CH222498A - Verbundkonstruktion aus Beton und Holz. - Google Patents

Verbundkonstruktion aus Beton und Holz.

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CH222498A
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Meyer Carl
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Meyer Carl
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/29Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


      Yerbundkonstrnktion    aus Beton und Holz.    Die Erfindung betrifft eine Verbund  konstruktion aus Beton und Holz, bei wel  cher d er Beton die Druckkräfte und das Holz  die Zugkräfte     übernimmt,    und bei welcher aus       zugfestem,    starrem Material bestehende Ver  bindungsteile vorgesehen sind, welche an der  dem Beton abgekehrten Seite des Holzes an  greifen, und von der Angriffsstelle weg  schief in die     Betonzane    hineingehen und im       Beton    verankert sind, das Ganze zwecks  Gewährleistung einer     schubf        esten    Verbin  dung zwischen Holz und Beton.  



  Diese Bauart ermöglicht auf verhältnis  mässig einfache Weise die Herstellung von  Tragkonstruktionen, welche bei mässigen Ab  messungen hohen Kräftebeanspruchungen  standhalten.  



  In der Zeichnung, welche drei Aus  führungsbeispiele des, Erfindungsgegenstan  des darstellt, ist       Fig.    1 ein Teilschnitt durch eine Decke,  nach der Linie     I-I    der     Fig.    2.  



       Fig.    2, im grösseren Massstab, ein Schnitt  gemäss Linie     II-II    der     Fig.    1.         Fig.    3 ist ein der     Fig.    2 entsprechender       schiefgeführter    Schnitt durch die zweite  Ausführung veranschaulicht.  



       Fig.    4 ist ein ähnlich wie der Schnitt der       Fig.    1 geführter Teilschnitt der dritten     Aus-          führung,    und       Fig.    5 ist ein Schnitt nach der Linie       V-V    der     Fig.    4.  



  Beim Beispiel gemäss     Fig.    1 und 2 han  delt es sich um eine Decke, welche eine  Betonplatte 1 und unter derselben in Abstand  voneinander angeordnete, zueinander paral  lele Holzbalken     bezw.    Holzrippen 2 auf  weist. Die Decke ist auf Auflagern 3 abge  stützt. Jede Holzrippe 2 ist mit der Beton  platte 1 durch     einstückige,    starre, eiserne  Bügel 4 verbunden, welche die Holzrippen  umgreifen und mit ihrem Steg an der der  Betonplatte abgekehrten Seite der Holzrippe  2     unverrückbar    an dieser angreifen, indem  sie in Aussparungen 7 an der Unterseite der  Holzrippen liegen. Von dieser Angriffsstelle  aus gehen die beiden Schenkel der Verbin  dungsbügel 4 schief in die Betonzone der      Decke hinein.

   Mittels ihrer Schenkel, welche  in einen horizontal abgebogenen 'feil     (i     endigen,     sind    die     Verbindungsbügel    4 in der  Betonplatte 1 verankert. Gemäss     Eig.    1 sind  für die Holzrippe 2 vier Verbindungsbügel 4  vorgesehen, von denen zwei im einen und zwei  im entgegengesetzten Sinne schief von der  Angriffsstelle an der Holzrippe 2 weg ver  laufen. Dadurch, dass die Bügel in den       Aussparungen    liegen, ist eine schubfeste  Verbindung zwischen Holz und Beton her  gestellt. Die Druckkräfte werden durch die  Betonplatte 1 und die Zugkräfte durch die  Holzrippen 2 übernommen.

   Wenn es sich um  die     tbertragung    grösserer Kräfte     handelt,     kann in die Aussparung 7 der Holzrippen 2  ein im Profil dem Profil der Aussparung ent  sprechendes metallenes     Druckübertragungs-          organ    angeordnet sein, über welches der Ver  bindungsbügel mit     seinem    Steg greift; da  durch lässt sich ein Einschneiden des Ver  bindungsbügels in das Holz vermeiden.  



       Beim    Beispiel gemäss     Fig.    1 und 2 liegt  jeder Verbindungsbügel 4 mit seinen Schen  keln in zwei seitlichen Aussparungen 8 der  Holzrippe 2. Diese Aussparungen 8 liegen  zur     Deckenebene    in einem geneigten Winkel.  welcher dem     Neigungswinkel    des Verbin  dungsbügels von seiner Angriffsstelle an der  Holzrippe 2     aus    zur Decke entspricht. Da  durch wird bei der Herstellung der Decke  der Verbindungsbügel 4 ohne weiteres in  richtiger Winkellage zur Deckenebene ge  halten.

