrelais zu erzwingen,  < 12a  in der Grundstellung     d_-=    Gleisrelais parallel  an den     Gleisstrecke-.    liegen.  



  Soll nun     beispielsweise    eine Fahrt von  dem Bahnhof A nach dem Bahnhof     B    statt  finden, so wird in dem Bahnhof B der Zu  stimmungsschalter umgelegt und die Strom  quelle 9 über die Kontakte     111b    und 112b  des Zustimmungsschalters an die Gleis  strecke 12b     geschaltet.    Gleichzeitig     -wird     durch den Kontakt 113 des Zustimmungs  schalters der Stromweg für das Zustim  mungshilfsrelais 60 vorbereitet;. Das Gleis  relais 20 erhält nun von der Stromquelle 9  über die Kontakte     111b,        112b,    52, 53 Strom  und zieht seinen Anker an. Die Sperrzelle  15 verhindert, dass der Strom in die Gleis  strecke     12a    gelangt.

   Der Kontakt 2? schliesst  den Stromweg für das Zustimmungshilfs  relais 60. Dieses Relais zieht an und die  Kontakte 61, 62, 63, 64, 65 und 66     -wechseln     ihre Stellung. Über die Kontakte 62b und  63b wird Spannung an die     Gleisstrecke        12n     gelegt. Das Gleisrelais 10 im Bahnhof A  erhält nun von der Stromquelle 8 über die  Kontakte 62b, 63b,     121a,    122a Strom und  zieht seinen Anker ebenfalls an. Das selbst-    tätige. Zwischensignal 3 erhält über die Kon  takte 211), 64 grünes Licht; die grüne Lampe  3? leuchtet auf. Das selbsttätige Signal 4  bleibt dagegen     -weiterhin    rot, da über den  Kontakt 55 des Zustimmungshilfsrelais 50  die rote Lampe 41 Strom erhält.

   Fährt nun  der Zug vom Bahnhof A in die Gleisstrecke  la ein, so fällt infolge Kurzschlusses seiner  Erregerquelle das Gleisrelais- 10 ab. Erreicht  der Zug die Gleisstrecke     1.b,    so wird das  Gleisrelais 20 stromlos und der Anker fällt  ab. Der Kontakt     21    schaltet an dem selbst  tätigen     Signal    3 die rote Lampe 31 ein. Hat  der Zug mit seinen Achsen die Blockstrecke  la geräumt. so kann das     Blockrelais    10 wie  der anziehen, da die Stromquelle 8 über die  Kontakte     621)        uxid    63b noch an die Gleis  strecke la     beschaltet    ist.

   Räumt nun der       Ziig    auch die Gleisstrecke     1b,    so zieht das       Gleisrelais    20 ebenfalls wieder an, da die       Stromquelle    9 über die Kontakte 111b,       1122b,        52a,        ;53n    die Wicklung des Gleisrelais  20 speist. Das Signal 3 zeigt wieder grünes  Licht und ein in der Zwischenzeit bis zum       Signal    3 vorgefahrener Zug kann weiter  fahren. Soll nun die Fahrrichtung geändert  werden, so muss zuerst der Zustimmungs  schalter im Bahnhof     ss    in die Grundstellung  gelegt werden.

   Dadurch werden die Gleis  relais 20 und 10- sowie     das    Zustimmungs  relais 60 stromlos. Die Relais fallen ab und  die Anlage befindet sich in der Grundstel  lung. Jetzt kann der     Zustimmungsschalter     im Bahnhof A für eine Fahrt von B nach     .4     umgelegt werden.     Hierdurch    werden die Re  lais und Stromquellen in     umgekehrter    Rich  tung an die Gleisstrecken     12a    und 12b gelegt.  



       Fig.    2 zeigt Schemateile einer Anlage,  welche im     wesentlichen    dieselbe Schaltungs  anordnung wie die Anlage nach     Fig.    1 auf  weist:, nur ist hier das Relais 20 ein drei  stelliges Relais. Dieses Relais hat     bekann-          terweise    zwei getrennte Anker, und zwar  einen neutralen und einen polarisierten  Anker. Der polarisierte Anker zieht je nach  der Stromrichtung oder Polarität nach der  einen oder     andern    Seite an. Durch diese An  ordnung ist auf eine einfache Weise er-      reicht, dass für jede Fahrrichtung auch  immer an den Zwischenblockstellen die ein  gestellte Richtung überprüft wird.

