DE1062017B - Praezisionsmessinstrument zum Messen einer linearen Dimension - Google Patents

Praezisionsmessinstrument zum Messen einer linearen Dimension

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DE1062017B
DE1062017B DEST13228A DEST013228A DE1062017B DE 1062017 B DE1062017 B DE 1062017B DE ST13228 A DEST13228 A DE ST13228A DE ST013228 A DEST013228 A DE ST013228A DE 1062017 B DE1062017 B DE 1062017B
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DEST13228A
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Inventor
John Klink
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Standard Gage Co Inc
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Standard Gage Co Inc
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/46Plug gauges for internal dimensions with engaging surfaces which are at a fixed distance, although they may be preadjustable
    • G01B3/48Plug gauges for internal dimensions with engaging surfaces which are at a fixed distance, although they may be preadjustable for internal screw-threads

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Präzisionsmeßinstrument zum Messen einer linearen Dimension Die Erfindung bezieht sich auf ein Präzisionsmeßinstrument zum Messen linearer Dimensionen unter Verwendung eines feststehenden Meßstücks, eines gegenüberliegenden beweglichen Meß stücks eines von diesem betätigbaren Skalenscheihenanzeigeinstruments und von das feststehende und bewegliche Meßstück für relative Bewegung verbindenden elastischen Mitteln.
  • Bekannt sind Innenmeßgeräte, bei denen die den Prüfling berührenden Meßpunkte auf federnden Armen angeordnet sind, die sich im wesentlichen senkrecht zur Meßrichtung erstrecken. Bei der Messung werden diese Arme mehr oder minder durchgebogen, wobei sich eine kreisförmige Bahn der Meßpunkte ergibt. Hierdurch sind gewisse Meßungenauigkeiten bedingt.
  • Um eine geradlinige Bewegungsbahn der Meßbacken zu erreichen, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß die elastischen Mittel aus in parallelen Ebenen zur Richtung der Meßbewegung liegenden elastischen Streifen bestehen.
  • An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung weiter erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Meßstücke den Flankendurchmesser von Innenschraubgewinden irgendwelcher Stücke messen können, wobei diese Meßstücke ausgetauscht werden können, so daß man auch Bohrungen, Nuten usw. messen kann; desgleichen kann das gleiche Meßinstrument durch eine geringfügige Umordnung der Teile zum Messen von Auß endimensionen irgendwelcher Bohrungen aufweisenden Stücke, statt ihrer Innendimensionen benutzt werden, Fig. 2 ein Seitenaufriß des Instruments der Fig. 1, wobei Teile weggebrochen sind, um besser seine innere Konstruktion zeigen zu können, Fig. 3 ein Endaufriß des Meßinstruments der Fig. 1 und 2, gesehen von seinem linken Ende gemäß den Fig. 1 und 2, Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2, in welchem die Meßinstrumentteile in der Lage gezeigt sind, welche sie einnehmen, wenn die Meßstücke vollkommen voneinander getrennt sind, Fig. 5 eine gleiche Darstellung der Fig. 4, in welcher aber die Teile des Meßinstruments in der Lage gezeigt sind. welche sie einnehmen, wenn das verschiebbare Meßstück zum feststehenden Meßstück verschoben worden ist, um diese Meßstücke in eine Bohrung mit einer Schraubwindung hineinstecken zu können, Fig. 6 ein Aufriß, in welchem die eine Art gezeigt ist, mit der das Meßinstrument der vorhergehenden Figuren umgeändert werden kann, um es zum Messen von Außendimensionen irgendwelcher Stücke benutzen zu können, Fig. 7 eine Darstellung eines Teils des Meßinstrumentenrahmens, in der insbesondere gezeigt ist, in welcher Weise eine andere Art des Skalenscheibenanzeigers im Rahmen gelagert werden kann, wobei es möglich ist, die Skalenscheibe von irgendeiner Richtung aus zu sehen; diese Skalenscheibenanzeigeranordnung ist in einigen Fällen der Anordnung des Skalenscheibenanzeigers gemäß den vorhergehenden Figuren vorzuziehen, wobei man nur von oben auf diese sehen kann.
