CH220363A - Einrichtung, bestehend aus Ultrakurzwellenröhre samt Sockel und Fassung. - Google Patents
Einrichtung, bestehend aus Ultrakurzwellenröhre samt Sockel und Fassung.Info
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Description
Einrichtung, bestehend aus Ultrakurzwellenröhre samt Sockel und Fassung. Die Erfindung betrifft eine aus Ultra kurzwellenröhre samt Sockel -und Fassung bestehende Einrichtung, bei der die Röhren reaktanzen in die Abstimmung des Schwing kreises eingehen.
Zur Erzeugung und zum Empfang von ultrakurzen Wellen werden vielfach Ma gnetronröhren angewandt, deren Anoden systeme aus mehreren im Gegentakt schwin genden Anodensegmenten bestehen, wobei die gegenphasigen Anodensegmente durch einen Schwingbügel miteinander verbunden sind, der grob auf die Arbeitsfrequenz abgestimmt ist. Bei solchen Röhren ist häufig ausserdem noch ein zweites Schwingsystem ausserhalb des Röhrenkolbens vorgesehen, welches zur Abstimmung dienen kann. In die Abstim mung gehen hierbei die Elektrodenkapazi- täten mit ein. Hierbei tritt die Schwierig keit auf, dass bei der Fabrikation die Röhren nicht derartig gleichmässig ausfallen, dass sie alle exakt gleiche Elektrodenkapazitäten be- sitzen.
Auch sind die Zuleitungsinduktivi- täten häufig um einen geringen Betrag von einander verschieden. Das hat den Nachteil, dass, wenn man in einer Anordnung, die auf eine bestimmte Frequenz abgestimmt ist, die Röhre auswechseln will, die Abstimmung verloren geht, so dass das Gerät für jede Röhre neu eingestellt und geeicht werden muss. Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden.
Bei der Erfindung wird eine Röhre ver wendet, deren Hochfrequenzdurchführungen in der Bewegungsrichtung des Sockels gegen über der Fassung aus der Röhre heraus geführt sind. Die Erfindung ist dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen Sockel und Fas= sang ein verstellbarer Anschlag vorgesehen ist, der die Endlage der Röhre in der Fas sung bestimmt und dass Gleitkontakte zwi schen den Hochfrequenzdurchführungen der Röhre und den an der Fassung befestigten Teilen des Hochfrequenzschwingungskreises vorgesehen sind, derart,
dass die Abstimmung des Schwingungskreises durch die Einstel lung des Anschlages beeinflusst wird. Hier durch kann jede Röhre nach Herstellung im Prüffeld an einem Standardschwiitgkreis lediglich durch Einstellung der Schulter des Anschlages oder einer Rast am Sockel so ab geglichen werden, dass sie mit jeder andern Röhre, bei welcher der Abgleich in gleicher Weise vorgenommen ist, ausgetauscht wer den kann, ohne dass eine Nacheichung des Gerätes, in welchem die Röhre benutzt wer den soll, notwendig wird.
Im folgenden werden Ausführungsbei spiele der Erfindung an Hand der Figuren näher erläutert. Fig. 1 zeigt schematisch das Prinzip des Frequenza.bgleichs -,in einer 14lagnetronröhre. Der Röhrenkolben 1 ist an einem Sockel 2 befestigt, welcher eine Nase 3 besitzt. Diese Nase 3 greift in eine Nut 4 in der Röhrenfassung 5 ein. Hierdurch wird zunächst die richtige azimutale Lage der Röhre in der Fassung festgelegt. Die Nut 4 der Fassung ist nicht völlig durchgeführt, sondern besitzt an ihrem Ende eine Schulter fläche, die mit der Nase am Sockel den An schlag bildet, so dass die Röhre nur soweit in die Fassung eingeschoben werden kann, bis die Nase 3 an die Schulterfläche anstösst.
Die Nase 3 ist auf dem Röhrensockel in Achs richtung verschiebbar angeordnet. Je nach der Stellung der Nase 3 verschiebt sich dem nach die Kontaktstelle zwischen dem äussern Schwingkreis 6 und den durch den Röhren kolben durchgeführten Anschlussstiften 7, die mit den beiden Anodensegmenten 8 und 9 verbunden sind. Nach Fertigstellung der Röhre in der Fabrik wird die Röhre im Prüffeld an einem Standardschwingkreis an geschlossen und der Frequenzabgleich durch Einstellung der Nase 3 am Röhrensockel vor genommen. Dann wird die Nase 3 am Sockel zum Beispiel durch Vergiessen mit Isolier stoff unverrückbar festgelegt.
Statt einer Verschiebung der Nase am Sockel ist es natürlich auch möglich, den Anschlag durch Zwischenlegen von Distanzstücken zu ver- ändern, die dann bei erreichtem Abgleich mit dem Sockel fest verbunden werden.
