Webstuhl mit stationärem Schussfadenvorrat. Die Erfindung betrifft Webstühle mit stationärem Schussfadenvorrat, das heisst schützenlose Webstühle, und zwar solche Webstühle, bei denen der Schussfaden in das Fach von Kettenfäden mittels eines oder mehrerer beweglicher Schussfadenlegeglieder eingelegt wird, mit denen ein fadenaufneh mendes Element, wie z. B. eine hin- und her gehende Stricknadel, zusammenarbeitet, um die .Schüsse einzuarbeiten, wie z.
B. zum Herstellen einer oder mehrerer gestrickter Sahlleisten, um die Schussfäden in der Web ware festzulegen.
Der Ausdruck "Schussfaden" soll sowohl einen einzelnen Schussfaden als auch eine Mehrzahl solcher Fäden umfassen, wo der Zusammenhang dies zulässt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung der Konstruktion :des Fa.den- legemechanis.mus eines Webstuhls, der be- sonders zur Herstellung von verhältnismässig breiten Gurten, z. B. von 75 oder mehr bis zu etwa. 300 mm Breite verwendbar ist, also wie z.
B. zum Weben elastischer Stoffe zur nachherigen Verarbeitung in elastische Klei- dungsstüeke und zum Weben unelastiecher Stoffe oder sogenannter steifer Ware für an dere Zwecke.
Zu diesem Behufe ist erfindungsgemäss das verschiebbare, hin- und hergehende Schusslegeglied mit einem Fadenleitteil ver sehen, der dem Hauptteil des Schusslegeglie- des gegenüber abgelenkt werden kann, und sind Mittel vorgesehen, um eine Ablenkung des Fadenleitteils aus der Bahn des Haupt teils zu bewirken, nachdem das vordere Ende des Fadenleitteils das Fach auf einem Vor wärtshub durchlaufen hat, und zwar derart,
dass der durch den Fadenleitteil getragene Schussfaden dem Fadenaufnehmeelement dar geboten wird.
Vorzugsweise sind Führungsmittel für das Schussfadenlegeglied so gebaut und an geordnet, dass -las Schuss.legeglied zusätzlich dazu, dass es quer zur gettfadenbahn bewegt wird, um den Schussfaden in das Fach zu legen, während jedes Vorwärtshubes ver anlasst wird, sich in der Kettenrichtung dem Fadenaufnehmeelement zu nähern, um das Abbiegen des Fadenleitteils zu erleichtern, durch welches der Schussfaden dem Faden- a.ufnehmeelement so dargeboten wird,
dass es durch dieses erfasst werden kann.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes ein waagrechter Webstuhl zur Herstellung einer Leinwandbindung mit einem einzigen Schuss faden und einer gewirkten Sahlleiste schema tisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Grundriss von einem so grossen Teil des Webstuhls, als nötig ist, um die Erfindung zu erläutern.
Fig. 2 ist die Vorderansicht eines Teils des Webstuhls und zeigt die Vorrichtungen zum Betätigen und Führen des Schusslege- gliedes.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer Hub scheibe zum Regeln der Bewegungen des ge nannten Gliedes.
Fig. 4 ist eine Einzelseitenansicht von Huborganen und Verbindungen zum Betäti gen der den Schuss erfassenden Klinken nadel, die mit dem Legeglied in unten zu beschreibender Weise zusammenarbeitet.
Fig. 5 ist eine Endansicht mit Schnitt nach der Linie V-V von Fig. 1.
Fig. 6 ist der Grundriss des ablenkbaren Fadenführungsteils des Fadenlegegliedes, Fig. 7 eine Vorderansicht desselben Glie des, in der Richtung des Pfeils B von Fig. 6 gesehen, Fig. 8 eine zum Teil im Schnitt nach der Linie VIII-VIII von Fig. 1 gehaltene An sicht eines Führungsträgers für das Schuss- legeglied.
Fig. 9 zeigt den, Grundriss des den Schuss erfassenden Mechanismus und besonders die Art, in der der Schussfaden durch das Schuss- legeglied der Klinkennadel dargeboten wird.
Fig. 10 stellt eine Seitenansicht desselben Mechanismus, in der Richtung des Pfeils C von Fig. 9 gesehen, dar.
Gleiche Teile sind durch die ganze Zeich- nung hindurch mit gleichen Überweisungs ziffern bezeichnet.
Die Fig. 6 bis 10 sind in grösserem Mass stab gehalten als die übrigen Figuren.
In dem durch Fig. 1 dargestellten Web stuhl erstrecken sich die Keafäden 2e im Fach S normalerweise waagrecht, und eine den Schussfaden erfassende Stricknadel 1 de Zungentypes ist vorgesehen, um längs der Keafäden hin- und herzugehen, und zwar auf der entgegengesetzten Seite zu der von der aus das den Schussfaden legende Glied 2 arbeitet.
Das Glied 2 besitzt als Hauptteil eine lange, verhältnismässig dünne Stange, die an ihrem führenden Ende mit einem federnden Fadenleitteil 3 versehen ist, der in bezug auf die Stange abgebogen werden kann. Dieser Fadenleitteil ist in der Hauptsache ge streckt, aber an seinem arbeitenden, das heisst vordern Ende abgebogen und hier mit Por zellanösen 4 versehen, durch die der einzige Schussfaden wt, der von einem stationären Schussfadenvorrat herkommt, geführt wird.
Die Stange 2 und der Führungsteil 3 sind durch einen Streifen Federstahl 5 in der Weise miteinander verbunden, dass der Teil 3 entgegen der Federwirkung aus der in. Fig. 6 in vollen Linien dargestellten Lage abgebogen werden kann. Die Art der Ab biegung des Fadenführerteils ist in strich punktierten Linien angegeben. Wie aus Fig. 7 deutlicher ersichtlich, ist der Feder sta.hlstreifen 5 mit den bezüglichen Teilen durch Nieten 6 verbunden. Normalerweise dient der Streifen 5 dazu, den gestreckten Teil des federnden Fadenleitteils 3 in gleicher Flucht mit der Stange 2 zu halten.
Diese Flucht wird aufrechterhalten vermöge der Berührung der Rückseite der Stange mit einem Anschlag 3a am Fadenleitteil. Mit ihrem andern Ende ist die Stange gelenkig an einen als Träger dienenden Schieberblock 7 angeschlossen, der seinerseits zwischen parallelen Gleitbahnen 8, 9 liegt, die an in Abstand voneinander angeordneten Rahmen gliedern 10 und 11 befestigt sind. Diese letzteren sind neben und parallel der Kett- fadenbahn angeordnet auf der Seite, von der aus das Schusslegeglied arbeiten soll.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die parallelen Bahnen 8, 9 etwas schräg zu den Bettfäden w und zu der die Sahll,eiste bildenden Strick nadel 1. Die Drehachse für die Stange 2 wird durch einen lotrechten Zapfen 12 gebil det, dessen unteres Ende in den Kopf des Schieberblockes 7 eingeschraubt ist. Das Schwanzende der Stange 2 ist an einer kleinen Lasche 13 befestigt, die durch ein Kragenstück 14 getragen wird, das sich frei um den Drehzapfen 12 drehen kann. Ein durch, den Oberteil des Drehzapfens 12 ge führter, gespaltener Zapfen 15 verhindert das Kragenstück 14 am Abrutschen.
