CH221434A - Verfahren zur Herstellung von Massekernen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Massekernen.

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CH221434A
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
    • H01F1/03Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von     Nassekernen.       Es ist bekannt, Magnetkerne für     Zwi-          sehen-    und     Hochfrequenzzwecke    aus einem  fein     unterteilten    magnetischen Material, wie  Eisen oder     ferromagnetischen        Legierungen,    in  der Weise     herzustellen,        :dass    die Teilchen  mittels eines     Bindemittels    zu einer festen  Masse, zusammengepresst werden.

   Zur Ver  meidung eines leitenden Kontaktes zwischen  diesen Teilchen     untereinander    sind mehrere  Verfahren vorgeschlagen worden, gemäss  denen vor dem Pressen zu     Massekernen    diese  Teilchen mit einer isolierenden Haut ver  sehen     n"erden.    Es ist z. B. beschrieben wor  den, die     Eisenteilchen        oberflächlich    mit einer       Phosphorsäurelösung    oder einer     Lösung    einer  phosphorsauren     Verbindung    zu behandeln,  wobei, infolge der auftretenden Reaktion  mit dem Eisen, eine     Eisenphosphathaut    auf  diesen Teilchen entsteht.  



  Im Gegensatz     hiezu    werden nach dem  Verfahren :gemäss der Erfindung Teilchen  eines magnetischen Materials     verpresst,    wel  che vorher mit einer dünnen Haut einer    phosphorsauren Metallverbindung überzogen  werden, ohne dass die Teilchen die     Bildung     der     Phosphathaut    genetisch unterstützen.  



  Die Erfindung bietet den Vorteil,     :dass     Form und Abmessungen der magnetischen  Teilchen unverändert bleiben, weil für -die       Bildung    der     Isolierhaut    kein Material der  magnetischen Teilchen     :chemisch    umgewan  delt wird.

   Dies ist     besonders    für die Her  stellung von gleichmässigen     Ma#sekernen    mit  genau gleichen magnetischen     Eigenschaften     wichtig, da, die Menge Isolierstoff pro Teil  chen des magnetischen Materials ohne       Schwierigkeit    genügend genau dosiert wer  den kann, was bei chemischem Angreifen der       Oberfläche    der Teilchen     bedeutend    schwie  riger ist, weil sieh das Mass und die Gleich  mässigkeit des chemischen Angriffes pro  Teilchen schwerer regeln     lassen.    Auch der       Umstand,        .dass    eine     Gazentwieklung    infolge  :

  chemischer Reaktion vermieden werden kann,  ist für :diese     Gleichmässigkeit    nützlich.  



  Die Erfindung eignet sieh :daher beson-           ders    gut zur Anwendung für magnetische  Teilchen mit Ausmassen in der Grössenord  nung einiger     lt,    wobei eine     isolierende    Haut  erhalten werden kann, deren Stärke     ?0        my     nicht überschreitet.  



  Nachdem die magnetischen Teilchen mit  einer dünnen     Phosphathaut    versehen worden       ,Sind,    kann das auf diese Weise erhaltene  magnetische Pulver durch Zusammenpres  sen in eine beliebige Form gebracht werden.  Zwecks     Verstärkung    der mechanischen Fe  stigkeit der     Mallnetkerne    kann vorteilhaft  nach dem Aufbringen der Isolierhaut ein  Bindemittel in an sich     bekannter    Weise zu  gesetzt werden. Zu     diesem    Zweck kann z. B.  ein     härtbares    oder     nichthärtbares        Kunstharz     verwendet werden.

   Beim Gebrauch eines       härtba.ren    Harzes kann eine gleichmässige       Verteilung    der magnetischen Teilchen im       Endprodukt    in der Weise begünstigt werden,       da.ss    nach .dem Mischen mit dem     härtbaren     Harz die Masse gemahlen wird.  



       Beispiel   <I>1:</I>  1     ko,    magnetisches Pulver wird in 1. Li  ter einer     2-n-Ammoniaklösung    gebracht, die  60     Milliva.l    Zinkion und 60     Millival        Phos-          pha.t-ion    besitzt. Darauf wird unter fortwäh  rendem Schütteln Ammoniak durch     Kochen     entfernt, so dass alles in der Lösung vorhan  dene     Zinkphosphat    auf der Fläche der Teil  chen     niedergeschlagen    wird.

   Nach Filtrieren  und Trocknen entsteht eine     pulverförmige          llTasse,    die unter einem Druck von annähernd  5000     kg/cm=    zu magnetischen     Massehernen     gepresst werden kann.    <I>Beispiel 2:</I>    1 kg     magnetisches    Pulver wird mit an  nähernd 100 cm" einer     ?-n.-Ammonia.klösung     innig gemischt, die 30     Millival        Zinkion    und  45     Milliva.l        Phosphat-ian    je<B>100</B> cm' enthält.

