CH222113A - Einrichtung an Druckluftbremsen von Fahrzeugen zum Anpassen der Bremskraft an die Fahrzeugbelastung. - Google Patents

Einrichtung an Druckluftbremsen von Fahrzeugen zum Anpassen der Bremskraft an die Fahrzeugbelastung.

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CH222113A
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Bromsregulator Sv Aktiebolaget
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Bromsregulator Svenska Ab
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    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
    • B61H13/32Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight by varying brake lever leverage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description


  Einrichtung an Druckluftbremsen von Fahrzeugen zum Anpassen der Bremskraft .  an die Fahrzeugbelastung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung an Druckluftbremsen von Fahrzeu  gen zum Anpassen der Bremskraft an die  Fahrzeugbelastung. Bei solchen Einrichtun  gen wird die höhere Bremskraft zum Beispiel  durch Einschaltung eines Zusatzbremszylin  ders oder durch Zuführung von Luft höheren  Druckes zu den Bremszylindern der Bremse  oder auch durch Umstellung des Bremsge  stänges auf ein höheres Übersetzungsverhält  nis erreicht. Es ist bekannt, die Umstellung  auf die kleinere oder auf die grössere Brems  kraft selbsttätig unter Einwirkung von sol  chen Mitteln auszuführen, welche in Abhän  gigkeit von der Belastung des Fahrzeuges  beim Unterschreiten bezw. Überschreiten  einer gewissen Belastungsgrenze tätig wer  den.

   Für die selbsttätige Durchführung die  ser Umstellung ist es bekannt, einen Druck  luft-Kraftschalter zu verwenden, dem Druck  luft vom Bremsleitungsnetz durch eine  Steuervorrichtung zugeführt wird, auf wel  che in Abhängigkeit von der Fahrzeugbe-    lastung stehende Mittel wirksam sind. Bei  den bekannten Bauarten dient diese Steuer  vorrichtung zur Verbindung des     Druckluft-          Kraftschalters    entweder mit der Druckluft  quelle des     Bremsleitungsnetzes    oder mit der  Aussenluft, je nachdem das Steuerorgan unter  Einfluss der Fahrzeugbelastung in die eine  oder andere Lage gestellt wird.  



  Zwischen diesen zwei Lagen, also der  jenigen, in welcher sie den Druckluft-Kraft  schalter über einen Weg mit der Druckluft  quelle verbindet, und der andern Lage, in  welcher sie den Druckluft-Kraftschalter über  einen andern Weg mit der     Aussenluft    verbin  det, kann aus baulichen Gründen nicht eine  beliebig kurze Distanz vorhanden sein, son  dern sie     müssen    einen gewissen Abstand ha  ben. Infolgedessen muss die der Umstellung  der Bremskraft entsprechende Belastungs  grenze unterschritten     bezw.    überschritten  werden, damit die Umstellung der Bremse  auf die kleinere     bezw.    auf die grössere Brems  kraft erfolgen soll.

   Dadurch kann die ge-      nannte Belastungsgrenze nicht scharf sein,  sondern es handelt sich vielmehr um einen  Fahrzeugbelastungsbereich mit einer untern  und einer     obern    Grenze, wobei die Umstel  lung auf die grössere     Bremskraft    nur beim  Überschreiten der obern Grenze erfolgt, wäh  rend die kleinere Bremskraft est beim Unter  schreiten der untern Grenze eingestellt wird.  Aus     diesem    Grunde wirkt die selbsttätige  Einrichtung unsicher, in der Weise, dass die  Bremse innerhalb des genannten Belastungs  bereiches das eine Mal auf die grössere Brems  kraft und das andere Mal auf die kleinere  Bremskraft eingestellt sein kann.

   Dies ist ein  Nachteil, der nicht in anderer Weise verrin  gert werden konnte, als dass der Bewegungs  bereich der Steuervorrichtung zwischen den  beiden Umstellagen vermindert und dadurch  die Grenzen des Belastungsbereiches einan  der genähert werden. Dies ist aber teils, wie  bereits erwähnt, mit gewissen baulichen  Schwierigkeiten verbunden, und führt weiter  die Bildung oder die Vergrösserung von Nach  teilen ernsthafterer Art mit sich. Je näher  nämlich die beiden Belastungsgrenzen ein  ander gebracht werden, um so grösser wird  die Gefahr, dass     Schwingungen    des Fahr  zeuges während der Fahrt zu ständigen Än  derungen der Bremskraft führen und einen  entsprechend grossen Druckluftverbrauch ver  anlassen, der die normale Wirkung der  Bremse stören könnte.  



