CH220875A - Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung. - Google Patents

Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung.

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CH220875A
CH220875A CH220875DA CH220875A CH 220875 A CH220875 A CH 220875A CH 220875D A CH220875D A CH 220875DA CH 220875 A CH220875 A CH 220875A
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E Zwie Telephon-Apparat-Fabrik
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Zwietusch E & Co Gmbh
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    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication
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Description


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    Selbstanschlussfernsprechanlage   mit    blitläufereinrichtuug.   Die Erfindung betrifft eine    Selbstan:-      schlussfernsprechanlage   mit einer sogenannten    Mitläufereinrichtung   zur Auslösung von Schaltvorgängen in Abhängigkeit von der Wahl    mehrziffriger   Kennummern, insbesondere zur Gebührenkontrolle von Münzfernsprechern mit    Netzgruppenverkehr.   



  Unter einer    Mitläufereinrichtung   wird bekanntlich eine bei der Wahl einer Verbindung gleichzeitig mit den Wählern verstellte Schalteinrichtung verstanden, die bei bekannten Anlagen gleichfalls aus Wählern gebildet wird und durch die Wahlimpulse verstellt wird. Derartige    Mitläufereinrichtungen   werden für die verschiedensten Schaltzwecke benötigt, z. B. für die Gebührenkontrolle von    Münzfernsprechern   oder zur    Steuerung   der Gesprächszähler in Abhängigkeit vom Wert der hergestellten Verbindung. Auch zur Beschränkung der Verkehrsmöglichkeiten bestimmter Sprechstellen werden Mitläufer benötigt, die dann als    Verkehrsausscheider   bezeichnet werden.

   Durch die Erfindung wird    ermöglicht,   die    Mitläufereinrichtung   als eine mechanisch wirkende Einrichtung auszubilden,    die   z. B. für den Einbau in einen Münzfernsprecher für die Gebührenkontrolle    verschiedenwerti-      ger   Verbindungen geeignet ist. 



  Gemäss der    Erfindung   wird eine bei der Wahl von bestimmten Wahlstufen der    Kenn-      nummer   um einen der gewählten Ziffer entsprechenden Winkelbetrag addierend verstellte Schalttrommel angewendet, auf deren Umfang für jede    Verbindung,   in der die    Mitläuf      ereinrichtung   Schaltvorgänge auslösen können soll, eine    Ausgangsstellun.gs-      markierung   und eine der Anzahl dieser bestimmten Wahlstufen der Kennummer entsprechende gleiche Anzahl in einem dem Ziffernwert der Wahlstufen    entsprechenden   Winkelabstand von der    Ausgangsstellungs-      markierung   respektive voneinander verteilte Markierungen vorgesehen sind,

   wobei jede    einer      Verbindung      zugeordnete   Gruppe von Markierungen mit einem den    gewünschten   

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 Schaltvorgang beherrschenden    Kontaktfühl-      hebel   derart zusammenwirkt,    da.ss   am Ende der Wahl jeder dieser bestimmten Wahlstufen diejenigen    Fühlhebel   in eine Ausscheidungslage kommen, die nicht mit einer    Markierung   in Eingriff sind, so    dass   am Ende der Wahl der Kennummer nur der der gewählten Kennummer zugeordnete    Kontakt-      fühlhebel   sich in der den weiteren Verbindungsaufbau beherrschenden Stellung befindet.

   Erwähnt sei,    da.ss   die erfindungsgemässe    Mitläufereinrichtung   auch im Amt an Stelle von    Mitläuferwählern   verwendet werden kann. Entsprechend den vielseitigen    Anw   eni    dungsmöglichkeiten   der    Mitläufereinrichtung   sind nachstehend mehrere Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnung beschrieben. 



     Fig.   1 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung die    Mitläufereinrichtung   zum unmittelbaren mechanischen Antrieb durch den Nummernschalter der Sprechstelle,    Fig.      22   zeigt einen Teil der    Mitläuferein-      richtunb   mit Antrieb derselben durch einen durch    Wahlimpulse   gesteuerten Magneten für die Aufstellung im Amt;

      Fig.   3    zeigt   ein Schaltungsschema für die Gebührenkontrolle in einem Münzfernsprecher unter Zugrundelegung der mechanisch angetriebenen, in    Fig.   1 dargestellten Miti    läufereinrichtung;      Fig.   4 zeigt eine Schaltungsanordnung für einen    Münzfernsprecher   mit Gebührenkontrolle durch Schalteinrichtungen im Amt    unter      Zugrundelegung   der in    Fig.   2 dargestellten, durch einen Antriebsmagneten bewegte    Mitläufereinrichtung;

        Fig.   5 zeigt ein Schaltungsschema für die Anwendung der    Mitläufereinrichtung   zur    Steuerung   der Zählimpulse abhängig von der gewählten Zone, unter Zugrundelegung der in    Fig.   2 dargestellten    Mitläufereinrichtung;      Fig.   6 zeigt ein Schaltungsschema für die    Anwendung   der    Mitläufereinriehtung   als    Verkehrsausscheider   unter Zugrundelegung der in    Fig.   2 dargestellten    Mitläufereinrich-      tung,   wobei diese im Amt untergebracht    ist.   



  Es sei angenommen, dass die in    Fig.   1 dargestellte    Mitläufereinrichtung   in einen Münzfernsprecher eingebaut sei und mechanisch unmittelbar durch die Fingerscheibe angetrieben werde. Die    Mitläufereinrichtung   soll mit einem durch Geldeinwurf verstellten Schalter    (Ivergl.      Fig.   3) zusammenwirken, um die Gebührenkontrolle der    Netzgruppenver-      bindungen.   die durch eine    vierziffrige      Kenn-      nummer   bestimmt sein sollen, zu ermöglichen. 



