CH220026A - Elektromagnetischer Schwingungserzeuger. - Google Patents

Elektromagnetischer Schwingungserzeuger.

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CH220026A
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/02Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs

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Description


  Elektromagnetischer     Schwingungserzeuger.       Zur Erzeugung der     magnetischen    Schwing  kräfte werden vorzugsweise     Magnetsysteme     mit gegenständigen, das heisst ebenen, zur  Schwingrichtung senkrechten Luftspaltflä  chen von Magnet und Anker verwendet, weil  solche Flächen eine einfache und genaue       Herstellung    ermöglichen. Der prinzipielle  Aufbau eines solchen     Schwingungserzeugers     ist in Abb. 1 dargestellt.

   Dabei ist mit 1 ein  Magnet mit der Erregerspule 2, einem  Magnetanker 3     und    einem Federsystem 4 be  zeichnet, das die Massen     des.    Magneten und  des     Ankers    samt der daran .angeschlossenen  Nutzmasse 5 elastisch kuppelt. Die Magnet  spule 2 wird     beispielsweise    von einem Wech  selstromnetz über     einelektrisches    Ventil 6,  bestehend aus einer Gleichrichterröhre oder  ,einem Troekengleichrichter, gespeist. Es.  könnte     aber    auch die     Speisung    von einem  Gleichstromnetz nach .dem     Prinzip    der Selbst  unterbrechung erfolgen.  



  Allgemein ist die mit einem Magnet-         systemerzeugte    Zugkraft bekanntlich pro  portional dem Produkt aus dem Quadrat der  .elektrischen Durchflutung des magnetischen       greises    und der     Änderung,der    magnetischen  Leitfähigkeit des Weges des Nutzflusses, der  durch den     infolge    der Bewegung veränder  lichen Arbeitsluftspalt verläuft. Bei .den  oben genannten, gegenständigen Luftspalt  flächen ergibt sieh     aus    Rechnung oder wes,  sung eine Abhängigkeit der magnetischen  Leitfähigkeit vom Luftspalt, die im Bereich  grosser Werte des.

   Luftspaltes verhältnis  mässig flach verläuft, für     kleine        Werte    des  Luftspaltes jedoch einen ausserordentlich       steilen        Anstieg    zeigt, wie in     Abb.    2 die  Kurve     a    erkennen     lrässt.     



       ITm    praktisch brauchbare Wirkungsgrade  für die Leistungsumsetzung zu erhalten, ist  es notwendig, die Schwingung in einen     Luft-          spalthereich    zu legen, in dem ein genügender  Anstieg der Leitfähigkeit vorhanden ist. Der  Schwingungsantrieb wird dabei vorzugsweise      nur einseitig, das heisst in nur einer Schwin  gungsrichtung, vorgesehen aus, Gründen ein  facher Bauart. Für eine Anordnung nach  Abb. 1 ergibt sich ein zeitlicher Verlauf der  Zugkraft K etwa nach Abb. 3, der sich     an-          benä-hert    durch eine konstante Kraft     K,.    und  eine überlagerte schwingende Kraft     K"    er  setzen lässt.

   Die Kraft K1 hat eine einseitige       Verlagerung    der resultierenden Schwingung  zur Folge, und. zwar aus der Mittellage, die  dem eingestellten Ruheluftspalt 8o entspricht,  in die neue     Mittellage,    entsprechend     d"'.    Ist  G' die Federkonstante des gesamten     Schwin-          gungssystemes,    so. ist
EMI0002.0009  
         Der    ganze Schwingungsbereich verschiebt  sich um diese Grösse in den Bereich kleineren  Luftspaltmittelwertes.  



  Steigert man die zugeführte elektrische  Leistung und den Strom von 0 anfangend,  beispielsweise durch allmähliche Erhöhung  der Spannung, so nimmt damit auch die in  Abb. \? angedeutete Schwingweite s" zu, und  zwar zunächst stetig mit Steigerung der  Leistung so lange, bis die Schwingung in den  Bereich     kleineren        Luftspaltes        hineingelangt.     Wird die Spannung nun noch. weiter erhöht,  so tritt von     ,einer    gewissen     Schwingweite    an  - ohne Änderung der elektrischen Einstel  lung - eine sprunghafte Zunahme der       Schwingweite    ein, die zum Gegenschlagen       des.    Ankers an die Magnetpole führt.