   Gegebenenfalls könnte die Holzrippe  2 auch nur eine seitliche Aussparung 8 zur  Aufnahme nur eines Schenkels des Verbin  dungsbügels 4 aufweisen, wie natürlich auch  auf jede seitliche Aussparung an der Holz  rippe verzichtet werden kann.  



  Im Unterschied zur Ausführung nach  den     Fig.    1 und 2 sind bei der Ausführung  gemäss     Fig.    3 in die Holzrippe 2 zwei durch  gehende Schräglöcher 9 gebohrt, welche die  beiden Schenkel des Verbindungsbügels 4  aufnehmen und diesen bei der Herstellung  der Decke in richtiger Winkellage halten.  



  Bei der Ausführung gemäss     Fig.    4 und 5  ist der Verbindungsbügel 4 aus mehreren         ineinandergehängten    Teilen zusammenge  setzt, indem der Steg 5 aus einem Stück  für sich     besteht,    an welchem die Bügel  schenkel angreifen, die infolge Umbiegung       doppelschenklig    ausgeführt sind und mittels  ihrer     Umbiegung    den Steg 5 umgreifen. Der  Steg 5 liegt in einer Bohrung eines     Druck-          übertragungsorganes    10, dessen Innenprofil  dem gewölbten Profil der Aussparung der       Holzrippe    2 angepasst ist.

   Der Steg 5 ragt  mit seinen Enden, an denen die Bügel  schenkel angreifen, seitlich über das Druck  übertragungsorgan 10 hinaus.  



  Das     Druckübertragungsorgan    kann in  dem Sinne als Anschlagkörper ausgebildet  sein, dass im Zusammenwirken mit dem ge  gebenenfalls in entsprechender Weise beson  ders ausgebildeten einzelnen Bügelschenkel  ein Verschieben des     Bürgelschenkels    in seiner       Längsrichtung    am     Druckübertragungsorgan     verhindert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbundkonstruktion aus Beton und Holz, bei welcher der Beton die Druckkräfte und das Holz die Zugkräfte übernimmt, da durch gekennzeichnet, dass aus zugfestem, starrem Material bestehende Verbindungsteile an der dem Beton abgekehrten Seite des Hol zes angreifen und von der Angriffsstelle weg schief in die Betonzone hinein geben und im Beton verankert sind, das Ganze zwecks Ge währleistung einer schubfesten Verbindung zwischen Holz und Beton. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verbundkonstruktion nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Ver bindungsteile vorgesehen sind, welche in Be zug aufeinander von der Angriffsstelle am Holz aus in entgegengesetztem Sinne schief verlaufen. 2. Verbundkonstruktion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsteile das Holz umgreifen. 3. Verbundkonstruktion nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Holz an den Angriffsstellen der Verbin- dungsteile Aussparungen zur Aufnahme die ser Teile besitzt. 4. Verbundkonstruktion nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsteile durch Bügel gebildet sind. 5.
    Verbundkonstruktion nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbügel aus mehreren ineinander gehängten Teilen zusammengesetzt sind. 6. Verbundkonstruktion nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die am Holz an den Angriffsstellen der Verbin dungsteile vorgesehenen Aussparungen zur Aufnahme eines Druckübertragungsorganes dienen. 7.
    Verbundkonstruktion nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenprofil des Druckübertragungsorganes entsprechend dem Profil der Aussparung am Holz gewölbt ist. B. Verbundkonstruktion nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbügel wenigstens mit dem einen Schenkel in einer am Holz vorgesehenen seit lichen Aussparung liegen, deren Neigungs winkel demjenigen der für den betreffenden Verbindungsbügel vorgesehenen schiefen Lage entspricht. 9.
    Verbundkonstruktion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- bindungsteile durch Bügel gebildet sind, welche mit ihren Schenkeln in am Holz vor gesehenen Durchgangslöchern liegen, deren Neigungswinkel demjenigen der für den be treffenden Verbindungsbügel vorgesehenen schiefen Lage entspricht.
CH222498D 1940-11-14 1940-11-14 Verbundkonstruktion aus Beton und Holz. CH222498A (de)

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CH222498D CH222498A (de) 1940-11-14 1940-11-14 Verbundkonstruktion aus Beton und Holz.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4501102A (en) * 1980-01-18 1985-02-26 James Knowles Composite wood beam and method of making same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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