Auf diese Weise wird daher dem Schusseinlege- glied zu einem später zu beschreibenden Zwecke eine leichte Drehbewegung um den Zapfen ermöglicht.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass der Block 7 Rillen in den Seitenflächen besitzt für den gleitenden Eingriff .der einander gegenüber liegenden innern Ränder der Gleitbahnen 8, 9, die eine Leitbahn bilden. Die Stange 2 kann durch einen feststehenden Führungs block 16 gleiten, der auf die Gleitbahn 9 an deren innerem Rande aufgesetzt ist. Dieser Block ist unter .einem rechten Winkel zur schräg angeordneten Bahn p des hin- und hergehenden Schusslegegliedes eingestellt und bei 16a geschlitzt oder gespalten, um den Durchgang der Stange 2 durch ihn zu ge statten.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich, übertrifft die Breite des Schlitzes oder der Spalte 16a etwas die Dicke der Stange 2. Eine im Block 16 nahe dem Boden des Schlitzes oder der Spalte angebrachte Kugel 17 dient zum Stützen der Stange 2 und erleichtert da durch deren sanfte Bewegung, während ihres Hin- und Herganges durch das Fach. Eine Schraube 18, deren Einstellung durch eine Stellmutter 19 gesichert werden kann, er streckt sich durch die Seitenwand des Füh rungsblockes 16. Die Schraube hat den Zweck, die wirksame Breite des Schlitzes oder der Spalte 16a je nach Erfordernis zu verändern.
Beispielsweise könnte jeder Nei- gung zu übermässiger Seitwärtsbewegung der Stange 2 innerhalb des Lagerbockes 16 wirk sam begegnet werden durch weiteres Ein wärtsschrauben der Schraube 18 um einen geeigneten Betrag. An der Vorderseite des Blockes 16 ist eine Platte 20 befestigt, die einen winkelförmigen, die Spalte 16a über der Stange 2 überbrückenden Fortsatz 20a besitzt.
Der Zweck dieser Platte besteht darin, mit Sicherheit zu verhindern, dass die Stange 2 zufälligerweise in einem solchen Grade verschoben werden kann, dass sie voll ständig vom Blocke abgleitet. Doch ist zu bemerken, dass das Vorsehen von Mitteln dieser Art in manchen Fällen weder wesent lich noch selbst notwendig erscheint.
Nahe der Beendigung jedes Vorwärts hubes des Schusslegegliedes b.ezw. nachdem sein vorderes Ende das. Fach durchlaufen hat, gelangt das abgebogene Ende des federn den Fadenleitteile 3 in Berührung mit einem Ablenkstift 21, worauf es der Stange 2 ge genüber entgegen der Federwirkung abgebo gen wird, um den Schussfaden wt in der in Fig. 9 und 10 dargestellten Weise :der be nachbarten Stricknadel 1 darzubieten.
Das wirksame Ende 21a des Ablenkstiftes ist abwärts in die .'Bahn des Fadenführerteils 3 gebogen (Fig. 10). Wie aus Fig. 1 ersicht lich, ist das entgegengesetzte Ende des genannten Zapfens mit Schraubengewinde versehen und innerhalb eines geeignet ver zapften kleinen Tragblockes 22 einstellbar befestigt. Dieser Block ist seinerseits so auf einer Tragstange oder einem Ständer 23 an gebracht, dass er hinsichtlich seiner Winkel lage eingestellt werden kann.
Auf diese Weise ist Vorsorge getroffen, dass der Ab lenkstift in bezug auf das Schusslegeglied genau eingestellt werden kann.
Die bisher beschriebenen. Führungsmittel für das Scblusslegerglied sind also so gebaut und angeordnet, dass dass. Schusslegeglied 2 während jedes Vorwärtshubes. nicht nur quer zur Bahn -der Bettfäden w zum Einlegen :des Schussfadens wt in .das Fach bewegt wird, sondern auch gezwungen wird, sich dem Ab lenkstift 21 und darauf auch der den Schuss- faden erfassenden Stricknadel 1 in der Kettenrichtung zu nähern.
Diese schräge Bewegung des Schusslegegliedes erleichtert das Abbiegen des Fadenleitteils 3 in der vor beschriebenen Weise, durch welches der Schussfaden der Nadel 1, das heisst dem Fa- denaufnehmeelement in einer günstigen Stel lung für das richtige Erfassen durch diese Nadel dargeboten wird.
Während des Hin- und Herganges gleitet das Schusslegeglied rückwärts und vorwärts durch den Führungsblock 16 im wesentlichen längs der geradlinigen Bahn p, doch ist ihm eine leichte Dreh- oder Schwingbewegun-- um den Drehzapfen 12 erlaubt, um es gegen Einklemmen zu schützen. Es sei hier er wähnt, da.ss, wenn dem Schusslegeglied eine solche Drehbewegung verunmöglicht würde, es infolge seiner Geschwindigkeit Neigung hätte, sich im Ständer 16 zu sperren und Brüche herbeizuführen.
Um den Schussfaden gespannt zu halten, können in Verbindung mit dem Schusslege- glied eine oder mehrere Fadenspannvorrich- tungen vorgesehen werden. Passenderweise wird, wie in Fig. 1, 2 und 5 gezeigt, eine Spannvorriehtung, bestehend aus einem Paar Scheiben 24 und einer diese zusammen- und gegen den dazwischenliegenden Faden ?rt drückenden Feder 25, zusammen mit dem Fadenführerösen 26 auf einem Arm 27 an gebracht.
Dieser Arm ist am obern Ende einer .senkrechten Stange 28 gehalten, die mittels einer Schraube 29 in einem Schieber block 7 befestigt ist.
Der Schieberbloek 7 wird durch einen Hebel 30 betätigt, der drehbar auf einem Lagerblock 31 sitzt, welcher an einer einen Teil des Webstuhlrahmens bildenden Quer stange 32 (Fig. 2 und 5) befestigt ist. Das obere Ende dieses Hebels trägt einen Quer stift 33, der in einem am Hebel befindliehen Schlitz 30a der Höhe nach einstellbar ist, wenn dies gelegentlich erfordert wird.
Der Bolzen 33 wird: in der gewünschten Lage durch eine Mutter 34 festgestellt und trägt auf ihm drehbar eine Doppelöse 35, die an- ,derseits in ähnlicher Weise auf einem Teil der erwähnten senkrechten Stange 28 sitzt. die sich durch den Schieberblock 7 erstreckt . und von diesem herunterhängt.
