CH222869A - Verfahren zum Aufbringen von Wickelkernen auf Spulen, z. B. auf Wicklungen von Transformatoren, Drosseln und Wandlern. - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen von Wickelkernen auf Spulen, z. B. auf Wicklungen von Transformatoren, Drosseln und Wandlern.

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CH222869A
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/0206Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
    • H01F41/0213Manufacturing of magnetic circuits made from strip(s) or ribbon(s)
    • H01F41/022Manufacturing of magnetic circuits made from strip(s) or ribbon(s) by winding the strips or ribbons around a coil

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Description


      Verfahren    zum     Aufbringen    von     Wickelkernen    auf Spulen, z. B. auf     Wieklungen          Fon    Transformatoren, Drosseln und     Wandlern.       Wickelkerne sind bekannt. Zu ihrer Auf  bringung auf Spulen     bezw.    Wicklungen von  Wandlern, Drosseln oder Transformatoren  hatte man gewöhnlich bandförmigen Kern  werkstoff von innen nach aussen um die Spule  gewickelt, wobei das früher äussere Ende im  fertigen Zustand innen zu liegen kam. Diese  Herstellungsweise ist sehr umständlich und  erfordert viel Zeit. Auch ist sie nur für  weiches     Kernmaterial    geeignet, nicht aber  für Eisen mit Silizium-.

   Nickelgehalt usw.,  welches sehr hart ist und in der Elektrotech  nik jetzt fast ausschliesslich Verwendung fin  det. Es ist daher bereits ein Verfahren be  kannt geworden, nach dem der bandförmige       Kern\verkstoff    vor dem Aufbringen mit an  nähernd solchen     Durchmessern        bezw.    Aus  massen gewickelt wird, wie es auf die Wick  lung zu liegen kommt. Der so     vorgewickelte     Kern wird sodann wärmebehandelt.

   Nach       Durchführung    seines äussern Endes durch  das Wicklungsfenster wird darauf die äussere    Kernwindung zu. einer Schleife sowie durch  einfaches Drehen derselben der     fertige    gern  zunächst in Form     einer    Spule grösseren  Durchmessers gebildet, die danach zusam  mengezogen wird. Das ehemalige äussere  Ende der Kernspule bleibt dabei als äusseres  Ende erhalten. Dieses Verfahren ist auch für  Werkstoffe mit Silizium- und Nickelgehalt,  die also sehr hart sind, geeignet. Ein Nachteil  dieses bekannten Verfahrens ist jedoch darin  zu sehen, dass beim Wickeln des Kernes  durch das Wicklungsfenster die Gefahr be  steht,     dass    die hindurchgleitenden Kernwin  dungen die     Spulenwicklung    beschädigen.

   Das  könnte zwar durch besondere Schutz- und  Führungseinrichtungen vermieden werden,  was jedoch einen zusätzlichen Aufwand be  deuten würde. .  



  In     Weiterbildung    dieses Verfahrens wird  nun gemäss der Erfindung der Wickelkern  bei gleichbleibendem     äussern    Ende auf einen  solchen Durchmesser umgewickelt, dass er      über die Spule gelegt werden kann. Nach  Durchführen des     innern    Kernendes durch das       Spulenfenster    wird dann durch Drehen um  die Spule der Wickelkern hergestellt. Auf  diese Weise können die obenerwähnten Nach  teile der bekannten Verfahren vermieden  werden.  



  Ausführungsbeispiele zur     Durchführung     des     erfindungsgemässen    Verfahrens seien an  Hand der     Zeichnung    erläutert.     Fig.    1 stellt  zunächst den     vorgewickelten    Kern 11 dar.  Seine Ausmasse entsprechen denen des Ker  nes im fertigen Zustand. Indem der Wickel  kern, dessen äussere Windung bei 12 etwa  durch     Schweissung    festgelegt ist, so einer  Wärmebehandlung unterzogen wird, kommen  beim fertigen Kern später die einzelnen  Stellen des Kernes in     bezug    aufeinander an  nähernd an die gleichen Stellen zu liegen  wie während der     Wärmebehandlung.     