   Gleich  zeitig ist dabei eine Abnahme des aufgenom  menen Stromes. zu beobachten. Innerhalb  dieses kritischen Schwingungsbereiches, der  sich etwa von a -.o,5 bo bis a = o erstreckt,  ist keine stabile Einstellung der Schwing  weite möglich. Der Grund für dieses labile  Verhalten liegt darin, dass beim Übergreifen  der Schwingung in den     Bereich    sehr kleinen  Luftspaltes die Zugkraft,     selbst    bei ab  nehmendem Strom, infolge des steilen An  stieges der magnetischen Leitfähigkeit  schneller zunimmt als die ihr entgegen  wirkende Federkraft, die etwa. der Auslen  kung aus der Ruhelage proportional ist.  Diese Verhältnisse sind in Abb. 4 für sta  tische Kräfte, veranschaulicht.

   K,",, K.,2, Km3    stellen die magnetische Zugkraft für drei       angenommene    Stromwerte in Abhängigkeit       vom        Luftspalt    dar und     Kt    die Federkraft     bei     Einstellung des     Schwingungssystems    auf  einen Ruheluftspalt 8". Mit K",1 und Km2  sind     stabile        Gleichgewichtslagen    Öl     Lind        a2     möglich. Wird durch fremde Krafteinwir  kung eine Auslenkung bis auf dl' bezw. 82'  erzwungen, so tritt dann weiteres Anziehen  des     Ankers    bis an den Magneten ein.

   Mit     K",3     ist keine     ,stabile    Gleichgewichtslage mehr  möglich.  



  Bei. einem elektromagnetischen Schwin  gungserzeuger tritt nun aus denselben Zu  sammenhängen der Zustand der Labilität  ein, sobald die Schwingweite s" (vergl.  Abb. 2) zusammen mit; der Verlagerung Ab"  gewisse, von der     elektrischen        Einstellung    ab  hängige Werte überschreitet. Es kann daher  gerade der Bereich, der infolge grossen Leit  fähigkeitsanstieges eine Leistungsumsetzung  mit     gutem    Wirkungsgrad ermöglichen würde,  wegen des     labilen        Betriebszustandes    nicht       ausgenutzt    werden.

   Eine stabile Erhöhung  der     Schwingweite    ist unter     diesen    Umstän  den nur     möglich    dadurch, dass die Schwin  gung im     Ganzen    in den Bereich grossen Luft  spaltes verlegt wird mit dem Nachteil  grösserer     Stromaufnahme    und kleineren     Wir-          oder    aber dadurch, dass andere  Formen der Luftspaltbegrenzungsflächen ver  wendet werden, die einen     grundsätzlich    an-     j     dern Verlauf der Leitfähigkeit längs des,       Weges        ermöglichen.    Das sind     insbesondere     solche Formen,

   bei denen sich die Luftspalt  flächen von Anker und     Magnet    parallel oder  schräg zueinander verschieben oder     ineinan-          derschieben.        Solcher    Formen     haben    aber ge  genüber rein     gegenständigen    Flächen den  grossen Nachteil,     da,ss    sie in der Fertigung  wesentlich höhere Genauigkeit und grössere  Kosten erfordern.  



