CH223822A - Behälter aus Holz und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Behälter aus Holz und Verfahren zu dessen Herstellung.

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CH223822A
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Hagen Hermann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D9/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of wood or substitutes therefor
    • B65D9/30Applications of laminates as wall material, e.g. plywood

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  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description


  Behälter aus Holz und Verfahren zu dessen Herstellung.    Die Erfindung betrifft einen Behälter aus  Holz, .der einen am Behältermantel befestig  ten Boden aufweist und sich dadurch kenn  zeichnet, dass der Behältermantel aus minde  stens zwei konischen Hüllen besteht,     die    aus  in der Abwicklung     segmentartigen    Holzblät  tern gebildet, unter Zwischenschaltung einer  Dichtungsschicht     ineinandergeschachtelt    und  aneinander befestigt sind.  



  Die     Erfindung    betrifft auch ein zur Her  stellung dieses Behälters aus Holz bestimmtes  Verfahren, das sich dadurch kennzeichnet,  dass zur Anfertigung des     Behältermantels     zwei in der Abwicklung     segmentartige    Holz  blätter in zu Hüllen     gekrümmtem    Zustand  und     unter    Zwischenschaltung einer Dich  tungsschicht so in eine mit einer konischen  Innenfläche versehene Hohlform ineinander  gefügt werden,     dass.    sie infolge des Bestre  bens, sich wieder zu entfalten, und infolge  der durch die konische Innenfläche der Hohl  form     ausgeübten    Keilwirkung ineinander  geschaltet und     aneinandergepresst    werden.

    



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind drei         Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



       Fig.    1 ist ein     Vertikalschnitt    durch einen  Behälter nach der ersten Ausführungsform;       Fig.    2 ist ein Vertikalschnitt durch einen  teilweise ausgebrochenen Behälter nach der  zweiten Ausführungsform, und       Fig.    3 und 4 betreffen einen Behälter  nach der dritten     Ausführungsform.     



  Der Behälter aus Holz gemäss     Fig.    1 hat  einen     Mantel,    der aus vier konischen Hüllen  besteht, die aus in der Abwicklung     segment-          artig    ausgebildeten Holzblättern 1, 2, 3 und 4  gebildet,     ineinandergeschachtelt    und anein  ander     befestigt    sind. Die Holzfasern zweier  einander benachbarter Holzblätter des Be  hälters verlaufen in ungleichen     Richtungen;     so laufen z. B. die Holzfasern der Holzblätter  1 und 3 in der Höhenrichtung des Behälters  und die Holzfasern der     Holzblätter    2 und 4  quer dazu, um die Festigkeitseigenschaften  des Holzes in verschiedenen Richtungen aus  zugleichen.

   Die Befestigung der Holzblätter  aneinander ist durch     Verleimung    bewerkstel-           ligt.    Zwischen den beiden     Holzblättern    2     und     3 ist eine zugleich diese     Verleimung    bewir  kende Dichtungsschicht 10     vorgesehen,    die je  nach dem Verwendungszweck des     Behälters     z. B. aus einem Kunstharz- oder gegebenen  falls aus einem     Teerprodukt    bestehen kann.

         Der        untere        Rand    der beiden     innern    Holzblät  ter 3 und 4 ist gezackt und unter Zwischen  schaltung einer scheibenförmigen Holzeinlage  5 nach innen umgelegt. Weitere scheibenför  mige Holzeinlagen 6, 7 und 8 sind in der in       Fig.    1 vorgesehenen Weise in der Boden  partie des Behälters eingesetzt. Der     unterste     Teil des Behälterbodens wird von einer dicke  ren Holzscheibe 9 gebildet, die wiederum       unter    Zwischenschaltung einer Dichtungs  schicht 10 in der in     Fig.    1 gezeigten     Weise     am Behältermantel angeleimt ist.

   Der Behäl  ter     ist    innen mit einer weiteren Dichtungs  schicht 11 versehen. Ferner ist zu diesem ein  Deckel     vorgesehen,    der sich aus einer dicke  ren Holzscheibe 12 und einer     unten    an diesem  unter Zwischenschaltung einer     Dichtungs-          schicht    13 verleimten dünneren Holzscheibe  14     zusammensetzt.    15 ist ein oben auf dem  Holzblatt 3 aufgesetzter     Dichtungsring    und  16 ist ein oben am Holzblatt 1 angeleimter  Verstärkungsreifen, der ebenfalls aus Holz  besteht.  



       1n        Fig.    2 ist ein anderer Behälter aus  Holz gezeigt, dessen     Mantel    in ähnlicher  Weise wie beim Behälter gemäss     Fig.    1 auch  wieder aus     mehreren    konischen Hüllen be  steht, die aus     segmentartigen        Holzblättern    17,  18, 19, 20, 21 und 22 gebildet sind, die     in-          einandergefügt    sind, wobei     zwischen    den       Holzblättern    18 und 19 sowie 20 und 21  wiederum Dichtungsschichten     vorgesehen     sind.

