CH223129A - Elektromotorisch angetriebenes Klein-Hebezeug. - Google Patents

Elektromotorisch angetriebenes Klein-Hebezeug.

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CH223129A
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CH
Switzerland
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motor
dependent
lifting
pump
control shaft
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02—Driving gear
    • B66D1/14—Power transmissions between power sources and drums or barrels
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01—Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125—Motor operated winches
    • B66D2700/0158—Hydraulically controlled couplings or gearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Elektromotorisch angetriebenes     Klein-Iiebezeug.       Die Erfindung     bezieht    sich auf Klein  hebezeuge, wie Winden,     Flaschenzüge    und       dergl.    mit Antrieb des     Hubwerkes    durch  Elektromotor.     Bisher    hat man im allgemei  nen auch     ,die    Bremse, ohne die ein Hebezeug  nicht auskommt, elektromagnetisch betätigt.

    Die Bremsmagnete besitzen aber grosse Nach  teitle.     Sie    werden gross und schwer und  nehmen viel Strom auf; sie werden leicht zu  heiss, wenn der     Betrieb    eine grosse Anzahl  von Bremsungen in der Zeiteinheit     verlangt;     ferner nutzen .sie sich stark ab und erzeugen,  besonders bei     Wechse',l!stromspeisung,    stören  des Geräusch.  



  Um diese     Nachteile    zu vermeiden, wird  erfindungsgemäss die Bremse hydraulisch be  tätige, und zwar wird sie hydraulisch gelüf  tet. Ausserdem wird, um     das,    richtige Zusam  menarbeiten von Hubmotor und Bremse zu  gewährleisten, auch der Hubmotor hydrau  lisch     gesteuert.    Und schliesslich wird der  Flüssigkeitsdruck jeweils erst dann erzeugt,  wenn er gebraucht wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs-         beis.piel    für die Erfindung schematisch     dar-          gestellt,        und.    zwar     eine    Winde mit Antrieb  durch einen     Drehstrammotor    mit     KurzscMuss-          läufer.    Der Hubmotor     a    treibt die Winden  trommel b an und ist mit der Bremse c aus  gerüstet. Diese wird von dem hydraulischen  Zylinder     d        aus    betätigt,     dessen    Druck dem  Schliessdruck der Federn f entgegenwirkt.

   Die  Steuerung ,der     Bremse    erfolgt über den Schie  ber e und die beiden     Druckö@schütze    g oder  h,, die ihrerseits     mittels    des Hahnes. i von  Hand     gesteuert    werden. Das. Drucköl wird  aus     idem    Behälter 3 von     ,der    mit     Leichtmetall-          Laufrad    versehenen     Kreiselpumpe   <B>1.</B> geför  dert, die vom Motor m angetrieben wird.  Dieser wird     über    das Schütz o vom Dreh  stromnetz     n    gespeist, an dem auch der Hub  motor     a        angeschlossen    ist.

   Die Erregerspule  de     Schützes    o kann entweder über die Kon  taktscheibe p und die     Wechselkontakte   <I>u, v</I>  oder über die     Kontaktscheibe    q und den       Druckknopfschalter    s Strom vom Netz     n    er  halten; v     ist    ein den Hub nach oben be  grenzender     Endschalter.    Die Steuerwelle r      kann von der mittleren Ruhestellung aus       mittels    des     Kipphebells        f    in die Hub- oder  Senklage gedreht werden.  



  Die Wirkungsweise der neuen Einrich  tung ist folgende: Durch Drehen der Steuer  welle r im Hub- oder Senksinn wird über  die     Kontaktscheibe    p das Schütz o und damit  der Pumpenmotor n2     eingeschaltet,    gleichzei  tig aber auch der Hahn i in der Drucköl  leitung auf Heben oder Senken     umgestellt.     Dadurch wird praktisch im gleichen     Augen-          blick    das.     Druckölschütz    g für Heben     bezw.    lt  für     Senken    eingeschaltet und dadurch der  Hubmotor a an das Netz     7a    angeschlossen.

         Erst    wenn dies geschehen ist, wird auch der       Olzufluss    zum Druckzylinder d der Backen  bremse c geöffnet und damit die Bremse  gegen den Druck der Federn f gelüftet, denn  der     Öilzufluss    zum Zylinder d ist vom voll  endeten     Hube    des     Druckkolbens    des Schützes  <I>g</I>     bezw.   <I>h</I> abhängig.

   Damit der     Drucköl-          zufluss    zur Bremse von beiden     Schützen    aus  in gleicher Weise     gesteuert    wird,     schliesst    der       Schieber    e selbsttätig den     Olausfluss    des  nicht arbeitenden Schützes ab.  



  Das     Stillsetzen    der Winde erfolgt durch  Drehen der Steuerwelle r in die Mittel  stellungsrast, wodurch das Schütz o den       Pumpenmotor    m     abschaltet    und das     Druck-          ölschütz   <I>g</I>     bezw.   <I>h</I> abfällt. Damit wird der  Hubmotor a vom Netz     n    abgetrennt und die       Bremse    dadurch zum Einfahlen     gebracht,     dass das im Zylinder d befindliche Drucköl  durch den     Ausllass    am Schützenzylinder ent  weicht.  



