CH223329A - Einrichtung zum Abdecken von Öffnungen an Gebäuden. - Google Patents

Einrichtung zum Abdecken von Öffnungen an Gebäuden.

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CH223329A
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/06Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type
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    • E06B9/0638Slats or panels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description


  Einrichtung zum Abdecken von     Öffnungen    an Gebäuden.    Zum Abdecken von Öffnungen -an Ge  bäuden, verwendet man Platten, die in Füh  rungen beweglich angeordnet sind, so     dass    sie  in eine die Öffnung abdeckende     Stellung    so  wie in eine     dieöffnung    freigebende Stellung  (Ruhestellung) gebracht werden können, in  welcher Stellung     sie        hintereinanderliegen     und verhältnismässig wenig Raum beanspru  chen.

   Um dies zu ermöglichen, war bisher  entweder für jede Platte     eine        besondere          Führung        entlang    der abzudeckenden Öffnung  vorhanden, oder, falls im Bereich der     ab-          zudechenden    Öffnung für alle Platten eine       gemeinsame    Führungsbahn     verwendet    wurde,  am Ende dieser Führungsbahn für jede Platte  eine besondere     Abstellbahn    mit einer ge  steuerten     Umlenkvorrichtung    mit beweg  lichen Teilen vorgesehen.

   Die erstgenannte  Anordnung benötigt wegen der Vielzahl von  Führungsschienen viel Raum und Werk  stoff und einen entsprechenden grossen Kosten  aufwand, die zweite Bauart hat den( Nach  teil, dass zum     Verbringen    der     einzelnen       Platten in die     Ruhestellung    besondere, be  wegliche oder gesteuerte     Umlenkeinrichtun-          gen    erforderlich sind, die teuer und der Ab  nützung unterworfen sind.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Einrichtung    zum Abdecken von  Öffnungen an Gebäuden, gekennzeichnet  durch zwei Führungen für die     Abdeckplatten,     mit deren einen die Platten beim     Verbringen     in die die Öffnung freilegende Ruhestellung  mit dem voranschreitenden Rand und mit  deren andern sie mit dem rückwärtigen Rand  zusammenwirken.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    sind  schematisch drei     Ausführungsbeispiele    des  Erfindungsgegenstandes in der Form einer       Verdunklun:gävorrichtung    für     Fenster        :dar-          gestellt,    und zwar zeigt:

         Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch       ein:        Fens@tem        mit    der     Verdunklungseinrich-          tung,          Fig.    2 eine Ansicht     vou        oben,    auf eine in      Ruhestellung befindliche     Abdeckplatte    nebst  zwei Führungen für dieselbe,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie       A-B    in     Fig.    1,       Fig.    4 einen Querschnitt durch einen Teil  einer zweiten Ausführungsform,

         Fig.    5 eine schematische Darstellung der  Platten der zweiten Ausführungsform in der       Abdeckstellung    gesehen.  



       Fig.    6 und 7 zeigen Einzelheiten einer  dritten Ausführung.  



       Fig.    8 zeigt. drei in Ruhestellung befind  liche Platten dieser dritten Ausführungs  form, während in       Fig.    9 Teile dieser letztgenannten Aus  führungsform dargestellt sind.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  bis 3 ist mit 1 eine Wand bezeichnet, in        elcher    sich eine abzudeckende     Fenster-          öffnung    2     befindet.        Beiderseits    der Fenster  öffnung ist je eine U-förmige Führungs  schiene 3 angebracht. In diese Führungs  schienen greifen entsprechende Führungs  vorsprünge 4 der     Abdeckplatten    5 ein. Diese  Platten sind am     obern    und am untern Ende  mit einer     Abblattung    versehen, mit welcher  sie sich in der     Abdeckstellung    einander über  decken.

   An beiden Seitenrändern jeder Platte  greift ein Zugmittel, z. B. eine Kette, ein  Seil oder     dergl.    6 an, welches     Zugmittel    .das  obere. Ende einer     Platte    mit .dem     obern    Ende  der     nächsten    Platte verbindet.