  • Es wird vorerst insbesondere auf die Fig. 1 bis 5 Bezug genommen. Das Meßinstrument hat einen Rahmen 10. Er ist gemäß Fig. 1 rechteckig und hat eine rechteckige Mittelöffnung 11. Zur Erleichterung der Beschreibung des Meßinstruments haben die vier Seiten des rechteckigen Rahmens besondere Bezugszeichen. So hat der vordere Rahmenteil in den Fig. 1 und 2, gesehen nach links, das Bezugszeichen 12, der Rabmenboden das Bezugszeichen 13, die rechte Seite das Bezugszeichen 14 und der Rahmendeckel das Bezugszeichen 15. Zur Herstellung der Querschnittsform der Teile 12, 13, 14 und 15 gemäß den Fig. 3, 4 bzw. 2 und 4 wird der Rahmen entsprechend gefräst.
  • In dem linken und rechten unteren Teil der Rahmenstücke 12 und 13 sind sich nach oben erstreckende Führungsstangen 16 und 17 befestigt. Diese Stangen dienen, wie dies nachher noch erläutert wird, zur Verschiebung der verschiebbaren Meß instrumententeile einschließlich des einen Meßstücks des Instruments in einer geraden Linie. Diese Führung ist äußerst genau, weil, wie nachher noch ausgeführt wird, die Aufhängung der runden Stangen, welche gemäß der Erfindung benutzt wird, eine geradlinige Verschiebung hervorruft. Wenn der verschiebbare Teil die Führungsstangen entlang gleitet, erfolgt also kein Festklemmen desselben an diesen Führungsstangen.
  • Zur vertikalen Verschiebung des verschiebbaren Teils 18 zum Rahmen 10 ist derselbe auf den Führungsstangen gelagert. Gemäß den Fig. 4 und 5 ist dieser Teil 18 im Querschnitt rechteckig. An seinem linken Ende weist der verschiebbare Teil einen größeren, sich vertikal erstreckenden Teil 20 auf. Er dient zur Lagerung des verschiebbaren Meßstücks 21 und eines Ambosses 22, welcher die Verschiebung des Teils 18 auf den Fühler 23 eines aus Skalenscheibe und Anzeiger bestehenden Meßinstruments 24 überträgt.
  • In der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 5 hat das Meßillstrument 24 ein Verbindungsstück 25, welches in einer Nut 26 des oberen Rahmenteils 15 gelagert ist und durch die Schrauben 27 festgehalten wird.
  • Der verschiel}bare Teil 18, der in der beschriebenen Weise geführt ist, ist mittels des elastischen Gebildes, welches jetzt erläutert wird, gelagert. Das elastische Gebilde besteht aus drei elastischen Streifen oder Blattfedern 28, 30 und 31. Die Blattfeder28 ist an der einen Stirnseite des verschiebbaren Teils 18 befestigt.
  • Dies geschieht durch das Stück 32 und die Schrauben 33 gemäß den Fig. 2, 4. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Blattfeder 28 durch ein gleiches Stück 35 und durch die gleichen Schrauben 34 an einem schwimmenden Stück 36 befestigt. Die Blattfeder 30 ist an der gegenüberliegenden Stirnseite des schwimmenden Stücks 36 durch ein Stück 37 befestigt, welches an der Stirnseite des schwimmenden Stücks 36 durch die gleichen Schrauben 34 festgehalten wird, welches auch das Stück 35 an der vorderen Stirnseite dieses Stücks festhalten. Die gegenüberliegende Seite der Blattfeder 30 ist durch ein Stück 38 an der hinteren Stirnseite eines zweiten schwimmenden Stücks 40 befestigt. In gleicher Weise erfolgt die Befestigung der dritten Blattfeder 31 durch das Stück 41 und die Schrauben 42 an der vorderen Stirnseite des zweiten schwimmenden Stücks 40, während ihre untere Seite durch ein Stück 43 und die Schrauben 44 an der vorderen Stirnseite des Rahmenstücks 13 befestigt ist.
  • Gemäß einem Vergleich der Fig. 4, 5 biegen sich die elastischen Streifen oder Blattfedern 28, 30 und 31 nur in der Längsrichtung in ihrer ganzen Breite.
  • Folglich hat das Meßgerät eine außerordentlich hohe Starrheit und kann für einen Meßvorgang ziemlich tief in einer Bohrung benutzt werden, da die Stetigkeit des Messens nicht durch irgendeinen Mangel der Starrheit in der Meßrichtung beeinflußt wird. Weil eine Anzahl von Blattfedern benutzt wird, welche abwechselnd an gegenüberliegenden Seiten der schwimmenden Stücke 36 und 40 befestigt sind, erfolgt die Verschiebung des verschiebbaren Stücks 18 in einer geraden Linie, so daß ein Klemmen des verschiebbaren Stücks 18 auf den Führungsstangen 16 und 17 weniger zu befürchten ist.
