Jakob BOHLI, Solothurn (Schweiz). Bekannte Sägen besitzen als spanabheben den Teil ein Sägeblatt, das eine ziemlich grosse Breite im Verhältnis zu seiner Dicke hat und eine genaue Geradführung benötigt. Sobald letztere fehlt, klemmt das Sägeblatt, so dass der grösste Teil der aufgewendeten Arbeit durch Reibung verloren geht. Es ist mit einem solchen Sägeblatt nicht möglich, einen krummlinigen Schnitt auszuführen.
Bei der Säge nach der Erfindung ist der spanabhebende Teil aus eine Schneide auf weisenden Körpern, die auf einem Zugorgan aufgereiht sind, gebildet. Wenn diese Kör per als Rotationskörper ausgebildet sind, so können sie auf einer automatischen Drehbank sehr billig in grosser Menge gewonnen wer den. Es ist auch möglich, sie durch Stanzen oder Pressen herzustellen.
Die Zeichnung veranschaulicht beispiels weise verschiedene Formen des spanabheben den Teils der Säge nach der Erfindung.
Die Fig. 1 zeigt Zähne, welche eine Schneide 1 und einen Schaft 2 haben. Sie sind mit einem achsialen Loch 3 versehen und durch diesen Rotationskörper hindurch ist eine Stahlsaite 4 gezogen.
In der Ausführung nach der Fig. 2 ist die Schneide 1 ebenfalls rund und befindet sich in einer zur Lochachse senkrechten Ebene. Sie ist auch wie oben vermittels einer gegen das Loch hin tiefer werdenden Ver senkung gebildet. Hier sind aber zwei nach einander folgende Zähne so gegeneinander gestellt, dass ihre Schneiden verschiedene Richtungen haben. Eine solche Säge wird also in beiden Bewegungsrichtungen schnei den.
In der Ausführungsform nach der Fig. 3 ist der Schaft 2 konisch und ziemlich lang gehalten. Die Schneide 1 ist aus besonderem hartem Metall aufgesetzt und dient zu Ar beiten, bei welchen die Zähne einer sehr gro ssen Beanspruchung standhalten müssen.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungs form hat eine Schneide 5, welche die Form eines regelmässigen Kurvenpolygons hat.
In Fig. 5 ist ein Zahn dargestellt, dessen Schneide eine Folge von Ausbuchtungen aufweist.
In Fig. 6 besitzt der Zahn besondere Rippen.
In Fig. 7 wurde die Schneide 6 nach ihrer Ausbildung seitlich abgeschliffen und ist also nur auf einer Seite wirksam.
In der Ausführungsform nach Fig. 8 sind die Zähne bei 7 seitlich geschlitzt, so dass man sie auch seitlich auf die Seite 4 aufreihen kann. Damit sie aber nicht von dieser Seite fallen, sind sie in ihrer Mitte mit verschieden tiefen Einsenkungen versehen, und das Ende des Schaftes ist auch entsprechend ausgebil det. Sorgt man dafür, dass der letzte Zahn sich nicht drehen kann, so stützen sich alle Zähne gegenseitig ab.
In der Ausführungsform nach Fig. 9 ist der Teil 2 von der senkrecht zur Lochachse stehenden Schneide 1 unabhängig. Sie wer den getrennt voneinander hergestellt und so auf das Zugorgan aufgereiht, dass der Teil 2 als Distanzhalter für die Schneiden 1 dient. Der Distanzhalter 2 kann ein Stück, zum Beispiel ein Rohrstück, aus anderem, vor zugsweise billigerem Material als die Schneide, sein.
Die beschriebenen Sägen können für alle Arten von Materialien gebraucht werden. Die Sägespäne werden durch den gesägten Schlitz selbst abgeführt, so dass ein grosser Schnitt vorschub möglich ist. Die Sägen werden hauptsächlich als Steinsägen verwendet, kön nen aber auch als Metallsäge ausgebildet werden. Die Saite kann eine beliebige Länge haben und auch endlos über Rollen oder der gleichen geführt werden.
Jakob BOHLI, Solothurn (Switzerland). Known saws have a saw blade as part of the chip removal, which has a fairly large width in relation to its thickness and requires a precise straight line. As soon as the latter is missing, the saw blade jams, so that most of the work is lost through friction. It is not possible with such a saw blade to make a curvilinear cut.
In the saw according to the invention, the cutting part is formed from a cutting edge on facing bodies that are lined up on a pulling element. If these Kör are designed as a body of revolution, they can be obtained very cheaply in large quantities on an automatic lathe. It is also possible to make them by punching or pressing.
The drawing illustrates, for example, various forms of cutting the part of the saw according to the invention.
1 shows teeth which have a cutting edge 1 and a shaft 2. They are provided with an axial hole 3 and a steel string 4 is drawn through this body of revolution.
In the embodiment according to FIG. 2, the cutting edge 1 is also round and is located in a plane perpendicular to the axis of the hole. It is also formed as above by means of a lowering towards the hole that becomes deeper. Here, however, two consecutive teeth are placed against one another in such a way that their cutting edges have different directions. Such a saw will cut in both directions of movement.
In the embodiment according to FIG. 3, the shaft 2 is conical and quite long. The cutting edge 1 is made of particularly hard metal and is used for work in which the teeth have to withstand a very high level of stress.
The embodiment shown in Fig. 4 has a cutting edge 5, which has the shape of a regular curve polygon.
In Fig. 5, a tooth is shown whose cutting edge has a series of bulges.
In Fig. 6 the tooth has particular ribs.
In FIG. 7, the cutting edge 6 was laterally ground after its formation and is therefore only effective on one side.
In the embodiment according to FIG. 8, the teeth are laterally slotted at 7 so that they can also be lined up laterally on side 4. But so that they do not fall from this side, they are provided in their middle with different deep depressions, and the end of the shaft is also accordingly ausgebil det. If you make sure that the last tooth cannot rotate, all teeth will support each other.
In the embodiment according to FIG. 9, the part 2 is independent of the cutting edge 1 which is perpendicular to the hole axis. They who made the separately from each other and lined up on the pulling element so that part 2 serves as a spacer for the cutting edge 1. The spacer 2 can be a piece, for example a piece of pipe, made of another, preferably cheaper material than the cutting edge.
The saws described can be used for all types of materials. The sawdust is discharged through the sawed slot itself, so that a large cutting feed is possible. The saws are mainly used as stone saws, but can also be designed as a hacksaw. The string can have any length and can also be passed endlessly over rollers or the same.