CH223211A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Hydrazinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Hydrazinderivates.

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CH223211A
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hydrazine derivative
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new
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new hydrazine
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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      Verfahren    zur     Herstellung    eines neuen     Ilydrazinderivates.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen     Hydrazinderivat    gelangt, wenn man  das     atis    1     Mol        techn.        Stearinsäure    mit     etwa     1 Hol     ss,ss-Di-(oxäthyl)-hydrazin    erhältliche  Umsetzungsprodukt auf etwa. 1     Mol        Glycid     einwirken lässt.  



  Bei der Umsetzung     ist    es zweckmässig,  bei einer<B>100'</B> übersteigenden Temperatur zu  arbeiten.  



  Das neue     Hydrazinderivat    ist eine weiche  Masse, die sich in Wasser unter Bildung stark  schäumender Lösungen auflöst und die  daraus weder durch saure noch durch     basische     Agenzien gefällt wird. Es besitzt eine aus  gesprochen egalisierende Wirkung in Färbe  bädern und kann als     Tegtilhilfsstoff,    z.     B.     als     Egalisiermittel,    Anwendung finden.  



       Beispiel:     12 Gewichtsteile     ss,ss-Di-(oxäthyl)-hydra-          zin    (hergestellt aus     Athylenoxyd    und     Hy-          drazinhydrat)    werden mit     \?7    Gewichtsteilen       techn.        Stearinsäure    und 1,2 Gewichtsteilen    Borsäure während 2 Stunden unter Aus  schluss von Sauerstoff bei gleichzeitigem Rüh  ren auf 160 bis<B>1801</B> erhitzt, wobei die der  Theorie entsprechende Menge Wasser     al)-          destilliert.    Es resultiert eine     brätmlich    ge  färbte, halbfeste Masse,

   die sieh in Wasser  mit nur schwacher Trübung löst und deren  wässerige Lösung auch auf Zusatz von Säu  ren nicht gefällt wird. Das Produkt besitzt  schwach     kationaktive    Eigenschaften.  



  7,6 Gewichtsteile des so erhaltenen Kon  densationsproduktes werden mit 1,6 Gewichts  teilen     Glycid    während 2     Stunden    auf 110 bis  120   erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird  hierauf in Äther aufgenommen, die ätherische  Lösung filtriert und hierauf stark abgekühlt,  wobei das neue Produkt sich ausscheidet und  durch Filtration und Trocknen im Vakuum  in gereinigter Form erhalten werden kann.  Die neue Verbindung, eine weiche Masse;  löst sich in Wasser unter     Bildung    stark  schäumender Lösungen auf und wird weder  durch saure noch durch basische Agenzien ge-      fällt. Im sauren     Wollfärbebad    besitzt das  Produkt ausgesprochen egalisierende Wir  kung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Hydrazinderivates, dadurch gekennzeichnet, dass man das aus 1 Mol techn. Stearinsäure mit etwa 1 Mol fl,ss-Di-(oxäthyl)-hydrazin erhältliche Umsetzungsprodukt auf etwa 1 Mol Glycid einwirken lässt. Das neue Hydrazinderivat ist eine weiche Masse, die sich in Wasser unter Bildung stark schäumender Lösungen auflöst, und die daraus weder durch saure noch durch basi sche Agenzien gefällt wird.
    Es besitzt eine ausgesprochen egalisierende Wirkung in Färbebädern und kann als Textilhilfsstoff, z. B. als Egalisiermittel, Anwendung finden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei einer<B>100'</B> übersteigenden Temperatur vor nimmt.
CH223211D 1940-12-24 1940-12-24 Verfahren zur Herstellung eines neuen Hydrazinderivates. CH223211A (de)

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