  • Gemäß den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 5 arbeitet das feststehende Meßstück 45 mit dem anderen verschielzbaren Meßstück 21 zusammen. Das feststehende Meßstück ist am unteren, vorderen Teil des Rahmen stücks 12 befestigt.
  • Das verschiebbare Meßstück 21 ist normalerweise von dem feststehenden Meßstück 45 getrennt, da die Blattfedern 28, 30, 31 ihre gerade Lage der Fig. 4 einnehmen wollen. Zur Benutzung des Meßinstruments sind die Meßstücke 21 und 45 zueinander zu verschieben, so daß sie in die zu messende Bohrung mit einem Schraubgewinde hineingesteckt werden können. Hierzu dient ein Drücker 46, welcher am Rahmenboden 13 am Stift 47 schwenkbar befestigt ist.
  • Das vordere Ende des Drückers erstreckt sich oberhalb eines Hakens 48 an dem Rückziehdraht 50, welcher sich nach oben durch oeffnungen des Bodens 13 und der schwimmenden Stücke 38 und 40 erstreckt und durch eine Schraube 51 in einer kleinen Öffnung des verschiebbaren Stücks 18 befestigt ist.
  • Der Drücker46 ist, in der Fig. 2 nach links gesehen, vor einer Handhabe 52 angeordnet, welche mit einem Pistolengriff vergleichbar ist. Die Handhabe 52 ist an der unteren, hinteren Ecke des Rahmens 10 befestigt. Bei Betätigung des Drückers 46 kommen die Meßstücke 21 und 45 zusammen oder nähern sich mindestens einander. Dadurch erfolgt das Umbiegen der Blattfedern 28, 30 und 31 in die Lage der Fig. 5.
  • Wird der Drücker ausgelöst, nachdem die Meßstiicke 21, 45 in eine mit einer Schrauhwindung versehene Bohrung hineingesteckt worden sind, nehmen die Blattfedern 28, 30, 31 ihre normale Lage der Fig. 4 ein. Die sich daraus ergebende Verschiebungsgröße infolge der Anordung der Meßstücke 21, 45 in der Bohrung wird durch das Skalenscheibenanzeigerinstrument 24 gemessen, wobei die Verschiebung des verschiebbaren Stücks 18 auf das Instrument durch den Amboß 22 und den Fühler 23 übertragen wird.
  • Damit die Meßstücke 21, 45 vollständig in den Schraubwindungen einer Bohrung sitzen, wird der Druck der Stangen 28, 30 und 31 durch eine Blattfeder 53 erhöht, deren eines Ende in einer Nut 54 im Rahmenstück 14 angeordnet ist und deren anderes Ende an dem unteren Teil des vergrößerten vorderen Endes 20 des verschiebbaren Stücks 18 anliegt. Die durch die Blattfeder 53 ausgeübte Spannung kann durch eine Einstellschraube 55 eingestellt werden, welche in den Boden 13 des Rahmens 10 eingeschraubt ist und sich mit einem Spiel durch ein Loch des schwimmenden Stücks 40 erstreckt.
  • Zur Begrenzung des Zurückziehens des verschiebbaren Stücks 18 zusammen mit dem Meßstück 21 dient eine einstellbare Anschlagschraube 56 (Fig. 2).
  • Die Schraube 56 ist in das verschiebbare Stück 18 geschraubt und arbeitet mit der oberen Fläche des Vorsprungs 57 des Seitenrahmenstücks 14 zusammen. In gleicher Weise wird die Aufwärtsverschiebung dieser genannten verschiebbaren Teile durch eine Anschlagschraube49 (Fig. 1 und 2) begrenzt.
  • Gemäß den Fig. 1 und 2 erstreckt sich ein Deckel 58 kurvenförmig um den oberen, hinteren Teil des Rahmenstücks 14. Er schließt das hintere Ende des verschiebbaren Stücks 18 und die Schraube 56 ein.
