CH221676A - Elektrohydraulische Hubvorrichtung. - Google Patents

Elektrohydraulische Hubvorrichtung.

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CH221676A
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CH
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piston
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damping
lifting
yoke
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/18Combined units comprising both motor and pump

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description


      Elektrohydraulische    Hubvorrichtung.    Für die Betätigung von Bremsen, Kupp  lungen und andern Einrichtungen werden be  kanntlich     elektrohydraulische    Vorrichtungen  verwendet, wobei die erforderliche Hubbewe  gung mittels eines hydraulisch betätigten  Kolbens     bewirkt    wird. Der Flüssigkeitsdruck  für die Bewegung des Kolbens wird mittels  durch einen Elektromotor angetriebener  Pumpe erzeugt, und der Zusammenbau des  Antriebsmechanismus kann auf verschiedene  Weise erfolgen.

   So ist es     beispielsweise    be  kannt, Antriebsmotor,     Flügelrad-pumpe    und  Arbeitskolben koaxial anzuordnen und unter  Umständen die Pumpe sogar in den Boden  des Kolbens selbst einzubauen, wobei das  Druckmittel durch den Kolben     hindurchbe-          fördert    wird, um einen     Druckunterschied          zwischen    beiden Seiten zu erzeugen.

   Ander  seits ist es auch bekannt, den Kolben und die  Pumpe zusammen     mit    ihrem Antriebsmotor       nebeneinander    in einem gemeinsamen, mit 01  gefüllten Gehäuse anzuordnen, und zwar so,  dass die Pumpe mit beiden Kolbenseiten in  Verbindung steht, wobei vermieden wird, dass    auf der der Stopfbüchse zugekehrten Seite  des Kolbens ein Druck herrscht, der zu     Un-          dichtigkeiten    führen könnte.  



  Die bisherigen     Bauarten.    dieser Art elek  trohydraulischer Geräte sind in erster Linie  für grosse Hubarbeiten bestimmt, so dass sie  weniger geeignet sind für kleinere Antriebe,  wo nur     eine    verhältnismässig kleine Hubkraft  verlangt     wird    und ausserdem lediglich     ein.    sehr  beschränkter Platz für den Einbau des Ap  parates zur Verfügung steht.

   Die Erfindung  ermöglicht     einen    Servomotor zu schaffen, der  sich speziell für kleinere Antriebe mit einer  maximalen Hubarbeit von ungefähr 250 km/cm  eignet, aber trotzdem ohne weiteres imstande  ist, allen bekannten     Anforderungen    dieser  Art Apparate, wie sanftes und rasches An  sprechen bei progressiver Druck-     bezw.    Zug  zunahme sowie rasche     Rücklaufbewegung     unter schlag- und     pendelungsfreier    Kraft  abgabe, zu genügen.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine elek  trohydraulisch betätigte Hubvorrichtung, bei  welcher ein als Ring ausgebildeter Arbeits-           kolben    und eine Pumpe mit Abstand ihrer       Achsen    in einem gemeinsamen, als Ölbehälter  dienenden Gehäuse untergebracht sind. Ge  mäss der Erfindung werden die erwähnten       Bedingungen    dadurch erfüllt, dass die Innen  wand des Hubzylinders aus einem eingebau  ten Rohr besteht, dessen von der Pumpen  flüssigkeit abgeschlossener     lichter    Raum eine  mit dem Kolbenjoch verbundene, in diesem  Hohlraum geführte Stange aufnimmt, welche  zu     Dämpfungszwecken    bei der rückläufigen  Kraftentladung dient.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    der Erfindung in schematischer  Weise dargestellt, und zwar zeigt die     Fig.    1  eine     elektrohydraulische    Druck- und eventuell  Zugvorrichtung im Längsschnitt.  



  Die Vorrichtung besteht im wesentlichen  aus der durch den Elektromotor 1 angetrie  benen Pumpe 2, die eine Flüssigkeit, bei  spielsweise Öl, unter einem gewissen Druck  zu der untern Seite des Ringkolbens 3 för  dert. Um eine möglichst geringe Bauhöhe  und gedrungene Bauart zu erreichen, ist der  Antriebsmotor 1 mit Pumpe 2 neben dem  Ringkolben 3 in einem gemeinsamen Gehäuse  5, welches als Flüssigkeitsbehälter dient,  untergebracht. 4 ist der Hubzylinder für  Ringkolben 3, und die innere Zylinderwand  dieses Hubzylinders 4 ist durch ein eingebau  tes axiales Rohr 6 gebildet.

