CH220776A - Bewegungsübertragungsanordnung, insbesondere für Messapparate. - Google Patents

Bewegungsübertragungsanordnung, insbesondere für Messapparate.

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CH220776A
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Kullagerfabriken Aktie Svenska
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Skf Svenska Kullagerfab Ab
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


      Bewegungsübertragungsanordnung,    insbesondere für     Messapparate.       Die vorliegende Erfindung (Erfinder Eric  Georg     Iljärpe    und     Hilding        Valdemar    Törne  bohm) betrifft     eine        BewegUngsübertragungs-          anordnung,    insbesondere für     Messapparate,     bei welchen die Bewegung eines beweglichen       Messorganes    auf ein     Messinstrument,    z. B. ein  Minimeter, zu übertragen ist.

   Die Anord  nung weist einen Halter und ein Verbin  dungsorgan auf, das mit dem Halter mittels  Blattfedern beweglich     verbunden        ist.    Die  Anordnung wird zweckmässig als separater  Einsatz ausgeführt, der bei verschiedenen  Arten von     Messorganen    und     Messinstrumenten     verwendbar ist.  



  Wenn die Länge der Blattfedern einen  gewissen Wert überschreitet, können unbe  rechenbare Biegungen derselben entstehen.  Es liegt hierbei keine Sicherheit vor, dass das  von den Blattfedern getragene Verbindungs  organ die eben beabsichtigte Bewegung aus  führt. Bei früher bekannten     Anordnungen     dieser Art war man also     genötigt,    sich auf    kurze Längen der Bewegung der Verbin  dungsorgane zu beschränken. Die vorliegende  Erfindung hat den Zweck, diese Mängel zu  vermeiden. Die     Bewegungsübertragungsan-          ordnung    nach der Erfindung wird dadurch  gekennzeichnet, dass die Blattfedern auf  einem Teil ihrer freien Länge     versteift    sind.

    Die Blattfedern sind vorzugsweise nur an  ihren dem Halter und dem     Verbindungsorgan     am nächsten liegenden Teilen nicht versteift.  Bei dieser Anordnung kann die Bewegung  des     Verbindungsorganes    beträchtliche Werte  betragen, und man hat doch die Gewähr, dass  es die vorgesehene Bewegung macht.    Ein     Ausführungsbeispiel    der     Bewegungs-          übertragungsanordnung    nach der Erfindung       ist    auf der beigefügten     Zeichnung    veran  schaulicht.

   Es zeigen:       Fig.    1 und 2 zwei     zueinander    senkrechte  Projektionen einer     Bewegungsübertragungs-          anordnung,              Fig.    3 in kleinerem     Massstabe    eine senk  rechte Projektion dieser     Anordnung.    auf  einem im Schnitt gezeigten     Messapparat    für       Wälzlagerringe    montiert, und       Fig.    4 eine horizontale Projektion des       Messapparates    nach     Fig.    3, wobei einige Teile  weggenommen sind.  



  Die in     Fig.    1 und 2 gezeigte     Bewegungs-          übertragungsanordnung    ist als separater Ein  satz ausgeführt, der auf dem Gestell eines       Messapparates    oder dergleichen montiert wer  den kann. Die Anordnung     weist    einen Hal  ter 1, zwei auf diesem fest. eingespannte  parallele Blattfedern 2, 3 und einen als Ver  bindungsorgan dienenden, beweglichen Block  4 auf. Der Halter 1 ist zwecks Festschrau  ben auf einem     3l        essapparat    mit Schrauben  löchern 5 versehen. Die Federn 2, 3 tragen  den Block 4 und führen denselben, so dass  er bei Betätigung eine Parallelbewegung aus  führt.

   Weil die vorkommenden Bewegungen  im Verhältnis zur Länge der Blattfedern 2.  3 ziemlich klein sind, wird die     Bewegung    des  Blockes etwa geradlinig und winkelrecht zur       Längsrichtung    der Blattfedern. Die     Bewe-          gung    des Blockes 4 erfolgt ohne irgendwel  ches Spiel, weshalb eine auf ein Ende des  selben ausgeübte Bewegung einer genau ent  sprechenden Bewegung des entgegengesetzten  Endes des Blockes entspricht.  