  Die mit der Fingerscheibe 1 gekoppelte Welle 2 ist in den Seitenwänden 3 und 4 drehbar gelagert. Mit der Welle 2 fest verbunden ist ein Zahnrad 10, das das Zahnsegment 5 antreibt. Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Zahnrad 10 und dem Zahnsegment 5 ist so gewählt, dass erst mehrere volle    Fingerscheibenaufzüge   eine volle Umdrehung eines Zahnrades ergeben würden,     -elches   den gleichen    Radius   und die gleiche Zahnteilung wie das    Zahnsegment   5 besitzt. Da das Zahnsegment 5 nach jedem Fingerscheibenaufzug in seine Anfangslage zurückkehrt, ist nur ein Segment und nicht ein volles Rad erforderlich.

   Das Zahnsegment 5 ist drehbar auf der Welle 6 gelagert und wird durch entsprechende Distanzrohre, von denen nur das Distanzrohr 7 gezeigt ist, von den übrigen Teilen, die teils starr, teils drehbar auf der Welle 6 angeordnet sind, in einem bestimmten Abstand gehalten. Die Welle 6 ist gleichfalls in den Seitenwänden 3 und 4 drehbar gelagert. Die Welle 6 wird durch das Klinkenrad 8, das auf der Welle 6    aufgekeilt   ist, gedreht.

   Die Drehung der Welle 6 soll in Abhängigkeit von der Wahl der ersten Ziffer erfolgen, und zwar nur dann, Renn die erste gewählte Ziffer bedeutet, dass eine    Netzgruppenverbindung      ge-      wünscht   wird, und die Drehung soll auf eine bestimmte Anzahl von Wahlstufen beschränkt sein, nämlich auf die der    ersten   Ziffer folgenden Ziffern der Kennummer. 



  Angenommen. die zu unterscheidenden Verbindungen seien durch eine    vierziffrige   Kennummer bestimmt, von denen die erste Ziffer die    sogenannte      Verkehrsausschei-      dungSziffer   ist, die    zweite   Ziffer die Netzgruppe bestimmt und die    dritte   und    vierte   

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 Ziffer das Amt in der betreffenden Netzgruppe kennzeichnen. Alle    Netzgruppenver-      bindungen   sollen mit der Ziffer 0 oder 9 beginnen.

   Wenn daher an erster Stelle keine 0 oder 9 aufgezogen, d. h. von der    Sprechstelle   ein Teilnehmer des    eigenen   Ortsamtes gewählt wird, soll die Welle 6 und damit die der Zonenbestimmung dienende Schalttrommel, die aus den Scheiben 9 gebildet ist (von denen in der    Zeichnung   der Übersichtlichkeit halber nur eine dargestellt    ist),   durch die Wahl der folgenden Ziffern der Kennummer nicht verstellt werden. Zu diesem Zweck ist in dem Zahnsegment 5 und in dem an der Welle 6 drehbar befestigten Kurbelarm 17 eine Klinkenwelle 11 drehbar gelagert, die beim Aufzug der    Fingerscheibe   jeweils um einen der gewählten Ziffer entsprechenden, untersetzten Winkelbetrag um die Welle 6 geschwenkt wird.

   Auf der    Klinkenwelle   11 ist starr    befestigt   eine Klinke 12, die beim ersten    Fingerscheibenaufzug   mit dem Au,schlag 13 des Klinkenrades 14 in Eingriff kommt, das mit dem Rad 15 starr verbunden und auf der Welle 6 drehbar befestigt ist. Beim ersten    Fingerscheibenaufzug   wird daher das Klinkenrad 14 mit dem Rad 15 um den .der gewählten Ziffer entsprechenden Betrag gedreht und durch die Klinkenfeder 16 in der verstellten Lage festgehalten. Mit der Welle 11 starr verbunden ist ferner das    Klinkenrad.   18, das beim Rücklauf der Fingerscheibe und dem damit verbundenen    Zurückschwenken   des    Zahnsegmentes   5 mit der Klinke 19 in Eingriff kommt und das Klinkenrad 18 und damit die Welle 11 um einen Schritt dreht.

   Während des Aufzuges der Fingerscheibe wird das Klinkenrad 18 durch die Klinkenfeder 20 in der jeweils verstellten Lage festgehalten. Mit der Welle 11 ist ferner starr verbunden ein Nocken 21, dessen Erhebung 22 in der Anfangslage der Klinkenwelle 11 mit dem Hebel 23 in Eingriff steht, der drehbar auf der Welle 6 befestigt ist und durch entsprechende auf die Welle 6 geschobene Distanzrohre in Abstand von dem Rad 15 und dem Rad 8 gehalten wird. Auf der Welle 11 sitzt drehbar an- geordnet die Klinke 24, die mit zwei Ansatzstangen 25, 26 versehen    ist.   Der Ansatz 25 schleift auf der Aussenseite des seitlich vorstehenden    Randes   27 des    Rades   15, der zwei    Ausschnitte   28 und 29 besitzt.

   Die    Klinke   24 steht unter der Wirkung einer nicht gezeigten Drehungsfeder, die    bestrebt   ist, die Klinke 24 in Eingriff mit dem Klinkenrad 8 zu bringen. An dieser Bewegung wird jedoch die Klinke 24 durch den Hebel 23 gehindert, da der Ansatz 26 in Eingriff    mit   dem Hebel- 23 steht. Wie    bereits   erläutert, wird am Ende der ersten Wahlstufe die Welle 11 um    einen   Schritt gedreht. Ist nun in der ersten Wahlstufe eine 0 oder 9 gewählt worden, dann steht nach dem Ablauf der Fingerscheibe der    Ausschnitt   28 der    Scheibe   15 vor dem Ansatz 25 der Klinke 24.

