CH222584A - Uhr mit Stoppeinrichtung. - Google Patents

Uhr mit Stoppeinrichtung.

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CH222584A
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CH
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stop device
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cam
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Inventor
A-G Thommens Uhrenfabriken
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Thommens Uhrenfabriken A G
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F7/00Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means
    • G04F7/04Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means using a mechanical oscillator
    • G04F7/06Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means using a mechanical oscillator running only during the time interval to be measured, e.g. stopwatches

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Description


  Uhr mit Stoppeinrichtung.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Uhr mit     Stoppeinrichtung,    bei welcher das       Ingangsetzen,    Stoppen und Zurückstellen  des stoppbaren Zeigers mittels eines einzigen,  aus dem     Uhrgehäuse    ragenden     Betätigungs-          organes    erfolgt.

   Die Uhr ist gekennzeichnet  durch eine vom genannten Betätigungsorgan  aus in verschiedene Arbeitsstellungen schalt  bare Kurvenscheibe, welche eine ein den An  trieb des stoppbaren Zeigers     vermittelndes,     für gewöhnlich ausgerücktes Getriebe und  ein auf der     Drehachse    dieses Zeigers sitzen  des     Rückstellh        erz    beherrschende Wippe so  steuert,     dassdiese    letztere bei einer ersten  Schaltbewegung dieses Betätigungsorganes  das genannte Getriebe einrückt,

   bei einer  zweiten Schaltbewegung des     Betätigungs-          organes    dieses     Getriebe    wieder ausrückt und  bei einer dritten Schaltbewegung des     Betäti-          gungsorganes    den Stoppzeiger durch Einwir  kung auf das     Rückstellherz        wieder    in seine  Ausgangs- oder Nullage zurückführt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ins seinen drei verschiedenen Funk  tionsstellungen dargestellt.         Fig.    1 zeigt die     Stellung    der     Stoppein-          riehtung    in ihrer     unn4rksamen,    den stopp  baren     Zeiger    freigebenden Stellung.  



       Fig.    2 zeigt den     Stoppmechanismus    nach  dem Stoppen,     und          Fig.    3 zeigt demselben nach der Rück  stellung des stoppbaren Zeigers in die     Null-          lage.     



  Ein aus dem Uhrgehäuse 1 ragendes, als  Druckknopf 2 ausgebildetes Betätigungs  organ     isteht    in Verbindung mit     einem    um  eine feste Achse 6 schwenkbaren Hebel 5, an  dessen freiem Ende 7 eine Schaltklinke 8     an-          ,gelenkt    ist. Diese Schaltklinke 8 ist im Ein  griff mit     einem.    von sechs     Stiften    9, die, in  einem     greise    angeordnet, in einer auf einem  Drehzapfen 25 gelagerten Kurvenscheibe 14  eingesetzt sind.

   Eine Feder 10 drückt einer  seits die     Klinke    8 und damit den Hebel 5  samt dem Druckknopf 2 nach oben, während  sie anderseits die Klinke 8 auch noch gegen  einen der Zapfen 9 drückt und so eine  ständige Wirkungsverbindung dieser Teile  sichert. Eine weitere Feder 15     legt    sich mit  ihrem     nasenförmig    ausgebildeten, freien  Ende so zwischen je zwei benachbarte Zapfen      9 der Kurvenscheibe 14, dass sich diese nicht  in unerwünschter Weise verdrehen kann. In  einem festen Drehpunkt 11     ist    eine     drei-          armige        Wippe    12 schwenkbar gelagert, deren  Arm 13 durch die Wirkung einer Feder 18  ständig am Umfang der Kurvenscheibe 14  anliegt.

   Von den beiden andern Armen der  Wippe 12 ist der eine     als    Hammer 17 aus  gebildet, während der andere der Lagerung  eines Zwischenzahnrades 21 dient. In der  Uhrmitte ist eine einen nicht gezeichneten  stoppbaren Zeiger tragende Welle 24 gelagert,  auf welcher neben einem Zahnrad 20 noch  ein     Rückstellherz    16 sitzt. Mit 19 ist ein mit  dem Uhrwerk in Verbindung stehendes und  ständig umlaufendes Antriebszahnrad be  zeichnet.  



