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Selbstanschlussfernsprechanlage mit blitläufereinrichtuug. Die Erfindung betrifft eine Selbstan:- schlussfernsprechanlage mit einer sogenannten Mitläufereinrichtung zur Auslösung von Schaltvorgängen in Abhängigkeit von der Wahl mehrziffriger Kennummern, insbesondere zur Gebührenkontrolle von Münzfernsprechern mit Netzgruppenverkehr.
Unter einer Mitläufereinrichtung wird bekanntlich eine bei der Wahl einer Verbindung gleichzeitig mit den Wählern verstellte Schalteinrichtung verstanden, die bei bekannten Anlagen gleichfalls aus Wählern gebildet wird und durch die Wahlimpulse verstellt wird. Derartige Mitläufereinrichtungen werden für die verschiedensten Schaltzwecke benötigt, z. B. für die Gebührenkontrolle von Münzfernsprechern oder zur Steuerung der Gesprächszähler in Abhängigkeit vom Wert der hergestellten Verbindung. Auch zur Beschränkung der Verkehrsmöglichkeiten bestimmter Sprechstellen werden Mitläufer benötigt, die dann als Verkehrsausscheider bezeichnet werden.
Durch die Erfindung wird ermöglicht, die Mitläufereinrichtung als eine mechanisch wirkende Einrichtung auszubilden, die z. B. für den Einbau in einen Münzfernsprecher für die Gebührenkontrolle verschiedenwerti- ger Verbindungen geeignet ist.
Gemäss der Erfindung wird eine bei der Wahl von bestimmten Wahlstufen der Kenn- nummer um einen der gewählten Ziffer entsprechenden Winkelbetrag addierend verstellte Schalttrommel angewendet, auf deren Umfang für jede Verbindung, in der die Mitläuf ereinrichtung Schaltvorgänge auslösen können soll, eine Ausgangsstellun.gs- markierung und eine der Anzahl dieser bestimmten Wahlstufen der Kennummer entsprechende gleiche Anzahl in einem dem Ziffernwert der Wahlstufen entsprechenden Winkelabstand von der Ausgangsstellungs- markierung respektive voneinander verteilte Markierungen vorgesehen sind,
wobei jede einer Verbindung zugeordnete Gruppe von Markierungen mit einem den gewünschten
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Schaltvorgang beherrschenden Kontaktfühl- hebel derart zusammenwirkt, da.ss am Ende der Wahl jeder dieser bestimmten Wahlstufen diejenigen Fühlhebel in eine Ausscheidungslage kommen, die nicht mit einer Markierung in Eingriff sind, so dass am Ende der Wahl der Kennummer nur der der gewählten Kennummer zugeordnete Kontakt- fühlhebel sich in der den weiteren Verbindungsaufbau beherrschenden Stellung befindet.
Erwähnt sei, da.ss die erfindungsgemässe Mitläufereinrichtung auch im Amt an Stelle von Mitläuferwählern verwendet werden kann. Entsprechend den vielseitigen Anw eni dungsmöglichkeiten der Mitläufereinrichtung sind nachstehend mehrere Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung die Mitläufereinrichtung zum unmittelbaren mechanischen Antrieb durch den Nummernschalter der Sprechstelle, Fig. 22 zeigt einen Teil der Mitläuferein- richtunb mit Antrieb derselben durch einen durch Wahlimpulse gesteuerten Magneten für die Aufstellung im Amt;
Fig. 3 zeigt ein Schaltungsschema für die Gebührenkontrolle in einem Münzfernsprecher unter Zugrundelegung der mechanisch angetriebenen, in Fig. 1 dargestellten Miti läufereinrichtung; Fig. 4 zeigt eine Schaltungsanordnung für einen Münzfernsprecher mit Gebührenkontrolle durch Schalteinrichtungen im Amt unter Zugrundelegung der in Fig. 2 dargestellten, durch einen Antriebsmagneten bewegte Mitläufereinrichtung;
Fig. 5 zeigt ein Schaltungsschema für die Anwendung der Mitläufereinrichtung zur Steuerung der Zählimpulse abhängig von der gewählten Zone, unter Zugrundelegung der in Fig. 2 dargestellten Mitläufereinrichtung; Fig. 6 zeigt ein Schaltungsschema für die Anwendung der Mitläufereinriehtung als Verkehrsausscheider unter Zugrundelegung der in Fig. 2 dargestellten Mitläufereinrich- tung, wobei diese im Amt untergebracht ist.
Es sei angenommen, dass die in Fig. 1 dargestellte Mitläufereinrichtung in einen Münzfernsprecher eingebaut sei und mechanisch unmittelbar durch die Fingerscheibe angetrieben werde. Die Mitläufereinrichtung soll mit einem durch Geldeinwurf verstellten Schalter (Ivergl. Fig. 3) zusammenwirken, um die Gebührenkontrolle der Netzgruppenver- bindungen. die durch eine vierziffrige Kenn- nummer bestimmt sein sollen, zu ermöglichen.
