CH223399A - Dauermagnetanker für elektrische Maschinen und Instrumente. - Google Patents
Dauermagnetanker für elektrische Maschinen und Instrumente.Info
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Description
Dauermagnetanker für elektrische Maschinen und Instrumente. Bei elektrischen Maschinen und Instru menten ist es vielfach erforderlich, den sich bewegenden, in den meisten Fällen umlaufen den Anker als Dauermagneten auszubilden. So ist beispielsweise bei Fahrraddynamos vielfach ein sternförmiger Anker vorgesehen worden, der aus Dauermagnetwerkstoff her gestellt ist. Derartige Anker, die vier und mehr Pole enthalten, sind schwierig herzu stellen, weil der Dauermagnetwerkstoff einer Formgebung, sei es auf giesstechnischem Wege oder auf dem Wege der spanabheben den Bearbeitung, nur schwer zugänglich ist.
Dies gilt insbesondere für hochkoerzitive Werkstoffe, wie sie beispielsweise die be kannten Eisen-Aluminium-Nickel-Legierun gen darstellen. Abgesehen von den Vorschlä gen, bei denen ein einziger Körper aus Dauer magnetwerkstoff in entsprechende Formen gebracht wurde, ist auch schon vorgeschla gen worden, für einen vierpoligen Anker zwei zum Winkel geknickte stabförmige Dauermagnete -so aufeinanderzulegen und mit nicht ferromagnetischem Werkstoff zu verbinden, dass ein Kreuz entsteht.
Eine der artige Lösung befriedigt vom Gesichtspunkt der Herstellung und im magnetischen Sinne nicht, ganz abgesehen davon, dass eine der artige Anordnung für Anker mit mehr als vier Polen nicht möglich erscheint.
Zweck der Erfindung ist es, einen ein fach und billig herstellbaren Anker vorzu schlagen, der unter Verwendung von Ein zeldauermagneten, die einfache und prak tisch nicht nachzubearbeitende Formen auf weisen können, hergestellt werden kann. Ge mäss der Erfindung (Erfinder: Ing. Closset, Dortmund-Aplerbeck) weist der Anker min destens einen ferromagnetischen Teil auf, welcher zweckmässigerweise aus Weicheisen besteht. Auf diesem sind Einzeldauermagnete in einer Anzahl angeordnet, die der hal ben Arbeitspolzahl entspricht. Die Magnete weisen mit gleichnamigen Polen nach aussen, so dass alle Magnete beispielsweise den Nord pol aussen liegen haben.
Die Anwendung er folgt des weiteren so, dass vom ferromagne- tischen Teil und von den Dauermagneten gebildete Arbeitspole in der Umfangsrich tung miteinander abwechseln.
Die beiliegende Zeichnung veranschau licht in Ansicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, welche im fol genden näher erläutert sind.
Der vierpolige Anker nach Fig. 1 weist zwei Dauermagnete 1 und 1' auf. Diese Dauermagnete sind an einem ferroma- gnetischen Teil 2 aus Weicheisen durch Schweissen, Löten oder Kitten befestigt.
Die Magnetisierung der Dauermagnete erfolgt so, dass die aussen gleiche Polarität (in der Füg. 1 Nordpolarität) aufweisen. Das Weicheisenteil 2, an dem die Dauermagnete befestigt sind, weist infolgedessen eine den Aussenpolen der Dauermagnete entgegen gesetzte Polarität auf (in Fig. 1 Südpolari tät). Das Weicheisenteil bildet an seinen Enden Polschuhe 3 und 3', so dass auf dem Umfang des so gebildeten Ankers eine Reihe von Polen gebildet wird, wobei aufeinander folgende Pole in ihrer Polarität abwechseln und einmal unmittelbar Teile von Dauer magneten, und einmal Teile vom Weicheisen teil bilden.
Nach Fig. 1 ist die Anordnung so ge troffen, dass die freien Endteile der Dauer magnete gleichzeitig Polschuhe sind. Es kann natürlich auch jeder Dauermagnet mit einem gesonderten Polschuh aus Weicheisen versehen werden.
Fig. 2 stellt einen achtpoligen Anker dar, bei welchem vier Dauermagnete 4a-4d auf dein Weicheisenteil 5 befestigt sind. Die Magnetisierung des Ankers erfolgt sinnge mäss, wie in Verbindung mit der Ausfüh- rungsform nach Fig. 1 beschrieben, und es ist ohne weiteres ersichtlich, dass an Stelle von acht Polen auch sechs Pole oder irgendeine beliebige gerade Anzahl von Polen erzielbar ist.
Die Dauermagnete sind mit Polschuhen 6a-6d versehen. Es könnte natürlich auch entsprechend der Fig. 1 der Endteil jedes Dauermagneten als Polschuh wirken.
Es ist zwar an sich bekannt, einen Dauermagnetanker so aufzubauen, dass er aus einzelnen Dauermagneten und ferro- magnetischen Teilen aus Weicheisen besteht. Jedoch sind bei dem bekannten Vorschlag im Gegensatz zur Erfindung die Weicheisenteile nicht Träger von Ankerpolen, sondern sie dienen als magnetische Nebenschlüsse, um Entmagnetisierungserscheinungen vorzubeu gen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dauermagnetanker für elektrische Ma schinen und Instrumente, der aus einzelnen Dauermagneten und mindestens einem ferro- magnetischen Teil besteht, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem ferromagnetischen Teil Einzeldauermagnete in einer Anzahl befestigt sind, die der halben Arbeitspolzahl ent spricht, wobei alle Magnete mit gleichnami gen Polen nach aussen weisen und vom ferro- magnetischen Teil und von den Dauermagne ten gebildete Arbeitspole in der Umfangs richtung miteinander abwechseln. UNTERANSPRUCH:Dauermagnetanker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ferromagne- tische Teil aus Weicheisen besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE223399X | 1938-10-05 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH223399A true CH223399A (de) | 1942-09-15 |
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ID=5850302
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH223399D CH223399A (de) | 1938-10-05 | 1941-12-15 | Dauermagnetanker für elektrische Maschinen und Instrumente. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH223399A (de) |
-
1941
- 1941-12-15 CH CH223399D patent/CH223399A/de unknown
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