  Die Erfindung     bezweckt,    die oben ange  deuteten Nachteile und Schwierigkeiten zu  beseitigen, und besteht darin, dass die Steuer  vorrichtung,     welche    in     Abhängigkeit    von der       Fahrzeugbelastung    gesteuert wird, in einer  Leitung zwischen dem Druckluft-Kraftschal  ter und einer Stelle des Bremsleitungsnetzes  eingeschaltet ist, die     beim    Anziehen der  Bremse unmittelbar unter Druck gesetzt  wird, von der aber die Druckluft beim Lösen  der Bremse entweicht, und dass die Steuer  vorrichtung nur imstande ist, die Leitung in  einer Richtung abzuschliessen, nämlich zur  Verhinderung der Zuleitung von     Druckluft     zum Kraftschalter.

   Die Steuervorrichtung ge  stattet somit unter allen Umständen eine    Rückströmung von Druckluft vom Kraft  schalter zur genannten Stelle des Brems  leitungsnetzes, wenn der Druck an dieser  Stelle verschwindet, und dies unabhängig  davon, ob die Steuervorrichtung für den  Druckluftstrom zum Kraftschalter geschlos  sen oder     geöffnet    ist. Zu diesem Zwecke       kann    die     Steuervorrichtung    ausser einem  steuerbaren Abschlussventil auch ein selbst  tätiges Rückschlagventil, das mit dem Ab  schlussventil parallelgeschaltet ist, aufweisen.

    Es kann aber auch das Abschlussventil selbst  so ausgebildet sein, dass es die     Rückströmung     der Druckluft vom     Kraftschalter    gestattet,  zu welchem Zwecke dieses Ventil als steuer  bares Rückschlagventil ausgebildet sein kann.  



  Durch diese Einrichtung wird in erster  Linie der Vorteil erreicht, dass die Gefahr  von Druckluftverlusten durch wiederholte  Umstellungsbewegungen ausgeschaltet wird,  indem kein direkter Auslass an die Aussen  luft vorhanden ist.  



  Gleichzeitig wird auch der Vorteil er  zielt, dass der     Übergang    von einer Brems  kraft zur andern praktisch bei ein und     dersel-          ben    Lage des     Steuerorganes        stattfindet,    so       dass    also die oben erwähnten beiden Be  lastungSgrenzen zusammenfallen.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in einigen       Beispielen    auf der Zeichnung veranschaulicht.  Es zeigt:  Fig. 1 eine Ausführungsform der     Ein-          riehtung    an einer Westinghouse-Bremse und       Fig.    2 eine andere     Ausfühilingsform    der  Einrichtung an einer     Hildebrand-Knorr-          Bremse    eines     Eisenbahnwagens.     



  Bei diesen     beiden    Ausführungsformen sind  die in     Abhängigkeit    von der Wagenbe  lastung auf die Steuervorrichtung wirksamen  Glieder durch die mit der Wagenbelastung       proportionale    Einbiegung der     Tragfedern        be-          tätigt.     



       Fig.    3 zeigt ein Beispiel, bei welchem die  Steuervorrichtung von einer von der Stütz  kraft der Tragfedern abgeleiteten und dieser  proportionalen Kraft betätigt wird.      Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der  Steuervorrichtung     teilweise    in Seitenansicht  und teilweise im Schnitt.  



  Fig. 5 zeigt schematisch ein Beispiel eines  Druckluft-Kraftschalters und dessen An  schluss an die Steuervorrichtung einer Ein  richtung, bei welcher die Umstellung der  Bremse auf eine höhere oder kleinere Brems  kraft durch Änderung des Übersetzungsver  hältnisses des     Bremsgestänges    mittels eines  sogenannten mechanischen Lastwechsels statt  findet.  



  Fig. 6 zeigt im Schnitt den Lastwechsel  und den Druckluft-Kraftschalter als zusam  menhängende Einheit.  



