CH219915A - Teigwirkmaschine. - Google Patents

Teigwirkmaschine.

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CH219915A
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CH
Switzerland
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parallel
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dough
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English (en)
Inventor
Pfleiderer Werner
Original Assignee
Werner & Pfleiderer
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/08Dough-dividing machines with radial, i.e. star-like, cutter-blades slidable in the slots of, and relatively to, a pressing-plunger

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Teigwirkmasehine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Teig  wirkmasehine mit einer Parallellenker auf  weisenden     Parallelführungsvffrrichtung    für  das die Wirkbewegung ausführende, durch  nur einen einzigen Kurbelzapfen angetrie  bene Wirkmittel, z. B. Wirkteller oder Wirk  becher.  



  Die bis jetzt     bekannten,    aus Parallel  lenkern bestehenden     Parallelführungavorrich-          tungen    haben noch mancherlei Nachteile. So  ist es z. B. als Nachteil empfunden worden,  dass die Lenker     kegelmantelförmig    um eine  gedachte, zur Bewegungsebene des Wirk  mittels rechtwinklige Achse schwingbar sein  müssen und     Üa.durch    sowohl in der Höhe .als  auch in der Breite     des    Maschinengestelles  verhältnismässig viel Raum in Anspruch  nehmen.  



  Ein     weiterer    Nachteil liegt in der Tat  sache, dass bei Antrieben mit     veränderlichem          Wirkkurb-elhub    die Beanspruchungen in den  Gelenken sehr ungünstig sind, weil die Be  wegungen des     Wirkmittels    sich nur in einer    Ebene vollziehen und deshalb die Abstände  zwischen     den,    am Maschinengestell und am  Wirkmittel festliegenden     Anlenkungspunk-          ten    eines jeden     P'ara.11elenführungslenkers     keine konstanten sind.

   Die Gelenke,     insbes,on-          dere    die am Wirkmittel     vorzusehenden    Ge  lenke mussten .so beschaffen sein, dass sie  nicht nur eine drehende, sondern auch eine  senkrecht auf und ab gehende Bewegung ge  statteten. Das aber ist für die Gelenke     sehr     ungünstig. Die Gelenke schlagen sich ver  hältnismässig schnell aus und verursachen  dann im Betrieb der Maschine recht unlieb  same Geräusche. Im übrigen geben ab  genützte oder ausgeschlagene Gelenke keine  genügende     Gewähr    für ein einwandfreies       Parallelführen    des     Wirkmittels.     



  Bekannt sind auch schon     Parallelfüh-          rungsvorrichtungen    mit nur einer einzigen,  aus zwei     ineinanderschiebbaren    Teilen be  stehenden, gegen     Eigendrehung    gesicherten  und um eine senkrechte Mittelachse frei pen  delnd bewegbaren Führungsstange, deren      eines Ende mit einem am     'Wirkmittel    be  festigten     Kreuzgelenli:    und deren andere  Ende mit. einem am Maschinengestell be  festigten     Kreuzgelenk    verbunden ist.     Solche     Lenker oder     Parallelführung:

  s.stangen        sind          ,schon    deshalb unvorteilhaft, Weil ihre Her  stellung aus zwei Teilen geschehen muss.     1\n-          vorteilhaft    und wenig     empfehlenswert    ist.  weiterhin die bei derartigen     Para.lleIfüh-          rungslenkern        erforderliche        Verwendun--    von  Kreuzgelenken.  



  Von den     erwähnten        bekannten        Teigwirk-          maschinen    unterscheidet .sich die     Teigwirk-          maschine    gemäss vorliegender     Erfindun-    da  durch.

   dass die Teile der mit ihren     Lenkern.     einerseits an dem beweglichen     ZVirkmittel     und     anderseits    an dem relativ feststehenden       Maschinengestell    angreifenden     ParalleIfüh-          rungsvorriehtung    unterhalb     de,s    Wirkmittels  in Ebenen parallel zur     Bewegungsebene    des  selben     a.ugeordnet    und     derart    ausgebildet  sind,     da.ss    sie sich in diesen Ebenen     bewe;-en     können.  