   Die Zugmittel  länge zwischen zwei     aufeinanderfolgenden          Platten    ist so     bemessen,    dass beim Aufziehen  der ersten Platte die übrigen Platten in die  richtige     @bdeckstellung    entlang den Füh  rungsschienen 3     gelangen.        In    Höhe des un  tern Endes der durch die Schiene 3 gebilde  ten Führungsbahn beginnen zwei gebogene       Führungsschienenpaare    7 und 8, die eben  falls, wie die     Führungsschiene    3, von der  Seite her mit den Platten 5 zusammenwirken.

    Der obere Rand 9 jeder Platte oder ein mit  ihr verbundener Teil springt nach innen von  der einen Seite der     Platte    5 vor, der untere  Rand oder ein mit dem untern Rand verbun  dener     Führungsteil    10 dagegen nach     aussen     von der     andern    Plattenseite, Die Platten    wirken mit der Führungsschiene 7     mittels          Ausnehmungen    11     des        obern        abgewinkelten     Randes 9 oder des an seiner     Stelle    verwen  deten besonderen     Führungsteils    und mit der       Schiene,

      8     mittels        Ausnehmungen    12 am       untern    Plattenrand oder des an seiner Stelle       verwendeten    besonderen     Führungsteils    zu  sammen.  



  Die Anordnung ist so getroffen, dass beim       Herablassen    der     Abdeckplatten    5, wie in       Fig.    1 für eine     Platte        dargestellt    ist, der       untere        Plattenrand    mit der Schiene 8 und  der obere     Plattenrand    mit der Schiene 7 in  Wirkungsverbindung kommt.

   Die Führungs  schiene 8 ist eine Strecke weit parallel der       Führungisschiene    3     geradegeführt,    aber von  der Stelle an, wo der     untere    Führungsrand  der Platte sich befindet, wenn der obere       Führungsrand        derselben        Platte    die Schiene 7  erreicht, ebenso wie     letztere    zur Seite ge  krümmt und     schräg    nach unten geführt, so       da.ss    jede Platte nach     Verlassen    der Haupt  führung 3 von den     Führungsschienen    7 und  8 aufgenommen und, sich parallelbleibend,

    schräg nach abwärts in die die Öffnung frei  gebende Ruhestellung geführt wird.  



       Fig.    1 zeigt drei in     Ruhestellung    be  findliche     Platten    5. Die zwischen -den ein  zelnen     Platten    befindlichen Zugmittel 6  hängen in der Ruhestellung der Platten in  losen Schleifen     zwischen    denselben herab.  Befinden sich sämtliche     Abdeckpl'atten    in  der Ruhestellung, so nehmen sie     unterhalb     der Öffnung nur sehr wenig     Raum    ein.

   Um  die Platten in die     Abdeckstellung    bringen  zu können, ist am     obern    Ende der     obersten          Platte    ein Zugmittel befestigt, welches mit  seinem andern Ende über eine Winde geführt  ist. Durch Drehen der Winde wird die       oberste    Platte aufgezogen. Von dieser wird  die unmittelbar mit ihr verbundene     Platte     nachgezogen und von     dieser    wiederum die       irachfolgenden,    bis alle Platten in die     Ab-          deck8tellung    emporgezogen sind.  



  Soll die     Öffnung    2 wieder     freigegeben     werden, so ist das     Zugmittel        herabzulassen,     so     dass    eine Platte nach der andern zufolge  der Einwirkung der Schienen 7     und    $ in die      Ruhestellung gelangt. Der Austrittsschlitz  13 aus dem     Aufnahmeraum    für die Platten  kann durch eine     gegebenenfalls    selbsttätig  sich öffnende     bezw.    wieder zurückfallende  Klappe abgeschlossen sein.

   Beim zweiten  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 und 5 sind  zum Aufziehen der Platten 5, welche in       gleicher    Weise, wie beim     Ausführungsbei-          spiel    nach     Fig.    1 bis 3, durch Führungen     3,     7 und 8 geführt sind., Ketten vorgesehen.  Damit nun beim Herablassen der Platten die  Ketten sich nicht verklemmen und viel Platz  beanspruchen, ist an jeder Seite jeder Platte  ein     bügelförmiger    die Kette umfassender  Kettenhalter 20 vorgesehen, der in der Ruhe  stellung     dem    Platte weit in die Kettenschleife       heruntergreift    und diese straff hält.