   Bei der    Drehung   der Welle 11 um einen Schritt ist die Nockenspitze 22 ausser Eingriff mit dem Hebel 23 gekommen, so dass der Hebel 23 sich gegen den niedrigen Teil des    Nockenrades   21 legt. Durch die Drehungsfeder der Klinke 24 wird der Hebel 23    verschwenkt,   da der Ansatz 26 mit dem Hebel 23 in Eingriff steht. Die Bewegung der Klinke 24 wird durch den Ansatz 25 nicht gehemmt, da der Ansatz 25 in den Ausschnitt 28 eindringen kann. Die Klinke 24 steht jetzt in Eingriff mit dem Klinkenrad B. In der nächsten Wahlstufe wird daher das Klinkenrad 8 um den der gewählten Ziffer entsprechenden Winkelbetrag verstellt. Durch die Klinkenfeder 30 wird das Klinkenrad 8 in der verstellten Lage festgehalten.

   Beim Rücklauf der Fingerscheibe gleitet die Klinke 24 über die Zähne des Klinkenrades 8, ohne dass das Klinkenrad in seine Anfangslage zurückspringt. Der Ansatz 25 der Klinke 24 bewegt sich während des Rücklaufes der Fingerscheibe innerhalb des vorstehenden Randes 27. Beim dritten und vierten Fingerscheibenaufzug wird gleichfalls das Klinkenrad 8 jeweils um den der gewählten Ziffer entsprechenden Betrag gedreht. Am Ende der vierten Wahlstufe ist jedoch die Klinkenwelle 11 so weit gedreht worden, dass die zweite Spitze 31 des    Nockenrades   21 mit dem Hebel 23 in 

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 Eingriff steht.

   In dieser    Stellung   wird durch den Hebel 23 und den Ansatz 26 die Klinke 24 ausser Eingriff mit dem Klinkenrad 8 gebracht.    Bei   dem fünften und folgenden    Fingerscheibenaufzügen,   die der Wahl der Teilnehmernummer gelten, wird daher das Klinkenrad 8 nicht mehr    verstellt.   Auch die Klinkenwelle    1l   bleibt in der nach der vierten Wahlstufe erreichten Stellung, da das Klinkenrad 18 nur eine beschränkte Zähnezahl hat, so    da.ss   durch die Klinke 19 keine Verstellung des Klinkenrades 18 und damit der Welle 11 vorgenommen wird.

   Da bei einer Ortsverbindung das Schaltrad 15 in der ersten Wahlstufe gleichfalls verstellt wird,    würde   in der folgenden    Wahlstufe   der Ansatz 25 nur so lange auf dem Rand 27 gleiten, bis der Ansatz 25 in den verstellten Schlitz 29 einfällt. Das Klinkenrad 8 würde dann noch teilweise in der zweiten oder in den folgenden Wahlstufen verstellt    werden.   Um dies zu verhindern, ist das    Führungs:   blech 55 vorgesehen. 



  Mit der Welle 6 starr verbunden ist die der Unterscheidung der einzelnen    Verbindun7   gen dienende Schalttrommel. Diese Schalttrommel besteht aus einer Anzahl Scheiben 9, von denen in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nur eine dargestellt ist, die auf die Welle 6    aufgekeilt   sind, und zwar ist mit Ausnahme für Verbindungen nach dem eigenen Amt des Münzfernsprechers für jede Verbindung nach einem Amt, nach welchem der Münzfernsprecher Zugang hat, eine solche Scheibe 9 vorgesehen. Wenn der Münzfernsprecher Zugang zu dreissig    versehiede-      nen   Ämtern mit Ausnahme des eigenen Amtes haben soll, würden also dreissig derartige Scheiben 9 auf der Welle 6 nebeneinander angeordnet sein.

   Für manche    Verbindungen,   z.    B.   solche, die der gleichen Wertstufe angehören und in einem Teil der Ziffern der Kennummer übereinstimmen, können die Markierungen dieser Verbindungen auf einer Scheibe zusammengelegt werden, so dass die Anzahl der Scheiben 9 geringer sein kann als die Zahl der Ämter, mit denen ein Verkehr zugelassen wird. Die Markierungen sind an den    Sehalt.schei-      ben   9 als hakenförmige Ansätze 32 bis 35 ausgebildet. Der Ansatz 32 jeder Schaltscheibe 9 befindet. sich    bei   allen Schaltscheiben 9 an der gleichen Stelle, d. h. in der Anfangslage der aus den Schaltscheiben 9 gebildeten Schalttrommel werden die    Kontaktfühlhebel   36 durch die Ansätze 32 in der in der    Fig.   1 dargestellten Lage gehalten.

   Für jede Schaltscheibe 9 ist ein    Kontaktfühlhebel   36 vorgesehen. In dem angenommenen Beispiel von dreissig    Schaltscheiben   9 sind daher auch dreissig    Kontaktfühlhebel   36 vorhanden, die je einen Kontakt f k steuern. Die    Kontakt-      fühlhebel   36 sind drehbar um die Achse 37 und stehen unter Wirkung der Kontaktfedern f k, die bestrebt sind. die Stifte 42 der    Fühl-      hebel   36 gegen die hakenförmigen Ansätze der Schaltscheiben 9 zu pressen.

   Die hakenförmigen Ansätze 33, 34 und 35 sind nun auf dem Umfang der Schaltscheiben 9 in einem Winkelabstand vom Ansatz 32 respektive voneinander verteilt. der dem Ziffernwert der einzelnen auf die    Verkehrsausseheidungs-      ziffer   folgenden Ziffern der Kennummer entspricht. Der Ansatz 33 ist bei der dargestellten Schaltscheibe 9 von dem Ansatz 32 um drei Winkeleinheiten, der Ansatz 34 von dem Ansatz 33 um eine Winkeleinheit und der Ansatz 35 von dem Ansatz 34 um acht Winkeleinheiten entfernt. Das bedeutet, dass die    Schaltscheibe   9 die auf die    Verkehrsaus-      seheidungsziffer   der Kennummer folgende Zahl 318 darstellt. Bei den weiteren Schaltscheiben 9 sind die Ansätze 33, 34, 35 entsprechend der zu unterscheidenden Kennummer verteilt.

