CH219919A - Verfahren zum Sterilisieren von Nahrungsmitteln und Dose dazu. - Google Patents
Verfahren zum Sterilisieren von Nahrungsmitteln und Dose dazu.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B55/00—Preserving, protecting or purifying packages or package contents in association with packaging
- B65B55/02—Sterilising, e.g. of complete packages
- B65B55/12—Sterilising contents prior to, or during, packaging
- B65B55/18—Sterilising contents prior to, or during, packaging by liquids or gases
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Description
Verfahren zum Sterilisieren von Nahrungsmitteln und Dose dazu. Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren zum Sterilisieren von Nahrungsmit teln, bei dem letztere in Dosen aus nicht metallischem Werkstoff, z. B. Pappe, ab gefüllt werden.
Ein Nachteil eines hierfür bekannten Dampfsterilisierungsverfahrens liegt darin, dass der Dampfdruck die Dose dehnt, wo durch der Schutzlack im Fassungsraum der Dose leicht Risse erhält. Ferner bewirkt die Dehnung der Dose bei Verwendung eines Werkstoffes mit geringer Elastizität das Festsitzen derselben in dem Schutzbehälter, wodurch das Herausnehmen der Dose aus dem Behälter nach der Sterilisierung erschwert wird.
Gemäss der Erfindung wird in das in eine Dose abgefüllte Nahrungsmittel ein gasförmi ges Sterilisierungsmittel, z. B. Dampf, ein geleitet, das nach Wärmeabgabe an das Nah rungsmittel wieder aus der, abgesehen von den Zu- und Austrittsleitungen des Sterilisie- rungsmittels, allseitig geschlossenen Dose entweichen gelassen wird. Dadurch wird praktisch eine Druckbildung in der Dose ver mieden, so dass eine schädliche Ausdehnung derselben nicht erfolgt.
Die Erfindung betrifft auch eine Dose zur Durchführung obigen Verfahrens; sie weist im Deckel ein Zuleitungsröhrchen und ein Austrittsröhrchen auf, von denen das erstere in den Fassungsraum der Dose für das einzufüllende Nahrungsmittel herabreicht und das letztere nur in einen über dem einge füllten Nahrungsmittel freizulassenden Raum hineinragt.
Es ist zweckmässig, das Zuleitungsröhr- chen und das Austrittsröhrchen nach dem Durchleiten des Sterilisierungsmittels luft dicht zu verschliessen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei- spiel der Dose gemäss der Erfindung dar gestellt, an Hand dessen auch ein Durchfüh rungsbeispiel des erfindungsgemässen Ver fahrens erläutert ist. Es zeigt: Fig. 1 die Dose im Längsschnitt nach der Linie 1-I der Fig. 2 und Fig. 2 die Draufsicht dazu. Mit 1 ist ein zylindrischer Dosenkörper bezeichnnet, der aus nichtmetallischem Werk stoff, z. B. aus Pappe angefertigt ist.
Auf der Innenseite ist er durch eine nicht dar gestellte Lackschicht gegen Dampf- und Flüssigkeitsdurehtritt geschützt. Der Deckel der Dose ist mit 2 und der Boden mit. 3 be zeichnet; der Zusammenbau mit dem Dosen körper 1 kann nach .irgendeinem der bekann ten Verfahren erfolgen. Im Dosendeckel ist ein Zuleitungsröhrchen 4 vorgesehen, das im Fassungsraum der Dose in das vorher eingefüllte Nahrungsmittel 5 eintaucht. Der beim Sterilisieren erfolgende Dampfeintritt ist durch den Pfeil - angedeutet.
Ein zwei tes Röhrchen 6 im Dosendeckel ragt in den über dem eingefüllten Nahrungsmittel frei- zulassenden Raum Q hinein. Der dort nach Wärmeabgabe an das Nahrungsmittel ent weichende Dampf ist durch den Pfeil B an gedeutet. Abgesehen von den Zu- und Aus trittsleitungen 4 und 6 ist die Dose allseitig <B>0</B> schlossen.
_#e Die aus der Dose heraustretenden Enden der Röhrchen 4 und 6 können nach Beendi gung des Durchleitens des Sterilisierungs- mittels, z. B. durch Zusammenpressen, luft dicht verschlossen werden.
Statt Dampf kann auch ein anderes gas förmiges Sterilisieruugsmittel in Frage kommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Sterilisieren von Nah- runcsmitteln, bei dem letztere in Dosen aus nichtmetallischem -N\'erkstoff abgefüllt wer- ; den, dadurch gekennzeichnet. dass in das in eine Dose abgefüllte Nahrungsmittel ein gas förmiges Sterilisierungsmittel eingeleitet wird, das nach Wärmeabgabe an das Nah rungsmittel wieder aus der, abgesehen von.den Zai- wid Austrittsleitungen des Sterili- sierinigsmittels, allseitig geschlossenen Dose entweichen kann. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanaprueh I, da durch gekennzeichnet, dass die Zu- und die Austrittsleitaing # nach dem Durchleiten des Sterilisierungsmittel.s luftdicht verschlossen werden.PATENTANSPRUCH II: Dose aus niclitinetallisehem Werkstoff zur Durchführung des Verfahrens nach Pa- tent < aneprueli I, gel@ennzeichnet durch ein Zuleituncsri;hrelien im Deckel, das in den Fassungsraum für das einzufüllende Na.h- rungsmittel herabreicht und durch ein Aus trittsröhrchen im Deckel, das nur in einen über dem eingefüllten Nahrungsmittel frei- zulassenden Raum hineinragt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH219919T | 1941-07-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH219919A true CH219919A (de) | 1942-03-15 |
Family
ID=4451399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH219919D CH219919A (de) | 1941-07-11 | 1941-07-11 | Verfahren zum Sterilisieren von Nahrungsmitteln und Dose dazu. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH219919A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2081833A4 (de) * | 2006-10-09 | 2012-02-08 | Steinar Gjersdal | Verfahren zur wärmebehandlung und verarbeitung von biologischen materialien |
-
1941
- 1941-07-11 CH CH219919D patent/CH219919A/de unknown
Cited By (1)
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