CH219961A - Entkupplungsvorrichtung an Spielzeugschienenfahrzeugen. - Google Patents
Entkupplungsvorrichtung an Spielzeugschienenfahrzeugen.Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H19/00—Model railways
- A63H19/16—Parts for model railway vehicles
- A63H19/18—Car coupling or uncoupling mechanisms
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Description
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Entkupplungsvorrichtung an Spielzeugschienenfahrzeugen. Die Erfindung betrifft eine Entkupp- lungsvorrichtung an Spielzeugschienenfahrzeugen, bei welcher die Kupplungsglieder an Drehgestellen sitzen.
Eine solche Entkupplungsvorrichtung ist nach der Erfindung derart ausgebildet, da.B der Übertragungsteil, welcher die Kraft der auf dem Hauptfahrzeugteil befindlichen Kraftquelle auf das am Drehgestell befindliche Kupplungsglied überträgt, in Richtung der Drehachse angreift, um welche das Drehgestell gegenüber dem Hauptfahrzeugteil drehbar ist. Vorzugsweise ist die Ausbildung derart getroffen, daB der das Drehgestell mit dem Hauptfahrzeugteil drehbar verbindende Gelenkbolzen von einem Übertragungsteil axial durchsetzt ist, ,das einerseits von der Entkupplungskraftquelle gesteuert wird, anderseits mit dem Kupplungsglied in Wirkungsverbindung steht.
Zwischen dieses und das Übertragungsteil kann ein doppelarmiger Sehwenkhebel eingeschaltet sein, auf dessen einen Arm sich das: Übertragungsteil abstützt und dessen anderer Arm am freien Ende des Kupplungsgliedes angreift.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei welchem als Entkupplungskraftquelleein am Hauptfahrzeugteil befindlicher Elektromagnet dient. Es ist eine Seitenansicht eines Teils eines Fahrzeuges mit seinem Drehgestell in teilweisem Schnitt schematisch dargestellt.
Das Hauptfahrzeugteil a und da)si Drehgestell b sind drehbar miteinander verbunden. Diesem Zweck dient das; aus der Lagerbüchse c1 des Drehgestelles und dem Gelenkbolzen i des Hauptfahrzeugteils, bestehende Gelenk.
Das Hauptfahrzeugteil a trägt einen Elektromagnet d, dessen Anker e in f
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s 'hwenkbar gelagert ist und an seinem freien e Zn Ende mittels einer Gabel g an einem Stift t der Stange h angreift. Diese ist durch eine axiale Bohrung des Gelenkbolzens c hindurchgeführt und stützt sich mit ihrem freien Ende auf :dem Arm q des in o drehbar gelagerten Doppelhebels n des Drehgestelles ab. Der andere Arm dieses Doppelhebels weist eine Gabel p auf, durch die er kraft- schlüssig mit dem Arm )ja des in l schwenkbar gelagerten Kupplungshakens h: verbunden ist.
Eine Feder r hält den Hebel, mithin den Kupplungshaken h. in der Kupplungsstellung und dient gleichzeitig als Rückhol- feder für den Anker e, wenn der Stromkreis des Magnetes unterbrochen ist. Die Endlage des Kupplungshakens 7e in der Kupplungsstellung wird durch den an den Rahmen u sich anlegenden Anschlag s festgelegt.
Wird der Magnet d unter Strom gesetzt, der Anker e mithin angezogen, so bewegt sich der Stössel h. nach unten. Dadurch wird der Doppelhebel -n, somit der Kupplungshaken 1c in die strichpunktiert angedeutete Lage geschwenkt, wodurch die Entkupplung stattfindet. Sobald der Stromfluss zum Magnet unterbrochen wird, werden die Teile durch die Feder 7- in die in ausgezogener Linienführung angedeutete Kupplungslage zurückgeführt.
Die Erfindung ist auf Eisenbahnspielfahrzeuge aller Art anwendbar, welche mit. an einem Drehgestell sitzenden Kupplungsgliedern versehen sind. Es ist gleichgültig. ob als Entkupplungskraftquelle ein Elektromagnet oder eine sonstige Einrichtung, z. B. eine mechanische Vorrichtung dient, welche beispielsweise von dem den Fahrtriclitungs- wechsel des: Fahrzeuges steuernden Schaltmittel betätigt werden kann.
Durch die beschriebene Vorrichtung ist eine einwandfrei arbeitende, mit den einfachsten Mitteln wirksame Entkupplungs- vorrichtung für an Drehgestellen sitzenden Kupplungsglieder geschaffen; sie ermöglicht ,das Entkuppeln nicht nur auf gerader Gleisstrecke, -sondern auch in Kurven der Gleis- anlage, ohne dass zusätzliche Hilfseinrichtungen notwendig sind, welche die durch einen Gleisbogen bedingte Ausschwenkunr,; des Drehgestelles ausgleichen.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass das Auftreten nachteiliger Diehmomente hintangehalten ist, wie .solche unvermeidbar sind, wenn der die Kraft vom Hauptfahrzeugteil auf das Drehgestell iilx i-tra-ende Teil ausserhalb des Drehpunktes angreifen würde.
Sinngemäss ist die. Erfindung auch anwendbar auf Spielfahrzeuge, welche aus zwei gegeneinander drehbaren Teilen bestehen, von denen das eine als, Drehgestell ausgebildet oder ein Drehgestell trägt, wie dies bei Spielzeugeisenbahntreibwagen und dergleichen der Fall ist.
Es ist möglich, an Stelle eines in der Achse des Gelenkes befindlichen Übertragungsteil ein anderes Übertragungsglied zu verwenden, das z. B. konzentrisch zur Achse angeordnet ist. Wesentlich ist stets, dass das Übertragungsteil in Richtung der Achse angreift und wirksam ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Entkupplungsvorrichtung an Spielzeugschienenfahrzeugen, bei welcher die Kupplungsglieder an Drehgestellen sitzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsteil, welcher die Kraft der auf dem Hauptfahrzeugteil befindlichen Kraftquelle auf das am Drehgestell befindliche Kupplungsglied überträgt, in Richtung der Drehachse angreift, um R-elche das Drehgestell gegenüber dem Hauptfahrzeugteil drehbar ist. UNTERANSPRVCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der das, Drehgestell mit dem Hauptfahrzeugteil drehbar verbindende Gelenkbolzen von einem Übertragungsteil axial durchsetzt ist, das einerseits von der Entkupplungskraftquelle gesteuert wird, anderseits mit dem Kupplungsglied; in Wirkungsverbindung steht. <Desc/Clms Page number 3> 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen das schwenkbar gelagerte Kupplungsglied und dae Übertragungsteil ein doppelarmiger Schwenkhebel eingeschaltet ist, auf dessen einem Arm sich das Übertragungsteil abstützt und dessen anderer Arm am freien Ende des Kupplungsgliedes mittels einer Gabel angreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE219961X | 1939-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH219961A true CH219961A (de) | 1942-03-15 |
Family
ID=5832162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH219961D CH219961A (de) | 1939-09-02 | 1940-09-16 | Entkupplungsvorrichtung an Spielzeugschienenfahrzeugen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE439290A (de) |
| CH (1) | CH219961A (de) |
-
0
- BE BE439290D patent/BE439290A/xx unknown
-
1940
- 1940-09-16 CH CH219961D patent/CH219961A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE439290A (de) |
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