  Fig. 7 und 8 zeigen eine besonders vor  teilhafte Bauart der Einrichtung an einer  Kunze-Knorr-Güterzugbremse, wobei Fig. 7  die Einrichtung beim Bremsen mit der grösse  ren Bremskraft und Fig. 8 die Einrichtung  beim Lösen der Bremse zeigt.  



  Bezugnehmend auf Fig. 1 bezeichnet 1  einen Druckluft-Kraftschalter, der entweder  in der mit<I>L</I> bezeichneten oder in der mit<I>T</I>  bezeichneten Lage in irgendeiner wohlbe  kannten, auf der Zeichnung nicht gezeigten  Weise die Bremse zum     Lastbremsen    oder  Leerbremsen umstellt. Der Druckluft-Kraft  schalter kann der gewöhnlichen Bauart sein,  bei welcher der Kraftschalterkolben beim  Einlassen von Druckluft in einen Zylinder  von seiner Ausgangslage verschoben wird  und beim Entweichen der Druckluft aus dem  Zylinder durch Federkraft in die Ausgangs  lage zurückgeführt wird. In dem gezeigten  Beispiel ist der Druckluft-Kraftschalter an  die Übertragungskammer 2 einer     Westing-          house-Bremse    Type LU angeschlossen.

   Die  Übertragungskammer ist eine solche Stelle  des Bremsleitungsnetzes, die zu Beginn einer  Bremsung unmittelbar unter Druck gesetzt  wird, von welcher aber der Druck beim Lö  sen der Bremse verschwindet. In der Ver  bindungsleitung 8 ist eine Steuervorrichtung  angebracht, welche sehr einfacher Bauart ist,  indem in einem Gehäuse 4 ein einfaches Hub  ventil 5 untergebracht ist, das sich von sei  nem Sitze abheben kann und dadurch die    selbsttätige Entweichung der Druckluft aus  dem     Kraftschalter    durch die Übertragungs  kammer 2 gestattet,     wenn    die     Druckluft    beim  Lösen der Bremse aus dieser entweicht.

   Das       Ventil    verhindert dagegen einen Luftstrom  in der entgegengesetzten Richtung von der  Übertragungskammer zum Druckluft-Kraft  schalter 1, ausgenommen, wenn das Ventil  durch die in Abhängigkeit von der Wagen  belastung     wirkenden    Mittel von einem Sitz  abgehoben wird. Im vorliegenden Beispiel  wirken diese Mittel beim     Unterschreiten    eines  bestimmten Wertes der     Wagenbelastung,    des  sogenannten Umstellgewichtes.

   In der kraft  schlüssig geöffneten Lage des     Ventils    5 wird  beim Einleiten einer Bremsung unmittelbar  Druckluft von der Übertragungskammer 2  zum     Kraftschalter    1 strömen und diesen in  die Lage T bringen, so dass die Bremsung  beim Anlegen der Bremsklötze als Tara  bremsung statt als     Lastbremsung    ausgeführt  wird. Beim Lösen der Bremse     entweicht    die  Druckluft wieder vom Kraftschalter 1 durch  das Ventil 5 in die     Übertragungskammer    2,  die ja hierbei     ihrerseits        in        Verbindung    mit  der Aussenluft steht.

   Im     dargestellten    Bei  spiel     bestehen    die in Abhängigkeit von der  Wagenbelastung das Ventil 5     betätigenden          Mittel    aus einem zweiarmigen Hebel 6, der  am Fahrzeugrahmen oder einem daran ange  brachten Federbock gelagert ist und der am  einen Ende durch ein Glied 7 mit .der Lager  buchse und am andern Ende mit einer am  Ventil 5 anliegenden Stange 8 verbunden ist.  Zwischen dieser Ventilhubstange 8 und dem  Ventil 5 kann eine Membran 9 angebracht  sein, welche am Gehäuse 4 befestigt ist und  dazu dient,     Druckluftverluste    infolge von       Undichtheiten    zu vermeiden.  



  Das     Ventil    5 hat keine     Zwischenlage     zwischen der geöffneten und der geschlosse  nen Lage, sondern es ist offen, sobald es von  seinem Sitze abgehoben ist. Aus diesem  Grunde ist derjenige Bereich der Wagenbe  lastung, innerhalb welchem die Umstellung  der Bremse einmal auf     Tarabremsung,    ein  mal auf Lastbremsung vorgenommen wird,  sehr eng und praktisch genommen durch die      in den Umstellmitteln auftretende Reibung  begrenzt (wobei zu diesen Mitteln nach  Fig. 1 auch die Tragfeder zu zählen ist).