  Um nicht vorauszusehende Biegungen der  Federn 2, 3 zu vermeiden, sind diese mittels  auf denselben aufgeschraubten Platten 6 ver  steift. Nach     Fig.    1 sind nur die Teile     beim     Halter 1 und beim Block 4 nicht versteift,  wobei zirka     90%    der freien Länge der Feder  (also ohne deren eingespannte Enden) ver  steift ist. Hierdurch wird die Biegung der Fe  dern auf diejenigen Teile derselben be  schränkt, die dem Halter 1 und dem Block 4  am nächsten belegen sind.  



  Der Einsatz ist mit einer Anordnung ver  sehen, um den Block 4 einem Federdruck in  der einen oder der andern Richtung auszu  setzen. Diese Anordnung besteht aus einem  auf dem Halter 1 drehbar gelagerten Winkel  hebel 7 und einer auf demselben befestigten  Blattfeder 8, die in eine Nut 9 im Block 4    eingreift. Eine im Halter 1.     eingeschraubte     Schraube 10 greift mit ihrem Endteil<B>11</B> in  eine Nut 12 des     Winkelhebels    7 ein. Mittels  der Schraube 1.0 kann der Winkelhebel in  gewünschter Richtung gedreht und dadurch  die Feder 8 so eingestellt  -erden, dass sie  einen Druck auf den Block 4 in der einen  oder andern Richtung ausübt.

   Hierdurch wird  bei der Verwendung der     BewegunYsübertra-          gungsanordnung    auf einer     Messanordnung    er  möglicht,     dieser    einen     Messdruek    gewünschter       Richtung    und     Grösse    zu geben.  



  Um die Bewegung des Blockes 4 zu be  grenzen, ist eine Schraube 13 vorgesehen, die  durch ein mit Gewinde versehenes Loch im  Halter 1 geht und mit ihrem     kegeligen    Ende  zwischen zwei     iiu    Winkel zueinander stehende  Flächen 25, 26 des Blockes 4 eingreift. Je       weiter    die Schraube 13 eingeschraubt wird,       am    so kürzer wird die zulässige Bewegung  des Blockes 4. Wenn die Schraube 13 ganz  eingeschraubt wird, liegt sie, wie in     Fig.    1       0,ezeigt    ist,     gegen    die im Winkel zueinander  stehenden Flächen des Blockes an, und es ist  .jede Bewegung des Blockes 4 verhindert, was  beim Transport der Anordnung vorteilhaft  ist.  



       Zwecks    Verbindung des Blockes 4 mit  den Teilen, zwischen welchen die     Bewegung     zu übertragen ist. sind zwei     schwalben-          schwanzförmige    Nuten 14 und 15 im Block  1 vorgesehen.  



       Fig.    3 und 4 zeigen den Einsatz auf einer       Messanordnung    für     Kiigellagerringe    montiert.  Der zu messende Ring 40 wird auf eine  Platte 16 zwischen drei     Scheiben    gelegt.  Zwei dieser     Scheiben    sind in Nuten der Platte  einstellbar und dazu bestimmt, während des       Messverfahrens    auf der Platte fest. angebracht  zu sein. Die     eine    der festen Scheiben ist. mit  18 in     Fig.    3     gezeigt,    die andere feste Scheibe  ist um 90   im Verhältnis zur Scheibe 18 ver  schoben, ist aber in     Fig.    3 nicht gezeigt.

   Die  dritte Scheibe 17 ist in einer Nut in der  Platte 16 beweglich und stellt das eigentliche       :1lessorgan    dar.  



  Der in     Fig.    1 und 2 gezeigte Einsatz wird  nach     Fig.    3 und 4 dazu verwendet, die Bewe-           gung    der     Messseheibe    17 auf die     Messspitze     32 eines Minimeters 31 zu übertragen. Die  Scheibe 17 ist mittels einer Hülse 20, einer  Schraube 21 und einer Mutter 22 auf einem  Arm 23 fest angebracht. Der Arm 23 hat  eine     schwalbenschwanzförmige    Nut 33, in  welche der Kopf 34 der Schraube 21 ein  greift, und die     Messscheibe    kann somit in ge  wünschter Lage in der Längsrichtung der  Nut befestigt werden.