  Die     Funktionsweise    dieser Einrichtung  ist folgende:    Bei einem vollständigen Eindrücken des  Druckknopfes 2 wird der Hebel 5 und damit  die Schaltklinke 8 nach unten bewegt, wobei  letztere, welche in ihrer Ruhelage ständig in  Eingriff mit einem Stift 9 ist, die Kurven  scheibe 14 um einen Winkel von 60  ver  dreht. Die Kurvenscheibe 14 ist so ausgebil  det, dass nach jeder Schaltung um 60  ein  Umfangsteil mit verschieden grosser, aus  späteren     Erläuterungen    hervorgehender     Ver-          stellwirkung    mit dem Arm 13 der Wippe 12  zur     Einwirkung    gelangt.

   Ein aus den drei  Funktionen:     Ingangsetzen,    Stoppen und  Rückstellen des stoppbaren Zeigers sich zu  sammensetzender     Schaltzyklus    beansprucht  eine     Verdrehung    der     Kurvenscheibe    um<B>180'.</B>  Um     dies    zu erreichen, ist erforderlich, dass je  zwei einander gegenüberliegende Umfangs  teile der Kurvenscheibe die gleiche     Form     aufweisen. Nach dem     Loslassen    des Druck  knopfes 2 drückt die Feder 10 die Teile  2, 5, 8 wieder in ihre ursprüngliche     Lage     zurück, während die Kurvenscheibe 14 durch  das Einklinken der Nase der Feder 15 zwi  schen zwei benachbarte Zapfen 9 in der ein  gestellten Lage verharrt.

   Die mit     ihrem    Arm  13 am     äussern    Umfang der Kurvenscheibe 14  anliegende Wippe 12 verändert nun, je    nach der Stellung der     Kurvenz-cheibe,    ihre       Schwenklage.     



       Bei    der in     Fig.    1 dargestellten Funktions  stellung liegt der Arm 13 der Wippe am  Umfangsteil der Kurvenscheibe 14, dem die       kleinste        Verstellwirkung    zukommt, an. In  dieser Stellung steht das Zwischenrad 21 in  Eingriff mit den     Zahnrädern    19 und 20 und  übermittelt demzufolge     die        Bewegung    des       ständig    umlaufenden Rades 19 dem     Rad    20,  wodurch der stoppbare Zeiger in     Drehung     versetzt wird.     Der    Hammer 17 ist funk  tionslos.  



  Kommt nun, nach einer erfolgten Weiter  schaltung, der     Mechanismus    in die in     Fig.    2  dargestellte     Funktionsstellung,    so liegt der  Arm 13 an dem     Unfangsteil    der Kurven  scheibe 14 an, dem die     nächstgrössere        Ver-          stel'lwirkung    zukommt, wodurch     .die        Wippe     in der     Zeichnung    um     eizi    bestimmtes Mass  nach abwärts     verschwenkt    wird.

   Während  dabei einerseits das     Zwischenrad    21 aus dem  Bereich des Rades 20 rückt und somit den  stoppbaren Zeiger zum Stehen bringt, ge  langt anderseits der Hammer 17 noch nicht  in den     Bereich    des     Rückstellherzes    16 und  bleibt immer noch funktionslos.  



  Die in der     Fig.    3     gezeichnete    Funktions  stellung zeigt den Arm 13 an dem Umfangs  teil der Kurvenscheibe 14, dem die maximale       Verstellwirkung        zukommt.    Dabei wird das       Zwischenrad    21 noch weiter weggedruckt.  während der Hammer 17 mit dem     Rüekj-tell-          herz    16 in Berührung kommt     und        dasselbe     in     bekannter        Weise        derart    verdreht. dass der  stoppbare     Zeiger    wieder in seine ursprüng  liche Ausgangsstellung gelangt.

   Um die  Rückstellung regulieren zu können, ist der  Hammer     verstellbar    an seinem Tragarm an  geordnet. Beim nächsten Eindrücken des       Druckknopfes    2 dreht sich die Kurvenscheibe  14 in eine um<B>180'</B> gegenüber der in     Fig.    1  gezeigten Stellung gedrehte Stellung,     so    dass  sich das     Arbeitsspiel    von neuem wiederholt.