   Für die  der Seite des Bahnhofes B entsprechende  Anzugsrichtung des, Blockrelais 20 wird der  Umschalter 21 auf grün (Stellung 21b) um  gelegt und der Kontakt 22 geschlossen, wäh  rend für die der Seite des Bahnhofes A ent  sprechende Anzugsrichtung der Umschalter  23 auf grün     (Stellung    23b) umgelegt und  der Kontakt 24 geschlossen wird, und zwar  mit Hilfe des.     polarisierten    Ankers. Die  Kontakte 201 und 202     werden    von dem neu  tralen Anker gesteuert und werden bei jeder  Anzugsstellung des Relais umgelegt. Auf  die Kontakte 54, 55 und 64, 65 der Zustim  mungshilfsrelais 50 und 60 kann hierbei  verzichtet werden.  



  Findet nun beispielsweise wieder eine  Fahrt vom Bahnhof<I>A</I> nach dem Bahnhof<I>B</I>  statt, so wird der Zustimmungsschalter im  Bahnhof B     umgelegt;    das Blockrelais 20 er  hält die Gleisspannung einer bestimmten  Stromrichtung, so dass der polarisierte  Anker des     Blockrelais    20 nach der dieser  Stromrichtung zugeordneten Seite anzieht  und der Umschalter 21 auf Stellung b um  gelegt bezw. der Kontakt 22 geschlossen  wird. Gleichzeitig wechseln die Kontakte  201 und 202 des. neutralen Ankers von dem  Blockrelais 20 ihre Stellung.

   Das Zustim  mungshilfsrelais 60 zieht auch an, da der  Stromweg über die Kontakte 113 des Zu  stimmungsschalters und den Kontakt 22 des  Blockrelais geschlossen ist. Über die Kon  takte 62b und 63b wird Spannung an die  Gleisstrecke la gelegt, und das Gleisrelais  10 im Bahnhof A zieht seinen Anker an.  Das selbsttätige Zwischensignal 3 wird  über die Kontakte 21b und 201b auf grün  geschaltet. Fährt nun der Zug vom Bahnhof  A in die     Gleisstrecke    la ein, so fällt das  Gleisrelais 10 ab. Erreicht der Zug die  Gleisstrecke 1b, so wird das Gleisrelais 20  ebenfalls stromlos: und der neutrale Anker  fällt ab-. Der Kontakt 201 geht auf Stellung       a    und schaltet an dem selbsttätigen Signal  3 die rote Lampe 3,1 ein.

   Hat der Zug mit    seinen Achsen die     Blockstrecke    1a geräumt,  so zieht das Blockrelais 10 wieder an, da die  Stromquelle 8 über die Kontakte 62b und  63b an die Gleisstrecke la angeschaltet ist.  Räumt nun der Zug auch die Gleisstrecke  1b, so zieht der neutrale Anker des Gleis  relais 20 ebenfalls. wieder an, da die- Strom  quelle 9 über die Kontakte 111b, 112b, 52a,  53a das Gleisrelais 20 speist. Der Kontakt  201 geht auf     Stellung    b und schaltet am  Signal 3 die grüne Lampe 32 wieder ein, und  die Züge können sich im Blockabstand fol  gen. Soll nun die Fahrrichtung geändert  werden, so muss zuerst der Zustimmungs  schalter im Bahnhof B in die Grundstellung  gebracht werden. Dadurch     werden,    die Gleis  relais 20 und 10 sowie .das Zustimmungs  hilfsrelais 60 stromlos.