Die mit der Fingerscheibe 1 gekoppelte Welle 2 ist in den Seitenwänden 3 und 4 drehbar gelagert. Mit der Welle 2 fest verbunden ist ein Zahnrad 10, das das Zahnsegment 5 antreibt. Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Zahnrad 10 und dem Zahnsegment 5 ist so gewählt, dass erst mehrere volle Fingerscheibenaufzüge eine volle Umdrehung eines Zahnrades ergeben würden, -elches den gleichen Radius und die gleiche Zahnteilung wie das Zahnsegment 5 besitzt. Da das Zahnsegment 5 nach jedem Fingerscheibenaufzug in seine Anfangslage zurückkehrt, ist nur ein Segment und nicht ein volles Rad erforderlich.
Das Zahnsegment 5 ist drehbar auf der Welle 6 gelagert und wird durch entsprechende Distanzrohre, von denen nur das Distanzrohr 7 gezeigt ist, von den übrigen Teilen, die teils starr, teils drehbar auf der Welle 6 angeordnet sind, in einem bestimmten Abstand gehalten. Die Welle 6 ist gleichfalls in den Seitenwänden 3 und 4 drehbar gelagert. Die Welle 6 wird durch das Klinkenrad 8, das auf der Welle 6 aufgekeilt ist, gedreht.
Die Drehung der Welle 6 soll in Abhängigkeit von der Wahl der ersten Ziffer erfolgen, und zwar nur dann, Renn die erste gewählte Ziffer bedeutet, dass eine Netzgruppenverbindung ge- wünscht wird, und die Drehung soll auf eine bestimmte Anzahl von Wahlstufen beschränkt sein, nämlich auf die der ersten Ziffer folgenden Ziffern der Kennummer.
Angenommen. die zu unterscheidenden Verbindungen seien durch eine vierziffrige Kennummer bestimmt, von denen die erste Ziffer die sogenannte Verkehrsausschei- dungSziffer ist, die zweite Ziffer die Netzgruppe bestimmt und die dritte und vierte
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Ziffer das Amt in der betreffenden Netzgruppe kennzeichnen. Alle Netzgruppenver- bindungen sollen mit der Ziffer 0 oder 9 beginnen.
Wenn daher an erster Stelle keine 0 oder 9 aufgezogen, d. h. von der Sprechstelle ein Teilnehmer des eigenen Ortsamtes gewählt wird, soll die Welle 6 und damit die der Zonenbestimmung dienende Schalttrommel, die aus den Scheiben 9 gebildet ist (von denen in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nur eine dargestellt ist), durch die Wahl der folgenden Ziffern der Kennummer nicht verstellt werden. Zu diesem Zweck ist in dem Zahnsegment 5 und in dem an der Welle 6 drehbar befestigten Kurbelarm 17 eine Klinkenwelle 11 drehbar gelagert, die beim Aufzug der Fingerscheibe jeweils um einen der gewählten Ziffer entsprechenden, untersetzten Winkelbetrag um die Welle 6 geschwenkt wird.
Auf der Klinkenwelle 11 ist starr befestigt eine Klinke 12, die beim ersten Fingerscheibenaufzug mit dem Au,schlag 13 des Klinkenrades 14 in Eingriff kommt, das mit dem Rad 15 starr verbunden und auf der Welle 6 drehbar befestigt ist. Beim ersten Fingerscheibenaufzug wird daher das Klinkenrad 14 mit dem Rad 15 um den .der gewählten Ziffer entsprechenden Betrag gedreht und durch die Klinkenfeder 16 in der verstellten Lage festgehalten. Mit der Welle 11 starr verbunden ist ferner das Klinkenrad. 18, das beim Rücklauf der Fingerscheibe und dem damit verbundenen Zurückschwenken des Zahnsegmentes 5 mit der Klinke 19 in Eingriff kommt und das Klinkenrad 18 und damit die Welle 11 um einen Schritt dreht.
Während des Aufzuges der Fingerscheibe wird das Klinkenrad 18 durch die Klinkenfeder 20 in der jeweils verstellten Lage festgehalten. Mit der Welle 11 ist ferner starr verbunden ein Nocken 21, dessen Erhebung 22 in der Anfangslage der Klinkenwelle 11 mit dem Hebel 23 in Eingriff steht, der drehbar auf der Welle 6 befestigt ist und durch entsprechende auf die Welle 6 geschobene Distanzrohre in Abstand von dem Rad 15 und dem Rad 8 gehalten wird. Auf der Welle 11 sitzt drehbar an- geordnet die Klinke 24, die mit zwei Ansatzstangen 25, 26 versehen ist. Der Ansatz 25 schleift auf der Aussenseite des seitlich vorstehenden Randes 27 des Rades 15, der zwei Ausschnitte 28 und 29 besitzt.