  • Der Deckel erstreckt sich auf beiden Seiten des Meßinstruments gemäß Fig. 1 nach vorn und endet an einer Stelle 60. Dadurch ist das Stangengebilde 28, 30, 31 eingeschlossen. Es kann sich kein Staub oder Schmutz auf den Stangen ansammeln. Sie werden gegen eine Beschädigung geschützt.
  • Die Meßstücke 21 und 45 sind in gewöhnlicher Weise aus einem Stück mit ihren Lagerstücken 61, 62 hergestellt. DieLagerstücke sind an dem vergrößerten Teil20 des verschiebbaren Stücks 18 bzw. am Rahmen 10 befestigt. Ebenso werden gemäß der üblichen Praxis die Anschläge 63 und 64 verwendet. Sie bestehen aus rechtwinklig umgebogenen Stangen, welche in den Lagerstücken 61 bzw. 62 gelagert sind. Die Anschläge 63 und 64 können axial zu den Meßstücken 21 und 45 verschoben werden und dienen zum Festlegen der Tiefe, in die die Meßstücke21, 45 in eine Bohrung eindringen können. Somit wird sichergestellt, daß die Schraubwindung an der gewünschten Stelle gemessen wird.
  • In der Fig. 6 ist eine Abänderung des bisher beschriebenen Meßinstruments gezeigt, so daß es zum Messen von Außendimensionen benutzt werden kann, z. B. zum Messen einer Außennut in einem zylinderförmigen Gegenstand, z. B. einer Welle. Beim Meßinstrument der Fig. 6 ist das Seitenstück 12 des Rahmens 10 in Richtung nach oben über das obere Ende des verschiebbaren Stücks 18 hinaus verlängert. Ein feststehendes Meßstück 65 ist durch einen Winkel 66 am Seitenstück 12 befestigt. Das untere Meßstück 67 ist an der Vergrößerung 20 des verschiebbaren Stücks 18 befestigt und ist statt nach unten nach oben gerichtet. Es werden die Meßstücke 65 und 67 in Richtung zueinander gedrückt. Durch den Rückziehvorgang erfolgt das Trennen der Meßstücke, während sie im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 5 hierdurch zusammengebracht werden. Durch die genannte Rahmenverlängerung kann das Instrument zum Messen von Außendimensionen benutzt werden.
  • An Hand der bisherigen Figuren wurde die Erfindung im Zusammenhang mit einer besonderen Anordnung des Prüfanzeigeinstruments erläutert. Die Erfindung kann auch gemäß Fig. 7 für die normale Anordnung des Anzeigeinstruments Verwendung finden.
  • In der Fig. 7 hat man ein mit einem Spalt versehenes Befestigungsstück 68. Der Schaft 71 einer gewöhnlichen Meßuhr wird durch die C\ffnung oder den Spalt 70 gesteckt. Es wird das Meßinstrument in dieser Lage durch Anziehen der Schraube 72 festgehalten.
  • Das Befestigungsstück 68 ersetzt gleichzeitig den Deckel 73 der Fig. 1 und 2. Die öffnung70 des Be festigungsstücks 68 ist ausgerichtet mit dem Amboß 22, so daß auch der Schaft 71 des Instruments 74 damit ausgerichtet ist. Es kann auch in der gewöhnlichen Weise der Schaft 71 in der :)ffnung 70 gedreht werden, so daß die Skalenscheibe des Meßinstruments 74 in irgendeiner Richtung angeordnet werden kann.
  • Zu den bisher schon erläuterten verschiedenen Vorteilen kommt noch der Vorteil hinzu, daß das Tnstrument eine außerordentlich gedrängte Bauart hat, insbesondere in der Breite (vgl. Fig. 3). Somit kann das Meßinstrument in vielen Fällen benutzt werden, in welchen die Meßinstrumente mit einem breiteren Querschnitt nicht verwendbar sind. Ein Beispiel hierfür ist das Messen einer Nut in einem erheblich verringerten Durchmesserteil eines großen Zylinders oder einer großen Welle.