   Die Übertra  gung der Hubbewegung des Ringkolbens 3  auf die zu     betätigende    Einrichtung erfolgt  mittels der Kolbenstangen 7 und des Joches  8, und wo kleinere Hubkräfte als die maxi  malen erwünscht sind, kann noch ein Hebel  9 mit mehreren     Abgriffstellen    vorgesehen  sein. Das Joch 8 ist ebenfalls mit einer nach       unten    in das vom<B>01</B> abgeschlossene Rohr 6  hineinragenden zentralen Kolbenstange 10  versehen, an deren unterem Ende ein     Dämp-          ferkolben    11 samt dem Ventilteller 12 ange  bracht ist, die dazu dienen, eine gegebenen  falls gewünschte Falldämpfung nach einer  geknickten     Zeit-Wegkurve    zu bewerkstelli  gen, wie später erläutert werden wird.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende:    Das im Gehäuse 5 befindliche Öl wird  beim Einschalten des     Elektromotors    1 durch  die Pumpe 2 unter Druck gefördert und zu  der     untern    Seite des Ringkolbens 3 geleitet,  so dass sich dieser rasch nach oben bewegt.  Die Druckflüssigkeit wirkt nur auf der einen  Seite des Ringkolbens 3,  jährend auf der an  dern Seite desselben stets Atmosphärendruck  herrscht. Die Grösse des     Kolbenkubes    wird  entweder durch die anzutreibende Einrich  tung selbst oder durch einen vorgebauten  Endanschlag begrenzt.  



       Bis    zum Erreichen des Füllungsvolumens  unter dem Ringkolben 3 fördert die Pumpe 2;  ist aber der Kolbenhub ausgeführt, so ar  beitet die Pumpe 2 wohl weiter; sie fördert       aber    nicht mehr. sondern hält lediglich den  Druck unter dein Kolben 3 konstant. Die  Pumpe 2 arbeitet dann sozusagen als ein  Rührwerk weiter, wobei sie den - wie vor  ausgesetzt sei - belasteten Ringkolben 3 im  Gleichgewicht hält. Dieses Gleichgewicht  wird gestört in. dem Augenblick, da die  Pumpe nicht mehr angetrieben wird, das  heisst da deren Antriebsmotor 1 ausgeschaltet  wird.

   Dann wirkt die durch die Druckvor  richtung auf das angetriebene Objekt ausge  übte Kraft     ini    umgekehrten     Sinne,    das heisst  entladend, und der Ringkolben 3 wird durch  diese Kraftentladung in seine Anfangslage  zurückgedrängt. Es     ist;    daher ohne weiteres  möglich, die Vorrichtung mit einer Fern  steuerung zu versehen, wobei von irgend einer  Stelle aus der Elektromotor 1, der die Pumpe  2 antreibt, in diesem Falle ein     Kurzschluss-          läufermotor,    einfach ein- und ausgeschaltet  wird. Die Entfernung der Steuerstelle von  der Vorrichtung spielt praktisch keine Rolle.  



  Normalerweise steht die zu betätigende  Einrichtung, beispielsweise eine Bremse, un  mittelbar mit dem Joch 8 in Verbindung, wo  bei die maximale Hubkraft auf den Brems  hebel     ausgeübt    wird. In andern Fällen, wo  die erforderliche Hubkraft bedeutend weniger  als die maximale sein soll, lässt sieh die ge  wünschte Kraft innerhalb gewisser Grenzen  beliebig am Hebel 9 abgreifen, an welchen  das Joch 8 seine Kraft abgibt. Diese Mög-           lichkeit    des     Abgreifens    kleinerer Hubkräfte  bietet den grossen Vorteil, dass bei gleichblei  bendem Hub an der zu betätigenden Ein  richtung der Hub am Joch im Verhältnis der  Hubkraft abnimmt, wodurch an Hub- und  Senkzeit gespart wird.  



  Wenn beispielsweise die Vorrichtung ge  mäss der Erfindung für eine maximale Hub  kraft von 50 kg gebaut ist und die Hub  kraft in einem bestimmten Fall nur noch  16 kg betragen soll, und zwar bei gleich  bleibendem Hub am Bremshebel, so wird der  Hub des Joches jetzt nur 16 mm betragen,  also
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   mal kleiner sein.  



  Wie bereits erwähnt, ist am untern Ende  der in das Rohr 6 hineinragenden Kolben  stange 10 ein     Kolben    11 vorgesehen, um eine  Falldämpfung nach einer geknickten     Zeit-          Wegkurve    zu erzielen. Dieser     Dämpfungs-          kolben    11 ist im vergrösserten Massstab in       Fig.    2 dargestellt, während in     Fig.    3 eine       Zeit-Wegkurve    für die Hubvorrichtung nach  der Erfindung gezeigt ist, wobei der Weg als  Ordinate und die Zeit als Abszisse aufgetra  gen sind.