Die Klinke 24 steht unter der Wirkung einer nicht gezeigten Drehungsfeder, die bestrebt ist, die Klinke 24 in Eingriff mit dem Klinkenrad 8 zu bringen. An dieser Bewegung wird jedoch die Klinke 24 durch den Hebel 23 gehindert, da der Ansatz 26 in Eingriff mit dem Hebel- 23 steht. Wie bereits erläutert, wird am Ende der ersten Wahlstufe die Welle 11 um einen Schritt gedreht. Ist nun in der ersten Wahlstufe eine 0 oder 9 gewählt worden, dann steht nach dem Ablauf der Fingerscheibe der Ausschnitt 28 der Scheibe 15 vor dem Ansatz 25 der Klinke 24.
Bei der Drehung der Welle 11 um einen Schritt ist die Nockenspitze 22 ausser Eingriff mit dem Hebel 23 gekommen, so dass der Hebel 23 sich gegen den niedrigen Teil des Nockenrades 21 legt. Durch die Drehungsfeder der Klinke 24 wird der Hebel 23 verschwenkt, da der Ansatz 26 mit dem Hebel 23 in Eingriff steht. Die Bewegung der Klinke 24 wird durch den Ansatz 25 nicht gehemmt, da der Ansatz 25 in den Ausschnitt 28 eindringen kann. Die Klinke 24 steht jetzt in Eingriff mit dem Klinkenrad B. In der nächsten Wahlstufe wird daher das Klinkenrad 8 um den der gewählten Ziffer entsprechenden Winkelbetrag verstellt. Durch die Klinkenfeder 30 wird das Klinkenrad 8 in der verstellten Lage festgehalten.
Beim Rücklauf der Fingerscheibe gleitet die Klinke 24 über die Zähne des Klinkenrades 8, ohne dass das Klinkenrad in seine Anfangslage zurückspringt. Der Ansatz 25 der Klinke 24 bewegt sich während des Rücklaufes der Fingerscheibe innerhalb des vorstehenden Randes 27. Beim dritten und vierten Fingerscheibenaufzug wird gleichfalls das Klinkenrad 8 jeweils um den der gewählten Ziffer entsprechenden Betrag gedreht. Am Ende der vierten Wahlstufe ist jedoch die Klinkenwelle 11 so weit gedreht worden, dass die zweite Spitze 31 des Nockenrades 21 mit dem Hebel 23 in
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Eingriff steht.
In dieser Stellung wird durch den Hebel 23 und den Ansatz 26 die Klinke 24 ausser Eingriff mit dem Klinkenrad 8 gebracht. Bei dem fünften und folgenden Fingerscheibenaufzügen, die der Wahl der Teilnehmernummer gelten, wird daher das Klinkenrad 8 nicht mehr verstellt. Auch die Klinkenwelle 1l bleibt in der nach der vierten Wahlstufe erreichten Stellung, da das Klinkenrad 18 nur eine beschränkte Zähnezahl hat, so da.ss durch die Klinke 19 keine Verstellung des Klinkenrades 18 und damit der Welle 11 vorgenommen wird.
Da bei einer Ortsverbindung das Schaltrad 15 in der ersten Wahlstufe gleichfalls verstellt wird, würde in der folgenden Wahlstufe der Ansatz 25 nur so lange auf dem Rand 27 gleiten, bis der Ansatz 25 in den verstellten Schlitz 29 einfällt. Das Klinkenrad 8 würde dann noch teilweise in der zweiten oder in den folgenden Wahlstufen verstellt werden. Um dies zu verhindern, ist das Führungs: blech 55 vorgesehen.
Mit der Welle 6 starr verbunden ist die der Unterscheidung der einzelnen Verbindun7 gen dienende Schalttrommel. Diese Schalttrommel besteht aus einer Anzahl Scheiben 9, von denen in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nur eine dargestellt ist, die auf die Welle 6 aufgekeilt sind, und zwar ist mit Ausnahme für Verbindungen nach dem eigenen Amt des Münzfernsprechers für jede Verbindung nach einem Amt, nach welchem der Münzfernsprecher Zugang hat, eine solche Scheibe 9 vorgesehen. Wenn der Münzfernsprecher Zugang zu dreissig versehiede- nen Ämtern mit Ausnahme des eigenen Amtes haben soll, würden also dreissig derartige Scheiben 9 auf der Welle 6 nebeneinander angeordnet sein.