   Der Arm 23 ist sei  nerseits mit dem Block 4 mittels einer Mut  ter 25 und einer Schraube 26 fest verbunden,  deren Kopf in die Nut 14 des Blockes 4 ein  greift. Auf diese Weise ist also die     Mess-          scheibe    17 mit dem Block fest     verbunden    und  wird von diesem getragen.  



  Ein zweiter Arm 27 ist mit dem Block  an dessen einem Ende mittels einer Mutter  28 und einer Schraube 29     (Fig.    3) verbunden,  wobei der Schraubenkopf in eine Nut 15 des  Blockes 4 eingreift     (Fig.    2). Der Arm 27  hat ein mit Gewinde versehenes Loch, durch  welches eine Schraube 30 hindurchgeht. Der  Minimeter 31 ist auf dem Gestell des     Mess-          apparates    angebracht, wobei seine     Messspitze     32 in Linie mit der Schraube 30 angeordnet  ist, und beim Messen liegt die Schraube 30  gegen die     Messspitze    32 an.  



  Bei dem beschriebenen     Messapparat    wird  die Bewegung der     Messscheibe    17 zum Mini  meter 31 durch folgende Teile übertragen:  die Hülse 20 und Schraube 21, den Arm 23,  den Block 4, die Schraube 29, den Arm 27,  die Schraube 30 und die     Messspitze    32.  



  Beim Messen gewisser Werkstücke, z. B.  des     gugellagerringes    40, werden zunächst die  festen     Messscheiben,    wie 18, in geeignete  Lage gebracht. Die bewegliche     Messscheibe     17 wird gegen ein     'Werkstück    von nominellen  Massen gedrückt,     wobei    dieser Druck, das    heisst der     Messdruck,    mittels der     Schraube    10  eingestellt ist.

   Nach erfolgter Nullstellung  des Minimeters mittels der Schraube 30 kann  das eigentliche Messen     beginnen.    Wenn ein       Werkstück    zwischen die Scheiben eingelegt  wird, so wird die     Messscheibe    17     eine    Lage  einnehmen, die vom Mass des Werkstückes im  fraglichen Punkt abhängig ist. Die Bewe  gung der     Messscheibe    17 wird durch die be  schriebene Anordnung auf die     Messspitze    des  Minimeters übertragen,     und    die     Abweichung     des Masses des Werkstückes von dem nomi  nellen Mass kann auf der Gradeinteilung des  Minimeters abgelesen werden.  



  Die Ausführungsformen der erfindungs  gemässen     Bewegungsübertragungsanordnung     können bei einer grossen Anzahl verschiedener       Messanordnungen    und anderer     Anordnungen,     bei denen eine Bewegung von     einem    Organ  zu einem andern zu übertragen ist, Verwen  dung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bewegungsübertragungsanordnung, insbe sondere für Messapparate, die einen Halter und ein Verbindungsorgan aufweist, das mit dem Halter mittels Blattfedern beweglich verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern auf einem Teil ihrer freien Länge versteift sind. UNTERANSPRUCH: Bewegungsübertragungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern (2, 3) nur an ihren dem Hal ter (1) und dem Verbindungsorgan (4) am nächsten liegenden Teilen nicht versteift sind.
CH220776D 1941-02-07 1941-09-09 Bewegungsübertragungsanordnung, insbesondere für Messapparate. CH220776A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907829C (de) * 1942-11-15 1954-03-29 Fortuna Werke Spezialmaschinen Vorrichtung an Schleifmaschinen zum Messen des Werkstuecks und Steuern der Maschine in Abhaengigkeit vom Werkstueckmass
US4604134A (en) * 1983-09-14 1986-08-05 Lafarge Coppee Pollen suppressant comprising a fused pyridazine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907829C (de) * 1942-11-15 1954-03-29 Fortuna Werke Spezialmaschinen Vorrichtung an Schleifmaschinen zum Messen des Werkstuecks und Steuern der Maschine in Abhaengigkeit vom Werkstueckmass
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