Wird also der Hebel 30 um :eine Drehachse gKchwun- gen, um das Hin- und Hergehen des Schie- berblockes 7 der Leitbahn 8, 9 entlang zii bewirken, so gleitet die Doppelöse 35 nicht nur der Stange 28 entlang auf- und abwärts, sondern dreht sich auch um Zapfen 33 hin und her.
Der Hebel 30 und der Lagerblock 31 sind durch ein Doppelgelenk miteinander verbunden. Das untere Ende .des Hebels ist verbreitert und zii einer Gabel 30b aus gebildet, zwecks Aufnahme eines mittels Zapfen 37 im Hebel drehbar gelagerten Gliedes 36. Dieses letztere kann sich auch um einen im Lagerblock 31 befestigten Achs zapfen 38 drehen, dessen :%,ehse rechtwinklig zur gemeinsamen Achse der Zapfen 37 liegt. Bei seinem Schwingen dreht sich der Hebel 30 um die Achse des Drehzapfens 38.
Der Hebel 30 ist mittels eines Bolzens 39 und einer zugehörigen Gleitvorrichtung 40 mit einem bogenförmigen Fortsatz 41a am einen Ende einer Querstange 41 verbunden, die verschiebbar in Lagern 44 am Webstuhlrah- men ruht. Die Vorrichtung 40 umfasst ein Paar von in Abstand voneinander liegenden Lenkern 42, die zwisehen sich Rollen 43 tragen, die m einer Sehlitzführung 30c am Hebel 30 angeordnet sind. Die Lenker 42 sind um den Zapfen 39 drehbar.
Das dem Ansatz 41a entfernt liegende Ende der Querstange 41 trägt eine Rolle 45 (Fig. 3), die in eine Rille 46 greift, -elche in die eine Stirnseite einer drehbaren, flachen Hub scheibe 47 eingearbeitet ist. Diese Hub scheibe sitzt auf einer Welle 48, die von der Hauptwelle 49 des Webstuhls aus durch ein Kegelgetriebe 50, 51 angetrieben wird.
Die Anordnung ist so, dass, wenn die Hubseheibe 47 in der Richtung des in Fig. 3 angegebe nen Pfeils umläuft, die Querstange 41 hin- und hergeht und dadurch den Hebel 30 aus schwingt, was anderseits dem Träger bezw. Schieberblock 7 und damit auch dem Schuss- legeglied 2 die verlangten Hin- und Her- bewegungen erteilt. Eine Hubscheibe mit einer Rinne, die sich zur Erzeugung der ge nannten Bewegungen eignet, ist in Fig. 3 dargestellt.
Der konzentrische Teil 46a der Rinne 46 ermöglicht es dem Schusslegeglied, zwischen den Hüben eine Pause einzuhalten.
Die eben beschriebene Schusslegeanord- nung dient in Verbindung mit einer Zungen nadel zum Bilden einer gestrickten Sahl- leiste. Zu diesem Zwecke ist die Nadel 1 an eine Tragstange 52 angeschlossen, die zur Ermöglichung tdes Hin- und Herganges an einem zwischen zwei Platten 54 und 55 be findlichen Träger 53 verschiebbar gelagert ist. Die Platten 54 und 55 bilden zusammen eine Führung für die Stange.
Die Trag stange 52 ist mit einem seitlich vorstehenden Zapfen 56 versehen, mittels dessen sie hin- und herbewegt werden kann. Der Teil des Trägers 53, auf dem die Tragstange 52 an gebracht ist, ist verhältnismässig schmal, die Platte 54 ist mittels Schrauben 57 an der Innenseite dieses Teils befestigt, während die Platte 55 in ähnlicher Weise mittels Schrau ben 58 an der andern Seite des genannten Teils befestigt ist. Wie deutlicher aus Fig. 9 ersichtlich, ist die Nadel 1 geneigt, so dass ihr Haken 1a in einer Ebene liegt, die schräg zur Ebene der Platte 54 gerichtet ist.
Eine Kurvenführung 59 ist an einem unterhalb der Tragstange 52 angeordneten und mit dem Oberteil des Trägeng 53 verbundenen Teile vorgesehen, so dass, wenn die Nadel 1 vor geschaltet wird, um den ihr durch das Schusslegeglied 2 idargebotenen Schussfa.den zu erfassen, dieses Erfassen ermöglicht wird infolge der Führung der Tragstange durch die genannte Kurve.
Die Unterseite der Trag stange ist so gestaltet, dass sie mit der Kurve 59 in der Weise zusammenarbeiten kann, dass ,die Stange bei jedem Vorwärtsgang an ihrem vordern Ende gehoben wird (Fig. 10), um die Schrägstellung der Nadel zu bewirken. Eine Blattfeder 60 dient zum Niederdrücken der Stange 52 und Rückführen der Nadel auf ihre normale Höhenlage, wenn die Stange zurückgezogen wird. Der vordere Rand der Platte 54 bildet einen Überschlag- rand, durch den das Verlängern der durch die Nadel angezogenen Schleifen und das Abwerfen der alten Schleifen erleichtert wird.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass die Nadel 1 von einer Profilhubscheibe 61 aus durch eine Verbindungsstange 62 mit Zwi schenverbindungen betätigt wird. Die Hub scheibe 61 sitzt auf der üblichen Kurbel welle 63 des Webstuhls, von der aus die übliche Lade 64 betätigt wird. Die ungefähre Form .der genannten Scheibe ist aus Fig. 4 er sichtlich.
Die Verbindungstange 62 trägt ein verbreitertes, gabeliges Endstück 65, das die Kurbelwelle 63 umfasst und mit einer Rolle 66 ausgestattet ist, die durch eine Zug feder 67 an der Hubscheibe 61 gehalten wird. Das eine Ende der Feder 67 ist an einem auf der Verbindungsstange 62 ein stellbaren, hakenförmigen Kragen 68 ver ankert, das andere an irgendeinen passenden, feststehenden Teil des Webstuhls angeschlos sen.
Das hintere Ende der Verbindungsstange ist einstellbar innerhalb einer am verbrei terten Endstück 65 gebildeten Büchse be festigt, während das vordere Ende gelenkig an einen auf einer Schwingwelle 70 befestig ten Hebel 69 angeschlossen ist. Ein anderer auf dieser Schwingwelle festsitzender Hebel 71 greift am Zapfen 56 an.
Wenn daher die Hubscheibe 61 umläuft, so .schwingt die Welle 70, um das Hin- und Hergehen der Nadel 1 im richtigen Zeitverhältnis zu den Bewegungen, des Schusslegers. 2 herbeizufüh ren. Gewünschtenfalls kann die Verbin dungsstange einstellbar mit dem Hebel 69 verbunden sein. In jedem Fall ist die An ordnung zweckmässigerweise so, dass der Hub der Nadel 1 verändert oder Nadeln verschie dener Länge angepasst werden kann.