Für manche Verbindungen, z. B. solche, die der gleichen Wertstufe angehören und in einem Teil der Ziffern der Kennummer übereinstimmen, können die Markierungen dieser Verbindungen auf einer Scheibe zusammengelegt werden, so dass die Anzahl der Scheiben 9 geringer sein kann als die Zahl der Ämter, mit denen ein Verkehr zugelassen wird. Die Markierungen sind an den Sehalt.schei- ben 9 als hakenförmige Ansätze 32 bis 35 ausgebildet. Der Ansatz 32 jeder Schaltscheibe 9 befindet. sich bei allen Schaltscheiben 9 an der gleichen Stelle, d. h. in der Anfangslage der aus den Schaltscheiben 9 gebildeten Schalttrommel werden die Kontaktfühlhebel 36 durch die Ansätze 32 in der in der Fig. 1 dargestellten Lage gehalten.
Für jede Schaltscheibe 9 ist ein Kontaktfühlhebel 36 vorgesehen. In dem angenommenen Beispiel von dreissig Schaltscheiben 9 sind daher auch dreissig Kontaktfühlhebel 36 vorhanden, die je einen Kontakt f k steuern. Die Kontakt- fühlhebel 36 sind drehbar um die Achse 37 und stehen unter Wirkung der Kontaktfedern f k, die bestrebt sind. die Stifte 42 der Fühl- hebel 36 gegen die hakenförmigen Ansätze der Schaltscheiben 9 zu pressen.
Die hakenförmigen Ansätze 33, 34 und 35 sind nun auf dem Umfang der Schaltscheiben 9 in einem Winkelabstand vom Ansatz 32 respektive voneinander verteilt. der dem Ziffernwert der einzelnen auf die Verkehrsausseheidungs- ziffer folgenden Ziffern der Kennummer entspricht. Der Ansatz 33 ist bei der dargestellten Schaltscheibe 9 von dem Ansatz 32 um drei Winkeleinheiten, der Ansatz 34 von dem Ansatz 33 um eine Winkeleinheit und der Ansatz 35 von dem Ansatz 34 um acht Winkeleinheiten entfernt. Das bedeutet, dass die Schaltscheibe 9 die auf die Verkehrsaus- seheidungsziffer der Kennummer folgende Zahl 318 darstellt. Bei den weiteren Schaltscheiben 9 sind die Ansätze 33, 34, 35 entsprechend der zu unterscheidenden Kennummer verteilt.
Die Hebel 36, von denen in Fig. 1 nur ein Hebel dargestellt ist, stehen ferner unter Einfluss einer Schaltstange 38, die an dein um die Achse 39 drehbaren Winkelhebel 40 befestigt ist. Der Winkelhebel 40 steht wiederum in Eingriff mit dem Nocken 41 der Welle 2, so dass beim Aufziehen der Fingerscheibe der Winkelhebel 40 unter dem Einfluss einer nicht gezeigten Drehungsfeder verschwenkt wird. Die Stange 38 gleitet daher den Schmalseiten der Hebel 36 entlang und hält die Hebel 36 während
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des Aufzuges der Fingerscheibe in ihrer jeweiligen Lage fest.
Wie bereits erläutert, wird die aus den Schaltscheiben 9 gebildete Schalttrommel in der zweiten, dritten und vierten Wahlstufe jeweils um den der gewählten Ziffer entsprechenden Winkelbetrag addierend verstellt. Angenommen, es wird ein Teilnehmer im Amt 0318 gewählt. Nach Wahl der Ziffer 0 erfolgt die Drehung der Welle 6 in der zweiten, dritten und vierten Wahlstufe. Bei Wahl der Ziffer 3 in der zweiten Wahlstufe kommt der Ansatz 33 mit dem Stift 42 des Hebels 36 in. Eingriff, so dass der Hebel 36 in derselben Lage verbleibt, in der er sich befand, als der Stift 42 mit dem Ansatz 32 in Eingriff stand.
Diejenigen Schaltscheiben 9, die Verbindungen zugeordnet sind, deren Kennummer an der zweiten Stelle keine 3 besitzen, bieten dem ihnen zugeordneten Kontaktfühlhebel 36 keine Gegenlage, so dass nach Ablauf der Fingerscheibe, d. h. wenn die Stange 38 sich wieder in ihrer gezeichneten Ruhelage befindet und die Off- nung des Ausschnittes 44 der Kontaktfühl- hebel dieser Stange 38 wieder gegenüberliegt, diese Kontaktfühlhebel in Richtung auf den Mittelpunkt der Scheibe 9 verschwenkt werden, bis sie sich gegen die Anschlagstange 43 legen.
Die Kontaktfühlhebel 36 sind mit einem bajonettverschlussartigen Ausschnitt 44 versehen, damit während der Wahl der folgenden Ziffern die Bewegung der Stange 38 nicht behindert ist, wenn ein Hebel 36 sich bereits in der Ausscheidungslage befindet, d. h. durch keinen Ansatz Halt gefunden hat. Von den dreissig Kontaktfühlhebeln 36 sind also nach Wahl der Ziffer 3 an zweiter Stelle alle diejenigen gontaktfühlhebel in eine Ausscheidungslage gefallen, deren Kennummer an zweiter Stelle keine 3 besitzen.
