CH220018A - Verfahren zur Plastifizierung unmetallischer elektrischer Widerstandsmassen. - Google Patents

Verfahren zur Plastifizierung unmetallischer elektrischer Widerstandsmassen.

Info

Publication number
CH220018A
CH220018A CH220018DA CH220018A CH 220018 A CH220018 A CH 220018A CH 220018D A CH220018D A CH 220018DA CH 220018 A CH220018 A CH 220018A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mentioned under
substance mentioned
substance
plasticization
electrical resistance
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Biefeld Karl
Original Assignee
Biefeld Karl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Biefeld Karl filed Critical Biefeld Karl
Publication of CH220018A publication Critical patent/CH220018A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors
    • H01B1/06Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors mainly consisting of other non-metallic substances
    • H01B1/08Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors mainly consisting of other non-metallic substances oxides
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C17/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
    • H01C17/06Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base
    • H01C17/065Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base by thick film techniques, e.g. serigraphy
    • H01C17/06506Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits or green body
    • H01C17/06513Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits or green body characterised by the resistive component
    • H01C17/06533Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits or green body characterised by the resistive component composed of oxides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description


  Verfahren zur     Plastifizierung        unmetallischer    elektrischer Widerstandsmassen.    Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein Verfahren zur     Plastifizierung          unmetallischer,    elektrischer Widerstandsmas  sen, zum Zwecke einer leichteren Verformung  derselben mit der     Strangpresse.    Die für die       Herstellung    technisch brauchbarer     unm-etal-          lischer    Widerstandskörper verwendeten, aus       Metall-Sauerstoffverbindungen    bestehenden  Massen,

   die vor der eigentlichen Formgebung  einem     Vorsinterungsprozess        unterworfen    wer  den und welche sich in kristallinem Zustande  befinden, sind durch die gewöhnlichen, für  die Formgebung durch Pressen verwendeten  Bindemittel, wie Wasserglas, :Sirup,     Sulfit-          lauge,    nicht plastisch zu erhalten. Anderseits  versagen die in der keramischen Industrie  verwendeten Methoden zur Erzeugung plasti  scher,     feuerfester    Massen     schon    aus dem  Grunde, weil keramische Produkte, wie z. B.

    Tone, den Widerstandsmassen selbst in der  kleinsten Menge nicht zugegeben werden dür  fen, da sie die elektrischen Eigenschaften die  ser schon bei Vorhandensein in geringer  Menge vollkommen verändern. Für die Plasti-         fizierung    elektrischer Widerstandsmassen ist  es vielmehr ratsam, folgende     Bedingungen     einzuhalten:  1. Binde- und Gleitmittel organischer Art  sollen sich ohne Rückstände beim Trocknen  oder     Vorbrennen        entfernen    lassen.  



  2. Anorganische Beimengungen sollen, so  fern sie sich beim Brennen nicht verflüchti  gen, so beschaffen sein, dass sie die elek  trischen Eigenschaften der Widerstandsmasse  nicht oder nur in gutem Sinne beeinflussen.  Sie dienen vor allem dazu, die     zwischen    den  einzelnen Körnchen der Grundmasse noch  vorhandenen winzigen Zwischenräume aus  zufüllen, um einen dichten Körper zu bilden.  Bei einer durch Wasseraufnahme hervorge  rufenen     Quellfähigkeit    und einer Neigung  des     Zusammenbackens    in diesem Zustande  können sie ähnlich wie die     Gleit-    und Binde  mittel wirken.

   Im übrigen können sie die       Massekörner    durch Bildung eines Überzuges,  auf denselben     abrunden.     



  Die Menge der     zugesetzten    organischen  Mittel soll tunlichst gering gehalten werden,      um eine zu grosse     Porosität    der nach der       Formgebung-    gesinterten     Nassen    zu verhin  dern.  