  Bei einer besonderen     Ausführungsform     des     @rfindur@gsgegenstandes    können die Ver  bindungsstellen der     ParallelfühPungsvorrieh-          tung    Gelenke     aufweisen,    deren Achsen senk  recht zur     Bewegun-@sebene    des Wirkmittels  gerichtet sind. Diese Gelenke brauchen keine       Kugelgelenle    zu sein, sondern können aus  einfachen Drehzapfen bestehen. Die     Ilerstel-          lung    der     Parall@elfiihrttngsvorriehtung    wird  dadurch wesentlich vereinfacht und verbil  ligt.

   Bei dieser Ausführungsform kommt der       weitere    Vorteil hinzu, dass die Beanspru  chungen in den Gelenken, eben weil dieselben  nur noch als einfache     Drehzapfengelenke          ausveführt    zu werden brauchen, keine so     un-          gün.st.i-,en    mehr sein werden wie früher und  dadurch die Gefahr der v     orzeitig-en    Ab  nutzung sich bis auf ein     Geringstmass    re  duziert.  



  Gemäss einer weiteren     Aiisführun"sfoi-m     der Erfindung sind zwei sich     iiberki@e(izende     Lenker     aufweisende        Gelenkparallelograninie     vorgesehen, von denen die Lenker des  einen     Para.llelogrammes    im     1Ia:

  schinengetell          schwingbar    angebracht und an oder nahe    ihrem freien Ende durch einen Schenkel  eines starren     Winkelstückes    miteinander  verbunden sind, während die     Lenker    des an  dern     Paxallelogrammes    an dem zweiten  Schenkel das     )Vinkelstüekes    angebracht und  mit ihrem freien Ende an dem die Wirk  bewegung ausführenden Teil der Maschine       iingesehlossen    sind. Die Lenker selbst  brauchen in sich nicht. unbedingt starr zu  sein, sondern können auch als Blattfedern  ausgebildet werden. Indem dies geschieht.  ergibt sich die Möglichkeit zum Einsparen  von Gelenken.

   Zum mindesten können die       Gelenke    dort. wo die     Paralle:lenker    einerseits  am     Maschinengestell    und anderseits am  Wirkmittel angeschlossen sind, fortgelassen  und dafür feste Anschlüsse vorgesehen  werden. Darüber hinaus ist es jetzt auch  noch ohne weiteres möglich, die Gelenke  auch an den Verbindungsstellen mit den  Schenkeln des vorerwähnten, in sich starren       Winkel.tückes    fortzulassen. indem man die  entsprechenden Enden der Lenker oder Blatt  federn an dem     Winkelhehel    fest anschliesst  und die fehlenden Drehgelenke durch eine  in sich federnde     Kröpfung    eines jeden Len  kers versieht.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des dar.  



       Fig.    1 veranschaulicht die zum Ver  ständnis der Erfindung unbedingt notwendi  gen Teile des     Wirkmittelantriebes    einer von  unten wirkenden     Messersternteigteil-    und       Wirkmaschine.     



       Fig.        \?    veranschaulicht die in der     Fig.    1       dargestellte        Parallelführungsvorrichtinig    in  der Draufsicht.  



       Fig.    3     veranschaulicht    eine abgeänderte       Xuführungsform    der in     Fig.    1 und     \?    dar  gestellten     Parallelfiilirungsvorrichtung.     