   Die weitere     Ausbildung    dieses     Behälters     lässt sich auf Grund der im Zusammenhang  mit dem     Behälter    nach     Fig.    1 abgegebenen       Erklärungen    ohne weitere     Ausführungen    aus  der     Fig.    2 leicht entnehmen.  



  Beim     Behälter    gemäss     Fig.    3     sind    23, 24  und 25 die den     Behältermantel    bildenden, zu  Hüllen     gerollten        Holzblätter    mit     einer        Dich-          tungsschicht    28 zwischen den     Holzblättern    24  und 25.

       Die        übrigen,    hier     ersichtlichen    Teile    sind in     Übereinstimmung    mit den     entspre-          chenden    Teilen des     Behälters    nach     Fig.    1 be  zeichnet.

   Am Deckel 12 sind     seitwärts    nach       aussen        ragende        Stifte    26 vorgesehen, die beim       Aufsetzen    des     Deckels    auf den Behälter ähn  lich wie bei einem     Bajonettverschluss    mit ent  sprechend     angeordneten    Schlitzen 27 in den       Holzblättern    23, 24 in Eingriff gebracht  werden können, um     so    einen     gesicherten    Sitz  des     Deckels    auf dem     Behälter    zu gewähr  leisten.  



  Bei der     Herstellung    des beschriebenen Be  hälters     wird    speziell zur Anfertigung des     Be-          hältermantels    nach<B>dem</B>     paketweisen    Aus  stanzen der     Holzblätter        unter        Betrachtung     der     besonderen        Ausführungsform    gemäss       Fig.    3 ,etwa wie folgt vorgegangen:

         Zuerst    wird das Holzblatt 23 zu einer  Hülle leicht aufgerollt in eine     Hohlform        mit          konischer        Innenfläche        eingeführt,    wodurch  dem Holzblatt die     Form    eines     Bechermantels     mit einer     Iängmtosskante        gegeben    wird.

   Als  dann     wird    in ähnlicher Weise das Holzblatt  24 in den vom Holzblatt 23 gebildeten Man  tel     eingeführt,    nachdem     die        Aussenseite        des     Holzblattes 24 mit     Leim        bestrichen    wurde.

    Dann wird entweder der vom Holzblatt 24       gebildete        Mantel        innen    oder     das    einzu  führende Holzblatt 25     aussen    mit einer     Dich-          tungsschicht    versehen und     Holzblatt    25     unter     Bildung     eines        Mantels        in        den    vom     Holzblatt     24     gebildeten        Mantel        eingeführt.        Die    so 

      ein-          geführten,    aus     Holzblättern        gebildeten        Hüllen     werden     einerseits    durch den     konischen    Anzug  der     Hohlform        und        anderseits    infolge     des     natürlichen     Bestrebens    der Holzblätter, sich  wieder zu     entfalten,        aneinandergedrückt,

          wo-          durch    eine     gute        gegenseitige        Verleimung    der  Holzblätter und demzufolge ein     solider        Be-          hältermantel        gewährleistet        wird.    Die     Fertig-          stellung    des     so        angefangenen        Behälters    kann  je nach der     gewünschten,

          weiteren        Ausbil-          dung    des     letzteren    in jeder     zweckmässigen    und  rationellen     Weise    zu Ende geführt werden.  



  Der     Mantel    der auf obige Weise her  gestellten Behälter kann anstatt runden z. B.  auch ovalen Querschnitt aufweisen. Bei allen       Querschnittsformen    ist es     vorteilhaft,    wenn      die     Stosskanten    der     ineinandergefügten    Holz  blätter gegeneinander versetzt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Behälter aus Holz mit einem am Be hältermantel befestigten Boden, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behältermantel aus mindestens zwei konischen Hüllen besteht, die aus in der Abwicklung segmentartigen Holzblättern gebildet, unter Zwischenschal tung einer Dichtungsschicht ineinanderge- schachtelt und aneinander befestigt sind. II. Verfahren zur Herstellung des.
    Behäl ters aus Holz nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Anfertigung des Behältermantels mindestens, zwei in. der Abwicklung segmentartige Holzblätter in zu Hüllen gekrümmtem Zustand und unter Zwi- schenschaltung einer Dichtungsschicht so in eine mit einer konischen Innenfläche ver sehene Hohlform ineinandergefügt werden, dass sie infolge des Bestrebens., sich wieder zu entfalten,
    und infolge der durch die ko nische Innenfläche der Hohlform ausgeübten Keilwirkung ineinandergeschachtelt und an einandergepresst werden. UNTERANSPRUCH: Behälter aus Holz nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet; dass die Stosskanten der ineinandergefügten, aus Holzblättern ge bildeten Hüllen des Behältermantels gegen einander versetzt sind.
CH223822D 1942-02-06 1942-02-06 Behälter aus Holz und Verfahren zu dessen Herstellung. CH223822A (de)

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