   Die Hebel 36, von denen in    Fig.   1 nur ein Hebel dargestellt ist, stehen ferner unter Einfluss einer Schaltstange 38, die an dein um die Achse 39 drehbaren Winkelhebel 40    befestigt   ist. Der Winkelhebel 40 steht wiederum in Eingriff mit dem Nocken 41 der Welle 2, so dass beim Aufziehen der Fingerscheibe der    Winkelhebel   40 unter dem Einfluss einer nicht gezeigten Drehungsfeder    verschwenkt   wird. Die Stange 38 gleitet daher den Schmalseiten der Hebel 36 entlang und hält die Hebel 36 während 

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 des Aufzuges der Fingerscheibe in ihrer jeweiligen Lage fest.

   Wie bereits erläutert, wird die aus den    Schaltscheiben   9 gebildete Schalttrommel in der zweiten, dritten und vierten Wahlstufe jeweils um den der gewählten Ziffer    entsprechenden   Winkelbetrag addierend verstellt. Angenommen, es wird ein Teilnehmer    im   Amt 0318 gewählt. Nach Wahl der Ziffer 0 erfolgt die Drehung der Welle 6 in der zweiten, dritten und vierten Wahlstufe. Bei Wahl der Ziffer 3 in der zweiten Wahlstufe kommt der Ansatz 33 mit dem Stift 42 des Hebels 36    in.      Eingriff,   so dass der Hebel 36 in derselben Lage verbleibt, in der er sich    befand,   als der Stift 42 mit dem Ansatz 32 in    Eingriff   stand.

   Diejenigen Schaltscheiben 9, die Verbindungen zugeordnet sind, deren Kennummer an der zweiten Stelle keine 3 besitzen, bieten dem ihnen zugeordneten    Kontaktfühlhebel   36 keine Gegenlage, so dass nach Ablauf der    Fingerscheibe,   d. h. wenn die Stange 38 sich wieder in ihrer gezeichneten Ruhelage befindet    und   die    Off-      nung   des    Ausschnittes   44 der    Kontaktfühl-      hebel   dieser Stange 38 wieder gegenüberliegt, diese    Kontaktfühlhebel   in Richtung auf den Mittelpunkt der Scheibe 9    verschwenkt   werden, bis sie sich gegen die    Anschlagstange   43 legen.

   Die    Kontaktfühlhebel   36 sind mit einem    bajonettverschlussartigen   Ausschnitt 44 versehen, damit während der Wahl der folgenden Ziffern die Bewegung der Stange 38 nicht behindert ist, wenn ein Hebel 36 sich bereits in der Ausscheidungslage befindet, d. h. durch keinen Ansatz Halt gefunden hat. Von den dreissig    Kontaktfühlhebeln   36 sind also nach Wahl der Ziffer 3 an zweiter Stelle alle diejenigen    gontaktfühlhebel   in eine Ausscheidungslage gefallen, deren    Kennummer   an zweiter Stelle keine 3 besitzen.

   Beim dritten    Fingerscheibenaufzug   werden alle    Kon-      taktfühlhebel,   die sich noch nicht in der Ausscheidungslage befinden, durch die Stange 38 zunächst in ihrer Lage festgehalten, während die andern    gontaktfühlhebel   sich an die Anschlagstange 43 angelegt haben. Die bereits in der Ausscheidungslage befindlichen Hebel 36 hemmen die Bewegung der Schalt-    trommel   nicht, da ja. durch die hakenförmige Ausbildung der Markierungen 32 bis 35 die Anschlagstifte 42 der    gontaktfühlhebel   36 sich innerhalb des durch die hakenförmigen Ansätze    33   bis 35 gewissermassen gebildeten Randes befinden. 



  Nach Wahl der Ziffer 1 in der    dritten   Wahlstufe fallen wiederum eine Anzahl von    Kontaktfühlhebeln   36 in die Ausscheidungslage, in der sie bis zum Schluss der Verbindung gehalten werden. Nach Wahl der Ziffer 8 in der vierten Wahlstufe wird daher nur derjenige    gontaktfühlhebel   36 sich noch in der Anfangslage befinden, der der Verbindung 0318 zugeordnet ist. Die Kontakte f k der übrigen    Fühlhebel   36 sind daher geöffnet, während der Kontakt f k des der Verbindung 0318 zugeordneten    Fühlhebels   36 noch geschlossen ist. Wie    bereits   erläutert, wird während der Wahl der Teilnehmernummer die Schalttrommel,    die   aus den Scheiben 9 gebildet ist, nicht mehr verstellt.

   Wie an Hand des Schaltschemas nach    Fig.   3 noch erläutert wird, erfolgt nach Wahl der    Kenn-      nummer   der Verbindung die Prüfung, ob der in den Münzfernsprecher    eingeworfene   Betrag dem der Verbindung 0318 entsprechenden Wert entspricht. Das Kriterium hierfür besteht darin, ob der Kontakt f k, der der Verbindung 0318 zugeordnet ist, geöffnet oder geschlossen ist. Bevor auf das Schaltschema nach    Fig.   3 eingegangen wird, soll erläutert werden, in welcher Weise die Gesamteinrichtung wieder    in   die    Ruhelage   zurückgestellt werden kann. In    Fig.   1 erfolgt die Rückstellung der    Mitläufereinrichtung   mechanisch durch den Hörerhaken.

   Der Hörerhaken ist mit 45 bezeichnet und sei um die Achse 46 drehbar. Beim Niederdrücken des Hörerhakens 45 wird durch den Ansatzstift 47 das unter Wirkung einer nicht gezeigten Drehungsfeder stehende Hebelwerk 48 um die Achse 49    verschwenkt.   An dem Hebelwerk 48 sind die Sperrklinken 16 und 30 befestigt, die beim Niederdrücken des Hörerhakens 45 aus den Klinkenrädern 8 und 14 ausgehoben werden und    dag   Klinkenrad 14 und die Welle 6 unter Einfluss nicht 

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 gezeigter Drehungsfedern in ihre Anfangslage zurückschnellen lassen. Ferner kommt der an dem Hebelwerk 48 befestigte Anschlag 50 mit der um die Achse 51 schwenkbar angeordneten Klinke 19 in Eingriff, so dass die Klinke 19 vom Klinkenrad 18 abgehoben wird.

