CH221797A - Verstelleinrichtung an gegenläufigen Luftschrauben. - Google Patents

Verstelleinrichtung an gegenläufigen Luftschrauben.

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CH221797A
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CH
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sliding sleeve
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adjusting device
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Inventor
Messerschmitt A G
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Messerschmitt Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/306Blade pitch-changing mechanisms specially adapted for contrarotating propellers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


  Verstelleinrichtung an gegenläufigen Luftschrauben.    Die Erfindung betrifft eine Verstellein  richtung an unmittelbar hintereinander an  geordneten, gegenläufigen Luftschrauben. Die  Anordnung der Luftschrauben - unmittelbar  hintereinander verursacht erhebliche Schwie  rigkeiten für die Unterbringung der verschie  denen Teile zum Verstellen der Schrauben  blätter. Mit der Erfindung soll eine Über  windung der baulichen Schwierigkeiten mit  einfachen Mitteln erreicht werden.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die Ver  stellglieder für die vom Motor entferntere  Luftschraube von einem Teil des aus der  motorseitigen Luftschraube und der zuge  hörigen Verstellvorrichtung gebildeten Aggre  gates aus angetrieben werden. Die Einrich  tung kann in der Weise ausgebildet sein,  dass z. B. durch Lenker, Kulissenführungen,  Zahntriebe oder dergleichen die Verdrehung  der Blätter der     motorseitigen    Luftschraube  in eine Axialbewegung einer auf der     Luft-          schrauLenwelle    zwischen beiden Schrauben  verschiebbaren     Gleitmuffe    umgewandelt wird,    wobei von dieser     Gleitmuffe    aus die Ver  drehung der Blätter der andern Luftschraube  wieder z.

   B. durch Lenker,     Kulissenführungen,     Zahntriebe oder dergleichen abgeleitet wird.  



  Wenn die     Blattverstellung    beider Luft  schrauben über je     eine    axial verschiebbare  Gleitmuffe erfolgt, so ergibt sich eine beson  ders einfache     Ausbildung    dadurch, dass eine  starre Verbindung zwischen der einen     Gleit-          muffe    und einem Verstellring der andern       Gleitmuffe    vorgesehen     wird.    Ausser     ihrer    Ein  fachheit hat diese Ausführungsform noch den  Vorteil, dass das Welleninnere von Teilen  für die Blattverstellung     freigehalten    ist; es  besteht somit eine Durchschussmöglichkeit.  



       In    den Zeichnungen ist eine vorteilhafte  Ausführungsform des     Erfindungsgegenstandes     veranschaulicht. Es zeigt  Fig. 1 in der obern Hälfte einen Längs  schnitt und in der untern Hälfte eine Seiten  ansicht der     Verstelleinrichtung,          Fig.    2 eine Draufsicht auf die Verstell  einrichtung,      Fig. 3 einen Querschnitt durch die Ver  stelleinrichtung nach der Linie III-III in  der Fig. 1 und  Fig. 4 einen Querschnitt durch die Ver  stelleinrichtung nach der Linie IV-IV in  der Fig. 1.  



  Mit 1 und 5 sind die beiden unmittel  bar hintereinander angeordneten, gegenläu  figen Luftschrauben bezeichnet. Jede die  ser beiden Luftschrauben weist verdrehbare  Schraubenblätter 7 auf, die in Kugellagern 8  der zugehörigen Schraubennabe gelagert sind.  Die Luftschraube 1 sitzt auf der Hohlwelle 2,  die durch ein Lager 3 im Motorgehäuse ge  halten wird. Die vom Motor entfernter lie  gende Luftschraube 5 sitzt auf einer durch  das     Innere    der Hohlwelle 2 verlaufenden  Welle 4, die ebenfalls hohl ausgebildet ist.  Die Welle 4 läuft in einem am vordern Ende  der Welle 2 befestigten Kugellager 6.  



