CH222304A - Vorrichtung zur Herstellung von Schleudergusskörpern. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Schleudergusskörpern.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D13/00—Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
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Description
Yorriehtung zur Herstellung vom Sehleudergusskörpern. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zur Herstelluug von Schleuderguss- körpern unter Verwendung einer Gussform, die von der Bewegung der Schleudertrommel unabhängig ist, mit einem innerhalb der Schleu dertrommel verstellbar angeordneten und in seinem Innern mit einem oder mehreren Kanälen versehenen Giessstutzen, der in einer Stellung mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die Trommel umläuft und in einer andern Stel lung - und zwar beim Giessen - abgebremst werden kann.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ragt der Giessstutzen mit seiner Auslauf öffnung aus dem Boden der Schleudertrommel nach unten heraus. In der Praxis ergeben sich bei einer solchen Anordnung einige Schwierig keiten. Die Maschine muss auf ein verhältnis mässig hohes Gerüst gestellt werden. Das Ein giessen des flüssigen Werkstoffes in die hoch stehende Schleudertrommel ist schwierig und nicht ungefährlich. Ferner müssen die Kokillen wegen der nach unten ragenden Ausflussöffnung unter Flur angesetzt werden. Ausserdem ist die Lagerung der um eine senkrechte Achse rotierenden Trommel verhältnismässig schwie rig.
Schliesslich hat sich auch gezeigt, dass der fallende Ausfluss des Metalles, das heisst der Ausfluss in senkrechter Richtung nach unten hin nicht genügend dicht erfolgt.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile vermieden.
Demgemäss besteht das Wesen der vor liegenden Erfindung darin, dass die Achse der Schleudertrommel nicht senkrecht ist und der Giessstutzen mit seiner Auslauföffnung aus einer Deckelöffiiung der Schleudertrommel her- ausrag t.
Dadurch erhält man eine besonders niedrige Bauart der Maschine, so dass die Schwierig keiten beim Eingiessen des flüssigen Metalles entfallen. Ferner können die Kokillen wegen der nicht mehr so tief unten befindlichen Aus flussöffnung über Flur angesetzt werden, was enstprechende bauliche und betriebliche Ver einfachungen mit sich bringt. Ausserdem bietet die waagrechte bezw. schräge Lagerung der Trommel sowohl in konstruktiver als auch in betrieblicher Hinsicht wesentliche Vorteile gegenüber der vertikalen Lagerung.
Schliesslich erreicht man auf diese Weise einen wenigstens nicht fallenden, eventuell einen steigenden Aus fluss des lletalles, der wesentlich dichter erfolgt als ein fallender Ausfluss.
Eine beispielsweise Ausführungsforti des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht Die Abbildung zeigt einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung geinüss der Erfindung zur Herstellung von Selileudei-girl,)küi@pern.
In der Abbildung ist 1 eine Schleuder trommel mit schrägem Achse, welche mit einer feuerfesten Fütterung I' versehen ist.
Der Boden 2 der Schleudertroininel ist bei 3 mittels Flanschen und Schrauben lösbar an dem Mantel befestigt. In dein Boden 2 ist ein Einsatzrohr 4 befestigt, in dessen eines Ende eine Buchse 5 eingesetzt ist. Das Ein satzrohr 4 ist bei 6 drehbar in dein Gestell 7 gelagert. In einer zentralen Deckelöffnung, welche zum Beschicken der Schleudertrommel dient, ist das Einsatzrohr 8 befestigt, welches bei 9 irr dem Gestell 7 drehbar gelagert ist.
Innerhalb der Trommel und gleichachsig dazu ist ein Giessstutzen aus feuerfestem Material <B>I</B> iceordnet, der mit einem Auslaufkanal<B>11</B> l I ausgerüstet ist. An dein dein Boden zuge kehrten Ende des G-ielastutzens ist eine Füh rungsstange 12 mittels eines Flansches und Steinselirauben 13 befestigt.
Die Stange 12 ist in dein Einsatzrohr 4 und in dessen Buchse 5 drehbar gelagert und kann mittels einer Kupplung 14 niit dein Einsatzrohr 4 gekuppelt werden. Die Ein- und Auskupplung wird mittels eines Hebels 15 bewirkt, der zwischen zwei auf der Führungsstange befestigten Stellringen 16 und 17 hindurchgreift und um ehren @im Gestell 7 befestigten Bolzen 18 verschwenkbar ist.
Der Antrieb der Schleudertrommel erfolgt von der Riemenscheibe 19 aus, welche auf das Einsatzrohr aufgekeilt ist. Vor Beginn des Giessvorganges befindet sich der Giessstutzen in der in der Zeichnung dargestellten Lage. Die Führungsstange 12 des Griessstutzens ist also mit dem Einsatzrohr 4 der Schleudertrommel gekuppelt. Da in dieser Stellung der Giessstuzen mit derselben Geschwindigkeit rotiert wie die Schleuder trommel, kann das flüssige Metall nicht aus dem Kanal 11 austreten.
Zwecks Einleitung des Giessvorganges wird der Hebel 15 in Pfeilrichtung verschwenkt. Dadurch wird die Kupplung 14 ausgekuppelt, so dass der Giessstutzen 10 mit seiner Umlauf geschwindigkeit hinter der Umlaufgeschwindig keit der Schleudertrommel zurückbleibt. Dabei wird gleichzeitig das aus der Trommel her ausragende Ende des Giessstutzens gegen das Mundstück einer angesetzten Kokille ange drückt und dadurch der Giessstutzen 10 völlig abgebremst. Nunmehr bewirkt der Flielikraft- druck den Durchtritt des flüssigen lletalles durch den Kanal 11 des Giessstutzens in die angesetzte Kokille.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Schleuder gusskörpern unter Verwendung einer Guhform, die von der Bewegung der Schleudertrommel unabhängig ist, mit einem innerhalb der Schleu dertrommel verstellbar angeordneten und in seinem Innern mit einem oder mehreren Kanälen verselierien (äiessstutzen, der in einer Stellung mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die Trommel umläuft und in einer andern Stel lung - und zwar beim Giessen - abgebremst werden kann, dadurch gekennzeichnet,dass die Achse der Schleudertrommel nicht senk recht ist und der Giessstutzen mit seiner Aus- lauföffnung aus einer Deckelöffnung der Schleu dertrommel herausragt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH222304T | 1941-10-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222304A true CH222304A (de) | 1942-07-15 |
Family
ID=4452564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222304D CH222304A (de) | 1941-10-24 | 1941-10-24 | Vorrichtung zur Herstellung von Schleudergusskörpern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH222304A (de) |
-
1941
- 1941-10-24 CH CH222304D patent/CH222304A/de unknown
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