   Damit  ferner beim Hochziehen der Platten die zwi  schen den einzelnen Platten befindlichen  Kettenteile glatt und störungsfrei in die  Strecklage gleiten, die sie dann einzunehmen  haben, wenn die     .Platten    in der     Abd,eckstel-          lung    gemäss     Fig.    5 sich befinden, ist die obere       Führungsschiene    7 mit einem Führungs  ansatz für die Kette versehen.  



  Um zu verhindern,     dass    in der     Abdeck-          stellung    der Platten störendes Licht durch  die Zwischenräume zwischen den sich schup  penartig überdeckenden Plattenrändern hin  durch gelangt, sind in der Nähe .des     obern     und des untern Plattenrandes Anschläge 19       bezw.    19' vorgesehen, welche     sich    gegen die  Führungsteile 10     bezw.    9 legen und zusam  men mit diesen und den Endteilen der Platten  ein Z-Profil ergeben.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  bis 9 sind die     Abdeckplatten    21 in der     Mitte     stufenförmig abgesetzt und bestehen je aus  zwei plattenförmige, fest     miteinander    ver  bundene in der     Querrichtung    der Platte in  bezug aufeinander versetzte Teile a und b,  von     welehen    der obere Teil a an seinem  obern Rande     und,der    untere Teil b an seinem       untern    Rande mit einem     Z-förmigen    Füh  rungsstück 24, 32     bezw.    25, 33 versehen ist.

    Diese     Führungsstücke    besitzen Führungs  schlitze 35     bezw.    36. An den Enden der  Streifen 24 der     Führungss.tüoke    sind, wie aus         Fig.    8 ersichtlich ist, Bleche 27     befestigt    und  auf diesen je ein     Anschlussstück    28 mit zwei  Lagerstellen 29 für die Bolzen eines Ketten  gliedes zum Anschliessen einer Zugkette an  der Platte 21 angeordnet.     Dieses    Ketten  glied     (Fig.    6) weist zwei Laschen 30, 31  und zwei Bolzen auf, deren Ausbildung und  gegenseitige Entfernung derart gewählt     isst,     dass die Bolzen in die Lagerstellen 29 genau  einpassen.

   Um     dieses    Kettenglied mit den       Anschlussstücken    28 in Wirkungsverbindung       bringen    zu     können,        ist        beispielsweise    die  Lasche 30 fest mit den beiden Bolzen, die  Lasche 31 hingegen mit den letzteren lösbar  verbunden, so dass die Bolzen nach Weg  nahme der Lasche 31 von der     Seih    her in die  Lagerstellen     eingeschoben.    werden können.  Nach dieser Operation wird die Lasche 31  dann wieder mit den Bolzen     in        Verbindung     gebracht, so dass diese Kettenglieder mit  den     Ansehlussstücken    28 verbunden sind.

    Diese     Anschlusskettenglieder    sind zweck  mässig grösser gewählt als die     übrigen    Ketten  glieder.  



  Durch die stufenförmige Absetzung der  Platten wird die     Broite    jeder Platte ge  rechnet vom linken Ende des     Streifens    25 bis  zum rechten Ende des Streifens 24 herab  gesetzt. Dies ermöglicht die     Breite    des, von  zwei     senkrechten    Ebenen begrenzten, zur  Aufnahme dem Platten in     Ruhestellung    die  nenden Raumes, entsprechend kleiner zu  halten.  



  Zur Führung der Platten 21 in der     Ab-          deckstellung    sind an einem Träger 38 zwei       Schienen    44 und 45 von     U-förmigem    Quer  schnitt befestigt, von denen jede zwei ver  schieden lange     Schenkel    aufweist. Zwischen  den beiden     kürzeren    Schenkeln     .dieser    Schie  nen ist ein Führungsschlitz 39 frei gelassen,  in welchen ein Führungsglied 40 eingreift,       dass    an jeder     Platte    21 festgemacht ist.