   Der     Dämpfungskolben    11 ist mit  Öffnungen 14 versehen und auf der untern  Seite des Kolbens 11 befindet sich ein Ven  tilteller 12 und     eine        darüberliegende    Ein  lagescheibe 15. Der Teller 12 samt der  Scheibe 15 kann sich in der Achsrichtung auf  der Spindel 16 frei bewegen. Mittels dieser       Dämpfungseinrichtung    kann dann die rück  läufige Kraftentladung wunschgemäss ge  steuert werden, und zwar so, dass der erste  Teil des Fallhubes (z.

   B. bis zum Auftref  fen der Bremsbacken), entsprechend Teil       I-II    der     Zeit-Wegkurve,    rasch erfolgt,_ wäh  rend der verbleibende Restteil (Punkt     II     bis     III)    leicht gedämpft ist. Die dämpfende  Wirkung wird durch die im Raum unterhalb  des Kolbens 11 vorgesehene Flüssigkeit, z. B.  Öl oder Glyzerin, erzielt, die bei einer     Ab-          ,värtsbewegung    der Kolbenstange 10     bestrebt     ist, an dem Ventilteller 12 vorbei durch die       Offnungen    14 zu fliessen.

   Der Punkt     II,    wo  die Dämpfung einsetzt (das Knie), wird  durch die Einstellung des maximalen Abstan-    des des Ventiltellers 12 vom Kolben 11 be  stimmt, während die     Intensität    der Dämp  fung, das heisst die Neigung des Kurventeils       II-III,    dagegen vom     minimalen,    durch die  Dicke der Einlagescheibe 15 bestimmten  Spielraum zwischen Teller 12     und    Kolben 11  abhängt.  



  An Stelle der     beschriebenen    Flüssigkeits  dämpfung kann auch eine Luftdämpfung vor  gesehen sein. In diesem Fall wird der Kol  ben 11 ohne     Durchlassöffnung    ausgeführt, der  Raum unterhalb des Kolbens 11 mit Luft ge  füllt,     und    ein     Luftaustrittskanal    mit einstell  barem Drosselventil für den     erwähnten    luft  gefüllten     Rauara    vorgesehen.  



  Der beschriebene Apparat kann ebensogut  auch als Zugapparat ausgebildet sein. Zu  diesem Zweck wird die Kolbenstange 10  durch die strichpunktiert gezeichnete Zug  stange 13 nach unten verlängert.     Ein    und die  selbe     Vorrichtung    kann dann ohne weiteres  gleichzeitig als Drücker und Zugapparat be  nützt werden. Unter Umständen kann es er  wünscht sein, den Druck oder den Zug nicht  in senkrechter Richtung, sondern waagrecht       ausüben    zu können. In diesem Falle     werden     zusätzliche Hebel an dem Joch 8     bezw.    an  der Zugstange 13 angebracht, die die ge  wünschte Umlenkung bewirken.  



  Schliesslich kann noch die     Hubvorrichtung     mit einer     Zirkulationsheizung    für die Flüssig  keit     bezw.    das     @Öl    im Behälter 5 ausgerüstet  sein, um bei starker Kälte einen störungs  freien Betrieb zu gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrohydraulische Hubvorrichtung, bei welcher ein als Ring ausgebildeter Arbeits kolben und eine Pumpe mit Abstand ihrer Achsen in einem gemeinsamen, als Ölbehälter dienenden Gehäuse untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Hub zylinders aus einem eingebauten Rohr be steht, dessen von der Pumpenflüssigkeit ab geschlossener lichter Raum eine mit dem Kolbenjoch verbundene, in diesen Hohlraum geführte Stange aufnimmt, welche zu Dämp- fungszwecken bei der rückläufigen Kraftent ladung dient.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im lichten Raum des Rohres geführte Stange mit einem Dämpferkolben und Ventilteller ausgerüstet ist, welcher eine Einstellung der Dämpfung nach einer geknickten Zeit-Wegkurve erlaubt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Dämpfung eine hydrau lische oder eine Luftdämpfung ist, je nach dem der lichte Raum im Rohr mit einer Flüs sigkeit gefüllt ist oder nicht. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das durch die Be wegung des Ringkolbens betätigte Joch die Hubkraft auf ein Hebelwerk überträgt, an welchem bei gleichbleibender maximaler Hub kraft am Joch beliebig geringere maximale Hubkräfte abgegriffen werden können. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Ausübung von Zugkräften das untere Ende der zentral angeordneten Kolbenstange mit einer als Zug stange dienenden Verlängerung versehen ist.
CH221676D 1941-06-21 1941-06-21 Elektrohydraulische Hubvorrichtung. CH221676A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT373849B (de) * 1982-02-12 1984-02-27 Kletzmayr Hubert Hubvorrichtung und damit anhebbarer container

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT373849B (de) * 1982-02-12 1984-02-27 Kletzmayr Hubert Hubvorrichtung und damit anhebbarer container

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