Fig. \? zeigt ein anderes Ausführungs beispiel der Erfindung, und zwar Fig. 2a die Fassung und Fig. 2t> die zugehörige Röhre mit Sockel. Die Fassung besteht aus einem Rohr 11, welches sich über die ganze Länge der Röhre erstreckt. In der L'mgebttng des Röhrenkolbens können ixe diesem äussern Rohr Durchbrechungen zur Gewichtserspar nis und besseren Dttrcltliiftung des Rohres angebracht sein.
@\nt sockclseitigen Ende des Fassungsrohres 11 ist ein Schlitz angebracht, welcher in der Zeieltnung nur im Schnitt sichtbar ist. Über diesem Schlitz ist eine Ar- i etiertuig-sfeder 12 vorgesehen, welche in eitre entsprechende Vertiefung oder Rast 12a (Feg. 2b) eingreift, die sich an der Füh rungsnase 13 des Röhrensockels befindet. Die Führungsnase 13 ist durch zwei Schrauben 14 am Sockel befestigt.
Die Schraubenlöcher in der Nase sind schlitzförmig, so dass eine Einstellung der Nase in Längsrichtung am Sockel mögliche ist. Nach der endgültigen Einstellung der Führungsnase können die Sebraubenlöcher mit Isolierstoff ausgegossen werden, wodurch diese endgültige Einstel lung unveränderbar festgelegt wird. Dia metral gegenüber ain Röhrensockel befinden sich die Kontaktstifte 15 für die Zuführung der Heizspannungen und dergleichen. Diese Kontaktstifte greifen in Kontaktfedern 16 ein, welche in entsprechenden Aussparungen an der Röhrenfassung vorgesehen sind.
Am Vorderteil trägt die Fassung eine Isolierplatte 17, an welcher die Kontakt federn 18 für den Schwingkreis befestigt sind. In diese Kontaktfedern werden die Durchführungskontakte 19 an der Röhre je nach der Einstellung der Nase 13 mehr oder weniger lief hineingesteckt, wodurch der Frequenzabgleicli zustande kommt. Es ist vor teilhaft, die Kontaktfedern möglichst scharf kantig auszubilden, so dass die Kontakt stellen eindeutig festgelegt sind.
Die Fassung ist vorteilhaft auf einer Grundplatte 20 befestigt, welche gleich zeitig zur Halterung des -Magneten dienen kann. Es ist auf diese Weise aus Fassung und Magnet eine Einheit gebildet, die in jedes Gerät unter geringstem Platzaufwand einfach eingebaut werden kann. Die Erfin dung ist natürlich nicht auf Magnetfeldröh ren beschränkt, sondern kann.auch mit Vor teil für andere Ultrakurzwellenröhren ver wendet werden, bei denen es auf genauen Frequenzabgleich ankommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung, bestehend aus Ultrakurz wellenröhre samt Sockel und Fassung, wobei die Hochfrequenzdurchführungen der Röhre in der Bewegungsrichtung des Sockels gegen über der Fassung aus der Röhre heraus geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Sockel und Fassung ein verstell barer Anschlag vorgesehen ist, der die End- lage der Röhre in der Fassung bestimmt, und dass Gleitkontakte zwischen den Hoch frequenzdurchführungen der Röhre und den an der Fassung befestigten Teilen des Hoch frequenzschwingungskreises derart vorge sehen sind, dass die Abstimmung des Schwin gungskreises durch die Einstellung des An schlages beeinflusst wird. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hoch frequenzdurchführungen der Röhre sich auf der vom Sockel abgewandten Pöhrenseite befinden und dass an dem zylindrischen Röh rensockel eine in Achsrichtung verschieb bare Nase angebracht ist, die in eine an der Fassung befindliche Nut passt, an deren Ende eine Schulterfläche, die mit der Nase den Anschlag bildet, vorgesehen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlag durch zwischengelegte auswechselbare Di stanzstücke festgelegt ist.Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs nase nach Einstellung auf die Sollfrequenz durch Ausgiessen mit einem Isolierstoff oder dergleichen gegen unbeabsichtigte Verschie bung gesichert ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hoehfrequenz- durchführungen der Röhre sich auf der vom Sockel abgewandten Röhrenseite befinden und dass an dem zylindrischen Röhrensockel eine in Achsrichtung verschiebbare Nase an gebracht ist, die in eine an der Fassung be findliche Nut passt, wobei die Führungsnase mit einer Rast versehen ist, in welche eine an der Fassung befindliche Arretierungs- feder eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE220363X | 1940-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220363A true CH220363A (de) | 1942-03-31 |
Family
ID=5834091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220363D CH220363A (de) | 1940-02-28 | 1940-12-04 | Einrichtung, bestehend aus Ultrakurzwellenröhre samt Sockel und Fassung. |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH220363A (de) |
| NL (1) | NL99762C (de) |
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1940
- 1940-12-04 CH CH220363D patent/CH220363A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL99762C (de) |
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