   Die Relais fallen ab  und die Anlage befindet sich in der, Grund  stellung. Jetzt kann der Zustimmungs  schalter im Bahnhof A für eine Fahrt von  B nach A     umgelegt    werden. Hierdurch wer  den die Relais und Stromquellen umgekehrt,  wie im erstbeschriebenen Fall an die Gleis  strecken la und 1b gelegt. Die Wicklung  des Gleisrelais 20 ist nun in der entgegen  gesetzten Richtung stromdurchflossen; der  polarisierte Anker zieht nach der andern  Seite an, so dass jetzt das. selbsttätige Zwi  schensignal 4 über die Kontakte 23b und  202b für die Fahrtlampe 42 Spannung er  hält.  



  Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungs  form der Streckenblockanlage mit einem  dreistelligen     Blockrelais    20.     Hier    ist auf die       Zustimmungsleitungen    von den Bahnhöfen  zur Zwischenblockstelle verzichtet. Die  Weitergabe der Zustimmung an der     Zwi-          sehenblockstelle        vermittelt    das dort ange  ordnete     dreistellige    Blockrelais 20. Weiter  hin sind an .der     Zwischenblockstelle    zwei  Hilfsrelais 40 und 70 angeordnet.

   Der Um  ochalter 21 wird auf Stellung     a    umgelegt  und es öffnet der Kontakt 22, wenn der  polarisierte Anker des Blockrelais 20 nach  der Seite des Bahnhofes A anzieht, 23 und  24 sind die     Kontakte    für die entgegen  gesetzte Anzugsrichtung. Die Kontakte 201,      202, 203, 204 und 205 werden von dein  neutralen Anker besteuert. Fig. 3 ist so dar  gestellt, dass im Bahnhof B die Zustimmung  nach dem Bahnhof A gegeben ist, also dass  ein Zug von<I>A</I> nach<I>B</I> fahren kann. Über  die Kontakte     111b,    112b am Zustimmungs  schalter im Bahnhof B ist die, Stromquelle  9 an das Gleis. 1b gelegt und das Blockrelais  20 erhält über die Kontakte 111b, 11.2b,       52a_,    53a Strom.

   Der Umschalter 21 wird  auf Stellung b umgelegt und der Kontakt 22  wird geschlossen. Gleichzeitig schliessen die  Kontakte 201b, 202b, 203 und 205 an dem  neutralen Anker; der Kontakt 204 wird  unterbrochen. Über die Kontakte 21b und  201b erhält die grüne Lampe 32 am Block  signal 3 Strom. Durch die     Kontakte    205 und  22 ist das Richtungshilfsrelais 60 zum An  zug gebracht worden, und dieses hat seine  Kontakte 61, 62b und 63b geschlossen.  Über die Kontakte 62b, 63b ist die Strom  quelle 8 an das Gleis     1a    gelegt. Das Block  relais 10 zieht seinen Anker an. Die Aus  fahrsignale 1 oder 2 im Bahnhof A können  auf Fahrt gebracht werden.

   Befährt nun der  Zug den Gleisabschnitt la, so wird das  Blockrelais 10 zum Abfall und durch den  auftretenden Kurzschlussstrom das in die  Speiseleitung eingeschaltete Relais 40 zum  Anzug gebracht. Das Relais 40 schliesst  seinen Kontakt 410 und das Hilfsrelais 70  zieht über die Kontakte 203 und 410 an und  schliesst seinen Selbstschlusskontakt 71. Der  parallel zum Kontakt 205 des Blockrelais  liegende Kontakt 72 wird geschlossen. Be  fährt nun der Zug den Gleisabschnitt     1b,    so  fällt der neutrale Anker des Blockrelais 20  ab. Die Kontakte 201, 202 werden auf Stel  lung a geschaltet und die Kontakte 203 und  205 werden unterbrochen und der Kontakt  204 geschlossen. Da. das Hilfsrelais 70 etwas  verzögert abfällt, bleibt es über seinen       Selbstschlusskontakt    71 und den Kontakt  204 angezogen.

   Desgleichen bleibt das Rich  tungsrelais 60 über den Kontakt 7 2 des       Hilfsrelais    70 in erregtem Zustande. Die  rote Lampe 31 am Blocksignal 3 erhält über  die     Kontakte   <I>21b</I> und     201a    Strom.     Räumt       nun der     Züzg    die Blockstrecke     l.a,    so wird  über die Kontakte 62b und 63b das Gleis la  wieder gespeist. Das Blockrelais 10 zieht an  und der nächste Zug kann folgen. Gleich  zeitig ist das Hilfsrelais 40 abgefallen und  hat seinen Kontakt 410 wieder unter  brochen, da der     Kurzschluss    der Fahrschie  nen aufgehoben ist.