Um die Ware zu zwingen, in der Gegend des Randes einer bestimmten Bahn zu fol gen, sind in Abstand voneinander Stangen 72 und 73 angebracht, zwischen denen die Ware f bei ihrer Herstellung durchgeht. Die Stan gen 72 und 73 sind am einen Ende an einen an. der Vorderseite des Webstuhles befestig ten Trägers 74 angeschlossen.
An Stelle der in Abstand voneinander anebrachten Stau- im
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gen <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> eine <SEP> geschlitzte <SEP> Stange <SEP> ver wenden.
<tb> In <SEP> weiterer <SEP> Erläuterung <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP> sei
<tb> erwähnt, <SEP> daf <SEP> die <SEP> letzten <SEP> am <SEP> Rande <SEP> der
<tb> Ware <SEP> eingelegten <SEP> Schüsse <SEP> bei <SEP> <I>a</I> <SEP> und <SEP> <I>b</I> <SEP> ge zeigt <SEP> sind.
<SEP> An <SEP> der <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Fiour <SEP> dargestell ten <SEP> Arbeitsstufe <SEP> ist <SEP> die <SEP> Nadel <SEP> 1 <SEP> vollständig
<tb> vorgeschoben <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Schleife <SEP> c <SEP> des <SEP> Schuss fadens, <SEP> die <SEP> vorher <SEP> am <SEP> Rande <SEP> der <SEP> Ware <SEP> ani
<tb> Nadelschaft <SEP> unterhalb <SEP> der <SEP> offenen <SEP> Zunge <SEP> 1b
<tb> gebildet <SEP> wurde. <SEP> Das <SEP> Schusslegeglied <SEP> 2 <SEP> be findet <SEP> sich <SEP> am <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Vorwärtshubes, <SEP> der
<tb> Fadenleitteil <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> infolge <SEP> seiner <SEP> Berührung
<tb> mit <SEP> dem <SEP> Ablenkstift <SEP> ?1 <SEP> abgebogen.
<SEP> Der <SEP> bei
<tb> diesem <SEP> Vorwärtshub <SEP> durch <SEP> das <SEP> Fach <SEP> getra gene <SEP> Eintrag <SEP> d <SEP> des <SEP> Schussfadens <SEP> ist <SEP> als <SEP> quer
<tb> über <SEP> die <SEP> Nadel <SEP> 1 <SEP> gehend <SEP> dargestellt. <SEP> Diese
<tb> letztere <SEP> ist <SEP> vermöge <SEP> ihrer <SEP> Ablenkung <SEP> auf wärts <SEP> in <SEP> Eingriff <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Faden. <SEP> In <SEP> Fig. <SEP> 1
<tb> ist <SEP> das <SEP> Glied <SEP> 2 <SEP> während <SEP> eines <SEP> Rückwärts hubes <SEP> dargestellt, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> Zeitpunkt:
<SEP> der
<tb> der <SEP> Nadeldargebotene <SEP> Faden <SEP> in <SEP> ihren <SEP> Haken
<tb> la <SEP> bezogen <SEP> wird. <SEP> Eine <SEP> weitere <SEP> Beschreibung
<tb> des <SEP> Strickens <SEP> der <SEP> Sahlleiste <SEP> erscheint <SEP> nicht erforderlich, <SEP> indem <SEP> solche <SEP> Arbeitsvorgänge
<tb> nun <SEP> wohlbekannt <SEP> und <SEP> in <SEP> früheren <SEP> Patent schriften <SEP> beschrieben <SEP> sind.
<tb> In <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> der <SEP> Sirieknadel <SEP> 1 <SEP> ist
<tb> ein <SEP> Stift <SEP> 75 <SEP> vorgesehen, <SEP> der <SEP> auf <SEP> den <SEP> eingetra genen <SEP> Schussfaden <SEP> am <SEP> Rande <SEP> der <SEP> _Vare <SEP> in
<tb> der <SEP> Weise <SEP> wirken <SEP> soll, <SEP> dass <SEP> dieser <SEP> Faden <SEP> in
<tb> den <SEP> Zeitpunkten <SEP> zurückgehalten <SEP> wird,
<SEP> in
<tb> denen <SEP> die <SEP> Nadel <SEP> bewegt <SEP> -wird, <SEP> um <SEP> einen
<tb> durch <SEP> den <SEP> abgebogenen <SEP> Fadenleitteil <SEP> 3 <SEP> dar gebotenen <SEP> Schussfaden <SEP> aufzunehmen. <SEP> Das
<tb> heisst, <SEP> der <SEP> Stift <SEP> <B>71</B> <SEP> hält <SEP> vorher <SEP> gebildete
<tb> Schleifen, <SEP> wie <SEP> solche <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP> und <SEP> 10 <SEP> ge zeichnet <SEP> sind, <SEP> zurück. <SEP> Der <SEP> Stift <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> bewegt
<tb> sich <SEP> im <SEP> wesentlichen <SEP> reeht-vinklig <SEP> zum <SEP> ein gelegten <SEP> Schuss <SEP> gegen <SEP> den <SEP> Warensebluss <SEP> und
<tb> von <SEP> ihm <SEP> weg <SEP> auf <SEP> der <SEP> einen <SEP> Seite <SEP> der <SEP> Ware <SEP> in
<tb> nächster <SEP> Nähe <SEP> des <SEP> äussersten <SEP> Kettfa.den.
<SEP> Der
<tb> Stift <SEP> 75 <SEP> -wird <SEP> von <SEP> einem <SEP> Hebel <SEP> 76 <SEP> ;@etrar-en,
<tb> der <SEP> drehbar <SEP> am <SEP> einen <SEP> Ende <SEP> einer <SEP> Spindel <SEP> 77
<tb> sitzt, <SEP> die <SEP> an <SEP> einem <SEP> kleinen, <SEP> am <SEP> obern <SEP> Ende
<tb> der <SEP> Stange <SEP> 73 <SEP> angebrachten <SEP> Blocke <SEP> 78 <SEP> ein stellbar <SEP> befestigt <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Hebel <SEP> 76 <SEP> stellt
<tb> unter <SEP> dem <SEP> Einfluss <SEP> einer <SEP> Torsionsfeder <SEP> 7:3,
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um <SEP> normalerweise <SEP> den <SEP> Stift <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> in <SEP> seiner <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 9 <SEP> und <SEP> 10 <SEP> angegebenen <SEP> Arbeitsstellun:
,@,
<tb> zu <SEP> halten. <SEP> Auf <SEP> das <SEP> obere <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 76
<tb> wirkt <SEP> in <SEP> geeigneten <SEP> Zeitpunkten <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> 80
<tb> (Fix. <SEP> 1) <SEP> oder <SEP> Lade. <SEP> Dann <SEP> schwingt <SEP> der <SEP> Hebel
<tb> um <SEP> seine <SEP> Drehachse <SEP> entgegen <SEP> der <SEP> Feder wirkung, <SEP> um <SEP> den <SEP> Stift <SEP> in <SEP> eine <SEP> unwirksame
<tb> Stellung <SEP> zu <SEP> heben. <SEP> Der <SEP> Stift <SEP> wird <SEP> also <SEP> jede
<tb> mal <SEP> unwirksam, <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Lade <SEP> mit <SEP> dem
<tb> Rietblatt <SEP> sich <SEP> vorwärts <SEP> bewegt.
