CH219509A - In einer Schaltung vorgesehenes, induktives Schaltelement mit siliziumhaltigem Eisenkern. - Google Patents
In einer Schaltung vorgesehenes, induktives Schaltelement mit siliziumhaltigem Eisenkern.Info
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Description
In einer Schaltung vorgesehenes, induktives Schaltelement mit siliziumhaltigem Eisenkern. Für die Nachrichtentechnik sowohl wie für die Messtechnik haben Übertrager und Selbstinduktionsspulen mit Eisenkern, die von kleinsten bis zu .den in Betracht kom menden grössten Strombelastungen gleiche Permeabilitätswerte besitzen, grosse Bedeu tung. Es ist bekannt, dass Spulen- und Über tragerkerne aus niedrig remanenten Nickel- Eisenlegierungen diese Eigenschaften in weitgehendem Masse aufweisen. Sie er lauben den Aufbau von Drosselspulen, die einen stromamplitudenunabhängigen kon stanten Selbstinduktionswert innerhalb eines grossen Belastungsbereiches besitzen, und den Zusammenbau von Übertragern, die eine un- verzerrte Wandlung von beliebig frequenten Wechselströmen innerhalb eines entsprechen den Leistungsbereiches ermöglichen. Die Fig. 1 zeigt die magnetische Eigen schaft einer Nickel-Eisenlegierung, darge- stellt durch den Verlauf der Permeabilität ic in Abhängigkeit von der Feldstärke H. Nickelfreie Eisenlegierungen, insbeson dere Silizium-Eisenlegierungen, aus denen im allgemeinen Dynamobleche bestehen, be sitzen wohl eine niedrige Remanenz und einen günstigen elektrischen Leitwiderstand, je doch fehlt ihnen die gleichbleibende Permea- bilität von kleinsten Feldstärken bis zu einem obern in Betracht kommenden Grenz wert. Im Bereich kleiner Feldstärken näm lich wächst die Permeabilität mit der zu nehmenden Feldstärke, um dann erst von einem bestimmten untern Grenzwert bis zu einem obern Grenzwert der Feldstärke kon stant zu bleiben. Der Sachverhalt geht aus Fig. 2 hervor, in der eine Silizium-Eisen- legierung in ihrer magnetischen. Eigenschaft durch den Verlauf ,der Permeabilität ,u in Abhängigkeit von der Feldstärke H darge stellt ist. Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, den geradlinigen, belastungsunabhängigen Permeabilitätsverlauf dadurch für ein in einer Schaltung vorgesehenes, belastungs unabhängiges induktives Schaltelement, z. B. Drosselspule oder Übertrager, auszunutzen, dass der siliziumhaltige Eisenkern eine Vor magnetisierung erhält, die -den magnetischen Arbeitspunkt in den Feldstärkebereich ver legt, indem der Kern gleichbleibende arbeits- belastungsunabhä.ngige Permeabilitätswerte besitzt. Wird die Vormagnetisierung so ge wählt, dass der magnetische Arbeitspunkt in die arithmetische Mitte M zwischen, dem un tern und obern Feldstärkengrenzwert des geradlinigen Verlaufes der Perme4bilität fällt, so ist,der grösste belastungsunabhängige Arbeitsbereich des Kernes erzielt. In Fig. \? ist dieser Bereich durch Schraffur gekenn zeichnet. Ein mit dieser Vormagnetisierung versehener Kern hat für elektromagnetische Arbeitsbelastungen die gleichen elektrischen Eigenschaften wie ein entsprechender Nickel- Eisenkern. Die Vormagnetisierung kann durch eine elektromagnetische oder permanentmagne tische Verspannung oder beide zusammen er folgen. Im ersten Fall kann eine Sonder wicklung, durch die über eine Drossel oder einen Widerstand ein Gleichstrom geleitet wird, auf dem Kern angebracht sein, oder dem Arbeitsstrom, der durch die Selbst induktionsspule bezw. durch die Primär- oder Sekundärwicklung eines Ühertragers fliesst, kann ein entsprechender, die Vor- ma.gnetisierung bewirkender Gleichstrom überlagert werden. Es liegt nahe, in Ver- stärkerschaltungen z. B. .den Anodendurch- schnittstrom sinngemäss als Vormagnetisie- rungsstrom zu verwerten. Der Vormagneti- sierungsstrom kann konstant sein:, beispiels- weise um den magnetischen Arbeitspunkt in die