Beim dritten Fingerscheibenaufzug werden alle Kon- taktfühlhebel, die sich noch nicht in der Ausscheidungslage befinden, durch die Stange 38 zunächst in ihrer Lage festgehalten, während die andern gontaktfühlhebel sich an die Anschlagstange 43 angelegt haben. Die bereits in der Ausscheidungslage befindlichen Hebel 36 hemmen die Bewegung der Schalt- trommel nicht, da ja. durch die hakenförmige Ausbildung der Markierungen 32 bis 35 die Anschlagstifte 42 der gontaktfühlhebel 36 sich innerhalb des durch die hakenförmigen Ansätze 33 bis 35 gewissermassen gebildeten Randes befinden.
Nach Wahl der Ziffer 1 in der dritten Wahlstufe fallen wiederum eine Anzahl von Kontaktfühlhebeln 36 in die Ausscheidungslage, in der sie bis zum Schluss der Verbindung gehalten werden. Nach Wahl der Ziffer 8 in der vierten Wahlstufe wird daher nur derjenige gontaktfühlhebel 36 sich noch in der Anfangslage befinden, der der Verbindung 0318 zugeordnet ist. Die Kontakte f k der übrigen Fühlhebel 36 sind daher geöffnet, während der Kontakt f k des der Verbindung 0318 zugeordneten Fühlhebels 36 noch geschlossen ist. Wie bereits erläutert, wird während der Wahl der Teilnehmernummer die Schalttrommel, die aus den Scheiben 9 gebildet ist, nicht mehr verstellt.
Wie an Hand des Schaltschemas nach Fig. 3 noch erläutert wird, erfolgt nach Wahl der Kenn- nummer der Verbindung die Prüfung, ob der in den Münzfernsprecher eingeworfene Betrag dem der Verbindung 0318 entsprechenden Wert entspricht. Das Kriterium hierfür besteht darin, ob der Kontakt f k, der der Verbindung 0318 zugeordnet ist, geöffnet oder geschlossen ist. Bevor auf das Schaltschema nach Fig. 3 eingegangen wird, soll erläutert werden, in welcher Weise die Gesamteinrichtung wieder in die Ruhelage zurückgestellt werden kann. In Fig. 1 erfolgt die Rückstellung der Mitläufereinrichtung mechanisch durch den Hörerhaken.
Der Hörerhaken ist mit 45 bezeichnet und sei um die Achse 46 drehbar. Beim Niederdrücken des Hörerhakens 45 wird durch den Ansatzstift 47 das unter Wirkung einer nicht gezeigten Drehungsfeder stehende Hebelwerk 48 um die Achse 49 verschwenkt. An dem Hebelwerk 48 sind die Sperrklinken 16 und 30 befestigt, die beim Niederdrücken des Hörerhakens 45 aus den Klinkenrädern 8 und 14 ausgehoben werden und dag Klinkenrad 14 und die Welle 6 unter Einfluss nicht
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gezeigter Drehungsfedern in ihre Anfangslage zurückschnellen lassen. Ferner kommt der an dem Hebelwerk 48 befestigte Anschlag 50 mit der um die Achse 51 schwenkbar angeordneten Klinke 19 in Eingriff, so dass die Klinke 19 vom Klinkenrad 18 abgehoben wird.
Ferner wird beim Verschwen- ken des Hebels 48 der um die Achse 52 drehbare Hebel 53 gedreht, der mit seinem Ansatz 54 die Sperrklinke 20 aus dem Klinkenrad 18 abhebt, so dass die Klinkenwelle 11 unter dem Einfluss einer nicht gezeigten Drehungsfeder in die Anfangslage zurückkehren kann. Mit dem Hebelwerk 48 ist. ferner die Stange 43 durch die Arme 56, 57 fest verbunden, so dass beim Niederdrücken des Hörerhakens 45 alle Kontaktfühlhebel 36 in die Anfangslage zurückbewegt werden.
In Fig. 3 ist das Schaltschema eines Münzfernsprechers dargestellt, der mit einer Einrichtung nach Fig. 1 ausgestattet ist. Die der Kassierung und Rückgabe der Münzen dienenden Schalteinrichtungen sind der Übersichtlichkeit halber fortgelassen.
Mit HU ist der Hörerhakenkontakt bezeichnet und mit -iisi der -\Vahlstronistoss- sendekontakt. G ist ein Schalter, der durch Geldeinwurf verstellt wird und nach Geldeinwurf auf dem der Summe des eingeworfenen Betrages entsprechenden Schritt steht. Vor Einwurf einer Münze ist der Münzfernsprecher für ankommenden Verkehr ohne weiteres gesprächsbereit, da nach Abheben des Hörers die Amtsschleife über Kontakt IILT geschlossen ist. Eine abgehende Verbindung kann ohne vorherigen Geldeinwurf nicht hergestellt werden, da nur durch blosses Abheben des Hörers der St.romstosssendekontakt nsi nicht in die Amtsschleife eingeschaltet ist.