<SEP> um <SEP> den
<tb> Schuss <SEP> anzuschlagen.
<tb> Eine <SEP> Nadelwelle <SEP> 81 <SEP> ist <SEP> vorgesehen, <SEP> um
<tb> die <SEP> Ware <SEP> im <SEP> Laufe <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> .derart
<tb> zu <SEP> erfassen, <SEP> #dass <SEP> sein <SEP> Randteil <SEP> mit <SEP> Sicherheit
<tb> gegen <SEP> den <SEP> die <SEP> Sahlleiste <SEP> bildenden <SEP> @echa nismus <SEP> gehalten <SEP> wird.
<tb> Zum <SEP> Betätigen <SEP> des <SEP> Fadenleo#e,-"liedes
<tb> lassen <SEP> :
ich <SEP> statt <SEP> Hubscheiben <SEP> gewünsehten falls <SEP> Kurbeln <SEP> oder <SEP> Exzenter <SEP> verwenden.
<tb> Zum <SEP> Stricken <SEP> der <SEP> Sahlleisten <SEP> kann <SEP> all
<tb> Stelle <SEP> einer <SEP> Zungennadel <SEP> eine <SEP> mit <SEP> -\'ider haken <SEP> versehene <SEP> Nadel <SEP> benutzt <SEP> werden.
<tb> Es <SEP> kann <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> eines. <SEP> und <SEP> des selben <SEP> Fabrikates <SEP> mehr <SEP> als <SEP> ein <SEP> Faden'ege glied <SEP> vorhanden <SEP> sein. <SEP> Die <SEP> Einrichtung <SEP> kann
<tb> beispielsweise <SEP> verdoppelt <SEP> werden.
<SEP> Es <SEP> kann
<tb> beispielsweise <SEP> ein <SEP> Paar <SEP> Schusslegeglieder <SEP> vor banden <SEP> sein, <SEP> bestehend <SEP> aus <SEP> Stäben <SEP> oder <SEP> Stan gen <SEP> und <SEP> angeschlossenen <SEP> Führun",en <SEP> in
<tb> Parallelanordnung <SEP> und <SEP> beide <SEP> mit <SEP> demselben
<tb> Träger <SEP> oder <SEP> Schieber <SEP> vereinigt, <SEP> oder <SEP> es- <SEP> kön nen <SEP> unabhängige <SEP> Träger <SEP> oder <SEP> Sehieber <SEP> vor gesehen <SEP> sein, <SEP> um <SEP> doppelseitige <SEP> Ware <SEP> her zustellen.
<SEP> Eine <SEP> solche <SEP> Doppeleinrichtung <SEP> ist
<tb> geeignet, <SEP> demselben <SEP> Fadenaufnehmeelement
<tb> oder <SEP> getrennten <SEP> Elementen <SEP> zwei <SEP> Schussfäden
<tb> darzubieten.
<tb> All <SEP> einem <SEP> Webstuhl, <SEP> auf <SEP> dem <SEP> gleich zeitig <SEP> eine <SEP> Mehrzahl <SEP> von <SEP> Gewebestücken <SEP> her gestellt <SEP> -werden <SEP> kann, <SEP> werden <SEP> so <SEP> viele <SEP> Ein heiten <SEP> von <SEP> Fadenlegegliedern <SEP> und <SEP> Faden aufnahmeelementen <SEP> vorhanden <SEP> sein, <SEP> als
<tb> Stücke <SEP> gewoben <SEP> werden <SEP> sollen.
<SEP> In <SEP> diesem
<tb> Falle <SEP> werden <SEP> die <SEP> Schusslebeglieder <SEP> und <SEP> in
<tb> gleicher <SEP> Weise <SEP> die <SEP> Fadenaufnahmeglieder
<tb> entweder <SEP> durch <SEP> unabhängige <SEP> Betätigungs inechanis.men <SEP> oder <SEP> durch <SEP> einen <SEP> für <SEP> alle gemeinsamen Betätigungsmechanismus be trieben.
Loom with stationary weft supply. The invention relates to looms with a stationary weft supply, that is shuttleless looms, namely those looms in which the weft thread is inserted into the subject of warp threads by means of one or more movable weft thread laying members with which a fadenaufneh mendes element such. B. a reciprocating knitting needle, works together to incorporate the .Schuß, such.
B. for the manufacture of one or more knitted steel strips to set the weft threads in the ware.
The term "weft thread" is intended to encompass both a single weft thread and a plurality of such threads, where the context permits.
The present invention aims to improve the construction: of the Fa.den- legemechanis.mus of a loom, which is used especially for the production of relatively wide belts, e.g. B. from 75 or more up to about. 300 mm width can be used, so such.
B. for weaving elastic fabrics for subsequent processing into elastic garments and for weaving inelastic fabrics or so-called stiff goods for other purposes.
For this purpose, according to the invention, the displaceable, reciprocating weft-laying member is provided with a thread-guiding element which can be deflected towards the main part of the weft-laying element, and means are provided to cause the thread-guiding element to be deflected from the path of the main part, after the front end of the thread guide has passed through the subject on a Vor wärtshub, in such a way,
that the weft thread carried by the thread guide part is presented to the thread take-up element.
Guide means for the weft thread laying member are preferably constructed and arranged so that the weft threading member is moved in addition to the fact that it is moved transversely to the thread path in order to place the weft thread in the shed, during each forward stroke being started, in the warp direction To approach the thread take-up element in order to facilitate the bending of the thread guide, through which the weft thread is presented to the thread take-up element,
that it can be grasped by this.
In the drawing, a horizontal loom for the production of a plain weave with a single weft thread and a knitted sale bar is shown schematically as an embodiment of the subject invention.
Fig. 1 shows the plan of as large a part of the loom as is necessary to explain the invention.
2 is a front view of part of the loom and shows the devices for actuating and guiding the weft-laying member.
Fig. 3 is a side view of a hub disc for regulating the movements of said member.
Fig. 4 is a single side view of lifting members and connections for Actuate conditions of the shot-detecting ratchet needle that cooperates with the laying member in a manner to be described below.
FIG. 5 is an end view in section on line V-V of FIG. 1.
Fig. 6 is the plan view of the deflectable thread guide part of the thread laying member, Fig. 7 is a front view of the same member as seen in the direction of arrow B of Fig. 6, Fig. 8 is a partially sectioned along line VIII-VIII of Fig. 1 held view of a guide support for the weft laying member.