Claims (8)

  1. Die Konstruktion kann in verschiedener Weise eine Abänderung erfahren, ohne daß hierdurch vom Sinn der Erfindung abgewichen wird. An Stelle der drei Stangen 28, 30, 31 kann man eine andere Anzahl von Stangen benutzen. Ihre Zahl hängt in der Hauptsache davon ab, wie groß die Rückziehversehiebung des verschiebbaren Teils 18 sein soll. Noch andere Abänderungen entsprechend der bereits gezeigten geringfügigen Änderung, welche erforderlich ist, um das Meßinstrument von einem solchen zum Messen von Innendimensionen zu einem solchen zum Messen von Außendimensionen umzuwandeln, können in Frage kommen. Die Erfindung soll nicht durch die vorhergehende Beschreibung eine Einschränkung erfahren. Sie ist durch die Patentansprüche festgelegt.
    PATENTANsPRÜcHE: 1. Präzisionsmeßinstrument zum Messen linearer Dimensionen unter Verwendung eines feststehen den Meßstücks, eines gegenüberliegenden beweglichen Meßstücks, eines von diesem betätigbaren Skalenscheibenanzeigeinstruments und von das feststehende und bewegliche Meßstück für relative Bewegung verbindenden elastischen Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Mittel aus in parallelen Ebenen zur Richtung der Meßbewegung liegenden elastischen Streifen (28, 30, 31) bestehen.
  2. 2. Meßinstrument nach Anspruch 1, bei welchem das feststehende Meßstück an einem Rahmen und ein bewegliches Meßglied an demselben Rahmen für die Hin- und Herbovegung angebracht ist und das bewegliche Meßstück trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Streifen (28, 30, 31) schmal sind und in ihrer ganzen Breite eine Biegung beim Bewegen der Meßstücke (21, 45 bzw.
    67, 65) aus ihrer Ausgangs- in eine zurückgezogene Lage erfahren.
  3. 3. Meßinstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückzieheinrichtung (46, 52) an dem Rahmen (10) angebracht ist und sich zum verschiebbaren Glied (18) erstreckt, so daß die elastischen Streifen (28, 30, 31) in Längsrichtung umgebogen werden können, um das verschiebbare Meßstück (21) aus der Meßlage zurückzuziehen.
  4. 4. Meßinstrument nach Anspruch 3 unter Verwendung eines im wesentlichen rechteckigen Rahmens mit an einer Seite desselben angebrachtem feststehendem Meßstück und mit beweglichem Glied, das in Führungsorgane zum Bewegen entlang einer geraden Linie eingreift, dadurch ge kennzeichnet, daß die Führungsorgane aus am Rahmenteil vorgesehenen Stangen (16, 17) - bestehen, die sich parallel zum vorgenannten Rahmenteil erstrecken, damit das bewegliche Glied (18) in einer Richtung parallel zu dieser Rahmenseite geführt wird, wobei die elastischen Streifen (28, 30, 31) in Ebenen parallel zur Rahmenebene liegen.
  5. 5. Meßinstrument nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastischer Streifen (31) entlang seiner einen Kante an dem feststehenden Meßstück und der andere elastische Streifen (28) entlang seiner einen Kante am beweglichen Meßstück befestigt ist und daß die übrigen Kanten der vorgenannten Streifen (31,28) durch zwischengefügte Organe (36, 40) miteinander verbunden sind.
  6. 6. Meßinstrument nach Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche elastische Streifen (28, 30, 31) entlang ihrer langen, senkrecht zur Bewegungsrichtung des beweglichen Meßgliedes (18) liegenden Kanten am Meßinstrument befestigt sind, wobei der eine elastische Streifen (31) am Boden (13) des Rahmens (10) und der andere elastische Streifen (28) am bewegbaren (verschiebbaren) Meßglied (18) fest angebracht ist.
  7. 7. Meßinstrument nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verbinden der übrigen Kanten sämtlicher elastischen Streifen (28, 30, 31) dienenden Zwischenorgane (36, 40) als schwimmende Stücke ausgebildet und angeordnet sind, von denen jedes an anliegenden Kanten der aufeinanderfolgenden elastischen Streifen (28, 30, 31) befestigt ist.
  8. 8. Meßinstrument nach Anspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, daß die schwimmenden Stücke (36, 40) sich in Ebenen senkrecht zu den Ebenen der elastischen Streifen (28, 30, 31) erstrecken, die an den gegenüberliegenden Seiten der schwimmenden Stücke befestigt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1 625 462; schweizerische Patentschrift Nr. 290 927.
DEST13228A 1956-12-05 1957-12-04 Praezisionsmessinstrument zum Messen einer linearen Dimension Pending DE1062017B (de)

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DE1062017B true DE1062017B (de) 1959-07-23

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