CH223260A - Zylinder für Zylinderschloss. - Google Patents

Zylinder für Zylinderschloss.

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CH223260A
CH223260A CH223260DA CH223260A CH 223260 A CH223260 A CH 223260A CH 223260D A CH223260D A CH 223260DA CH 223260 A CH223260 A CH 223260A
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CH
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cylinder
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Inventor
Mefina S A
Original Assignee
Mefina Sa
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Publication date
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Publication of CH223260A publication Critical patent/CH223260A/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  Zylinder für     Zylinderscldoss.            Bekannte    Zylinderschlösser besitzen einen  in einer     zylinderischen    Bohrung eines. Ge  häuses     drehbahren    Zylinder, welcher eine  Anzahl     Zuhaltungen    besitzt, die in der ver  riegelten Lage eine Drehung des Zylinders  in der Bohrung verhindern.  



  Diese     Zuhaltungen        stehen    einerseits unter       Federdruck    und können anderseits durch den  passenden Schlüssel derart radial in bezug  auf den Zylinder verschoben werden, dass er  sich in seiner Bohrung drehen und damit den  eigentlichen     Schlossriegel    betätigen kann.  



  Diese bekannten     Konstruktionen    bedingen       entweder    relativ grosse Aussendurchmesser  .des den Zylinder aufnehmenden Teils, oder  es sind radiale Ansätze vorhanden, um die  Federn der     Zuhaltungen    aufzunehmen, welche       Ansätzo    die Montage des Schlosses erschwe  ren.

   Ferner haben     solche    Konstruktionen den  Nachteil, dass ihre Herstellung nicht einfach  ist, indem zum     Beispiel    die Führungslöcher  für die     Zuhaltungen    und deren Federn in den  radialen Ansätzen von aussen durchgehend  gebohrt werden und hernach wieder verdeckt         @cerden    müssen, was eine nicht unbeträcht  liche Verminderung des     Sieherheitsgrades    des  Schlosses zur Folge hat.  



  Wohl sind auch :schon Konstruktionen  vorgeschlagen worden,     die    diese Nachteile  nicht besitzen. Dafür bedingen sie aber kom  plizierte und- teure     Herstellungsvorgänge    für  den Zylinder und besitzen den weiteren  Nachteil., dass für jede weitere     Zuhaltung    ein  anderer Zylinder     hergestellt    werden muss,  wenn man nicht von vornherein den grössten  Typ verwenden will     unter        Leerlassung    ein  zelner     Zuhaltungsführungen,    was natürlich       unter    Umständen das ganze Schloss un  nötigerweise vergrössert.  



  Dank der vorliegenden Erfindung können  nun diese Mängel beseitigt werden.  



  Dies wird dadurch erreicht,     d'ass    der<B>Zy-</B>  linderkörper durch     Aneinanderschichten    einer  Anzahl     unter    sich gleicher Führungsorgane  für die     Zuhaltungen    und eines Endstückes,  welches zur Betätigung des     Sehlossriegels    vor  gesehen     ist,    gebildet ist, und dass     die,    Zuhal-           tungen    in diametralen     Ausxrehmungen    der       Führungsorgane    geführt sind.  



  Fis. 1 stellt eine Ansicht eines Teils eines  derartigen Zylinders dar, wie er beispiels  weise gemäss vorliegender Erfindung aufge  baut werden kann. Hierbei sind die Teile, wie  man sieht, in Richtung seiner Achse der  Klarheit wegen etwas     auseinanclergerückt,     und ferner ist ein Teil des Schlüssels ge  zeichnet.  



       Fig.    2 gibt eine beispielsweise Ansicht  eines     zusammengesetztes    Zylinders wieder.       Fig.    3 ist eine Detailzeichnung eines  scheibenförmigen     Führungsorganes    für die       Zuhaltungen.     



  In den Figuren bedeutet, 10     sehciben-          förmige    Führungsorgane mit diametral ver  laufenden     Ausnehmungen    11 für die     Zuhal-          tungen    16, und mit     Ausnehmungen    12 für .die  Unterbringung der     Zuhaltungsfedern    13.  14 ist ein an sich beliebiges, für alle Füh  rungsorgane     gleiches    Schlüsselloch, und 15  sind die Löcher, durch welche beim Zusam  mensetzen des Zylinders Stifte 17 gesteckt  werden.

   Diese Stifte dienen     einerseits    als Zu  sammenhaltungsorgane der     aneinanderge-          schichteten    Führungsorgane 10, wobei sie  gleichzeitig eine gegenseitige Winkelverschie  bung dieser Führungsorgane verhindern, und       anderseits    als vorteilhafte     Abstützungsfläche     der Federn 13. Mit 26 ist das hintere End  stück des Zylinders bezeichnet, von welchem  Endstück aus der     Schlossriegel        betätigt    wird.  Die Teile 10 und 26 sind     aneinandergeschich-          tet    und bilden den eigentlichen Zylinder  körper.  



  18 stellt einen Teil des Schlüssels dar  mit vier aktiven Flächen 19, 20, 21 und 22.  Die Führungsorgane 10 sind alle gleich  gebaut, während die     Zuhaltungen    selbst,  deren allgemeine     beispielsweise    Form aus der       Fig.    1 ersichtlich ist,     normalerweise    von  einander verschieden sind.  