9 shows the plan view of the mechanism that detects the weft and especially the way in which the weft thread is presented by the weft laying member of the ratchet needle.
FIG. 10 is a side view of the same mechanism as viewed in the direction of arrow C of FIG.
Identical parts are denoted by the same referral numbers throughout the drawing.
6 to 10 are held on a larger scale than the other figures.
In the loom illustrated by Fig. 1, the kea threads 2e extend normally horizontally in the shed S, and a weft-engaging knitting needle 1 de tongue type is provided to reciprocate along the kea threads on the opposite side to that of which works from the link 2 laying the weft thread.
The main part of the link 2 is a long, relatively thin rod which is provided at its leading end with a resilient thread guide part 3 which can be bent with respect to the rod. This thread guide is mainly stretched, but bent at its working, ie front end and provided here with porous eyelets 4 through which the only weft thread coming from a stationary weft supply is guided.
The rod 2 and the guide part 3 are connected to one another by a strip of spring steel 5 in such a way that the part 3 can be bent against the spring action from the position shown in FIG. 6 in full lines. The type of bend from the thread guide part is indicated in dash-dotted lines. As can be seen more clearly from FIG. 7, the spring steel strip 5 is connected to the relevant parts by rivets 6. The strip 5 normally serves to keep the stretched part of the resilient thread guide element 3 in the same alignment with the rod 2.
This alignment is maintained by virtue of the contact of the rear side of the rod with a stop 3a on the thread guide part. At its other end, the rod is articulated to a slide block 7 serving as a carrier, which in turn lies between parallel slideways 8, 9, which members 10 and 11 are attached to spaced frames. These latter are arranged next to and parallel to the warp thread path on the side from which the weft laying member is to work.
As can be seen from Fig. 1, the parallel tracks 8, 9 are slightly oblique to the bed threads w and to the Sahll, ice forming knitting needle 1. The axis of rotation for the rod 2 is gebil det by a vertical pin 12, the lower end is screwed into the head of the slide block 7. The tail end of the rod 2 is attached to a small tab 13 which is carried by a collar piece 14 which can rotate freely about the pivot 12. A through, the upper part of the pivot pin 12 ge guided, split pin 15 prevents the collar piece 14 from slipping.
In this way, the weft insertion member is therefore enabled to rotate slightly around the pin for a purpose to be described later.
From Fig. 5 it can be seen that the block 7 has grooves in the side surfaces for the sliding engagement of the opposing inner edges of the slideways 8, 9, which form an interconnect. The rod 2 can slide through a fixed guide block 16 which is placed on the slide 9 at the inner edge. This block is set at a right angle to the inclined path p of the reciprocating weft laying member and is slit or split at 16a in order to equip the passage of the rod 2 through it.
As can be seen from Fig. 8, the width of the slot or the gap 16a slightly exceeds the thickness of the rod 2. A ball 17 mounted in the block 16 near the bottom of the slot or the gap serves to support the rod 2 and facilitates its gentle movement Movement, as they go back and forth through the compartment. A screw 18, the setting of which can be secured by an adjusting nut 19, it extends through the side wall of the guide block 16. The screw has the purpose of changing the effective width of the slot or column 16a as required.
For example, any tendency to excessive sideways movement of the rod 2 within the bearing block 16 could effectively be countered by further screwing the screw 18 inwards by a suitable amount. A plate 20 is attached to the front of the block 16 and has an angled extension 20a which bridges the gap 16a above the rod 2.
The purpose of this plate is to prevent with certainty that the rod 2 can accidentally be displaced to such an extent that it completely slides off the block. It should be noted, however, that the provision of means of this kind in some cases appears neither essential nor even necessary.
Near the end of each forward stroke of the weft laying member b.ezw. After its front end has passed through the compartment, the bent end of the springs gets the thread guide parts 3 in contact with a deflecting pin 21, whereupon it is deflected against the rod 2 against the spring action, to the weft thread wt in the in FIG and 10 illustrated way: the adjacent knitting needle 1 be presented.
The effective end 21a of the deflection pin is bent downwards into the path of the thread guide part 3 (FIG. 10). As ersicht from Fig. 1 Lich, the opposite end of said pin is provided with screw thread and adjustable within a suitable ver tapped small support block 22 attached. This block is in turn placed on a support rod or a stand 23 that it can be adjusted in terms of its angular position.
In this way, provision is made that the deflecting pin can be precisely adjusted with respect to the weft laying member.
The ones described so far. Guide means for the shooting link are so constructed and arranged that the shooting link 2 during each forward stroke. not only across the path of the bed threads w for inserting: the weft thread wt in .das shed, but is also forced to approach the deflecting pin 21 and then also the knitting needle 1 engaging the weft thread in the warp direction.
This oblique movement of the weft laying member facilitates the bending of the thread guide part 3 in the manner described above, by means of which the weft thread of the needle 1, that is to say the thread receiving element, is presented in a favorable position for correct gripping by this needle.
During the to-and-fro movement, the weft laying member slides back and forth through the guide block 16 substantially along the rectilinear path p, but is allowed to pivot or swing slightly around the pivot 12 to prevent it from being pinched. It should be mentioned here that if the weft laying member were made impossible such a rotational movement, it would have a tendency as a result of its speed to lock itself in the stand 16 and cause breaks.
In order to keep the weft thread taut, one or more thread tensioning devices can be provided in connection with the weft laying member. Suitably, as shown in FIGS. 1, 2 and 5, a tensioning device, consisting of a pair of disks 24 and a spring 25 pressing them together and against the intervening thread guide, is attached to an arm 27 together with the thread guide eyelets 26 .
This arm is held at the upper end of a vertical rod 28 which is fastened in a slide block 7 by means of a screw 29.
The Schieberbloek 7 is operated by a lever 30 which is rotatably seated on a bearing block 31 which is attached to a part of the loom frame forming cross bar 32 (Figs. 2 and 5). The upper end of this lever carries a cross pin 33 which is adjustable in height in a slot 30a located on the lever, if this is occasionally required.
The bolt 33 is: fixed in the desired position by a nut 34 and rotatably carries a double eyelet 35 on it, which on the other hand sits in a similar manner on a part of the vertical rod 28 mentioned. which extends through the slide block 7. and depends on it.
If the lever 30 swings about an axis of rotation gK to cause the slide block 7 of the guide track 8, 9 to move back and forth along zii, the double eyelet 35 not only slides up and down along the rod 28, but also rotates back and forth about pin 33.
The lever 30 and the bearing block 31 are connected to one another by a double joint. The lower end .des lever is widened and zii a fork 30b formed, for the purpose of receiving a member 36 rotatably mounted in the lever by means of pin 37. This latter can also rotate about a pin 38 fixed in the bearing block 31, whose:%, ehse is at right angles to the common axis of the pin 37. The lever 30 rotates about the axis of the pivot 38 as it swings.