Für die Herstellung einer Ortsverbindung ist vor Beginn der Wahl .die Ortsgebühr einzuwerfen, so dass der Kontaktarm des Geldeinstellers G auf den ersten Schritt verstellt wird. Bei einer mehrwertigen Netzgruppenverbindung dagegen muss der der gewünschten Verbindung entsprechende Betrag entrichtet werden, da bei Wahl einer Netzgruppenverbindung der Kontakt vk beim erstmaligen Fingerscheibenaufzug durch Aufziehen der Ziffer 0 geöffnet wird, indem der abgebogene Teil der untern Feder des Kontaktes rk in den Ausschnitt 29 der Scheibe 15 eindringt (Fig. 1).
Die Kontakte fkl und f k? der Kontaktfühlhebel 36, die den Verbindungen der Gebührenstufe I zugeordnet sind, sind miteinander parallel geschaltet und an den mit I bezeichneten Schritt des Geldeinstellers G geführt. Entsprechend sind die übrigen Fühlkontakte f k3 ... f k30 mit den in Frage kommenden Kontaktschritten II, III, IV des Geldehistellers verbunden.
Wie an Hand der Fib. 1 bereits erläutert, bleibt von den Kontakten f k1, f k2 . .. nur derjenige Kontakt geschlossen, der der gewählten Verbindung entspricht. Stimmt daher der eingeworfene Betrag nicht mit dem Wert der gewählten Verbindung überein, ist die über einen der Kontakte f k1, f k.) ... und den Kontaktarm des Geldeinstellers G gehende Wahlschleife unterbrochen, so dass die Teilnehmernummer nicht mehr gewählt -erden kann.
Die Mitlaufeinrichtung kann auch im Amt Aufstellung finden. In diesem Falle wird jedoch die Welle 2 nicht durch die Fingerscheibe, sondern durch einen durch die Wablinipulse angetriebenen Magneten verstellt. In Fig. ? sind die Teile der Mit- läufereinrichtung dargestellt, die abweichend von der Anordnung nach Fig. 1 erforderlich sind, uni die Mitläufereinrichtung als Schalteinrichtung im Amt zu betreiben. Der durch die Wahlimpulse zu beeinflussende Magnet ist mit DM bezeichnet, der das auf der Welle 2 befestigte Klinkenrad 60 durch die Klinke 61 antreibt.
Durch die Sperrklinke 62, die an dem Joch des Wahlstufenauslösemagne- ten TT'Aill, drehbar befestigt ist, wird das Klinkenrad 60 gesperrt gehalten. Wie an Hand der Fig. 4 noch erläutert werden wird, soll nach jeder Wahlstromstossreihe der Magnet jVAH vorübergehend zum Anziehen kommen, so dass die durch den Magneten Dill verdrehte Welle 2 in ihre Anfangslage in gleicher Weise zurücklaufen kann, wie beim Aufziehen der Fingerscheibe sich der Rücklauf der Scheibe ungehindert auf die Welle 2
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auswirken kann.
Beim Einhängen des Hörers soll der Magnet AM zum Anziehen kommen, so dass die gleichen Schaltvorgänge zur Auslösung kommen wie bei der Bewegung des Hörerhakens 45 in Fig. 1. Das Schaltrad 14 in Fig. 2, welches dem Schaltrad 14 der Fig. 1 entspricht, ist ausser mit den in Fig. 1 ersichtlichen Zähnen mit einem Einschnitt versehen, durch den der Kontakt w umgelegt wird, sobald die Mitlaufeinrichtung durch den Drehmagneten DU verstellt wird. Die übrigen Teile der Mitlauf einrichtung sind die gleichen, wie in Fig. 1 dargestellt.
In Fig. 4 sind auf der linken Seite die Schalteinrichtungen des Münzfernsprechers dargestellt. Durch Einwurf einer Münze soll der Kontakt g vorübergehend geschlossen werden. Mit KM ist der Kassiermagnet bezeichnet, der beim Einhängen des Hörers über Kontakt 2 HU vorübergehend an die Leitung geschaltet wird und über den Kontakt z des nicht dargestellten Zählrelais zum Anziehen kommt, wenn der gerufene Teilnehmer sich gemeldet hat. Durch eine nicht dargestellte Verzögerungseinrichtung wird die durch den Hörerhaken mechanisch ausgelöste Münzrückgabe in bekannter Weise derart verzögert, dass innerhalb der Verzögerungszeit der Kassiermagnet zur Wirkung kommen kann.