       Erfindungsgemäss    teilen sich die für eine       Plastifizierunb    der     vorgezeichneten    Massen  verwendeten     Beimen;unben    in drei Gattun  gen ein, von denen mindestens je eine aus  jeder     Gattung    vorhanden sein muss.  



  a) Mittel zur     Gewährleistung    des Zu  sammenhaltes beim Formen, also     ei-entliclie     Bindemittel. Als solche können Verwendung  finden: Lacke, Firnisse, Leime,     .Sirup        usw.;     b) Mittel zur     Geschmeidigmachunb,    also  Gleitmittel, wie fettige Substanzen,     Seifen,     Öle, Emulsionen usw.  



  c) Zum     Ausfüllen    der     Zwischeniär?ire    den  Einzelteilchen der Grundmasse     amorphe:        3le-          talloxde        liochtemperaturbeständiger    Art, die  fein verteilt (pulverisiert) sind und durch  Ausfällen     gewonnen    werden können; in Be  tracht kommen solche Metalloxyde, die sieh  beim Sintern den     MTiderstandsmassen    einver  leiben, indem sie zum Beispiel analoge oder  chemische Verbindungen höherer Ordnung  bilden     bezw.    mit der Grundmasse eine feste  Lösung eingehen, ohne dass die elektrischen  Eigenschaften derselben nachteilig beeinflusst  werden.  



  Für die gemeinsame     Verwendung    der drei       Gattungen    von Zusatzmitteln ist es selbstver  ständlich von Vorteil, wenn die     gemeinsam          verwendeten        -Mittel    sich     bebenseitib    nicht ab  weisen. Zum Beispiel sollte einem wasser  löslichen Bindemittel, wie     Dextrin,    als     Gleit-          mittel    nicht ein wasserabweisendes, schweres  Mineralöl     beigegeben    werden.

   Von den un  ter c) benannten Mitteln sind besonders     gut     solche Stoffe     geeignet,    die     bei    feiner Vertei  lung starke Neigung zum Zusammenbacken  haben, wie z. B. Zinkoxyd. Je nach der Na  tur der Grundmasse für den     l@'iderstandsIzör-          per    wird man die Natur der     anorganischen     Zusätze wählen.

   So verwendet man zum Bei  spiel für Widerstandsmassen von     Spinell-          charakter    Eisenoxyd,     welches    die Eigen  schaft hat, beim Brennen auf 1200   in       llabnetit    überzugehen, welcher selbst     Spinell-          typus    besitzt und infolge seiner Isomorphie    mit der Grundsubstanz eine innige     Vereini-          buIi b    (feste Lösung) mit dieser eingeht. Für     5o          Grundmassen    von     Zinkit.    Charakter wird man  Zink- oder     Iiadiniumoxyd    wählen.

   Als Bei  spiel für eine     vollständige        Zusammenstellung     von Grundsubstanz und Beimischungen kann  folgendes dienen: Zur     Plastifizierunb    einer<B>55</B>  Grundmasse     ausabnesiumferrit        verwendet     man als Bestandteil a): bis     zii    5     %    Leinöl  firnis,     ais    Bestandteil b): bis zu 5 ö Schmier  seife und als Bestandteil c): bis zu     10!%    fein  verteiltes.     gegebenenfalls    durch     Ausfällung        oo          gewonnenes    Eisenoxyd.  



  Bei der     Aufbereitung    der so     zusammen-          bestellten    Masse     kann    man     folgendermassen     vorgehen: Zuerst werden Bestandteil a) und  b)     gilt    vermischt oder, wenn nötig, das heisst     c5     falls sie zunächst abweisen sollten, zu einer  Emulsion verarbeitet. Sodann wird Bestand  teil c)     zugegeben    und mit a) und b) zu einer  
EMI0002.0073     
  
     lm     allbeineinen    wird man die     l1en("e    der  flüchtigen Zusätze so niedrig halten können,  dass sie insgesamt höchstens     10?0    (Gewicht)  der besamten Masse ausmachen.