  Die Umwicklung auf den grösseren Durch  messer erfolgt nun gemäss den folgenden       Fig.    2 bis 5. Es wird eine     äussere    Windung 13  gebildet, deren Ende 14 wieder durch       Schweissung        bei    15 festgelegt ist, und der       Wickelkern        zweckmässig    mittels zweier  gegenläufiger Rollen 17, 18 auf den Durch  messer der Schleife umgespult, so dass sich  schliesslich die Spule 16 der     Fig.    3 ergibt..  Die Enden 15 und 25 werden daraufhin ge  gebenenfalls mit Bändern 19 befestigt, wie  aus     Fig.    4 hervorgeht.

   Um nun den Kern  auf die Wicklung etwa eines     Wandlers    zu       übertragen,    wird der Ring 16 nach     Fig.    5  über die Wicklung 20     gelegte,        .,    .das innere  Kernende gelöst und um den einen Wick  lungsschenkel 21 gelegt. Um     Beschädigun-          gen    der Wicklung zu vermeiden, ist sie mit  einem Schutzzylinder etwa aus     Isolierstoff     versehen, der in Form von zwei     Schalen    23,  die durch Bänder 24 oder dergleichen zusam  mengehalten werden, die Wicklung umgibt.

    Sodann wird das innere Kernende 25 durch  eine Klammer oder durch Bänder irgendwie       befestigt    und die innere.     Kernwindung    26  hergestellt. Ein zwischen dieser Windung  und der     Wandlerwicklung        bezw.    deren Iso  lation bestehender Raum 27 kann für den         Kühlmitteldurchtritt    dienen, was im übri  gen in     vergrössertem        Massstab    nochmals     Fig.    6       zeigt.     



  Die     Eisenbandspule    wird nun derart in  Umdrehung versetzt, dass die Spule 16  schliesslich in die Spule 28 des Wicklungs  schenkels     übergeht    (vergleiche den Kern auf  dem Schenkel 22 der Wicklung).     Hierzu    die  nen im wesentlichen zwei Paar gegenläufige  Rollen 30, 31     bezw.    32 A, von denen das  eine auf die     Kernspule    16 einwirkt und     das     andere auf den herzustellenden Wickelkern.       Weitere    auf den Umfang der Spule 16 ver  teilte Rollen 32 sind zur     Führung    vorgesehen.  



  Der Antrieb aller oder einiger Rollen er  folgt zweckmässig durch einen nicht dar  gestellten Motor. Diese gleiche Vorrichtung  kann auch für die     TJmwicklung        nach        Fig.    2  Anwendung finden, wo an Stelle der     Wand-          lerwicklung    ein freier Raum 33     besteht.     Nach     Fertigstellung    der Wickelkerne ergibt  sich schliesslich die     Fig.    7. Die Kernenden  sind     bei    29 wieder verschweisst.  



  Weitestgehend wird endlich eine Beschä  digung der Wicklungsisolation dadurch ver  mieden, dass ein     klammerartiger        Metallzylin-          der    34 auf dem     Wicklungsschenkel    ergänzend  oder ausschliesslich angeordnet ist.. wie aus       Fig.    8 und 9 hervorgeht. Die Ecken 35 des  Zylinders sind     vortcilliaft    abgerundet und  die Kanten 36 des Schlitzes 37 nach innen       umgebördelt.    Der Schutzzylinder wird nach  her, sofern ein Kühlkanal zwischen     \Vick-          lung    und     Kern    erwünscht ist, wieder ent  fernt.

      Dieses Verfahren lässt sich auch bei ge  ringfügiger Abänderung für     mehrschenklige     Spulen, bei denen der Kern zwei aneinander  liegende Schenkel verschiedener Spulen um  fassen soll, anwenden. Im Verlauf des Ver  fahrens wird der auf grösseren     Durchmesser     gewickelte     Kern    um sämtliche Schenkel ge  legt und dann unter Drehung mit seinem  innern Ende um den mittleren Schenkel ge  wickelt.  



  Im folgenden soll das Verfahren an     Hand     der     Fig.    10 bis 12 näher     erläutert    werden.      Der Kern wird aus Bandmaterial spiralig  als     Hohlzylinder    auf eine aus mehreren kreis  zylindrischen     Spulengruppen    bestehende  Wicklungsanordnung gewickelt. Derartige  Anordnungen haben     gewöhiilicli    einen ge  meinsamen magnetischen Fern, der allen  Windungen der Wicklungsanordnung zuge  ordnet ist. Ein Beispiel eines fertigen Gerä  tes, z. B. eines Transformators,     ist        in        Pig.    12  dargestellt.