The lever 30 is connected by means of a bolt 39 and an associated sliding device 40 to an arcuate extension 41a at one end of a transverse rod 41, which rests displaceably in bearings 44 on the loom frame. The device 40 comprises a pair of links 42 which are spaced apart from one another and which carry rollers 43 between one another and which are arranged on the lever 30 in a seated seat guide 30c. The links 42 are rotatable about the pin 39.
The end of the crossbar 41 that is remote from the approach 41a carries a roller 45 (FIG. 3) which engages in a groove 46, -elche in which one end face of a rotatable, flat hub disc 47 is incorporated. This hub disk sits on a shaft 48 which is driven from the main shaft 49 of the loom through a bevel gear 50, 51.
The arrangement is such that when the Hubseheibe 47 rotates in the direction of the indicated in Fig. 3 NEN arrow, the crossbar 41 goes back and forth and thereby swings the lever 30, which on the other hand the carrier BEZW. Slide block 7 and thus also the weft positioning member 2 are given the required back and forth movements. A lifting disc with a channel which is suitable for generating the movements mentioned GE is shown in FIG.
The concentric portion 46a of the channel 46 enables the weft laying member to pause between strokes.
The weft-laying arrangement just described is used in conjunction with a latch needle to form a knitted headliner. For this purpose, the needle 1 is connected to a support rod 52, which is slidably mounted on a support 53 located between two plates 54 and 55 to enable the back and forth movement. The plates 54 and 55 together form a guide for the rod.
The support rod 52 is provided with a laterally protruding pin 56, by means of which it can be moved back and forth. The part of the carrier 53 on which the support rod 52 is placed is relatively narrow, the plate 54 is fastened by means of screws 57 on the inside of this part, while the plate 55 in a similar manner by means of screws ben 58 on the other side of said Partly is attached. As can be seen more clearly from FIG. 9, the needle 1 is inclined so that its hook 1 a lies in a plane which is directed obliquely to the plane of the plate 54.
A curved guide 59 is provided on a part arranged below the support rod 52 and connected to the upper part of the support 53, so that when the needle 1 is switched in front of it to detect the weft threads offered by the weft laying member 2, this detection is made possible is due to the guidance of the support rod through the said curve.
The underside of the support rod is designed so that it can cooperate with the cam 59 in such a way that the rod is raised at its front end with each forward movement (FIG. 10) to effect the inclination of the needle. A leaf spring 60 is used to depress rod 52 and return the needle to its normal height when the rod is withdrawn. The front edge of the plate 54 forms a rollover edge, which makes it easier to lengthen the loops drawn by the needle and to throw off the old loops.
From Fig. 1 it can be seen that the needle 1 is actuated from a profile lifting disk 61 by a connecting rod 62 with inter mediate connections. The hub disc 61 sits on the usual crank shaft 63 of the loom, from which the usual drawer 64 is operated. The approximate shape of the said disk is evident from FIG. 4.
The connecting rod 62 carries a widened, forked end piece 65, which includes the crankshaft 63 and is equipped with a roller 66 which is held by a tension spring 67 on the cam plate 61. One end of the spring 67 is ver anchored to one on the connecting rod 62 an adjustable, hook-shaped collar 68, the other is ruled out to any suitable, fixed part of the loom.
The rear end of the connecting rod is adjustable within a bushing formed on the end piece 65 spread, while the front end is articulated to a lever 69 fastened on a swing shaft 70 is connected. Another lever 71, which is firmly seated on this oscillating shaft, engages the pin 56.
Therefore, when the lifting disc 61 rotates, the shaft 70 swings to allow the needle 1 to move back and forth in the correct time relation to the movements of the weft layer. 2 herbeizufüh ren. If desired, the connecting rod can be adjustably connected to the lever 69. In any case, the arrangement is expediently such that the stroke of the needle 1 can be changed or needles of different lengths can be adapted.
In order to force the goods to follow conditions in the region of the edge of a certain path, rods 72 and 73 are attached at a distance from one another, between which the goods f passes during their manufacture. The rods 72 and 73 are at one end to one. the front of the loom fastened carrier 74 connected.
Instead of the stowage im
EMI0006.0001
With <SEP>, <SEP> a <SEP> slotted <SEP> rod <SEP> can be used.
<tb> In <SEP> further <SEP> explanation <SEP> is <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP>
<tb> mentioned, <SEP> daf <SEP> the <SEP> last <SEP> at the <SEP> edge <SEP> of the
<tb> Goods <SEP> inserted <SEP> shots <SEP> at <SEP> <I> a </I> <SEP> and <SEP> <I> b </I> <SEP> shows <SEP> are.
<SEP> At <SEP> the <SEP> in <SEP> of this <SEP> For your <SEP> displayed <SEP> work stage <SEP> <SEP> the <SEP> needle <SEP> 1 <SEP> is complete
<tb> advanced <SEP> with <SEP> a <SEP> loop <SEP> c <SEP> of the <SEP> weft thread, <SEP> the <SEP> before <SEP> at the <SEP> edge <SEP> the <SEP> goods <SEP> ani
<tb> Needle shaft <SEP> below <SEP> the <SEP> open <SEP> tongue <SEP> 1b
<tb> was formed <SEP>. <SEP> The <SEP> weft positioning link <SEP> 2 <SEP> is located <SEP> <SEP> at the <SEP> end <SEP> of the <SEP> forward stroke, <SEP> the
<tb> Thread guide <SEP> 3 <SEP> is <SEP> as a result of <SEP> its <SEP> contact
<tb> with <SEP> the <SEP> deflection pin <SEP>? 1 <SEP> bent.
<SEP> The <SEP> at
<tb> this <SEP> forward stroke <SEP> by <SEP> the <SEP> compartment <SEP> carried <SEP> entry <SEP> d <SEP> of the <SEP> weft thread <SEP> is <SEP> as < SEP> across
<tb> via <SEP> the <SEP> needle <SEP> 1 <SEP> going <SEP> shown. <SEP> This
<tb> the latter <SEP> is <SEP> by virtue of <SEP> its <SEP> deflection <SEP> upwards <SEP> in <SEP> engagement <SEP> with <SEP> the <SEP> thread. <SEP> In <SEP> Fig. <SEP> 1
<tb> <SEP> is the <SEP> element <SEP> 2 <SEP> during <SEP> of a <SEP> backward stroke <SEP>, <SEP> in <SEP> which <SEP> time:
<SEP> the
<tb> the <SEP> needle presented <SEP> thread <SEP> in <SEP> your <SEP> hook
<tb> la <SEP> is referred to <SEP>. <SEP> A <SEP> further <SEP> description
<tb> of the <SEP> knitting <SEP> the <SEP> base bar <SEP> appears <SEP> not necessary, <SEP> by <SEP> such <SEP> operations
<tb> now <SEP> well known <SEP> and <SEP> are <SEP> described in <SEP> earlier <SEP> patent documents <SEP>.