  Nach der Erfindung wird die beschrie  bene     Sch-,vierigkeit    bei einem beispielsweise  zum     A.ritrieb    von     Förderrinnen,    Schüttel  sieben und ähnlichen mit gegeneinander  schwingenden, durch ein Federsystem mit-     s          einander        gekuppelten        Massasen    verwendeten      elektromagnetischen Schwingungserzeuger da  durch behoben, dass die Windungszahl der  Magnetspulen, die     Querschnitte    der Einzel  teile des magnetischen     greises    und die Span  nung so aufeinander abgeglichen sind, dass  durch Eintreten hoher Sättigung bei An  wachsen des Gesamtflusses auf :

  seinen zeit  lichen Höchstwert der für die magnetische  Zugkraft massgebende     Anstieg    der magneti  schen Leitfähigkeit des Nutzflussweges bei  Annäherung an den Kleinstwert des. Arbeits  luftspaltes herabgesetzt wird. Dadurch kann  erreicht werden, dass die     Zunahme    der  magnetischen Zugkraft bei Auslenkung des       Ankers    aus seiner     Ruhehage    nicht grösser  wird     als    die Zunahme der in entgegengesetz  ter Richtung wirkenden Federkraft des  Schwingsystems, dass also die     Leitfähigkeit     etwa nach Kurve b oder Abb. 2 verläuft.

    Während man sonst bestrebt ist, den Wir  kungsgradelektrischer     Maschinen    durch Ver  meidung übermässig hoher Sättigung hoch zu  halten, ist in vorliegendem Falle die An  wendung einer Induktion in der Grössen  ordnung von 20     bis    25 000 Gauss zweck  mässig, um bei     Anwendung,der    einfachen ge  genständigen Luftspaltform einen stabilen  Betrieb     der        Schwingungserzeuger    zu ermög  lichen, und zwar im Bereich     kleinen    Luft  spaltels, also mit gutem Wirkungsgrad.

   Die  Wirkung der hohen     Sättigung        tritt    nämlich  erst bei Annäherung     an,den        zeitlichen    Höchst  wert des     magnetischen        Flussei,    das heisst  gegen Hubende bei Annäherung an den  Kleinstwert des in Abb. 2 gekennzeichneten  Luftspaltes = omin ein, währenddes übrigen  Teils des Hubes jedoch noch nicht, so dass  der hier praktisch     unveränderte        Leitfähig-          keitsanstieg    voll -ausgenutzt werden kann.  



  Wird die Magnetwicklung des Schwin  gungserzeugers an     eine        feste    Netzspannung  angeschlossen, so muss für eine gegebene  Windungszahl und Frequenz der Fluss einen  bestimmten Höchstwert     erreichen,    um ,das       Spannungsgleichgewicht    herzustellen, und  zwar unabhängig davon, welche Werte die       Gesamtleitfähigkeit    des magnetischen     Kreises     in irgendeiner Lage des Ankers hat, da für    die Grösse der Zugkraft nur :der durch den  Arbeitsluftspalt in den Anker übertretende  Flussanteil, der Nutzfluss, massgebend ist.

    Um     eine    unnötige Vergrösserung des auf  genommenen Stromes zu     vermeiden,    wird  vorteilhafterweise nur der Anker hoch ge  sättigt,     so    dass     dadurch,der    Anstieg des Nutz  flusses begrenzt wird und die für das Span  nungsgleichgewicht erforderliche Gesamt  flussverkettung durch Zunahme des Streu  flusses eintritt.

   Um die angestrebte Wirkung  möglichst     ausgeprägt    zu erhalten, empfiehlt  es     sich:    demnach, die     Streuleitfähigkeiten    des  Magnetsystems nicht auf einen sonst er  strebenswerten Kleinstwert herabzudrücken,       sondern    auf ein     bestimmtes    Verhältnis zur  Leitfähigkeit des Nutzflussweges abzuglei  chen.

   Es kann sich unter Umständen als  zweckmässig erweisen, für diesen Abgleich  der Streuleitfähigkeit eine zusätzliche Er  höhung durch Einlegen sogenannter     Streu-          bleche        vorzusehen.        Allerdings    ist     hiermit     eine Verminderung des     Leistungsfaktors    ver  bunden, die jedoch gegenüber dem     Vorteil     des     stabilen    Betriebes unerheblich ist.

      Es. ist     vorteilhaft,    den Anker     aus    hoch  legiertem Dynamoblech, das heisst einem in  der Hauptsache mit     Silizium    zwecks Er  höhung des elektrischen     Widerstandes    legier  tem Blech, aufzubauen.     Hierdurch    wird ein  schärferes Abbiegen der Magnetisierungs  kurve des Nutzflusskreises erreicht und  gleichzeitig eine Verminderung der magne  tischen Verluste in dem hochgesättigten  Anker.