   Im dargestellten Beispiel sind nur  zwei     Spulengruppen    42 und 43     vorhainden,     die von der Mitte ausgehen, so dass ein im       Querschnitt        dreischenkliger        Wicklungsauf-          bau        entsteht,    der den mittleren Schenkel 41  und die äussern Schenkel 44 und 45 enthält.  Jede     Spulengruppe    besteht aus je zwei kon  zentrischen Wicklungen 46 und 47. die  einander umgeben und von denen die eine die  primäre, die andere die sekundäre Wicklung  ist. Selbstverständlich kann dieser Aufbau in  gleicher Weise auch für andere Wicklungs  anordnungen gewählt werden.

   Zu beachten  ist, dass der     Wicklungsquerschnitt    so ausge  bildet ist, dass beim Zusammenbringen der  verschiedenen     Spulengruppen    der mittlere  Schenkel 41 von solchem Querschnitt ist, dass  er eine kreisförmige Öffnung 48 in dem  Magnetkern 49 ausfüllt, so dass die mittlere  Länge der     Kernwindungen    mit Rücksicht  auf Stahlersparnis möglichst klein wird. Im  gezeichneten Fall hat der mittlere Schenkel  einen kreuzförmigen Querschnitt.  



  Zum Herstellen des Magnetkernes 49  wird die grössere Spule 16 um die Windun  gen der Spulen 50 gelegt, wie aus     Fig.    10  ersichtlich ist. Das innere Ende 25 des Ban  des kann nun um den     Drittelschenkel    41 der  Wicklungsanordnung 50 gewunden werden.  Die Drehrichtung der Spule 16 wird dann  umgekehrt, so     .dass    die kleinere Spule 49 um  den Mittelschenkel 41 gewickelt werden  kann. Die einfache Drehung der grösseren  Spule 16 und der kleineren Spule 49 bewirkt,  dass sich die innern Windungen der grösseren  Spule als äussere Windungen auf -die kleinere  Spule aufwickeln.

   Ist alles Bandmaterial der  grösseren     Spule    auf die     kleinere    Spule     übcr-          gega.ngen,    so ist ein Kern entstanden, wie er    in     Fig.    12 zu sehen ist. Wenn man     die    Spule  16 beim Übergang vom Arbeitsgang der     Fig    3  zum Arbeitsgang der     Fig.    10 um<B>180'</B> um  einen ihrer Durchmesser dreht, so braucht  man die Drehung der     Antriebsrollen    17 und  18 nicht zu ändern.

   Im Hinblick auf den  Reibungsantrieb der     Windungen    durch die  nicht     dargestellte        Antriebseinrichtung    hat die  kleinere Spule 49 die Neigung, sich nicht voll  ständig fest zu wickeln     bezw.    den ursprüng  lichen Durchmesser wieder einzunehmen. Es  kann daher erforderlich sein, die Bandwin  dungen der kleineren Spule 49 mit der Hand  oder     mittels    Druckrollen fester     aneinanderzu-          bringen.     



  Es     versteht    sich, dass die Leitungswick  lung 50 mit Hilfe geeigneter Einrichtungen,  die hier nicht dargestellt sind, in die richtige  Lage gebracht wird und dass das Verfahren  bei senkrechten oder horizontalen Achsen der  Spulen 16 und 49 ausgeführt werden kann.  Im     letzteren    Fall dienen die Rollen 17, 18  zusammen mit den Führungsrollen 32 zum  Transport des Bandmaterials der Spule 16.  Die Führungsrollen 32 dienen zusammen mit  der zusätzlichen Führungsrolle 38 dazu, ein       Einschrumpfen    der     grössenren    Spule 16 zu  verhindern.

   Wird das Verfahren bei verti  kalen Achsen der Spulen 16     und    49 ausge  führt, so     wird    zweckmässig     ein    geeigneter,  hier nicht dargestellter Tisch für den Trans  port des Bandes verwendet. In diesem Tisch  kann eine Vertiefung zur Aufnahme der Lei  tungswicklung 50 vorhanden     sein.     



  Bei     Geräten    mit grossen Abmessungen  wird das Kernmaterial ziemlich schwer und  die Reibung des Bandes 16 auf dem Trans  porttisch wird gross, wenn das Verfahren mit  vertikaler Achse der Spule 16 ausgeführt       wird.    Um die Reibung zu verkleinern und  die Spulen 16 und 49 leichter und mit  gleichen     Geschwindigkeiten    laufen zu lassen,  kann die     Vorrithtung    gemäss     Fig.    11     benutzt     werden. Sie ist in Draufsicht     dargestellt.    Die  Spulen 16 und 49 liegen hier horizontal. Ver  hältnismässig lange zylindrische Rollen 53  sind für den Transport des Bandmaterials  vorgesehen.