<tb> In <SEP> connection <SEP> with <SEP> the <SEP> Sirie needle <SEP> 1 <SEP> is
<tb> a <SEP> pin <SEP> 75 <SEP> provided, <SEP> the <SEP> on <SEP> the <SEP> entered <SEP> weft thread <SEP> on the <SEP> edge <SEP> <SEP> _Vare <SEP> in
<tb> the <SEP> way <SEP> should work <SEP>, <SEP> that <SEP> this <SEP> thread <SEP> in
<tb> the <SEP> times <SEP> is withheld <SEP>,
<SEP> in
<tb> where <SEP> the <SEP> needle <SEP> is moved <SEP>, <SEP> by <SEP> one
<tb> with <SEP> the <SEP> bent <SEP> thread guide <SEP> 3 <SEP> to pick up the offered <SEP> weft thread <SEP>. <SEP> That
<tb> means <SEP> the <SEP> pin <SEP> <B> 71 </B> <SEP> holds <SEP> previously formed <SEP>
<tb> loops, <SEP> like <SEP> such <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP> and <SEP> 10 <SEP> are marked <SEP>, <SEP> back. <SEP> The <SEP> pin <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> moves
<tb> <SEP> in the <SEP> essential <SEP> right-vinklig <SEP> to the <SEP> a <SEP> shot <SEP> against <SEP> the <SEP> goods flow <SEP> and
<tb> from <SEP> him <SEP> away <SEP> on <SEP> the <SEP> a <SEP> page <SEP> the <SEP> goods <SEP> in
<tb> next <SEP> near <SEP> of the <SEP> outermost <SEP> warp thread.
<SEP> The
<tb> pin <SEP> 75 <SEP> -is <SEP> from <SEP> a <SEP> lever <SEP> 76 <SEP>; @ etrar-en,
<tb> the <SEP> rotatable <SEP> on the <SEP> one <SEP> end <SEP> of a <SEP> spindle <SEP> 77
<tb> sits, <SEP> the <SEP> at <SEP> a <SEP> small, <SEP> at the <SEP> upper <SEP> end
<tb> of the <SEP> rod <SEP> 73 <SEP> attached <SEP> blocks <SEP> 78 <SEP> an adjustable <SEP> is attached <SEP>. <SEP> The <SEP> lever <SEP> 76 <SEP> sets
<tb> under <SEP> the <SEP> influence <SEP> of a <SEP> torsion spring <SEP> 7: 3,
EMI0006.0002
around <SEP> normally <SEP> the <SEP> pin <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> in <SEP> its <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 9 <SEP> and <SEP> 10 <SEP> specified <SEP> work position:
, @,
Hold <tb> to <SEP>. <SEP> On <SEP> the <SEP> upper <SEP> end <SEP> of the <SEP> lever <SEP> 76
<tb> <SEP> works in <SEP> suitable <SEP> times <SEP> a <SEP> part <SEP> 80
<tb> (Fix. <SEP> 1) <SEP> or <SEP> Load. <SEP> Then <SEP> swings <SEP> the <SEP> lever
<tb> around <SEP> its <SEP> axis of rotation <SEP> against <SEP> the <SEP> spring action, <SEP> around <SEP> the <SEP> pin <SEP> in <SEP> a <SEP> ineffective
<tb> Raise position <SEP> to <SEP>. <SEP> The <SEP> pin <SEP> becomes <SEP> so <SEP> each
<tb> times <SEP> ineffective, <SEP> if <SEP> the <SEP> load <SEP> with <SEP> dem
<tb> Rietblatt <SEP> moves <SEP> forward <SEP>.
<SEP> to <SEP> the
<tb> shot <SEP> to strike.
<tb> A <SEP> needle shaft <SEP> 81 <SEP> is provided for <SEP>, <SEP> around
<tb> the <SEP> goods <SEP> in the <SEP> course <SEP> of the <SEP> production <SEP>
<tb> to <SEP> record, <SEP> # that <SEP> its <SEP> edge part <SEP> with <SEP> security
<tb> against <SEP> the <SEP> <SEP> <SEP> forming the <SEP> base bar <SEP> is held <SEP>.
<tb> To <SEP> press <SEP> of the <SEP> Fadenleo # e, - "song
<tb> let <SEP>:
I would like <SEP> instead of <SEP> lifting disks <SEP> if <SEP> cranks <SEP> or <SEP> eccentrics <SEP> are used.
<tb> For <SEP> knitting <SEP> the <SEP> base bars <SEP> <SEP> all
<tb> Place <SEP> of a <SEP> latch needle <SEP> a <SEP> with <SEP> - \ 'the <SEP> needle <SEP> with a hook <SEP> must be used <SEP>.
<tb> It <SEP> can <SEP> for <SEP> production <SEP> one. <SEP> and <SEP> of the same <SEP> make <SEP> more <SEP> than <SEP> a <SEP> thread link <SEP> must be present <SEP>. <SEP> The <SEP> facility <SEP> can
<tb> for example <SEP> can be doubled <SEP>.
<SEP> It <SEP> can
<tb> for example <SEP> a <SEP> pair of <SEP> weft positioning links <SEP> in front of the <SEP>, <SEP> consisting of <SEP> rods <SEP> or <SEP> rods <SEP> and <SEP> connected <SEP> guide ", en <SEP> in
<tb> Parallel arrangement <SEP> and <SEP> both <SEP> with <SEP> the same
<tb> Carrier <SEP> or <SEP> slider <SEP> combined, <SEP> or <SEP> es- <SEP> can <SEP> independent <SEP> carriers <SEP> or <SEP> slider <SEP> be provided <SEP>, <SEP> in order to produce <SEP> double-sided <SEP> goods <SEP>.
<SEP> A <SEP> such a <SEP> duplicate <SEP> is
<tb> suitable, <SEP> the same <SEP> thread take-up element
<tb> or <SEP> separated <SEP> elements <SEP> two <SEP> weft threads
<tb> to perform.
<tb> All <SEP> one <SEP> loom, <SEP> on <SEP> the <SEP> at the same time <SEP> a <SEP> multiple <SEP> of <SEP> fabric pieces <SEP> produced <SEP> -be <SEP> can, <SEP> will <SEP> so <SEP> many <SEP> units <SEP> of <SEP> thread laying members <SEP> and <SEP> thread take-up elements <SEP> exist <SEP>, <SEP> as
<tb> pieces <SEP> woven <SEP> are supposed to be <SEP>.
<SEP> In <SEP> this
<tb> case <SEP>, <SEP> the <SEP> weft adhesive members <SEP> and <SEP> are in
<tb> the same <SEP> way <SEP> the <SEP> thread take-up members
<tb> either <SEP> through <SEP> independent <SEP> actuation inechanis.men <SEP> or <SEP> through <SEP> a <SEP> for <SEP> all common actuation mechanisms.