    Der so erhaltene Brei wird unter     gleiehzei-          tiger    Verdampfung des Ammoniaks und des       Wassers    geknetet,     was    unter schwacher Er  hitzung oder im     Vakuum    bei Zimmertem  peratur vorgenommen werden kann.

   Darauf  wird     die        Masse    vollständig     ,getrocknet    und    zu einem Pulver vermahlen, das mit einer  Alkohollösung gemischt wird, die 60 g eines       hä.rtba.ren        Plienolformaldehydkondensations-          produktes    enthält.     NachVerdampfen    des Lö  sungsmitteln wird von neuem     gepulvert.    Das  pulverisierte Endprodukt kann dann bei       ca..   <B>150'</B> C in die gewünschte Form gepresst  werden, wobei ein     Pressdruck    von 1500     kg/cm''     angewendet      -erden    kann.  



  Die     ammoniakalische        Zinkphosphatlösung     kann zur     Vermeidung    der Anwesenheit  anderer Elektrolyte, welche die Eigenschaf  ten des     Kerns    nachteilig beeinflussen wür  den, in der     Weise    hergestellt -werden. dass  frisch     niedergeschlagenes        Zinkhy        droxy    d in  konzentrierter wässerigem     Ammoiriaklösung     gelöst, darauf eine     verdünnte    Phosphorsä.ure  lösung zugesetzt und die Lösung sodann  durch Verdünnen auf die     gewünschte    Kon  zentration gebracht wird.  



       Beispiel   <I>3:</I>  1 kg     magnetisches    Pulver wird mit     an-          inäJiernd   <B>100</B>     ein'    einer schwachsauren     Ferri-          phosphatlösung    innig gemischt, die     30        Milli-          val        Ferri-ion    und     30        31illival        Phosphat-ion     je 100     cm'    enthält.

   Der Brei wird auf die im  zweiten Beispiel beschriebene Weise unter       Kneten        eingedampft    und getrocknet. Die so  erhaltene Masse wird in     Pulverform    ge  bracht und mit einer     Azetonlösung        gemischt,     die 50g des im Handel unter der Bezeich  nung     "Plastopal    H" vorkommenden Harzes  enthält. Die Masse kann nun nach Verdamp  fen des Lösungsmittels bei Zimmertempera  tur zu magnetischen     Massehernen    gepresst   -erden, wobei ein Druck von     5000        kg/ein\     angewendet werden kann.

      <I>Beispiel</I>     t:     1 kg     magnetisches    Pulver wird mit an  nähernd 100 cm' einer 2-n-     Animoniiaklösung,     die 30     Millival        Cupri-ion    und 45     Millival          Phosphat-ion    je     100        ein'    enthält, innig ge  mischt. Das     Gemisch    wird auf die im zwei  ten Beispiel     beschriebene    Weise unter Kne  ten zur Trockne eingedampft und gepulvert..

    Das Pulver     wird    mit einer Lösung angerührt,      die 60 g eines     härtbaren        Phenolformal,dehyd-          kondensationsproduktes    enthält und darauf       unter    Rühren zur     Trockne    eingedampft. Die  so erhaltene Masse     wird    in Pulverform ge  bracht und kann dann bei Zimmertemperatur  unter einem Druck von annähernd 5000     kg/.cm'     zu     Ma        ssekernen    gepresst werden. Die auf  diese Weise erhaltenen Kerne können in  einem Ofen in der Weise gehärtet werden,  ,dass sie während     .$    .Stunden auf 130   C er  hitzt werden.

    



       Die    in den     beschriebenen    Beispielen ange  gebenen Mengen der zur     Verwendung    kom  menden .Stoffe sind einer     Durchschnittsgrösse     der Teilchen von     3,u    angepasst, die z. B. das  im Handel     unter    der     Bezeichnung    EN vor  kommende Eisenpulver besitzt, mit welchem  die Erfindung besonders     günstige        Ergebnisse          liefert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Masse kernen durch Pressen eines fein unterteilten magnetischen Materials, dadurch gekenn zeichnet, dass Teilchen eines magnetischen Materials verpresst werden, welche vorher mit einer dünnen Haut einer phosphorsauren Metallverbindung überzogen werden, ohne ,dass die Teilchen die Bildung der Phosphat- haut genetisch unterstützen. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- ,durch :gekennzeichnet, dass auf die Teilchen ,des magnetischen Materials eine Zinkphos- phathaut aufgebracht wird. 2.
    Verfahren nach Patentansprueh, @da- ,durch gekennzeichnet, dass die magnetischen Teilchen mit einer komplexen ammoniaIzaIi- schen Metallphosphatlösung gemischt wer den, worauf bei mässiger Temperatur zur Trockne gedampft wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekenuzeiehnet, dass die magnetischen Teilchen eine Haut, die :dünner als 20 mA.c ist, aufgebracht wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unter Zusatz eines Bindemittels verpresst wird.
CH221434D 1936-04-29 1937-04-27 Verfahren zur Herstellung von Massekernen. CH221434A (de)

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