   Das  obere     Führungsstück    jeder     Platte    21 steht  in der     Abdeckstellung    der     Platten        mittels    des       Streifens    24 mit der     Schiene    45 in Wirkungs  verbindung, indem der     längere    Schenkel der  letzteren in den     Fühmungs-schl,itz    35 eingreift,  wie aus     Fig.    9 ersichtlich ist.

   In ähnlicher      Weise ist der Streifen 25 mit der Schiene 4,1  in Wirkungsverbindung     gebracht,    indem der       längere    Schenkel der letzteren in den     Füh-          rungs:schlitz    36 eingreift.

   Beim Versenken  der Platten 21 in die     Ruhestelliuig,    wie diese  in     Fig.    8     dargestellt    ist,     gelangt    der Streifen  29 in Wirkungsverbindung mit einem in  passender Weise gebogenen     Führungsstreifen,     der     dem        Fübrungsstreifen    7 in     Fig.    1     ent-          spricht,    und     der    Streifen 25 in Wirkungs  verbindung mit einem dem Führungsstreifen  8 in     Fig.1        entsprechenden    zweiten Führungs  streifen.

   Diese beiden Führungsstreifen bil  den .die Fortsetzungen der längeren Schenkel       der    beiden     U-förmigen        Führungsschienen    44  und 45. In     Fig.    9 ist mit 26 noch ein Ketten  glied angedeutet,     um    die Lage     des    Zugmit  tels in     bezug    auf die Platten zu     veranse.hau-          lichen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Abdecken von (-)ffnun- gen an Gebäuden, dadurch gekennzeichnet. dass die Einriebtinig zwei Fiilirungen für die Abdeckplatten aufweist, mit deren einen die Platten beim Verbringen in die die Öffnung freiliegenden Ruhestellung mit dem voraus- schreilenden Rand und mit deren andern sie, mit dein rückwärtigen Rand zusammen wirken.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekenüzeieluiet, dass 'die Führungen für die Platten als Schienen ausgebildet sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die F'iilirurigen niit Ausneliinungen von mit den Platten verbundenen 'Peilen zusam- nienwirken. 3.
    Einricliiung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, class jede Platte an ihrem obern und untern Rande je mit einem Führungsteil ausgestattet ist, von denen das eine nach der Vorderseite der Platte und das andere nach der Rückseite der letzteren vorspringt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platten an Zugmitteln auf gehängt sind, die die Platten miteinander verbinden und deren Länge derart bemessen ist, dass sich die Platten in der Abdeck- stellung noch überdecken, während die Zug- mittel in der Ruhestellung der Platten lose herabhängen. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, .dass sowohl am obern als auch am untern Rande jeder Platte je ein Z-förmiges Führungsstück (24, 32 bezw. 25, 33) an geordnet ist, das Ganze derart, dass in der Abdeckstellung der Platten das Führungs stück am obern Rande jeder Platte mit dem Führungsstücke am untern Rande der nächst höher gelegenen Platte zusammenwirkt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und 1Tnteransprichen 1 bis "5, dadurch gekenn- zeichnet" dass als Zugmittel Ketten vor- gcse@hen sind, und dass zur Verhinderung des Verkleinmcns der Ketten Kettenhalter (20) dienen, welche die Ketten in der Ruhestel- lring der Platten straff halten. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Anschluss der Ketten an die Platten an den letzteren Anschlussstücke vorgesehen sind, an welchen die Ketten je finit einem Kettenglied angreifen, wobei diese Anschlusskettenglieder grösser sind als die übrigen Kettenglieder. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, .dadurch gekenn zeichnet, dass jede Platte zwei plattenförmige, miteinander verbundene, in der Querrichtung der Platte in bezug aufeinander versetzte Teile aufweist.
CH223329D 1940-03-07 1940-05-01 Einrichtung zum Abdecken von Öffnungen an Gebäuden. CH223329A (de)

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