   Dies ist zur  Erzielung     dichtgesinterter    Widerstandskör  per und zur Vermeidung     zii    starken Sehwun  des beim Brennen     unbedingt    erforderlich.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII Verfahren zur Plastifizierunb unmetal- lischer, elektrischer Widerstandsmassen, zum Zwecke einer leichteren Verformung dersel ben mit der Stranbpresse, dadurch gekenn zeichnet, dass zit einer vorbesinterten, kristal linen, aus Metall-Sauerstoffverbindungen, be stehenden Grundmasse drei Gattungen von Stoffen beigegeben werden, und zwar:
    a) ein Bindemittel, b) ein Gleitmittel zur Geschmeidib- machunb und c) zur Ausfüllung der Zwischenräume zwischen den Einzelteilchen der Grundmasse ein lioehtemperaturbeständiges, amorphes ?Metalloxyd in ferner Verteilung von solcher Beschaffenheit, dass es sich bei der Sinterung der Widerstandsmasse einverleibt, ohne dass di-, elektrischen Eigenschaften derselben nachteilig beeinflusst werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass als unter a) ge nannter Stoff Lacke verwendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als unter a) ge nannter Stoff Firnisse verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als unter a) be nannter Stoff Leime verwendet werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als unter a) ge nannter Stoff Sirup verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als unter b) ge nannter Stoff fettige Substanzen verwendet werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als unter b) ge nannter Stoff Seifen verwendet werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als unter b) ge nannter Stoff Öle verwendet werden. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als unter b) ge nannter Stoff Emulsionen verwendet werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,. dass als unter c) ge nannter Stoff ein Metalloxyd verwendet wird, welches Neigung zum Zusammenbacken zeigt. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur der vorgesin- terten, kristallinen, aus Magnesiumferrit be stehenden Grundmasse bis zu 5 % Firnis, bis zu 5 % Schmierseife und bis zu 10 % fein ver teiltes Eisenoxyd zugegeben werden.
CH220018D 1940-07-17 1940-07-17 Verfahren zur Plastifizierung unmetallischer elektrischer Widerstandsmassen. CH220018A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH220018T 1940-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH220018A true CH220018A (de) 1942-03-15

Family

ID=4451450

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH220018D CH220018A (de) 1940-07-17 1940-07-17 Verfahren zur Plastifizierung unmetallischer elektrischer Widerstandsmassen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH220018A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2301741C3 (de) Verfahren zur Herstellung von stark durchlässigen keramischen Werkstücken
DE2330729A1 (de) Verfahren zum herstellen von mullitkoerpern
CH220018A (de) Verfahren zur Plastifizierung unmetallischer elektrischer Widerstandsmassen.
DE680250C (de) Verfahren zum Herstellen von keramischen Erzeugnissen, insbesondere von Zuendkerzensteinen
DE760892C (de) Verfahren zum Verfestigen der Oberflaechen von getrockneten Sandformen
DE1917505B2 (de) Verfahren zur herstellung eines zweischichtentiegels fuer induktionsoefen
DE582312C (de) Verfahren zur Herstellung von Koerpern aus mineralischen, an sich nicht trocken pressbaren Grundstoffen
DE2501079C3 (de) Masse für korrosionsbeständige, temperaturwechselbeständige und wärmeleitende Erzeugnisse, deren Aufbereitungsverfahren und Herstellung von Erzeugnissen aus diesen
DE655558C (de) Verfahren zur Herstellung von Backofenherdplatten
AT32380B (de) Verfahren zur Herstellung von Platten usw. aus Schiefer oder Scheiferabfällen.
DE888973C (de) Verfahren zur Herstellung von dielektrischem Material in Form duenner Blaetter oderPlatten
DE874268C (de) Verfahren zur Herstellung von Dolomitsteinen
DE573305C (de) Verfahren gemaess Patent 487110 zur Herstellung feuer- und saeurefester keramischer Erzeugnisse
DE947954C (de) Geschoss aus Kunstharz-Pressmasse fuer UEbungsmunition und Verfahren zur Herstellung desselben
AT128643B (de) Verfahren zur Herstellung tongebundener Erzeugnisse.
DE940776C (de) Verfahren zur Herstellung von Eisenmassekernen fuer Selbstinduktionsspulen
DE420552C (de) Verfahren zur Herstellung bildsamer Massen
DE587699C (de) Verfahren zur Herstellung aus mit Isolationsstoff ueberzogenen magnetischen Teilchenbestehendes Pulver fuer Massekerne
CH154106A (de) Verfahren zur Herstellung von Körpern durch Trockenpressen.
DE2043406C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Kalkschlackensteinen unter Mitverwendung von Flugasche
DE453690C (de) Verfahren zur Herstellung von elektrischen Isolierstoffen aus Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukten unter Verwendung von OElschiefer
DE922460C (de) Formkoerper aus Kohle und keramischen Stoffen und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT109837B (de) Verfahren zur Herstellung von Belegungsmaterial unter Verwendung von Torf.
DE468587C (de) Verfahren zur Herstellung harzartiger Massen
AT48398B (de) Verfahren zur Herstellung verbesserter Stege in der graphischen Industrie.