   Es  ist offenbar, dass wenn die Wagenbelastung  dem Umstellgewicht gleich oder benachbart  ist, Schwingungen und Erschütterungen wäh  rend der Fahrt eine unsichere Wirkung der  Steuervorrichtung verusachen werden, so dass  diese den Zufluss der Druckluft zum Kraft  schalter beim Bremsen das eine Mal öffnet  und das andere Mal wieder abschliesst.  



  Dies hat jedoch keine     wesentliche    Bedeu  tung; denn wenn die Wagenbelastung dem  beabsichtigten Umstellgewicht gleich oder  nahezu gleich ist, ist es ohne weiteres zu  lässig, die Bremsung als Lastbremsung aus  zuführen, ohne dass man die Gefahr läuft,  dass die Räder schleifen.

   Der Verbrauch an  Druckluft ist gering, da keine Druckluft für  die Umstellung verbraucht wird, ausgenom  men wenn eine Bremsung stattfindet, und  auch dann nicht, so lange das Ventil 5 infolge  der Belastungsbedingungen die geschlossene  Lage einnimmt.     Wenn    das Ventil durch die  in     Abhängigkeit    von der Wagenbelastung  wirkenden Mittel in der offenen Lage gehal  ten wird, ist der Druckluftverbrauch bei  jeder Bremsung auf die geringe Druckluft  menge begrenzt, welche für eine einmalige  vollständige Verschiebung des Kraftschalter  kolbens von der einen zur andern     Endlage     erforderlich ist, und dieser     Luftverbrauch     wird durch ein wiederholtes     Offnen    und  Schliessen des Ventils nicht vergrössert.

   Wenn  die Bremse gelöst ist, steht die Einrichtung  überhaupt nicht unter Druck,     weshalb    ein  Druckluftverbrauch nicht stattfinden kann,  so lange die Bremse     gelöst    ist. Weiterhin  können, wie leicht einzusehen ist, Druckluft  verluste infolge von Undichtheiten bei dieser  Einrichtung sehr leicht vermieden werden.  



  Nach Fig. 1 ist die Einrichtung derart  ausgebildet, dass der Druckluft-Kraftschalter  in seiner Ausgangslage die Bremse in der  der Lastbremsung entsprechenden Lage hält.  Die     Einrichtung    kann jedoch ebensogut der  art ausgebildet sein, dass der Kraftschalter  in seiner Ausgangslage die     Bremse    in der der    Tarabremsung entsprechenden Lage hält.  Beispiele davon sind nachfolgend beschrie  ben.  



  Es ist vorzuziehen, aber nicht unbedingt  notwendig, dass das durch die in Abhängig  keit von der Wagenbelastung wirkenden  Mitteln zu     betätigende    Ventil derart ausge  bildet ist, dass es gleichzeitig als ein selbst  tätiges Rückschlagventil wirkt, welches die  Entweichung von etwaiger Druckluft aus  dem Kraftschalter an dessen Anschlussstelle  in das Bremsleitungsnetz beim Verschwinden  des Druckes an dieser     Stelle    beim Lösen der  Bremse gestattet.

   Die letztgenannte Wir  kung kann, wie in Fig. 2 beispielsweise dar  gestellt ist, von einem getrennten Rückschlag  ventil übernommen werden, welches mit dem  durch die in Abhängigkeit von der Wagen  belastung wirkenden Mittel     betätigten    Ventil  parallel geschaltet ist, wobei das letztge  nannte Ventil je nach Bedarf zum     Beispiel     als Schieber oder als Hahnküken ausgebildet  sein kann.  



  Irgendeine andere Anschlussstelle für die  zum     Kraftschalter    führende Leitung an das  Bremsleitungsnetz als die gemäss Fig. 1 ge  wählte Übertragungskammer einer     Westing-          house-Bremse    kann gewählt sein. Es muss  aber immer darauf geachtet sein, dass die not  wendige Bedingung erfüllt wird, dass diese  Anschlussstelle unverzüglich beim Ansetzen  der Bremse unter Druck gesetzt wird und  dass die Druckluft von     dieser    Stelle beim  Lösen der Bremse entweicht. Die Ent  weichung braucht jedoch nicht notwendig so  fort beim Lösen der Bremse     stattzufinden;     es genügt, wenn die Druckluft am Ende des  Bremslösevorganges entwichen ist.  