arithmetische Mitte des Feldstärken bereiches mit konstanter Permeabilität zu verlegen. Die elektrische Vormagnetisierung kann aber auch regelbar oder automatisch gesteuert angeordnet werden, beispielsweise um die Verlegung des magnetischen Arbeits punktes nur so -weit in den belastungsunab- hängigen Feldstärkenbereich hineinzuverle- gen, wie es die Grösse der Arbeitsstrom- amplituden jeweils erfordert, sinngemäss vergleichbar etwa mit dem Stromsparprinzip der sogenannten B-Schaltung bei Verstärker endstufen. Die permanentmagnetische Verspannung wird durch eine sinngemässe Einwirkung des Feldes eines Dauermagneten auf den Kern herbeigeführt. Bei geschlossenen Eisenkernen können die niedrig remanenten Kernbestand teile mit permanentmagnetischen Bestand teilen, etwa Lamellen, durchsetzt sein, so dass die gewünschte Vormagnetisierung des Kernes gegeben ist. In gewissen Fällen ist es vorteilhaft. .die notwendige Verspannung des Kernes teils durch permanentmagnetische, teils durch elektromagnetische Verspannung zu erzielen; so z. B. dann, wenn das Schaltelement für die Einschaltung in den Anodenkreis einer Röhre bestimmt ist, und dabei die durch ,den Anodenstrom allein erfolgte elektromagne tische Verspannung zu gering ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: In einer Schaltung vorgesehenes, induk tives Schaltelement mit siliziumhaltigem Eisenkern, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern derart vormagnetisiert ist, dass der magnetische Arbeitspunkt in den Feld stärkebereich verlegt wird, in dem der Kern gleichbleibende, arbeitsbelastungsun- abhängige Permeabilitätswerte besitzt. UNTERANSPRüCHE 1. Schaltelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern .durch ein elektromagnetisches Feld vormagnetisiert ist. 2.Schaltelement nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass der Kern durch ein permanentmagnetisches Feld vormagneti siert ist. 3. Schaltelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern durch Zusammenwirken eines elektromagnetischen und eines permanentmagnetischen Feldes vormagnetisiert ist. 4.Schaltelement nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass durch die Vor magneti.sierung der magnetische Arbeits punkt in die arithmetische Mitte des Feld stärkenbereiches verlegt ist, in dem der Kern gleichbleibende, arbeitsbelastungsun- abhängige Permeabilitätswerte besitzt. 5. Schaltelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vormagne- tisierung in Abhängigkeit von der jeweiligen Grösse der Arbeitsstromamplituden selbst tätig geregelt wird. 6.Schaltelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Über trager ausgebildet ist. 7. Schaltelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Drossel spule ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE219509X | 1940-08-29 |
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| CH219509A true CH219509A (de) | 1942-02-15 |
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ID=5831917
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|---|---|---|---|
| CH219509D CH219509A (de) | 1940-08-29 | 1941-07-28 | In einer Schaltung vorgesehenes, induktives Schaltelement mit siliziumhaltigem Eisenkern. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH219509A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3901792A1 (de) * | 1989-01-21 | 1990-08-09 | Philips Patentverwaltung | Ringkern aus ferrit- oder eisenpulvermaterial |
-
1941
- 1941-07-28 CH CH219509D patent/CH219509A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3901792A1 (de) * | 1989-01-21 | 1990-08-09 | Philips Patentverwaltung | Ringkern aus ferrit- oder eisenpulvermaterial |
| DE3901792C2 (de) * | 1989-01-21 | 2002-06-20 | Lucent Technologies Inc | Ringkern aus Ferrit- oder Eisenpulvermaterial |
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