   Ferner wird beim    Verschwen-      ken   des Hebels 48 der um die Achse 52 drehbare Hebel 53 gedreht, der mit seinem Ansatz 54 die Sperrklinke 20 aus dem Klinkenrad 18 abhebt, so dass die Klinkenwelle 11 unter dem Einfluss einer nicht gezeigten Drehungsfeder in die Anfangslage zurückkehren kann. Mit dem Hebelwerk 48 ist. ferner die Stange 43 durch die Arme 56, 57 fest verbunden, so dass beim Niederdrücken des Hörerhakens 45 alle    Kontaktfühlhebel   36 in die Anfangslage    zurückbewegt   werden. 



  In    Fig.   3 ist das Schaltschema eines Münzfernsprechers dargestellt, der mit einer Einrichtung nach    Fig.   1 ausgestattet ist. Die der Kassierung und Rückgabe der Münzen dienenden    Schalteinrichtungen   sind der Übersichtlichkeit halber fortgelassen. 



  Mit HU ist der    Hörerhakenkontakt   bezeichnet und mit    -iisi   der    -\Vahlstronistoss-      sendekontakt.   G ist ein Schalter, der durch Geldeinwurf verstellt wird und nach Geldeinwurf auf dem der Summe des eingeworfenen Betrages entsprechenden Schritt steht. Vor Einwurf einer Münze ist der Münzfernsprecher für ankommenden Verkehr ohne weiteres gesprächsbereit, da nach Abheben des Hörers die Amtsschleife über Kontakt    IILT   geschlossen ist. Eine abgehende Verbindung kann ohne vorherigen Geldeinwurf nicht hergestellt werden, da nur durch blosses Abheben des Hörers der    St.romstosssendekontakt      nsi   nicht in die Amtsschleife eingeschaltet ist.

   Für die Herstellung einer Ortsverbindung ist vor Beginn der Wahl .die Ortsgebühr einzuwerfen, so dass der Kontaktarm des Geldeinstellers G auf den ersten Schritt verstellt wird. Bei einer mehrwertigen Netzgruppenverbindung dagegen    muss   der der gewünschten Verbindung entsprechende Betrag entrichtet werden, da bei Wahl einer Netzgruppenverbindung der Kontakt    vk   beim erstmaligen    Fingerscheibenaufzug   durch Aufziehen der Ziffer 0 geöffnet wird, indem der abgebogene Teil der untern Feder des Kontaktes    rk   in den Ausschnitt 29 der Scheibe 15 eindringt    (Fig.   1).

   Die Kontakte    fkl   und f k? der    Kontaktfühlhebel   36, die den Verbindungen der Gebührenstufe I zugeordnet sind, sind miteinander parallel geschaltet und an den mit I bezeichneten Schritt des Geldeinstellers G geführt. Entsprechend sind die übrigen    Fühlkontakte   f    k3   ... f    k30   mit den in Frage kommenden Kontaktschritten    II,      III,   IV des    Geldehistellers   verbunden.

   Wie an Hand der    Fib.   1 bereits erläutert, bleibt von den Kontakten f    k1,   f k2 . .. nur derjenige Kontakt geschlossen, der der gewählten Verbindung entspricht.    Stimmt   daher der eingeworfene Betrag nicht mit dem Wert der gewählten Verbindung überein, ist die über einen der Kontakte f    k1,   f    k.)   ... und den Kontaktarm des Geldeinstellers    G   gehende Wahlschleife unterbrochen, so dass die    Teilnehmernummer   nicht mehr gewählt     -erden   kann. 



  Die    Mitlaufeinrichtung   kann auch im Amt Aufstellung finden. In diesem Falle wird jedoch die Welle 2 nicht durch die    Fingerscheibe,   sondern durch einen durch die    Wablinipulse   angetriebenen Magneten verstellt. In    Fig.   ? sind die Teile der    Mit-      läufereinrichtung   dargestellt, die abweichend von der Anordnung nach    Fig.   1 erforderlich sind, uni die    Mitläufereinrichtung   als Schalteinrichtung im Amt zu betreiben. Der durch die    Wahlimpulse   zu beeinflussende Magnet ist mit DM    bezeichnet,   der das auf der Welle 2 befestigte Klinkenrad 60 durch die Klinke 61 antreibt.

   Durch die Sperrklinke 62, die an dem Joch des    Wahlstufenauslösemagne-      ten      TT'Aill,   drehbar befestigt ist, wird das    Klinkenrad   60 gesperrt gehalten. Wie an Hand der    Fig.   4 noch erläutert werden wird, soll nach jeder    Wahlstromstossreihe   der Magnet    jVAH   vorübergehend zum Anziehen kommen, so dass die durch den Magneten Dill verdrehte Welle 2 in ihre Anfangslage in gleicher    Weise   zurücklaufen kann, wie beim Aufziehen der    Fingerscheibe   sich der Rücklauf der Scheibe ungehindert auf die Welle 2 

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 auswirken kann.

   Beim Einhängen des    Hörers   soll der Magnet AM zum Anziehen kommen, so dass die gleichen Schaltvorgänge zur Auslösung kommen wie bei der Bewegung des Hörerhakens 45 in    Fig.   1. Das Schaltrad 14 in    Fig.   2,    welches   dem Schaltrad 14 der    Fig.   1 entspricht, ist ausser mit den in    Fig.   1 ersichtlichen Zähnen mit einem    Einschnitt   versehen, durch den der Kontakt w umgelegt    wird,   sobald die    Mitlaufeinrichtung   durch den Drehmagneten DU verstellt wird. Die übrigen Teile der    Mitlauf      einrichtung   sind die gleichen, wie in    Fig.   1    dargestellt.   