   Sie führen die grosse Spule 16      um die vertikalen Rollen 54, die ein vorzei  tiges Zusammenschrumpfen der Spule 16 ver  hindern. Die Rollen 53 haben, wie darge  stellt, horizontale Achsen und sind zu dem  Mittelschenkel 41 radial angeordnet, an den  sie genügend weit. heranreichen müssen, um  die kleinere Spule 49 zu tragen, während ihre  äussern Enden unter die Windungen der  Spule 16 greifen. Obwohl die Rollen 53 an  sieh vom     innern    die Spule 49 tragenden bis  zum äussern die Grössere Spule 16 tragenden  Ende nicht durchgehend zu sein brauchen.

    macht man sie zweckmässig doch     durch-          (Y          ehend,    weil so die Gewähr dafür gegeben  ist, dass die Geschwindigkeiten der innern  und der äussern Lagen gleich sind und das  Material der innern Spule stetig in der Weise  zugeführt. wird, wie es der äussern Spule ent  nommen wird. Die an der linken     Seite    be  findlichen Rollen 53 mit den Enden 55 wer  den allerdings auch deshalb zweckmässig  durchgehend ausgeführt, damit der von der  äussern zur innern Spule verlaufende Band  teil eine dauernde Führung hat. Die Rollen  53 sind natürlich auf geeigneten Gestellen       gelagert,    die nicht dargestellt sind.

   Um       Handarbeit    zu vermeiden, ist ein Motor  antrieb vorgesehen, der alle Rollen 53 vor  zugsweise mit     @-leicher    Geschwindigkeit an  treibt. Hierbei kann irgendein     geeigneter          Übertragungsmechanismus        bezw.    ein Getriebe  verwendet werden.  



  Zum Beispiel kann ein Antriebsmotor 61  mit der Achse einer Rolle 53     verbunden    sein.  Um alle Rollen gleichmässig anzutreiben, ist  ein Zahnkranz 62 (nur teilweise dargestellt)  vorgesehen. der mit Zahnrädern 63 in Ein  griff steht, welche an den Enden der Rollen  achsen sitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: N'erfahren zum Aufbringen von Wickel kernen auf Spulen, z. B. auf Wicklungen von Transformatoren, Drosseln und Wandlern, bei dem bandförmiger Kernwerkstoff vor dem Aufbringen mit solchem Durchmesser gewickelt wird, wie er auf die Wicklung zu liegen kommt, sodann wärmebehandelt und bei gleichbleibendem äussern Ende auf einen grösseren Durchmesser umgewickelt wird,
    da durch gekennzeichnet. dag das Band nach dem Umwickeln über die Spule gelegt und der Wickelkern nach Durchführung des innern Kernendes durch das Spulenfenster durch Drehung um die Spule gebildet wird. UNTERANSPRMTE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass bei mehrspuligen Wicklungen im Verlauf des Verfahrens der auf grösseren Durchmesser gewickelten Kern zwecks Auf bringens auf die Spulen um sämt liche Windungen gelegt und dann unter Drehung mit seinem innern Ende um die umfassten Windungen gewickelt wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei lotrechter Achse der Kernspule das Band über Rollen geführt wird, die gleichzeitig den Spulenteil mit grossem und den mit kleinem Durebmes- ser unterstützen. 3, Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsrol- 1en zugleich als Antriebsrollen dienen. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3. da durch gekennzeichnet, dass die Rollen mit Ritzel versehen sind, die über einen Zahn kranz in Uridrehung versetzt werden. 5. Verfahren nach Unteranspruch 1, da dure 1i gekennzeichnet, dass der Kern nach dem Umwickeln auf den grösseren Durchmes ser um 180 gedreht und wieder um die Führungsrollen gelegt wird, derart, dass beim Rückwickeln auf den kleinern Durchmesser die Drehrichtung des Antriebes nicht ge ändert zu werden braucht.
CH222869D 1941-08-05 1941-08-05 Verfahren zum Aufbringen von Wickelkernen auf Spulen, z. B. auf Wicklungen von Transformatoren, Drosseln und Wandlern. CH222869A (de)

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