  Durch Verdrehung der Schraubenblätter 7  wird die Schraubensteigung eingestellt. Die  Verdrehung der Schraubenblätter 7 beider  Schrauben wird von der Axialverschiebung  der     Gleitmuffe    11 abgeleitet, die ihren An  trieb über ein     Wälzlager    14 von einem nicht  umlaufenden,     ringförmigen    Gebilde 15 erhält.  An diesen Verstellring 15 für die     Gleit-          muffe    11 greifen nicht dargestellte Glieder  an, die mit der     Kraftquelle    für den Verstell_  antrieb, z. B. einem Elektromotor, einem  hydraulischen Zylinder oder einem Bandbe  tätigten Hebel in Verbindung stellen.  



  Die     Gleitmuffe    11 ist durch Lenker 9 mit  den Zapfen 16 verbunden, die an den Schrau  benblattfüssen der motorseitigen Schraube, und  zwar an deren Umfang, sitzen. Eine Ver  schiebung der Gleitmuffe 11 bewirkt     infolge     dieser Lenkerverbindung eine Verdrehung der  Schraubenblätter 7.  



  Die Blätter 7 der vom Motor     entfernter     angeordneten Schraube 5 erhalten ihren Dreh  antrieb ebenfalls von einer in ihrer Nähe  vorgesehenen, axial verschiebbaren     Gleitmuffe,     und zwar der Muffe 10. Diese wirkt über  die Lenker 17 auf die an den Blattfüssen  befestigten Zapfen 18. Die mit der Welle 4  umlaufende Muffe 10 wird durch einen Ver-    stellring 12 in axialer Richtung verschoben,  der über ein Wälzlager 19 mit der     Muffe    10  in Verbindung steht. Der Verstellring 12 ist  nun durch zwei vorzugsweise hohl ausgebil  dete Stangen 13 an die Muffe 11 angeschlos  sen, so dass er mit dieser zusammen ein star  res Gebilde darstellt.

   Die Stangen 13 stellen  besonders einfache Mittel zur Übertragung  der Kräfte für den Verstellantrieb auf die  vom Motor entferntere Luftschraube dar. Sie  haben den weiteren Vorteil, dass die Muffe 11  wegen der grossen Führungslänge des starren  Gebildes besonders gut geführt und ein Ver  kanten zuverlässig verhindert wird.  



  Die beschriebene Verstelleinrichtung hat  sich als sehr     betriebssicher    erwiesen. Als  Vorteil ist auch das völlige Freibleiben des       Innern    der Hohlwelle 4 von irgendwelchen  Einbauten zu bewerten, so dass durch diese  Welle Hindurchgeschossen werden kann.  



  Zweckmässig sind einander entsprechende  Teile zum Verstellen der Blätter der beiden  Luftschrauben, wie zum Beispiel die Lenker,  mit gleichen Abmessungen ausgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstelleinrichtung an unmittelbar hinter einander angeordneten, gegenläufigen Luft schrauben, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellglieder für die vom Motor entferntere Luftschraube von einem Teil des aus der motorseitigen Luftschraube und der zugehöri gen Verstellvorrichtung gebildeten Aggregates aus angetrieben werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verstelleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehung der Blätter der motorseitigen Luftschraube in eine Axialbewegung einer auf der Luft schraubenwelle zwischen beiden Schrauben verschiebbaren C-leitinuffe umgewandelt wird, wobei voll dieser Gleitmuffe aus die Ver drehung der Blätter der andern Luftschraube abgeleitet wird.
    2. Verstelleinrichtnng nach Patentanspruch, bei der die Blattverstellung beider Luftschrau- ben über je eine axial verschiebbare Gleit- muffe erfolgt, gekennzeichnet durch eine starre Verbindung zwischen der einen Gleitmuffe und einem Verstellring der andern Gleitmuffe. 3. Verstelleinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechende Teile zum Verstellen der Blätter der beiden Luftschrauben gleiche Abmessungen haben.
CH221797D 1940-10-28 1941-10-22 Verstelleinrichtung an gegenläufigen Luftschrauben. CH221797A (de)

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CH221797D CH221797A (de) 1940-10-28 1941-10-22 Verstelleinrichtung an gegenläufigen Luftschrauben.

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US4842484A (en) * 1983-08-29 1989-06-27 General Electric Company Blade gearing and pitch changing mechanisms for coaxial counterrotating propellers

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FR876350A (fr) 1942-11-03

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