  Bei der in Fig. 2 gezeigten Einrichtung  an einer Hildebrand-Knorr-Bremse ist der       Druckluft-Kraftschalter    1 durch die Leitung  3 an das Steuerventil 10 der     Hildebrand-          Knorr-Bremse    angeschlossen. Die Steuervor  richtung, welche in die     Leitung    3 eingesetzt  ist, umfasst im vorliegenden Falle ein Ab  schlusshahnküken 5a und ein selbsttätiges'       Rückschlagventil    5b, welches mit dem Hahn-      küken parallel geschaltet ist. Zur Betätigung  des Hahnkükens 5a ist in diesem Falle ein  Arm 11 auf dem Hebel 6 vorgesehen.

   Der  jenige Arm des     letztgenannten    Hebels, der  durch das Glied 7 mit der Lagerbuchse ver  bunden ist, ist durch zwei entgegen der     Kraft     einer Feder 12 in beiden Richtungen in der  Bewegungsebene des Hebels zueinander  schwenkbare Teile     geteilt    und der andere  Arm, der mit dem im Winkel abstehenden  Arm 11 versehen ist, ist mit einer Flüssig  keitsbremse 13 verbunden, welche infolge der  nachgiebigen Verbindung zwischen den He  belarmteilen die Übertragung von Schwin  gungsbewegungen zwischen dem Wagen  untergestell und der Lagerbuchse auf das  vom Arm 11 betätigte     Halmküken    5a verhin  dert oder dämpft.

   Der Druckluft-Kraft  schalter ist in diesem Falle so angeordnet,  dass er in seiner Ausgangslage die Bremse in  der der Tarabremsung entsprechenden Lage  hält und in die der Lastbremsung entspre  chende Lage nur dann umstellt, wenn das  Hahnküken 5a beim Ansetzen der Bremse  vom     Winkelhebelarm    11 dadurch offen ge  halten wird, dass die Wagenbelastung grösser  als das Umstellgewicht ist.  



  Gemäss Fig. 3 und 4 wirkt die Wagen  tragfeder durch das eine ihrer Gehänge auf  den kürzeren Arm eines ungleicharmigen  Doppelhebels 14, der am Wagenuntergestell  oder am Federbock gelagert ist. Der längere  Arm des Hebels 14     greift    mittels eines Glie  des 15 an einem Hebel 16 an, der am einen  Ende auf einem Festpunkt gelagert ist und  am andern Ende sich unter Vermittlung eines  verschiebbaren Zapfens 19 gegen einen im  Gehäuse 4 beweglichen Kolben 18 abstützt.  Im Gehäuse 4, unterhalb des Kolbens 18, ist       i    eine vorgespannte Feder 17 untergebracht,  die bestrebt ist, den Kolben 18 aufwärts zu  drücken.

   Die Teilung des Hebels 16 ist jeder  Wagengattung derart angepasst, dass die ab  wärts     gerichtete    Stützkraft am Zapfen 19,  die ja mit der Wagenbelastung veränderlich  ist, eben bei dem für die Wagengattung vor  gesehenen Umstellgewicht der Kraft der Fe  der 17 entspricht, so dass beim     Überschreiten       des Umstellgewichtes der Kolben 18 herabge  drückt und beim Unterschreiten des Umstell  gewichtes der Kolben wieder gehoben wird.  



  In Verbindung mit einer im Gehäuse 4  eingefüllten Flüssigkeit wirkt der Kolben 18  als Flüssigkeitsbremse zur Dämpfung der  Schwingungsbewegungen. Der Kolben 18 ist  mit einem Kragen 20 versehen, der eine sich  nach aussen erweiternde Steuerfläche auf  weist. Diese wirkt mit einem Stössel 21 zu  sammen, der in einem seitlichen Ansatz 4a  des Gehäuses 4 verschiebbar ist und zur Be  tätigung des Ventils 5 dient, das in einen  auf dem äussern Ende des Fortsatzes 4a auf  geschraubten Nippel 22 eingebaut ist.