   Hat nun der Zug auch  die Blockstrecke     1b        geräumt,    so zieht der  neutrale Anker des Blockrelais 20 wieder  an. Dadurch unterbricht der Kontakt 204  den Aufhängestromkreis für das     Hilfsrelais     70; dieses fällt ab und unterbricht. auch den  Kontakt 72. Das Relais 60 kann jedoch  nicht abfallen, da es über den     bereits    ge  schlossenen Kontakt 205 des Blockrelais 20  wieder Strom erhält.

   Soll die Richtung ge  wechselt werden, so werden durch Zurück  legen des     Richtungsschalters    im Bahnhof B  die Kontakte 111b und     11.2b    geöffnet, die       Stromquelle    9 vom Gleis 1 b abgeschaltet,  und dadurch das Blockrelais 20 stromlos  gemacht, so dass der neutrale Anker abfällt.  Hierdurch werden die     Kontakte    201, 202  auf Stellung a gelegt und die Kontakte 203       ttnd    205 unterbrochen und der Kontakt 204  geschlossen.

   Durch -den Kontakt 205 wird  der     Stromweg    für das Richtungsrelais 60       abgeschaltet;    das Relais fällt ab und unter  bricht seine     Kontakte        62b    und 63b und  schliesst den     Kontakt    61, so dass der Strom  weg für das Richtungsrelais 50 freigemacht  wird.

   Soll nun eine Fährt in der entgegen  gesetzten Richtung vom Bahnhof B nach  dem Bahnhof A stattfinden, so muss der     Zu-          stimmungsschalter    im Bahnhof A umgelegt       \-erden.    Hierdurch wird die Stromquelle 7       über    die Kontakte     121b,    122b an das  Gleis la gelegt und das Blockrelais 20 er  hält nun eine     Spannung    entgegengesetzter  Polarität. Der neutrale Anker zieht an und  der polarisierte Anker schliesst die Kontakte  der entgegengesetzten Anzugsrichtung, so  dass die Kontakte     23b    und 24 am polarisier  ten Anker und die Kontakte 201b,     202b,     203 und 205 geschlossen werden.

   Hierdurch  wird das Richtungsrelais 50 über die Kon  takte 205 und 24 zum Anzug gebracht, und      das Gleis 1b wird über die     Kontakte    52b  und 53b an Spannung gelegt, so dass jetzt  das Blockrelais 30 anziehen     kann.    An Stelle  des polarisierten Gleichstromrelais 20 kann  auch ein dreistelliges Wechselstromrelais  der     bekannten    Bauart verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streckenblockanlage für eingleisige, in beiden Richtungen befahrene Gleisstrecken nach dem Patentanspruch des. Hauptpaten tes, bei der an jeder Zwischenblockstelle Stromquellen und Blockrelais angeordnet sind, die über Kontakte an die eingleisige Strecke angeschlossen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass an jeder Zwischenblockstelle für zwei Blockstrecken nur ein beiden Blockstrecken gemeinsames Gleisrelais (20) angeordnet ist, welches in der Grundstel lung an beide Blockstrecken angeschaltet ist und bei Einstellung einer Fahrt je nach der festgelegten.
    Fahrrichtung selbsttätig von ,der einen oder andern Blockstrecke abge schaltet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Streckenblockanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Blockrelais an den Zwischenblockstellen ein Gleisrelais mit drei Stellungen ist, und dass jeder Fahrrichtung eine Anzugsrichtung des Gleisrelais zugeordnet ist. 2. Streckenblockanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zustimmungssignal von der Zwischenblockstelle nur weiter ge geben werden kann, wenn sich das Block relais in der richtigen Lage befindet.
CH219352D 1940-04-06 1941-03-25 Streckenblockanlage für eingleisige, in beiden Richtungen befahrene Gleisstrecken. CH219352A (de)

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