CH219521A - Verfahren zur Herstellung von 1.4-Bis-dimethylaminoacetoxy-2-methylnaphthalin-chlormethylat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1.4-Bis-dimethylaminoacetoxy-2-methylnaphthalin-chlormethylat.

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CH219521A
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dimethylaminoacetoxy
methyl
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung von     1.4-Bis-dimethylaminoacetogy-2-methyl-          naphthalin-chlormethylat.       Bekanntlich zeigt die dem Vitamin K  zugehörige     Grundsubstanz,    das.

       2-Methyl-1,4-          naphthochinon    sowie dessen     Hydrierungs,-          produkt,    das     Methylnaphthohylrochinon,    und  deren     Analoges,        eine    mehr oder weniger aus  gesprochene Vitamin     K-Wirkung.    Da diese  Substanzen in Wasser unlöslich     bezw.    als       Alkalisalze    wohl löslich, aber sehr un  beständig .sind, sind sie nur auf     peroralem     Wege oder vermittelst Verabreichung in  öliger Lösung anwendbar.

   Es     besteht    daher  .der Wunsch nach Präparaten mit Vitamin K  Wirkung, welche auch in Form ihrer       wässerigen    Lösungen     beständig    und     parente-          ral    anwendbar     sind.     



  Man hat     bereits        vorgeschlagen:        alkylierte          1,4-Naphthohydrochinone    mit     Anhydriden     organischer     zweibasischer    Säuren zusammen  zuschmelzen und aus dem     Reaktionsprodukt     das     überschüssige        Anhydrid    mit Wasser aus  zuwaschen.

      Es wurde nun gefunden, dass man     wasser-          lösliche,    .die Wirkung des     Vitamins    K zei  gende Verbindungen ,aus     2@-Alkyl-1,4-naphtho-          chinonen.    oder     -hydrochinonen    erhält, wenn  man in diese     Verbindungen        vermittelst    der       Carbonyl-        bezw.    der     Hydrogyl'gruppen    was  serlöslich machende Reste einführt, wobei die       Veresterung    von     2-Alkyl-1,

  4-naphthohydro-          chinonen    mit     Anhydlriden    organischer zwei  basischer Säuren ausgeschlossen sein soll.       Man    gelangt zu den neuen Verbindungen auf       sehr    mannigfaltige Weise.

   Zum     Beispiel     kann man die     Hydrochinonedieser    Reihe       mittels    eines     Halogenacetylhalogenids,    wie       Chl;oracetylchlorid,        Bramacstylbromid,        Chlor-          propionylohlorid    u.

   a., höher     halogenierter          Säurehalogemde        in    die zugehörigen     chloTier-          ten    Ester überführen, und diese mit     H,ega-          methylentetramin,        Trimethylamin    oder einem  andern     tertiären    Amin,     wie    z. B.     Dimethyl-          äthyllamin    oder     Tmiäthylamin    zum Um-      Setzung bringen, wodurch die     quaternären     Verbindungen entstehen.

   Mit gleichem oder       ähnlichem        Erfolge    kann man     2-Alkylnaph-          thohydrochinon    mit     Anhydriden    oder Chlori  den anorganischer, mehrbasischer Säuren,  wie     Phosphoroxychlorid    usw. umsetzen, wo  durch man     Estersäuren    erhält, die in Form  ihrer Salze, z. B. ihrer     Alkalimetallcalze,    wie  des Natrium- und     galiumsalizes    sowie des       Ammoniumsalzes    in Wasser löslich sind.

    Oder man kann die     1,4-Naphthochinone    mit       Hydrazinverbindungen,    welche eine     wasser-          löslichmachende    Gruppe tragen, umsetzen,  z. B. mit dem     Chlormethylat    von     Dimethyl-          aminoessigsäurehydrazid.    Ferner lassen sich  wasserlösliche Verbindungen dieser Art       durch        Umsetzung    der     Chinone    mit     Alkali-          bisulfit    erhalten.  



  Es war überraschend, dass die Verbindun  gen vom Typus des     Methylnaphthochinons     sich in eine     wasserlösliche    Form überführen  lassen, ohne ihre Vitamin     K-Eigenschaften     zu verlieren.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung von     1,4-Bis-          dimethylaminoacetoxy-    2     -me@thyl-naphthalin-          chlorm,ethylat,    welches dadurch gekennzeich  net ist, dass man     Chloracetyl-halogenid    auf       1,4-Dioxy-2-methyl-naphthalsn        einwirken          lässt    und die erhaltene     Chloracetylverbindung     mit     Trimethylamin    umsetzt.  



  <I>Beispiel:</I>  70     Gewichtsteile        1,4-Dioxy-2-methyl-          naphthalin    werden mehrere Stunden lang mit  200     Vtilumteilen        Chloracetylchlorid    im Öl  bad auf<B>12,0-130'</B> C erhitzt. Nach dem Ab  kühlen giesst man auf     Eis    und saugt die ab  geschiedene feste Substanz ab. Diese löst man  alsdann in Äther, schüttelt sie mit Biear-         bonatlösung    aus und trocknet sie mit Chlor  calcium.

   Beim Eindampfen der Lösung er  hält man die     Chloracetylverbindung,    die       beim        Uml.öe#en    aus     Chloroform-Gasolin    farb  lose     Nädelehen    mit dem Schmelzpunkt  113   C bildet.

   9,8 Gewichtsteile der     Chlor-          acetylverbindung    werden in 60     Volumteilen          Essigsäureä.thylester        gelöst    und mit 35     Vo-          lumteilen    einer 15 %     igen    Lösung von     Tri-          methylamin    in Benzol, versetzt. Allmählich       Seheiden    sich Kristalle des     Chlormethylats     in sehr guter Ausbeute ab.

   Sie bilden nach  dem     Umlösen    aus absolutem     Alkohol-Essig-          ester    farblose, leicht wasserlösliche     Nädel-          chen    vom Zersetzungspunkt 220-221   C.  Das Produkt hat die Formel:  
EMI0002.0066     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 1,4-Bis- dimethylaminoacetoxy-2 -methyl - naphthalin- chlormethylat, dadurch gekennzeichnet, dass man Chloracetyl-halogenid auf 1,4-Dioxy-2- methyl-naphthalineines irken lässt und die er haltene Chloraeetylverbindung mit Tri- methylamin umsetzt.
    Das 1,4-Bis-dimethylaminoaeetoxy-2-me- thyl-naphthalinchlormethyl@at bildet farblose, leicht wasserlösliche Nädelchen vom Zer- setzungSpunkt 220-2'21 C.
CH219521D 1939-11-30 1940-10-16 Verfahren zur Herstellung von 1.4-Bis-dimethylaminoacetoxy-2-methylnaphthalin-chlormethylat. CH219521A (de)

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CH219521D CH219521A (de) 1939-11-30 1940-10-16 Verfahren zur Herstellung von 1.4-Bis-dimethylaminoacetoxy-2-methylnaphthalin-chlormethylat.

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