   An  diesen: Nippel ist eine Leitung     3a    angeschlos  sen, welche zu einer gemäss dem oben ange  deuteten Grundsatz gewählten Stelle des  Bremsleitungsnetzes     leitet.    Eine auf dem  Stössel 21 befestigte Membran 23 ist im An  satz     4a    derart     befestigt,    dass sie den Luft  druck im äussern Teil des Fortsatzes 4a vom  innern, mit Flüssigkeit gefüllten Teil des  Gehäuses 4 trennt. Vom Luftzwischenraum  zwischen dem Ventil 5 und der Membran 23  im Fortsatz 4a erstreckt sich eine Leitung 3b  zum Druckluft-Kraftschalter, der in diesem  Falle so angeordnet sein muss, dass er in sei  ner Ausgangslage die Bremse in der Lage  für Tarabremsung hält.

   Wenn die Wagen  belastung über das Umstellgewicht steigt  und der Kolben 18 also herabgedrückt wird,  verschiebt die Steuerungsfläche am Kragen  20 den Stössel 21 nach aussen. so dass dieser  seinerseits das Ventil 5 öffnet. Das Ventil  kann beispielsweise in der Hauptsache ähn  lich ausgeführt sein wie ein Kraftwagen  schlauchventil oder es kann sogar einfach  aus einem solchen bestehen. Wenn das     Ventil     in dieser Weise offen gehalten ist, wird un  mittelbar beim Ansetzen der Bremse Druck  luft dem Druckluft-Kraftschalter zugeleitet,  so dass dieser die Bremse in die der grösseren  Bremskraft entsprechende Lage umstellt.  



  Gemäss     Fig.    5 und 6 ist der     Druckluft-          Kraftschalter    an die Leitung zur Zuführung  von Betriebsdruckluft, zum     Beispiel    die Lei  tung     3b    beim Beispiel nach den     Fig.    3 und 4,      angeschlossen.

   Die     Bremse    zeigt die bei me  chanischem Lastwechsel übliche Bauart mit  zwei     Bremshebeln    25 und 26, welche mit dein  Bremszylinder 24 zusammenwirken, wobei  diese     Hebel    durch zwei Kupplungsstangen 27  und 28 miteinander verbunden sind, von  denen die eine Stange 27 das kleinere und  die     andere    Stange 28 das grössere Über  setzungsverhältnis des     Bremsgestänges    be  stimmt, so dass die     Lastbremsung    über die  Kupplungsstange 28 erfolgt.

   Die bei der  Leerbremsung     wirksame        Kupplungsstange     wird durch den Lastwechsel in oder ausser  Betrieb     gesetzt,        wobei    der Lastwechsel im  dargestellten Beispiel am Festpunkthebel 26  angeordnet ist.. Der     Lastwechsel    besitzt einen  in einem Gehäuse 29 beweglieben Anschlag  30, der in wirksamer Lage mit einem An  schlag 31 auf einer durch das Gehäuse 29  verschiebbaren Verlängerung der     Leerbrem-          sungs-Kupplungsstange    27 zusammenwirkt.

    Der Druckluft-Kraftschalter 1 kann wie ge  zeigt mit seinem Zylinder in einem zusam  menhängenden Stück mit dein Gehäuse 29  gebaut sein, wobei eine vom     Krafschalter-          kolben    in das Innere des Gehäuses 29 hin  einragende Kolbenstange 32 den beweglichen       Anschlag    30 unmittelbar betätigt. Der  Druckluft-Kraftschalter ist durch eine bieg  same Leitung, etwa einen Schlauch 33, an  die Leitung 3b angeschlossen, wobei der  Schlauch 33 so angeordnet. ist, dass er die       Bewegung    des Kraftschalters zusammen mit  dem Festpunkthebel 26 gestattet.  