  In    Fig.   4 sind auf der linken    Seite   die    Schalteinrichtungen   des Münzfernsprechers dargestellt. Durch Einwurf einer Münze soll der Kontakt g vorübergehend geschlossen werden. Mit KM ist der Kassiermagnet bezeichnet, der beim Einhängen des Hörers über Kontakt 2 HU vorübergehend an die Leitung    geschaltet   wird und über den Kontakt z des nicht dargestellten Zählrelais zum Anziehen kommt, wenn der gerufene Teilnehmer sich gemeldet hat. Durch eine nicht dargestellte Verzögerungseinrichtung wird die durch den Hörerhaken mechanisch ausgelöste Münzrückgabe in bekannter Weise derart verzögert, dass innerhalb der Verzögerungszeit der Kassiermagnet zur Wirkung kommen kann.

   Vor Beginn der Wahl soll der Sprechgast den seiner beabsichtigten Verbindung entsprechenden Betrag in Münzen einwerfen. Beim    jedesmaligen   Einwurf einer Münze zieht das Relais X über die Wicklung XI an. Durch den Kontakt lx wird der Magnet GM des Geldeinstellers erregt und die Kontaktarme GI und    GII   um einen Schritt fortgeschaltet. Nach Einwurf von fünf Münzen soll beispielsweise der Kontaktarm GI auf den Schritt V verstellt sein, wodurch Relais D erregt wird. Beim Abheben des Hörers wird die Amtsschleife über den Kontakt 1 HU geschlossen, und das Relais A zieht an.

   Relais X wird jedoch nicht erregt, da die Wicklungen XI und    XII   gegeneinander geschaltet sind. Über den Kontakt la kommt das abfallverzögerte Relais    Y   zum Anziehen. Über den Kontakt 1v wird das Relais H erregt, das über den eigenen Kontakt 1h und den Wellenkontakt    wg   des Geldeinstellers sieh hält. Der    Kontakt      wg   soll geschlossen sein, sobald die. Kontaktarme GI und    GII   ihre Ruhelage verlassen haben. Über den Kontakt 2v zieht das Impulsrelais J an: Batterie, J, 2v, 1 HU,    nsi,   z, 3v, A, Erde. Durch den Kontakt    3v   wird die Wicklung    XII   kurzgeschlossen. Der Kontakt    1i   schliesst die Schleife über die zu den Wählern führende Leitung.

   Während der Wahl kommen die Relais J und A im Rhythmus der Wahlimpulse zum Abfall. Durch den    Kontakt   2a wird der Drehmagnet DM der    Mitläüferein-      richtung   im Rhythmus der    Wahlimpulse   erregt. Beim ersten Abfall des Relais J zieht das abfallverzögerte Relais Y an über: Erde, 5,    31a,   Y,    Batterie.   



  Über Kontakt    1y   zieht das abfallverzögerte Relais    K   an. Während des    Aussendens   der Wahlstromstösse bleiben die Relais    Ir,   Y und    K   infolge ihrer Abfallverzögerung in ihrer    Arbeitsstellung.   Am Ende jeder Wahlstromstossreihe, nachdem das Relais Y abgefallen ist und das Relais    .K      infolge   der Abfallverzögerung noch .seinen Anker angezogen hat, kommt der    Wahlstufenauslösemagnet      WAM   in nachstehendem    Stromkreis   zum    Anziehen:   Erde,    1y,   3i,    1k,      WAM,   Batterie. 



  Durch das Anziehen des Magneten    WAll-1   kann die Welle 2 nach jedem Wahlgang in die Anfangslage zurücklaufen. Der Rücklauf erfolgt    unter   Wirkung    einer   in    Fig.   1 und 2 nicht gezeigten, auf das    Zahnsegment   5 wirkenden Drehungsfeder. Nach Beendigung .der Wahl der Kennummer wird von den Kontakten f    k1   ... f k30 nur derjenige Kontakt geschlossen sein, der der gewählten Verbindung zugeordnet ist, während alle übrigen Kontakte geöffnet sind. Stimmt daher die Stellung des Kontaktarmes GI mit der -gewählten Kennummer nicht überein, so wird das Relais D stromlos und die    Kontakte      1d   und 2d trennen die Leitung.

   Beim    Einhängen   des Hörers fällt nach einiger Zeit das Relais    V   ab, da Relais A stromlos ist. Über den Wellenkontakt w der    Mitläufereinrichtung   zieht nach Abfall von Relais Y über Kon- 

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 an Hand der    Fig.   2 erläutert, die Mitläufereinrichtung in die Ruhelage zurückstellt. Über die Kontakte 6v,    2h   und Kontaktarm    GII   wird der Drehmagnet    Gill   an den Relaisunterbrecher    BÜ   beschaltet, so dass der Geldeinsteller wieder in die Anfangsstellung bewegt wird.

   Wenn der gerufene Teilnehmer sich gemeldet hat, wird in    bekannter   Weise nach dem Einhängen des Hörers das in der Zeichnung nicht dargestellte Zählrelais erregt und über den Kontakt z dieses Relais das Kassierpotential an die Leitung    beschaltet.   Bei einer Ortsverbindung bleibt der Kontakt    viv   geschlossen, so dass für die notwendige Erregung des    Relais   D der Kontaktarm GI des Geldeinstellers nur um einen Schritt durch Einwurf einer Münze verstellt werden muss. 



  In    Fig.   5 ist eine Schaltung    dar-'estellt.   bei der die    Zählimpulsgabe   abhängig von der gewählten Zone erfolgen soll. In ähnlicher Weise wie bei der Schaltung nach    Fig.   4 wird der Drehmagnet Dill der in    Fig.   2 dargestellten    Mitläufereinrichtung   angetrieben. Mit    1T   ist eine .Sprechstelle bezeichnet. 