Vor Beginn der Wahl soll der Sprechgast den seiner beabsichtigten Verbindung entsprechenden Betrag in Münzen einwerfen. Beim jedesmaligen Einwurf einer Münze zieht das Relais X über die Wicklung XI an. Durch den Kontakt lx wird der Magnet GM des Geldeinstellers erregt und die Kontaktarme GI und GII um einen Schritt fortgeschaltet. Nach Einwurf von fünf Münzen soll beispielsweise der Kontaktarm GI auf den Schritt V verstellt sein, wodurch Relais D erregt wird. Beim Abheben des Hörers wird die Amtsschleife über den Kontakt 1 HU geschlossen, und das Relais A zieht an.
Relais X wird jedoch nicht erregt, da die Wicklungen XI und XII gegeneinander geschaltet sind. Über den Kontakt la kommt das abfallverzögerte Relais Y zum Anziehen. Über den Kontakt 1v wird das Relais H erregt, das über den eigenen Kontakt 1h und den Wellenkontakt wg des Geldeinstellers sieh hält. Der Kontakt wg soll geschlossen sein, sobald die. Kontaktarme GI und GII ihre Ruhelage verlassen haben. Über den Kontakt 2v zieht das Impulsrelais J an: Batterie, J, 2v, 1 HU, nsi, z, 3v, A, Erde. Durch den Kontakt 3v wird die Wicklung XII kurzgeschlossen. Der Kontakt 1i schliesst die Schleife über die zu den Wählern führende Leitung.
Während der Wahl kommen die Relais J und A im Rhythmus der Wahlimpulse zum Abfall. Durch den Kontakt 2a wird der Drehmagnet DM der Mitläüferein- richtung im Rhythmus der Wahlimpulse erregt. Beim ersten Abfall des Relais J zieht das abfallverzögerte Relais Y an über: Erde, 5, 31a, Y, Batterie.
Über Kontakt 1y zieht das abfallverzögerte Relais K an. Während des Aussendens der Wahlstromstösse bleiben die Relais Ir, Y und K infolge ihrer Abfallverzögerung in ihrer Arbeitsstellung. Am Ende jeder Wahlstromstossreihe, nachdem das Relais Y abgefallen ist und das Relais .K infolge der Abfallverzögerung noch .seinen Anker angezogen hat, kommt der Wahlstufenauslösemagnet WAM in nachstehendem Stromkreis zum Anziehen: Erde, 1y, 3i, 1k, WAM, Batterie.
Durch das Anziehen des Magneten WAll-1 kann die Welle 2 nach jedem Wahlgang in die Anfangslage zurücklaufen. Der Rücklauf erfolgt unter Wirkung einer in Fig. 1 und 2 nicht gezeigten, auf das Zahnsegment 5 wirkenden Drehungsfeder. Nach Beendigung .der Wahl der Kennummer wird von den Kontakten f k1 ... f k30 nur derjenige Kontakt geschlossen sein, der der gewählten Verbindung zugeordnet ist, während alle übrigen Kontakte geöffnet sind. Stimmt daher die Stellung des Kontaktarmes GI mit der -gewählten Kennummer nicht überein, so wird das Relais D stromlos und die Kontakte 1d und 2d trennen die Leitung.
Beim Einhängen des Hörers fällt nach einiger Zeit das Relais V ab, da Relais A stromlos ist. Über den Wellenkontakt w der Mitläufereinrichtung zieht nach Abfall von Relais Y über Kon-
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an Hand der Fig. 2 erläutert, die Mitläufereinrichtung in die Ruhelage zurückstellt. Über die Kontakte 6v, 2h und Kontaktarm GII wird der Drehmagnet Gill an den Relaisunterbrecher BÜ beschaltet, so dass der Geldeinsteller wieder in die Anfangsstellung bewegt wird.
Wenn der gerufene Teilnehmer sich gemeldet hat, wird in bekannter Weise nach dem Einhängen des Hörers das in der Zeichnung nicht dargestellte Zählrelais erregt und über den Kontakt z dieses Relais das Kassierpotential an die Leitung beschaltet. Bei einer Ortsverbindung bleibt der Kontakt viv geschlossen, so dass für die notwendige Erregung des Relais D der Kontaktarm GI des Geldeinstellers nur um einen Schritt durch Einwurf einer Münze verstellt werden muss.
In Fig. 5 ist eine Schaltung dar-'estellt. bei der die Zählimpulsgabe abhängig von der gewählten Zone erfolgen soll. In ähnlicher Weise wie bei der Schaltung nach Fig. 4 wird der Drehmagnet Dill der in Fig. 2 dargestellten Mitläufereinrichtung angetrieben. Mit 1T ist eine .Sprechstelle bezeichnet.