  Bei der Einrichtung nach den Fig. 7 und  8 an einer Kunze-Knorr-Güterzugbremse ist  der übliche von Hand umstellbare Halm  kühen des Steuerventils durch     einen        pfropfen-          förmigen,    nicht drehbaren Körper ersetzt, der  ein verschiebbares Ventil 5 enthält, das unter  Einwirkung eines in Abhängigkeit von der  Wagenbelastung gesteuerten Druckluft-Kraft  schalters die eine von zwei der Leerbremsung  bezw. der Lastbremsung entsprechenden La  gen einnehmen kann. Der in Fig. 7 und 8  dargestellte Bremszylinder mit den verschie  denen Kammern A, B, C das Betätigungs  ventil G und der Druckluft-Kraftschalter    mit dem Schieberventil 34 und dem in dessen  axialer Verlängerung angeordneten besonde  ren Kraftschalterkolben 35 seien hier nicht  weiter beschrieben.

   Die Druckluftleitung 3a,  3b,      -elche    zu derjenigen Endfläche des be  sonderen Kraftschalterkolbens 35 leitet, wel  che von dem Ventil 34 abgewandt ist, ent  hält wieder das Ventil 5, welches in<B>Ab-</B>  von der     \'Wagenbelastung    ge  steuert wird.     Die    Leitung 3a, 3b ist an einer  Stelle des Bremsleitungsnetzes angeschlossen,  die unmittelbar beim Ansetzen der Bremse  unter Druck gesetzt wird, von der aber die  Druckluft beim Lösen der Bremse entweicht.  In diesem Falle ist es besonders zweckmässig,  die Druckluft dem Raum innerhalb der Hau  benmutter 36 zu entnehmen, zu welchem  Zwecke die Mutter 36 mit einem Anschluss  für die Druckluftleitung 3a versehen ist.

   In  Fig. 7 und 8 sind das Ventil 5 und die das  selbe in Abhängigkeit von der Wagenbe  lastung steuernden Mittel .schematisch in  einer Ausführung gezeigt, welche grundsätz  lich der in Fig. 3 und 4 dargestellten ent  spricht. In Fig. 7 und 8 ist der Weg der  Druckluft zum und vom Druckluft-Kraft  schalterkolben 35 im Falle einer Lastbrem  sung bezw. im Falle einer Tarabremsung je  weils mit Pfeilen angedeutet. Aus Fig. 8  geht hervor, dass beim Lösen der Bremse das  Ventil 5 unabhängig von den dasselbe in     Ab-          bängigkeit    von der Wagenbelastung steuern  den Mitteln den Auslass der Druckluft vom  besonderen Kraftschalterkolben 35 zum Raum  innerhalb der Haubenmutter 36 gestattet.

   Der       weitere    Weg der entweichenden Druckluft  von diesem Raum bis zur Aussenluft ist in  Fig. 8 durch eine punktierte Linie ange  deutet.  



  Eine Einrichtung, welche grundsätzlich  der oben beschriebenen und in Fig. 7 und 8  dargestellten Einrichtung an einer     Kunze-          Knorr-Güterzugbremse    entspricht, kann auch  für andere Bremsentypen vorgesehen sein,  zum Beispiel für die     wohlbekannte        Westing-          liouse-Güterzugbremse    Type     LTU.     