  In der Praxis hat es sich bei     weifern    als  genügend erwiesen, etwa sechs bis zwölf ver  schiedene     Zuhaltungen    vorzusehen, die dann  durch die verschiedenen Kombinationen eine  praktisch unbeschränkte Zahl     verschiedener       Schlösser     herzustellen        gestatten:

      Der einzige  Unterschied in der Form     der        sechs    bis zwölf       Zuhaltungen    kann     beispielsweie    in der ver  schiedenen     Lage    ihrer Ausschnitte 23     bezw.     der     Begrenzungsflächen    24     gegenüber    den  Zapfen 25 liegen, welche mit den aktiven  Flächen des Schlüssels zusammen arbeiten.  Die     Begrenzungsflächen    24 der einzelnen Zu  haltungendienen     als        zweiter        Stützpunkt.    für  die Federn und als Anschlag.  



       Selbstverständlich    können mit diesen  Teilen die     verschiedensten    Kombinationen  hergestellt     werden.    Eine     Zuhaltung    von     be-          stimmter    Form kann in das entsprechende  Führungsorgan     verschiedenartig    eingesetzt  werden, so dass zum     Beispiel    entweder     wie     bei der einen, in der     Fig.    1 dargestellten Zu  haltung, der Zapfen 25 mit der     untern     aktiven     Fläche    19 des     Schlüssels    zusammen  arbeitet, oder,

   wie bei der andern dargestell  ten     Zuhaltung,        dieser    Zapfen mit der obern  Fläche 20 in Berührung kommt. Die gleiche       Zuhaltung    kann     aber    auch     umgekehrt    ein  gesetzt werden, so dass ihr Zapfen mit einer  der Flächen 21, 22 zusammenarbeitet. Ferner  brauchen nicht alle aktiven     Schlüsselflächen     verwendet zu werden. Schliesslich     können     natürlich     .die    aktiven     Schlüsselflächen    bei  spielsweise alle verschieden, oder zwei und  zwei je gleich     sein    usw.

   Dies erlaubt auch  Passepartout herzustellen für die verschie  densten Kombinationen. Man sieht     jedenfalls,     dass trotz der einfachen     Einzelteile,    die zu  einem grossen Teil einander     ,gleich    sind, mehr  Kombinationen von Schlössern     herstellbar     sind als mit bisherigen     Mitteln.     



  Es ist klar, dass der in den     Fig.    1 und 2       dargestellte        Seh'losszylinder    nur ein Beispiel  ist der Verwirklichung der vorliegenden Er  findung. Es könnten unter anderem zum     Bei-          spiel    die     Stifte    17 dadurch ersetzt werden;  dass jedes Führungsorgan auf der einen Seite       Zapfen    und auf der     andernSeite    Vertiefungen  aufweist, in welche die Zapfen des nächsten,  gleich gebauten     Führungsorgalnes    hineinpassen  würden.

   Auch diese Lösung würde es er  lauben, eine     Winkelverstellung        .der    zusam  mengebauten Führungsorgane zu verhindern      und zugleich die Zapfen als: Stützpunkte für  die Federn und als Anschläge zu verwenden.  



  Ferner     könnten    statt der Zapfen 25 an  den     Zuhaltungen    bei Gebrauch anderer  Schlüssel, deren aktive Flächen die äussern,  obern und untern Flächen sind, zum Beispiel  die obere oder die     untere    Fläche des     Zuhal-          tungsschlüsselloches    direkt für den gleichen  Zweck wie die Zapfen 25 verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zylinder für Zylinderschloss, mit unter Federwirkung stehenden, in dem Zylinder diametral geführten Zuhaltungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkörper durch Aneinanderschichten einer Anzahl unter sich gleicher Führungsorgane für die Zuhaltungen und eines Endstückes, welches zur Betätigung des, Schlossriegels vorgesehen ist, gebildet ist, und dass die Zuhaltungen in diametralen Ausnehmungen der Führungs organe geführt sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Zylinder für Zylinderschloss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zuhaltung Mittel aufweist, die sie durch eine der aktiven Schlüsselflächen entgegen .der Wirkung mindestens einer Feder zu be tätigen gestattet, und dass jede Zuhaltung mindestens zwei Schultern aufweist, wobei die eine Schulter den einen Stützpunkt der Feder bildet, während die andere zur Be grenzung der Verschiebung der Zuhaltung dient. 2.
    Zylinder für Zylinderschloss nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsorgane Ausnehmungen aufweisen, in welche Siche rungsorgane zur Verhütung einer gegen seitigen Winkelverschiebung der aneinander geschichteten Führungsorgane und zum Zu sammenhalten dieser Führungsorgane ein greifen. 3. Zylinder für Zylinderschloss nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuhaltungs- federn sich einerseits auf den erwähnten Si cherungsorganen, abstützen. 4.
    Zylinder für Zylinderschloss nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs organe weitere Ausnehmungen aufweisen, in denen die Zuha.ltungsfedern untergebracht sind.
CH223260D 1941-08-18 1941-08-18 Zylinder für Zylinderschloss. CH223260A (de)

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CH223260D CH223260A (de) 1941-08-18 1941-08-18 Zylinder für Zylinderschloss.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267135B (de) * 1962-05-24 1968-04-25 Roger Parlier Drehzylinderschloss mit in einem Zylinderkern quer verschieblichen plattenfoermigen Zuhaltungen
DE3036262A1 (de) * 1980-09-26 1982-04-22 Ymos-Metallwerke Wolf & Becker Gmbh & Co, 6053 Obertshausen Zylinderschloss

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267135B (de) * 1962-05-24 1968-04-25 Roger Parlier Drehzylinderschloss mit in einem Zylinderkern quer verschieblichen plattenfoermigen Zuhaltungen
DE3036262A1 (de) * 1980-09-26 1982-04-22 Ymos-Metallwerke Wolf & Becker Gmbh & Co, 6053 Obertshausen Zylinderschloss

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