    Wird     bei    einer Schaltung der Druckknopf 2  nicht ganz eingedrückt und die Kurven  scheibe 14     demzufolge        nicht    um volle<B>60'</B>  verdreht, so zieht die Nase der Feder 15 die      Kurvenscheibe in ihre endgültige Lage oder  führt dieselbe wieder     in    die ursprüngliche  Lage zurück, wenn .der Druckknopf los  gelassen wird, worauf die Schaltung wieder  holt werden kann.  



  Ein drehbarer und     feststellbarer,    exzen  trisch zu seinem Drehzapfen angeordneter  Bolzen 26 dient zur Begrenzung des Schwenk  wegen der Wippe 12 zum Zwecke, den Ein  griff des Rades 21 in das Rad 20 einzuregu  lieren. An Stelle des radial zum Gehäuse 1       betäti:gbaren    Druckknopfes 2 könnte am  Hebel 5 ein aus dem Gehäuse 1 ragender  Arm vorgesehen werden, mittels dem dem  Hebel 5 eine um den Schwenkpunkt 6 erfol  gende     Schaltbewegung    erteilt werden könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Uhr mit Stoppeinrichtung, bei welcher das Ingangsetzen, Stoppen und Zurück stellen des stoppbaren Zeigers mittels eines .einzigen, aus dem Uhrgehäuse ragenden Betätigungsorganes erfolgt, gekennzeichnet durch eine vom genannten Betätigungsorgan aus in verschiedene Arbeitsstellungen schalt bare Kurvenscheibe, welche eine ein den An trieb des stoppbaren Zeigers vermittelndes, für gewöhnlich ausgerücktes Getriebe und ein auf der Drehachse dieses Zeigers sitzen des Rückstellherz beherrschende Wippe so steuert, dass diese letztere bei einer ersten Schaltbewegung dieses Betätigungsorganes das genannte Getriebe einrückt,
    bei einer zweiten Schaltbewegung des Betätigungs- organes dieses Getriebe wieder ausrückt und bei einer dritten Schaltbewegung des Betäti- gungsorganes den stoppbaren Zeiger durch Einwirkung auf das Rückstellherz wieder in seine Ausgangs- oder Nullage zurückführt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Uhr mit Stoppeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe dreiarmig ausgebildet ist und so unter Federwirkung steht, dass der eine Arm stän dig am Umfang der Kurvenscheibe anliegt, während der zweite Arm einem Teil des Ge triebes als Lager dient und der dritte Arm mit den auf das Rückstellherz einwirkenden Mitteln versehen ist. 2.
    Uhr mit Stoppeinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Betätigungsorgan und der Kurvenscheibe ein federbeeinflusster Schalt mechanismus angeordnet ist, .der nach dem Loslassen des Betätigungsorganes selbsttätig in seine Ausgangslage zurückgeht. 3.
    Uhr mit Stoppeinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe in ihren Funktionsstellun gen durch eine Feder gehalten wird, und dass diese Feder eine unvollständige Schaltung der Kurvenscheibe korrigiert. 4. Uhr mit Stoppeinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe so ausgebildet ist, dass sie einen aus den Funktionen Ingangsetzen, Stoppen und Rückstellen sich zusammen setzenden Schaltzyklus bei weniger als einer ganzen Umdrehung ausführt. 5.
    Uhr mit Stoppeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 4, .dadurch gekennzeichnet, dass jede Schaltbewebg'ung <B>60'</B> beträgt und somit ein ganzer Schalt zyklus eine halbe Umdrehung der Kurven scheibe erfordert. 6. Uhr mit Stoppeinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Betätigungsorgan als Druckknopf aus gebildet ist, der radial zum Uhrgehäuse be- tätigbar ist. 7.
    Uhr mit Stoppeinriehtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der maximale Ausschlag der Wippe in min destens einer ihrer beiden Richtungen durch einen einstellbaren Egzenterzapfen einge stellt werden. kann. B. Uhr mit Stoppeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Rückstell- herz einwirkenden Mittel .der Wippe in einem Hammer bestehen, der an seinem Trag arm einstellbar angeordnet ist.
CH222584D 1942-01-12 1942-01-12 Uhr mit Stoppeinrichtung. CH222584A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH709614A1 (fr) * 2014-05-13 2015-11-13 Franck Muller Watchland Sa Mécanisme de chronographe.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH709614A1 (fr) * 2014-05-13 2015-11-13 Franck Muller Watchland Sa Mécanisme de chronographe.

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