  Nach Abheben des Hörers ziehen über die Amtsschleife das Relais A im Gruppenwähler und das Relais J (Wicklung I) an. Über Kontakt    2i.   wird das abfallverzögerte Relais C    erregt.   Beim ersten Abfall jeder Wahlstromstossserie wird das Relais    T7   erregt über: Erde,    1r:,      1c,      T",   Batterie. 



  Durch den Kontakt -9v wird die Leitung    zwi-      sehen   dem Impulsrelais    .7   und dem Steuerrelais A getrennt, so    dass   die weiteren Wahlstromstösse der    Stromstossreihe   über: Erde, 1i,    3z.,   Widerstand    jT'i   zum Steuerrelais A des    Gruppenwählers   gei geben werden. Über den    Kontakt      ?i   war das abfallverzögerte Relais C erregt worden, so dass    während   der    @#@Talilstronistossgabe   der Drehmagnet Dill der    Mitläufereinrichtung   über: Erde,    21..   2e,    DJI,   Batterie impulsweise zum Anziehen kommt.

   Während der    Wahlimpulsgabe   wird das Relais    K   über Kontakt 411 erregt. Am Ende jeder Wahlstromstossreihe zieht der    Wahlstufena.uslöse-      magnet      IVAill   an über: Erde, 417,    3i,      1k,      WAM,   Batterie. Beim Einhängen des    Hörers   wird der Auslösemagnet    _z1.11   der    Mitläufereinriehtung   über den Wellenkontakt    w   der    Mitläuferein-      richtung   und die Kontakte 5v und 4i erregt. Beim Melden des    gerufenen   Teilnehmers soll das    Melderelais      M   unter Strom kommen.

   Dies ist: das    Kriterium,   dass eine dem    Werte   der Verbindung entsprechende Zahl von    Zähl-      iinpulsen   auf den Zählmagnet    Zill   gegeben  -erden soll. Über den Kontakt    1 a   wird der    31a-net      AB:II   erregt. der durch seinen Kontakt    abna   den Zählmagneten    ZM   so lange    fortsclialtet,      bis   das Prüfrelais P zum    An-      ziehen   kommt.

   Der Anzugsstromkreis des    PriifrelaiP   verläuft bei einer Netzgruppenverbindung über denjenigen der Kontakte f    k   1-f    k   30. der der gewählten Verbindung entspricht, da der    Verkehrsausseheidmmgskon-      takt      cl.,   geöffnet. ist. Von den Kontakten f    l-l-f      1c30   sind nach beendeter Wahl, wie    bereits   erläutert, alle    Kontakte   geöffnet, bis auf denjenigen, der der gewählten    Netz-      gruppenverbindung   entsprach.

   Der Kontaktarm    ABI   wird durch den Magneten ABM schrittweise bewegt, so    dass   das Relais P beim    Erreichen   des durch einen der Kontakte    fl:l-fk30      gekennzeichneten   Schrittes zum    Anziehen      kommt.   Bei einer Ortsverbindung bleibt der Kontakt    vk;   geschlossen, so dass bereits nach    Fortschaltung   des Kontaktarmes    _11"'l.      um   einen Schritt das Relais P erregt wird,    wodurcb   die    Fortschaltung   des Zählmagneten    ZBI   aufhört.

   Relais P hält sich über den eigenen    Koni-akt      1p   so lange, bis    der      Kontaktinn   ABI die Anfangsstellung      ieder      erreicht   hat, da    dann   über Kontakt 3p    und      Kontaktani      ABI.      Scbritt   O, das Relais P    kurzgeschlossen   ist. 



     Fig.      (i   zeigt eine Schaltung, in der die    Mitlä      Ufereinrichtung   als    Verkehrsausscheider   wirkt. Den verbotenen Verbindungen sind die Kontakte    fkl.      fk\?   ... zugeordnet. Wählt der 

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 Sprechgast eine verbotene    Verbindung,   so bleibt der der verbotenen Verbindung zugeordnete Kontakt    fkl,      fk2...   geschlossen. Die Schaltung ist im übrigen ähnlich wie die in    Fig.   5 beschriebene. Beim Aussenden der Wahlimpulse wird durch das Relais J über den Kontakt    2i   der Drehmagnet DM der    Mitläufereinrichtung   erregt.

   Am Ende jeder Wahlstufe kommt der    Wahlstufenauslöse-      magnet      WAM   zum Anziehen. Der Drehmagnet    WSM   eines Hilfswählers wird in jeder Wahlstufe um einen Schritt fortgeschaltet. Wenn die verbotene    Verbindung   durch eine    vierziffrige   Wahl gekennzeichnet sein soll, steht der in jeder Wahlstufe um einen Schritt    fortgeschaltete   Kontaktarm    WSI   am Ende der Wahl der vier Ziffern auf dem fünften Schritt. War daher die gewählte Verbindung eine als verboten gekennzeichnete, zieht das Sperrelais    S   in nachstehendem Stromkreis an: Batterie,    S,   f    icl,   f k2 ...    WSI,   Erde.

