CH221467A - Anlage mit Verstärkern in einer zentralen Station und in Unterstationen. - Google Patents
Anlage mit Verstärkern in einer zentralen Station und in Unterstationen.Info
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
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- H04M9/001—Two-way communication systems between a limited number of parties
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Description
Anlage mit Verstärkern in einer zentralen Station und in Unterstationen. Die Erfindung befasst sich mit einer An lage, bei der in einer zentralen Stelle und in Unterstationen Verstärker vorhanden sind, die im Regelfall die lokale Verbreitung von Nachrichten, wie Betriebsanweisungen, Si gnalen und dergleichen an der zentralen Sta tion und an den Unterstationen bewirken, jedoch auch so zusammengefasst werden kön nen, dass sämtliche Verstärker von der zen tralen Station aus mit Nachrichten, Signalen und dergleichen versorgt werden können, die einen allgemeineren Charakter besitzen.
Die Anlage ist hierbei zweckmässig so beschaffen, dass die zentrale Station in der Lage ist, den lokalen Verkehr der Unterstationen durch einen Steuerstrom aufzuheben und die Ver breitung der Nachrichten, Signale usw. von der zentralen Station aus in jedem Zeitaugen blick vorzunehmen.
Die Erfindung gestaltet nun derartige Anlagen so aus, dass jede beliebige Unter station durch Vertauschen der Stromrichtung des Steuerstromes an die Stelle der zentralen Station tritt und allen Stationen gemeinsame Nachrichten, Signale oder dergleichen geben kann. In der Anlage finden vorzugsweise Gleichrichter Anwendung, durch welche das Ansprechen bestimmter Umschaltrelais ver mieden, anderer jedoch bewirkt wird.
Die Anlage hat den Vorteil, dass sie die Zusammenfassung der Unterstationen in einer Ringleitung über ein erdfreies Zweileiter system ermöglicht, was bisher nicht der Fall gewesen ist, mit Ausnahme solcher Anlagen, bei denen mit Frequenzrelais gearbeitet wurde. Frequenzrelais haben jedoch den Nachteil, dass der Aufwand ein sehr hoher ist. Die Anlagen können im übrigen unter Verwendung öffentlicher Leitungs- bezw. Kabelnetze aufgebaut werden, da die erfor derlichen Steuerspannungen innerhalb der zu lässigen Grenzen liegen.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in der Abbildung die Schaltung einer der artigen Anlage beispielsweise dargestellt, 1. Normale Steuerung der Unterzentralen II', II" usw. von der Hauptzentrale I aus: Der Sprechschalter für normalen Betrieb SS, der sich in beliebiger Anzahl in räumlich verteilten Kommandostellen befinden kann, wird geschlossen. Dadurch werden folgende Schaltvorgänge bewirkt. In der Hauptzen trale I zieht das Relais E an und übernimmt durch nicht gezeichnete Relaiskontakte die Einschaltung des Anodenstromes der Verstär ker.
Durch den gezeichneten Kontakt e wird Plus über die Leitungsader a auf die Unter zentralen gegeben, dadurch zieht Relais E' in den Unterzentralen II', II" usw. an. Die ses Relais übernimmt ebenfalls die Einschal tung der Anodenströme in den verschiedenen Leistungsverstärkern und gleichzeitig die Ab- sehaltung eventueller Darbietungen, die lokal über eine Unterzentrale gegeben werden.
2. Soll von einer Unterzentrale aus das gesamte Verstärkernetz besprochen werden (z. B. Alarm), so wird in der Unterzentrale, z. B. II', der Schalter SS_4 betätigt. Hier durch wird das E'-Relais dieser Unterzentrale erregt und positives Potential an die b-Ader gelegt, wodurch die E'-Relais in sämtlichen Unterzentralen erregt werden;
gleichzeitig spricht über G--SS <B><I>A</I></B> (in Ruhe)-C' das in allen übrigen Unterzentralen an.
Das F'-Relais hält sich selbst über f', und e', dadurch wird es in den Unterzentralen un möglich, durch Betätigen des Sprechschalters das IT'-Relais ansprechen zu lassen, das nur bei der Unterzentrale, die sprechen will, über SSA und f'2 anspricht. Die Kontakte m', und m', schalten hier die Leitung<I>a,</I> b von dem Eingangskreis LE des Leitungsverstärkers ab und legen den Ausgangskreis SA des Steuerverstärkers an diese Leitung.
In der Hauptzentrale kommt folgender Stromlauf zustande: Plus über Leitungsader a-G-U-W (Eisenwasserstoff) nach Leitungsader b zu rück zur Stromquelle. Durch das Anziehen von U wird in der Hauptzentrale das .11- Relais über u. und gleichzeitig das E-Relais über % erregt. Die von der Unterzentrale von SA gegebene Modulation geht also über in, und in, in der Hauptzentrale und einen bei LE angeschlossenen Leistungsverstärker zu den Stellen, wo sich Lautsprecher befin den sollen.
Wird die Hauptzentrale von einer eigenen Sprechstelle besprochen, und soll während dieser Übertragung von einer Unter zentrale aus Alarm gegeben werden, ziehen sämtliche<B>E</B>- und F'-Relais in den Unter zentralen und das ZT-Relais in der Haupt zentrale zunächst durch den Differenzstrom, der durch die höhere Spannung in den Unter zentralen bedingt ist, an. Durch das An ziehen des U-Relais in der Hauptzentrale wird bei 7t., die Stromquelle in der Haupt zentrale abgeschaltet.
3. Die Hauptzentrale ist ebenfalls in der Lage, durch Betätigung des Schalters SSA Alarm zu geben. Dadurch wird von der Hauptzentrale ans Plus in die Leitungsader b gegeben. Der Vorgang in den Unterzen tralen ist der gleiche, wie schon beschrieben. In der Hauptzentrale wird das U-Relais über den Gleichrichter zum Ansprechen gebracht, dadurch werden sämtliche eventuell in Be trieb befindlichen Sprechstellen abgeschaltet.
Durch die Betätigung des SSA wird das 31-Relais in der Hauptzentrale nicht erregt, so dass der Steuerverstärker an der Modu- lationsleitung liegen bleibt. Hat die Haupt zentrale oder eine Unterzentrale ihren SSA betätigt, so kann sie durch eine zweite Zen trale nicht mehr hinausgeworfen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anlage mit Verstärkern in einer zentralen Station und in Unterstationen, bei der iin Regelfall der Verstärker an der zentralen Stelle und diejenigen an den Unterstationen wahlweise lokal oder von der zentralen Sta tion aus gemeinsam durch die Nachrichten gesteuert und durch einen Steuerstrom ein geschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Anlage derart ausgebildet ist, dass jede beliebige Unterstation durch Vertauschen der Stromrichtung des Steuerstromes an die Stelle der zentralen Station treten und allen Stationen gemeinsame Nachrichten geben kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Gleichrichter vorhanden sind, die das Ansprechen bestimmter Relais vermeiden und anderer Relais bewirken. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung der zentralen Station von einer Unterzentrale aus mit einer höheren Spannung erfolgt als um gekehrt, so dass ein Ansprechen der Relais durch einen Differenzstrom erreicht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE221467X | 1940-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH221467A true CH221467A (de) | 1942-05-31 |
Family
ID=5840168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH221467D CH221467A (de) | 1940-12-03 | 1941-10-17 | Anlage mit Verstärkern in einer zentralen Station und in Unterstationen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE443424A (de) |
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1941
- 1941-10-17 CH CH221467D patent/CH221467A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE443424A (de) |
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