CH219358A - Verfahren zum Verteilen chemischer Mittel auf Pflanzenbeständen. - Google Patents

Verfahren zum Verteilen chemischer Mittel auf Pflanzenbeständen.

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CH219358A
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Rudolf Sack Fa
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/04Distributing under pressure; Distributing mud; Adaptation of watering systems for fertilising-liquids
    • A01C23/042Adding fertiliser to watering systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/16Foams
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
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Description


  



  Verfahren zum Verteilen chemischer Mittel auf   Pmanzenbestanden.   



   Zur Verteilung keim-oder   insektentöten-    der Mittel, z. B. auf Flache, die mit Pflanzenwuchs bestanden sind, ist es bekannt, die chemischen Wirkstoffe in Flüssigkeit zu losen. Diese Flüssigkeiten werden entweder versprüht oder in die Schaumform gebracht und als Sc'haum durch Aufstreichen oder Aufspritzen derart auf die Pflanzen   geför-    dert, dass sie dort eine längere Zeit haltbare Schaumdecke bilden.



   Die unmittelbare Verspritzung von Flüssigkeit erfordert erhebliche   Kraftaufwen-    dung, da sie einen sehr erheblichen Spritzdruck benötigt, und bedingt ferner einen ver  hältnismässig groBen Flüssigkeitsbedarf,    insbesondere weil die Feinheit der Bohrungen in den Zerstäubern wegen der Verstopfungsgefahr begrenzt ist.



   Bei der Verwendung von   Schaumdecken      -d. h. zusammenhängenden    Decken aus nicht zerstörten   Schaumbläschen-sind,    da die Schaumbläschen die Wirkstoffe nur in ihrer Oberfläche gesammelt enthalten, erhebliche Teile der Wirkstoffe au¯er Kontakt mit den Pflanzenblättern und deshalb nicht oder nur in geringem Masse wirkungsvoll.



   Das vorliegende Verfahren besteht nun darin, dass die Spritzflüssigkeit zunächst in an sich bekannter Weise verschäumt wird und dann mit Hilfe von Druckluft unter   Zerreissung    der Schaumbläschen zu feinsten Tröpfchen auf die Pflanzen geblasen wird.



  Beim Aufblasen gehen die   Schaumfetzen    infolge ihrer Oberflächenspannung in die Form von   Feinsttröpfohen    über. Bei diesem Verfahren ist das   Pflanzenblatt    oder dergleichen nach dem Arbeitsgang mit einem Belag von   Feinsttröpfohen    versehen.



   Die Vorteile des erfindungsgemässen Verfahrens bestehen darin, dass ein erheblich geringerer Druck als beim unmittelbaren Zerstäuben der Flüssigkeit benötigt wird und die verbrauchte Flüssigkeitsmenge pro FlÏ  cheneinheit herabgesetzt werden kann.    Im nachstehenden werden   Durchführungsbei-    spiele des erfindungsgemässen Verfahrens er   ortert.    Versuche haben ergeben, dass der Druck, welcher bei der unmittelbaren Zer  stäubung    von   Fliissigkeit    7   Atü betrug,    auf 3,0 Atü herabgesetzt werden konnten, wÏhrend der Flüssigkeitsbedarf von 80 () Liter je Hektare auf   200    Liter je Hektare verringert werden konnte Während bisher der Tropf  chendurchmesser    etwa 0,1 mm betrug,

   betrÏgt er bei dem genannten Verfahrensbeispiel etwa 0,025 mm. Diese Herabsetzung der je   Flächeneinheit benötigten Flüssigkeits-    menge ist für die praktische Durchführbarkeit der Verteilung chemischer Mittel von ausschlaggebender Wirkung, da auf diese Weise ein GerÏt f r   Schaumzerstäubung    von gleichem Fl ssigkeitsfassungsverm¯gen, wie ein solches f r unmittelbare   Flüssigkeitszer-      stäubung    bei gleicher Arbeitsbreite den vierfachen Arbeitsweg zurücklegen kann.

   Hierdurch wird nicht nur die im   Feldbetrieb    stets schwierige Heranfiihrung der notwendigen Flüssigkeitsmenge erheblich vereinfacht, sondern auch die LeistungsfÏhigkeit des GerÏtes erheblich vergrössert, weil die   unproduktiven    Arbeitszeiten des Einfüllens der notwendigen Flüssigkeitsmenge erheblich verringert werden. Die erwähnte Herabsetzung des   Kraftaufwandes für    die Zerstäubung erlaubt nicht nur die Anwendung eines leichteren   Krafterzeugers.    sondern auch eine erhebliche Herabsetzung der benötigten Betriebsstoffmenge f r denselben.



   Die   Zerreissung    der Schaumbläschen zu   Schaumfetzen    durch Druckluft kann auf ver  schiedene    Weise erfolgen. Erfolgt auch die Erzeugung des Schaumes in bekannter Weise durch Druckluft, so kann man in der bei   Zerstäubern für Flüssigkeiten    bekannten Art und Weise auf die SchaumblÏschen einen zweckmässig etwa senkrecht zur   Förderrich-      tung der Bläschen    bei der Erzeugung des Schaumes gerichteten zweiten Druakluftstrahl führen, welcher zur   Zerreissung    der Schaumbläschen dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Verfahren zum Verteilen chemischer Mittel auf Pflanzenbeständen, dadurch gekenn- zeichnet, daB die Spritzflüssigkeit zunächst verschäumt und dann mit Hilfe von Druckluft unfer Zerreissung der Schaumbläschen zu feinsten Tröpfchen auf die Pflanzen geblasen wird.
CH219358D 1939-09-23 1940-08-12 Verfahren zum Verteilen chemischer Mittel auf Pflanzenbeständen. CH219358A (de)

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