   Durch die    Kontakte   1s und 2s wird die Leitung getrennt. Beim Einhängen des Hörers kommt, wie bereits an Hand der    Fig.   4 und 5 erläutert, der    Auslösemagnet   AM zum Anziehen und der Drehmagnet    WSM   wird durch den Unterbrecher    RÜ   über den Kontaktarm    WSII   in die    Ruhestellung      gesteuert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung zur Auslösung von Schaltvorgängen in Abhängigkeit von der Wahl mehrziffriger Kennummern, insbesondere zur Gebührenkontrolle von Münzfernsprechern mit Netzgruppenverkehr, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Umfang einer bei der Wahl von bestimmten Wahlstufen der Kennnummer der Verbindungen, in denen die Mit- läufereinrichtung Schaltvorgänge auslösen können soll, um einen der gewählten Ziffer entsprechenden Winkelbetrag addierend verstellten Schalttrommel (9) eine Ausgangsstellungsmarkierung (32)
    sowie für jede der genannten Verbindungen eine der Anzahl dieser bestimmten Wahlstufen der Kenn- nummer gleiche Anzahl in einem dem Ziffernwert der Wahlstufen entsprechenden Winkelabstand von der Ausgangsstellungs- markierung, respektive voneinander verteilte Markierungen (33, 34, 35) vorgesehen sind, wobei jede einer Verbindung zugeordnete Gruppe von Markierungen mit einem den gewünschten Schaltvorgang beherrschenden gontaktfühlhebel (36) derart zusammenwirkt, dass am Ende der Wahl jeder dieser bestimmten Wahlstufen diejenigen Fühlhebel in eine Ausscheidungslage kommen,
    die nicht mit einer Markierung in Eingriff sind, so dass am Ende der Wahl der Kennummer nur der der gewählten Kennummer zugeordnete Kontaktfühlhebel sich in der den weiteren Verbindungsaufbau beherrschenden Stellung befindet.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitläuferein- richtung in der Sprechstelle untergebracht ist und von der Fingerscheibe bei deren Betätigung mechanisch angetrieben wird. 2. Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitläufereinrichtung in einem Münzfernsprecher angebracht ist und mit einem gleichfalls im Münzfernsprecher angeordneten, durch Geldeinwurf verstellbaren Schaltwerk (G, Fig. 3) zwecks Gebührenkontrolle zusammenwirkt. 3.
    Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitläuferein- richtung im Amt aufgestellt ist und durch Wahlimpulse gesteuert wird. 4. SelbstanschlussfernsprechanlagemitMit- läufereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitläufereinrichtung mit einem durch Geldimpulse gesteuerten Schaltwerk (X, GI, GII) im Amt zwecks Gebührenkontrolle zusammenwirkt. 5.
    SelbstanschlussfernsprechanlagemitMit- läufereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, <Desc/Clms Page number 10> dass die Mitläufereinrichtung mit einer Sperreinrichtung (jFSI, S) zusammenwirkt, zwecks Ausscheidung von verbotenen Verbindungen. 6. Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitläufereinrichtung mit einer Prüfeinrichtung (AbI, P) zusammenwirkt, um die Anzahl der auszusendenden Zählimpulse zu bestimmen. 7.
    Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweils um den der gewählten Ziffer entsprechenden Betrag gedrehte Antriebswelle (2) die Schalttrommel (9) bei der Wahl von bestimmten Wahlstufen über ein Blinkwerk (8, 24) antreibt, dessen mit einer Sperrklinke (30) in Eingriff bringbares Klinkenrad (8) starr mit der Welle (6) der Schalttrommel (9) verbunden ist und von einer Antriebsklinke (24) verstellt werden kann, die schwenkbar um die Welle (6) des Klinkenrades (8) gelagert ist und bei jeder Verschwenkung von neuem aus der Anfangslage um einen der gewählten Ziffer entsprechenden, jedoch durch ein Zahnradgetriebe (5, 10) gegenüber der Antriebswelle (2)
    untersetzten Winkelbetrag verschwenkt wird. B. Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinriehtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Beschränkung der Fortschal- tung der Schalttrommel (9) auf bestimmte Wahlstufen die Fortschaltung auch abhängig gemacht ist von der Wahl bestimmter Ziffern in der den genannten Wahlstufen vorhergehenden Wahlstufe. 9.
    Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beschränkung der Fortschaltung der Schalttrommel (9) auf bestimmte Wahlstufen die Antriebsklinke (24) des Klinkenrades (8) unter Einfluss eines die Verschwenkung der Klinke (24) beherrschenden Hebels (23) gestellt ist, der von einem bei jeder Wahl einer Wahlstufe verstellten Noekenrad (21) beherrscht wird. 10. Selbstanschlussfernpreehanlage mit.
    Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhängigkeit der Fortschaltung der Schalttrommel von der Wahl bestimmter Ziffern in der ersten Wahlstufe durch einen auf einem bei der Wahl der ersten Wahlstufe entsprechend der gewählten Ziffer verstellten, mit Ausnehmun- gen (28, 29) versehenen Schaltrad (15) schleifenden Ansatz (25) der Antriebsklinke (24) erreicht ist. 11. Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (32, 33, 34 und 35) hakenförmig ausgebildet und mit.
    den Kontaktfühlhebeln derart zusammenwirken, dass die Konta.ktfühl- hebel (36) in der Ausscheidungslage die Drehung der Schalttrommel (9) nicht behindern. 12. Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinriehtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die als einarmige Hebel ausgebildeten und auf einer gemeinsamen Achse (37) gelagerten Kontaktfühlhebel (36) von einer während des Wahlvorganges verschwenkten Stange (38) in ihrer jeweiligen Stellung festgehalten werden. 13.
    Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfühlhebel (36) einen bajonettverschlussartigen Ausschnitt (44) besitzen, in den die Haltestange (38) eintritt, wenn der Kontaktfühlhebel sieh in die Ausscheidungslage bewegt. 14. Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Kontakt- fühlhebel durch ein bei Auslösung der Verbindung betätigtes Gestänge (43) in die Anfangslage zurückstellbar sind.
    15. Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch, <Desc/Clms Page number 11> dadurch gekennzeichnet, dass die den Kon- taktfühlhebeln (36) zugeordneten Kontakte (fk) für Verbindungen gleicher Gebührenstufe miteinander vielfach geschaltet sind. 16. Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass während der Bewegung der Schalttrommel (9) die Kon- taktfühlhebel (36) in der bei Beginn der Drehbewegung innegehabten Lage gehalten werden.
CH220875D 1939-02-23 1939-09-08 Selbstanschlussfernsprechanlage mit Mitläufereinrichtung. CH220875A (de)

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