       Zunäelist    sei auf die     Fig.    1 Bezug genom  men.     Mit    1 ist das in der Ebene     I-1    be  wegliche Wirkmittel bezeichnet, das durch  nur eine einzige.     liier    beispielsweise als     Win-          hellieliel    ?     darge#tellte        Kin-bel    angetrieben  werden soll und während ,

  einer kreisenden       Wirkbewegung    unbedingt parallel zu sich      selbst gehalten bleiben     muss.    Das Wirkmittel  ist in der Ebene     I-1    kreisend beweglich und  kann durch Verändern des     Antriebskurbel-          hubes    in Kreisbahnen mit verschieden grossen  Radien bewegt werden. Wird die     verstellbare     Antriebskurbel 2 so eingestellt, dass ihr am  Wirkmittel 1 angreifender Antriebszapfen 3  mit der Antriebswelle 4 in einer genau zen  trischen Stellung sich befindet, so wird ihr       Einfluss.    auf das Wirkmittel 1 gleich Null.

    Zum Verstellen des Kurbelhubes ist der in  der vorliegenden Ausführungsform darge  stellte, in einem     becherförmigen    Kopfstück 5  der hohlen Antriebswelle 4 bei 6 drehbar  gelagerte Winkelhebel 2     mit    einer durch  irgendeine zweckentsprechende Vorrichtung       achsial    verschiebbaren Stange 7 verbunden.

    Statt der hier dargestellten, in der Grösse  ihres Hubes veränderbaren Antriebskurbel. 2       könnte    selbstverständlich irgendeine andere  zweckentsprechende Kurbel vorgesehen sein,  die, wenn auf eine, Veränderbarkeit des  Wirkausschlages kein besonderer Wert ge  legt werden sollte, ohne weiteres durch eine  in sich starre     bezw.    in der Grösse ihres Hubes  unveränderliche Kurbel (oder     Exzenter-          zapfen)    ersetzt sein könnte.

   Als Antrieb für  die Kurbelwelle 4 ist ein     Keilriementrieb    8  vorgesehen; es könnte aber auch ein Zahn  radtrieb oder irgendeine andere     Kraftüber-          tragungsvorrichtung    zwischen der Welle 4  und einer     zweckentsprechenden,    Antriebs  maschine vorgesehen sein. Soweit beschrie  ben, ist das Wesen der hier dargestellten       Ausführungsform    bereits allgemein bekannt.  



  Zur Parallelführung des Wirkmittels 1  sind,     ivie    aus den     Fig.    1 und 2 ersichtlich,  zwei Parallellenker 9, 9' mit ihrem einen  Ende bei 10, 10' am Maschinengestell. 11 an  gebracht und mit ihrem andern Ende bei  12, 12' an einem Schenkel B eines in sich  starren Winkelstückes angeschlossen.

   Dem  andern Schenkel 14 dieses Winkelstückes  sind zwei Lenker     15,.15'    bei 16 und 16' an  geschlossen.     DieseLenker1.5,        15'überkreuzen     sich mit den ersterwähnten     Lenkern    9, 9' und  sind mit ihren freien Enden bei 17 und 17'  an dem Wirkmittel 1 angeschlossen.     D*e       Gelenkverbindungen bei 12, 12' und 16, 16'  sind einfache     Drehgelenkverbindungen.    Bei  10, 10' und 17, 17' sind keine Gelenkverbin  dungen vorhanden, da     diQ    Lenker 9, 9' und  15, 15' als Blattfedern ausgebildet sind.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    3  sind die Verbindungsstellen 12, 12' und 16,  16' der Lenker 9, 9' und 15, 15' an den  Schenkeln des Winkelstückes 13, 14 fest an  geschlossen, wobei die Lenker 9, 9' und 15,  15' in sich federnde     Kröpfungen    19, 19'       bezw.    20, 20' aufweisen.  



  Bestehen die Lenker 9, 9' und 15, 15'  nicht aus     Blattfedern,    so müssen selbst  verständlich auch die Anschlüsse bei 10, 10'  und 17, 17' als einfache     Drehzapfengelenke     ausgebildet werden. In Anbetracht der be  sonderen Einfachheit und Billigkeit der     Aus-          führung    wird jedoch die Verwendung von  Lenkern in Gestalt von Blattfedern wohl  immer zu bevorzugen sein, eben weil man  auf Gelenkverbindungen zum mindesten am  Maschinengestell 11 und am Wirkmittel 1  verzichten kann.  