Nach Abheben des Hörers ziehen über die Amtsschleife das Relais A im Gruppenwähler und das Relais J (Wicklung I) an. Über Kontakt 2i. wird das abfallverzögerte Relais C erregt. Beim ersten Abfall jeder Wahlstromstossserie wird das Relais T7 erregt über: Erde, 1r:, 1c, T", Batterie.
Durch den Kontakt -9v wird die Leitung zwi- sehen dem Impulsrelais .7 und dem Steuerrelais A getrennt, so dass die weiteren Wahlstromstösse der Stromstossreihe über: Erde, 1i, 3z., Widerstand jT'i zum Steuerrelais A des Gruppenwählers gei geben werden. Über den Kontakt ?i war das abfallverzögerte Relais C erregt worden, so dass während der @#@Talilstronistossgabe der Drehmagnet Dill der Mitläufereinrichtung über: Erde, 21.. 2e, DJI, Batterie impulsweise zum Anziehen kommt.
Während der Wahlimpulsgabe wird das Relais K über Kontakt 411 erregt. Am Ende jeder Wahlstromstossreihe zieht der Wahlstufena.uslöse- magnet IVAill an über: Erde, 417, 3i, 1k, WAM, Batterie. Beim Einhängen des Hörers wird der Auslösemagnet _z1.11 der Mitläufereinriehtung über den Wellenkontakt w der Mitläuferein- richtung und die Kontakte 5v und 4i erregt. Beim Melden des gerufenen Teilnehmers soll das Melderelais M unter Strom kommen.
Dies ist: das Kriterium, dass eine dem Werte der Verbindung entsprechende Zahl von Zähl- iinpulsen auf den Zählmagnet Zill gegeben -erden soll. Über den Kontakt 1 a wird der 31a-net AB:II erregt. der durch seinen Kontakt abna den Zählmagneten ZM so lange fortsclialtet, bis das Prüfrelais P zum An- ziehen kommt.
Der Anzugsstromkreis des PriifrelaiP verläuft bei einer Netzgruppenverbindung über denjenigen der Kontakte f k 1-f k 30. der der gewählten Verbindung entspricht, da der Verkehrsausseheidmmgskon- takt cl., geöffnet. ist. Von den Kontakten f l-l-f 1c30 sind nach beendeter Wahl, wie bereits erläutert, alle Kontakte geöffnet, bis auf denjenigen, der der gewählten Netz- gruppenverbindung entsprach.
Der Kontaktarm ABI wird durch den Magneten ABM schrittweise bewegt, so dass das Relais P beim Erreichen des durch einen der Kontakte fl:l-fk30 gekennzeichneten Schrittes zum Anziehen kommt. Bei einer Ortsverbindung bleibt der Kontakt vk; geschlossen, so dass bereits nach Fortschaltung des Kontaktarmes _11"'l. um einen Schritt das Relais P erregt wird, wodurcb die Fortschaltung des Zählmagneten ZBI aufhört.
Relais P hält sich über den eigenen Koni-akt 1p so lange, bis der Kontaktinn ABI die Anfangsstellung ieder erreicht hat, da dann über Kontakt 3p und Kontaktani ABI. Scbritt O, das Relais P kurzgeschlossen ist.
Fig. (i zeigt eine Schaltung, in der die Mitlä Ufereinrichtung als Verkehrsausscheider wirkt. Den verbotenen Verbindungen sind die Kontakte fkl. fk\? ... zugeordnet. Wählt der
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Sprechgast eine verbotene Verbindung, so bleibt der der verbotenen Verbindung zugeordnete Kontakt fkl, fk2... geschlossen. Die Schaltung ist im übrigen ähnlich wie die in Fig. 5 beschriebene. Beim Aussenden der Wahlimpulse wird durch das Relais J über den Kontakt 2i der Drehmagnet DM der Mitläufereinrichtung erregt.
Am Ende jeder Wahlstufe kommt der Wahlstufenauslöse- magnet WAM zum Anziehen. Der Drehmagnet WSM eines Hilfswählers wird in jeder Wahlstufe um einen Schritt fortgeschaltet. Wenn die verbotene Verbindung durch eine vierziffrige Wahl gekennzeichnet sein soll, steht der in jeder Wahlstufe um einen Schritt fortgeschaltete Kontaktarm WSI am Ende der Wahl der vier Ziffern auf dem fünften Schritt. War daher die gewählte Verbindung eine als verboten gekennzeichnete, zieht das Sperrelais S in nachstehendem Stromkreis an: Batterie, S, f icl, f k2 ... WSI, Erde.
Durch die Kontakte 1s und 2s wird die Leitung getrennt. Beim Einhängen des Hörers kommt, wie bereits an Hand der Fig. 4 und 5 erläutert, der Auslösemagnet AM zum Anziehen und der Drehmagnet WSM wird durch den Unterbrecher RÜ über den Kontaktarm WSII in die Ruhestellung gesteuert.