CH220708A - Köhlerofen. - Google Patents
Köhlerofen.Info
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Classifications
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- C10B53/02—Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form of cellulose-containing material
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Description
Röhlerofen. Vorliegende Erfindung betrifft einen Köhlerofen. Solche Öfen dienen zur Herstel lung von Holzkohle. Beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt und Fig. 3 eine Draufsicht des Ofens.
In der Zeichnung ist 1 ein gemauertes Gehäuses, z. B. aus Backstein. 2 ist ein Kes sel in dem Gehäuse 1, der so angeordnet ist, dass ein Hohlraum 3 zwischen dem Gehäuse 1 und dem Kessel verbleibt. Der Kessel sitzt auf den Stützen 4, wobei unter dem Kessel boden ein Feuerloch 5 entsteht. Der Kessel dient als Verkohlungsraum 6. 7 ist der Deckel des Kessels. Der Deckel wird vermit telst einer Querstange 8, zweier Bügel 9 und der Schraube 10 auf dem Kessel befestigt. <B>1.1</B> ist das Rauchabzugrohr. 12 ist ein Rost, der im Innern des Kessels auf dessen Boden vorgesehen ist. Das Feuerloch 5 dient zum Anheizen. 13 ist ein Abgasrohr, welches den obern Raum des Kessels mit dem Feuerloch 5 verbindet. Der Kessel kann statt viereckig auch rund sein.
Die Inbetriebnahme und Arbeitsweise des Ofens ist folgende: Der Kessel 1 wird mit lufttrockenem Holz, z. B. Abfallholz, Späne usw. gefüllt. Dann wird der Kessel vermittelst des Deckels 7 durch die Querstange 8, die Bügel 9 und die Schraube 10 fest verschlossen. Hierauf wird ein Feuer im Feuerloch 5 gemacht, das mit leicht brennbarem Material angefüllt ist. Zur besseren Ausnützung des Feuers und damit zur "Verbesserung" des Vergasungs vorganges dienen nicht gezeichnete Öffnun gen zwischen dem Hohlraum 3 und dem Feuerloch 5 sowie das Abzugrohr 11. Das Feuer im Feuerloch muss ca. 11/2 bis 2 Stun den mit leicht brennbarem Material geschürt werden. Nach dieser Zeit bildet sich Gas im Kessel, das durch das Abgasrohr 13 zum Feuerloch 5 geleitet wird und zur Steuerung des Kessels verwendet wird.
Nach ca. 5 Stun den, wenn die Gasbildung aufhört, kann das Gasrohr 13 weggenommen und die dadurch freigegebene Rohröffnung des Kessels durch einen Holzzapfen geschlossen werden, bis der Ofen erkaltet ist. Die Holzkohlen sind dann gebrauchsfertig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kühlerofen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem gemauerten Gehäuse ein Kessel an geordnet ist, dass zwischen Kessel und Mauer ein Hohlraum besteht, und dass auf der In nenseite des Kesselbodens ein Rost vorgese hen ist, ferner dass unter dem Kessel ein Feuerloch für die Heizung angeordnet ist. und dass der obere Teil des Kessels durch ein Rohr mit dem Feuerloch verbunden ist, so dass die im Kessel entstehenden Gase nach dem Feuerloch geleitet werden können, um zur Heizung zu dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kühlerofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hohlraum zwischen Kessel und Mauer durch Offnungen mit dem Feuerloch verbunden ist, wodurch die Ausnützung des Feuers und damit der Vergasungsvorgang verbessert wird.\?. Kühlerofen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel viereckig ist. 3. Kühlerofen nach Patentanspruch und Unteranspruch I , dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel rund ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH220708T | 1941-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220708A true CH220708A (de) | 1942-04-30 |
Family
ID=4451795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220708D CH220708A (de) | 1941-12-31 | 1941-12-31 | Köhlerofen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH220708A (de) |
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1941
- 1941-12-31 CH CH220708D patent/CH220708A/de unknown
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