  Falls es keine geeignete     Stelle    am Brems  leitungsnetz gibt, die den     Bedingungen    für      den Anschluss des Druckluft-Kraftschalters  entspricht, kann eine solche Stelle eigens vor  gesehen werden, zum Beispiel durch Anbrin  gung eines Kanals im Steuerventil der  Bremse, und zwar derart, dass beim Ansetzen  der Bremse dieser Kanal     unmittelbar    unter  Druck gesetzt wird, aber beim Lösen der  Bremse an die Aussenluft angeschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Druckluftbremsen von Fahrzeugen zum selbsttätigen Umstellen der Bremse beim Sinken der Fahrzeugbelastung unter einen bestimmten Grenzwert auf eine kleinere Bremskraft und beim Überschreiten dieses Grenzwertes auf eine grössere Brems kraft mittels eines Druckluft-Kraftschalters, dem Druckluft vom Bremsleitungsnetz durch eine Steuervorrichtung zugeführt wird, auf welche in Abhängigkeit von der Fahrzeug belastung stehende Mittel wirksam sind, da durch gekennzeichnet, dass die Steuervorrich tung in einer Leitung zwischen dem Druck luft-Kraftschalter und einer Stelle des Bremsleitungsnetzes vorgesehen ist, die beim Anziehen der Bremse unverzüglich unter Druck gesetzt wird, von der aber die Druck luft beim Lösen der Bremse entweicht,
    und dass die Steuervorrichtung nur imstande ist, die genannte Leitung in einer Richtung ab zuschliessen, nämlich zum Verhindern einer Druckluftzufuhr zum Kraftschalter. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervor richtung ein selbsttätiges Hubventil auf weist, welches durch in Abhängigkeit von der Fahrzeugbelastung wirkende Mittel nur dann .gehoben wird, wenn die Fahrzeugbe lastung eine bestimmte Belastungsgrenze unterschreitet, wobei der Kraftschalter in seiner Ausgangslage die Bremse in der der grösseren Bremskraft entsprechenden Lage hält und diese in die Lage zum Bremsen mit der kleineren Bremskraft nur dann umstellt,
    wenn das Ventil beim Anziehen der Bremse von den erwähnten Mitteln von seinem Sitze abgehoben ist. 2. Einrichtung nachdem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervor richtung ein selbsttätiges Hubventil aufweist, welches durch in Abhängigkeit von der Fahr zeugbelastung wirkende Mittel beim Über schreiten einer bestimmten Lastgrenze ge öffnet wird, und dass der Kraftschalter in seiner Ausgangshage die Bremse in der Lage zum Bremsen mit der kleineren Bremskraft hält und diese zum Bremsen mit der grösseren Bremskraft nur dann umstellt,
    wenn beim Anziehen der Bremse das Ventil von den er wähnten Mitteln offen gehalten wird. 3. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervor richtung ein durch die in Abhängigkeit von der Fahrzeugbelastung wirkenden Mittel be tätigtes Abschlussorgan aufweist, welchem ein selbsttätiges Rückschlagventil parallel geschaltet ist. 4.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Abhän gigkeit von der Fahrzeugbelastung wirken den Mittel ein zur Ableitung einer der Stütz kraft der Tragfedern proportionalen Kraft bestimmtes Hebelgestänge umfassen, welches einer Federkraft entgegenwirkt, wobei ein von den genannten zwei Kräften in entgegen gesetzten Richtungen betätigter Kolben zu sammen mit einem mit Flüssigkeit gefüllten Gehäuse eine Flüssigkeitsbremse für das Hebelgestänge bildet.
    5. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Abhän gigkeit von der Fahrzeugbelastung wirken den Mittel ein Hebelgestänge mit einem un- gleicharmigen Doppelhebel umfassen, an des sen kürzerem Arm die Fahrzeugtragfeder mit ihrem einen Federgehänge angelenkt ist, und dass ein weiterer Hebelarm vorgesehen ist, der sich gegen einen Dämpferkolben ab stützt und der mit dem längeren Arm des genannten Doppelhebels verbunden ist. 6.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, bei welcher die Umstellung der Bremse auf die grössere oder auf die kleinere Bremskraft mittels eines sogenannten mechanischen Last wechsels erfolgt, der an einem Bremshebel im Bremsgestänge angeordnet ist, und bei welcher der Druckluft-Kraftschalter die Um stellung dieses Lastwechsels betätigt, da durch gekennzeichnet, dass der Kraftschalter in gleicher Weise wie der Lastwechsel am Bremshebel angeordnet und mit seinem Zy linder in einem Stück mit dem Gehäuse des Lastwechsels ausgebildet ist, wobei der Kraftschalter mittels einer biegsamen Lei tung mit der Steuervorrichtung verbunden ist, damit die Bewegung des Kraftschalters zusammen mit derjenigen des Bremshebels nicht gehindert ist. 7.
    Einrichtung nach dem Patent=anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftschal- ter einen in der axialen Verlängerung eines verschiebbaren Gliedes angeordneten Kolben umfasst, der die Verschiebung des Gliedes zwischen zwei Endlagen bewirkt, in welchen die Bremse zum Bremsen mit der kleineren bezw. mit der grösseren Bremskraft einge stellt ist, wobei zwei an den voneinander ab gewandten Endflächen des verschiebbaren Gliedes und des Kolbens liegende Räume durch eine Leitung miteinander verbunden sind,
    welche die durch die in Abhängigkeit von der Fahrzeugbelastung wirkenden Mit tel beeinflusste Steuervorrichtung trägt.
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