   Der Magnetkörper selbst jedoch wird  zweckmässigerweise aus gewöhnlichem Dy  namoblech     hergestellt,    so dass die     Zunahme        i     des Streuflusses nicht :durch zu früh ein  tretende     Sättigung    begrenzt wird.  



  Ausser der     Beseitigung    der Labilität hat  die Erfindung eine     weitere    Verbesserung  der     Betriebseigenschaften        elektromagnetisclher    ,  Schwingungserzeuger zur Folge, indem näm  lich Ungleichheiten im Luftspalt, bedingt  durch     Fertigungsmängel,    sich nicht mehr so  stark im Sinne ungleicher Verteilung der       Gesamtzugkraft    über die     Luftspaltfläche        s         auswirken können, wie es ohne Herabsetzung  des Leitfähigkeitsanstieges möglich wäre.  



  Obwohl die     erfindungsgemässe    Ausbil  dung des     Magnetsystems        elektromagnetischer     Schwingungserzeuger zunächst das Ziel hat,  unter Verwendung der am einfachsten her  stellbaren gegenständigen Luftspaltflächen  einen im ganzen Schwingungsbereich stabilen  Betrieb zu     erreichen,    ist sie mit gleichem       Vorteil,    auch anwendbar auf beliebige     andere     Begrenzungsflächen des Luftspaltes, die für  kleine Luftspaltwerte zu steilen Leitfähig  keitsanstieg und dadurch     labile    Schwin  gungsbereiche zur Folge haben.  



  Die Gefahr der Labilität ist naturgemäss  bei einseitig wirkendem Schwingungsanstieg,  wie bisher beschrieben, besonders gross,  wegen der     einseitigen    Verlagerung der  Schwingungsmittellage. Aber auch bei zwei  seitigem, da,- heisst in beiden Schwingrich  tungen wirkendem Antrieb ist labiles Ver  halten möglich, wenn man die     Bereiche     kleinen Luftspaltes aus früher     erörterten     Gründen ausnutzen will. Auch dann ist die       erfindungsgemässe    Ausbildung mit gleicher  Wirkung anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetischer Schwingungserzeuger, beispielsweise zum Antrieb von Förderrin- nen, Schüttelsieben und: ähnlichen mit gegen- einanderschwinbenden, durch ein Federsystem miteinander gekuppelten blassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungszahl der Magnetspulen, die Querschnitte der Einzel- teile des magnetischen Kreises und die Span- en so aufeinander abgeglichen sind,
    dass durch Eintreten polier Sättigung bei An wachsen des Gesamtflusses auf seinen zeit lichen Höchswert, der für die magnetische Zugkraft massgebende Anstieg der magne tischen Leitfähigkeit des Nutzflussweges bei Annäherung an den Kleinstwert des Arbeits luftspaltes herabgesetzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetischer Schwingungser zeuger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die magnetische Zugkraft bei Auslenkung aus der Ruhelage in linearer Weise zunimmt, wie die ihr Federkraft des Federsystems. ?.
    Elektromagnetischer Schwingungser zeuger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die für die Herabsetzung der Leitfähigkeit: des Nutzflussweges not wendige Querschnittsverminderung auf den Anker beschränkt ist. Elektromagnetischer Schwingungser zeuger nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker aus hochlegiertem Dynamoblech das Magnetsystem aus gewöhnlichem Dynamo blech aufgebaut ist. d. Elektromagnetischer Schwingungser- zettger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitfähigkeit der Streizfliiss -ege durch Streubleche vergrössert wird.
CH220026D 1940-06-10 1941-06-04 Elektromagnetischer Schwingungserzeuger. CH220026A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108607827A (zh) * 2018-06-26 2018-10-02 董建龙 一种扳手蜗杆筛选装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN108607827A (zh) * 2018-06-26 2018-10-02 董建龙 一种扳手蜗杆筛选装置

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