  Im Betrieb haben sich     Parallelführungs-          vorrichtungen    der hier dargestellten und be  schriebenen Ausführungsformen bestens be  währt. Besonders     hervorzuheben    ist ihr ab  solut geräuschloses Arbeiten, was in der  Hauptsache dem     Umstande    zu verdanken ist,  dass die     Parallelführungslenker    nur noch  einfache Schwingbewegungen auszuführen  brauchen.  



  Über die Wirkungsweise dieser beschrie  benen Parallellenker unterhalb des Wirk  mittels aufweisenden und in Ebenen parallel  zur Bewegungsebene des Wirkmittels ange  ordneten     Parallelführungsvorrichtung    ist zu  sagen, dass der mit 13 bezeichnete Schenkel  des in sich starren Winkelhebels, der mit den  Lenkern 9, 9' ein     erstes    Lenkparallelogramm  bildet, immer parallel zu sich selbst gehalten  bleibt und somit auch der andere Schenkel  14 als Träger der mit dem Wirkmittel 1 ver  bundenen und mit diesem ein zweites Lenk  parallelogramm. bildenden Lenker 15, 15'  stets parallel zu sich selbst gehalten bleiben  muss. Also ist es offenbar, dass -das Wirk-      mittel 1 ebenfalls immer parallel zu sieh       selbst    gehalten sein muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Teigwirkmaschine mit einer Parallel lenker aufweisenden Parallelfiihrun"svor- richtunb für das die "\#'irl@bewegung ausfüh rende, durch mir einen einzigen Kurbel zapfen angetriebene @Virlzmittel, dadurch ,gekennzeichnet,
    dass die Teile der niit ihren Lenkern einerseits an dein beweglichen Wirkmittel und anderseits an dein relativ feststehenden 3laschinengestell angreifenden Parallelführunbsvorrichtung unterhalb des Wirkmittels in Ebenen parallel zur Bewe- gunbsebene desselben angeordnet und derart ausgebildet sind, da13 sie sich in diesen Ebenen bewegen können.
    UNTERANSPRüCHE 1. Teibwirkmaschine nach Patentan spruch, dadurch gel,;#ennzeichnet, dass die Verbindungsstellen der Para.llelfiihruugsvor- richtung Gelenke aufweisen, deren Achsen senkrecht zur Bewegungsebene des Wirk mittels geriohtet sind.
    2. Teigwirkma.schine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch zwei sich über- kreuzende Lenker aufweisende Parallelo- gr1a.rnme, von denen die Lenker des einen Par- allelogr-amnres am Masehinengestell schwing bar angebracht. und an ihrem freien Ende durch einen Schenkel eines in sieh starren Winkelstückes miteinander verbunden sind,
    wogegen die Lenker des andern Parallelo- gramrnes all dein zweiten Schenkel des Win- kelstiiel-zes angebracht und mit ihrem freien Ende arg dein Wirkmittel angeschlossen sind. 3. Teig%,-irkmaachine nach Patentan spruch und Unteranspruch ?, dadurch ge kennzeichnet, dass die Parallellenker als Blattfedern ausgebildet sind.
    4. Teig-virkmaschine nach Patentan- spritch und Unteransprüchen ? und 3, da durch gekennzeichnet, da13 die als Blatt federn ausgebildeten PanaliAlenker arg dem Wirkmittel und arg den entsprechenden Schenkeln des Winkelstückes fest an,_,eschlo=- sen sind. 5. Teir;wirlzmaschirie nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die.
    Parallellenker an den Ansclilu13stellen in sich federnde Kröpfun- gen aufweisen.
CH219915D 1940-07-17 1941-07-08 Teigwirkmaschine. CH219915A (de)

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