  Bei etwaigem Übertreiben wird der     End-          schalter    v aus seiner Mittelstellung, in  welcher er alle .drei     Kontakte        überbrückt     und daher den Stromkreis des     Schützes    o     un-          abhängig    oder     Auslagerichtung    des     Um6cha.l-          ters    u geschlossen hält, herausgedreht, und  zwar in entgegengesetzter     Auslagerichtung     wie der Umschalter     u.    Dadurch wird der Er  regerstromkreis des     Schützes    o unterbrochen,  der Pumpenmotor m abgeschaltet,

   die Bremse  c zum Einfallen gebracht und praktisch  gleichzeitig der Hubmotor     a    auf die, vor  erwähnte, Weise stillgesetzt. Der Hubmotor    kann alsdann nur wieder im entgegengesetz  ten Sinne in Betrieb     gesetzt    werden, d. h.  wenn der Steuerschalter     u        nach    derjenigen       Ste'lile    ausgelegt wird, nach welcher der End  schalter v     umgestellt    wurde.  



  Um in aussergewöhnlichen Fällen, z. B.  bei Verdickung des Drucköls     durch    lang  dauernden oder besonders starken Frost die  Winde in     betriebsfähigen        Zustand    zu ver  setzen, kann man in -der     Nullstellung    der  Steuerwelle r durch     Betätigung    des Druck  knopfes s den     Pumpenmotor    m allein laufen  lassen, wodurch     das        O1    infolge     innerer          Flüssigkeitsreibung        rasch    auf Temperatur  und in     betriebsfähigen    Zustand gebracht  wird.

   In den     Betriebsstellungen    der Steuer  welle r ist der Druckknopfschalter s durch  die     Kontaktscheibe    q unwirksam ,gemacht.  



  Zur     Schmierung    des Getriebes können an  die     Ölpumpe    die     erforderilichen    Schmier  leitungen     angeschlossen    werden.  



  Die     Motorpumpe        j        k   <I>m</I> wird zweckmässig       unmittelbar    mit -der Winde a b c     zusammen-          gebaut,        so    dass     Idas    ganze Hebezeug ein ein  heitliches Aggregat bildet.  



  Die Ausbildung der Pumpe als Kreisel  pumpe hat zwei hervorragende Vorteile. Der       erste        besteht    -darin,     dass    nach dem Anlauf  der Pumpe der Flüssigkeitsdruck praktisch  momentan zur     Verfügung    steht.

   Der zweite       Vorteil    besteht     darin,        dass        durch    die     ileer-          laufende    Pumpe     der,Flüssigkeitsdruck    nicht       gesteigert,    sondern die     Leerlaufsarbeit    in       Wirbeljung        bezw.    Wärme     umgesetzt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromotorisch angetriebenee Klein hebezeug, dadurch gekennzeichnet, dass so wohl seine Bremse hydraulisch gelüftet, als auch sein Hubmotor hydraulisch gesteuert und der Flüssigkeitsdruck jeweils erst dann erzeugt wird, wenn er gebraucht wird. UNTERANSPRüCHE 1. Hebezeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits- druck durch eine Kreiselpumpe erzeugt wird.
    2. llebezeug nach tnteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Kreiseilpumpe durch einen besonderen Elektromotor ange trieben wird. . 3. Hebezeug nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass. die Motorpumpe nebst dem zugehörigen Behälter für die Druckflüssigkeit mit dem Hebezeug zu einer baulichen Einheit zusammengebaut ist. 4. Hebezeug nach Unteranspruch 2, da durch ;gekennzeichnet, ' dass sowohl durch Drehen der Steuerwelle im Hub- als auch im Senksinn der Pumpenmotor eingeschaltet. wird, während er in der Mitteletellung der Steuerwelle ausgeschaltet ist. 5.
    Hebezeug nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass von der Steuer welle zugleich ein Organ in der Druck flüs.sigkeitsleitung verstellt wird, durch dessen Stellung die Drehrichtung des Hub motors bestimmt wird. 6. Hebezeug nach Patentanspruch, da durch -gekennzeichnet, dass -der Hubmotor mittels zweier, den beiden Drehrichtungen zugeordneter, von der Druckflüssigkeit be tätigter Schalter gesteuert wird. 7.
    Hebezeug nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass. der Bremslü,ft- zylinder so an die Druekflütssigkeitszylinder der Hubmotorschalter angeschlossen ist, dass die Bremse zwangläufig erst nach Einschal ten des Hubmotors gelüftet wird. B.
    Hebezeug nach Unteranspruch 7, @da- durch ,gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Druckflüssigkeitszylindern ein selbst tätiges Steuerorgan ;liegt, welches jeweils einen dieser Zylinder mit dem Bremslüft- zylinder verbindet und zugleich den andern gegen ihn sperrt. 9. Hebezeug nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch eine zusätzliche Schalt vorrichtung zur Inbetriebsetzung der Motor pumpe in der Mittellage ider Steuerwelle. 10.
    Hebezeug nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch einen Endschalter, der bei Übertreiben die Motorpumpe ausser Be trieb setzt. 11. Hebezeug nach Unteranspruch 10, ge kennzeichnet durch eine Kontaktvorrichtung an der Steuerwelle, die mit dem Endschalter derart in Wechselschaltung steht, dass der Hubmotor nur entgegengesetzt der Über- treibrichtung wieder eingeschaltet werden kann.
CH223129D 1941-04-25 1941-04-25 Elektromotorisch angetriebenes Klein-Hebezeug. CH223129A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023207B (de) * 1953-03-03 1958-01-23 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Hydraulisch gesteuerte Bremseinrichtung fuer Krane, Foerdergeraete od. dgl.
DE1225360B (de) * 1962-01-09 1966-09-22 Lambert Engineering Company Gl Hydraulisch gesteuerte Bremse fuer Hebezeuge

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023207B (de) * 1953-03-03 1958-01-23 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Hydraulisch gesteuerte Bremseinrichtung fuer Krane, Foerdergeraete od. dgl.
DE1225360B (de) * 1962-01-09 1966-09-22 Lambert Engineering Company Gl Hydraulisch gesteuerte Bremse fuer Hebezeuge

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