CH224003A - Verfahren zum Pressen von Motorkolben. - Google Patents

Verfahren zum Pressen von Motorkolben.

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CH224003A
CH224003A CH224003DA CH224003A CH 224003 A CH224003 A CH 224003A CH 224003D A CH224003D A CH 224003DA CH 224003 A CH224003 A CH 224003A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
punch
pressing
engine pistons
ring
shaft
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Application number
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Inventor
Brenner Wilhelm
Original Assignee
Mahle Kg
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Application filed by Mahle Kg filed Critical Mahle Kg
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/10Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


  Verfahren zum Pressen von Motorkolben.    Es ist bekannt, Motorkolben mit im Hohl  raum vorspringenden, hinterschnittenen Tei  len, z. B.     innern    Ringwulsten, durch An  stauchen der Vorsprünge an den vorgepress  ten Roh dingen in zwei Arbeitsgängen herzu  stellen, wobei im zweiten Arbeitsgang ein  mehrteiliger, entsprechend .der Innenform des  Hohlkörpers gestalteter Kern als Gegenhal  tung und ein diesen Kern bezw. den ihn tra  genden Schaft hülsenartig umschliessender  Ringstempel als Stauchstempel dient.  



  Gemäss der Erfindung ist es möglich,  derartige Kolben mit Hilfe der sonst zum  Anstauchen benützten Einrichtung dadurch  in einem einzigen     Arbeitsgang    fertig zu  pressen, dass zuerst der Ringstempel in die  Gesenkbohrung eingeführt und dann der  mehrteilige Stempel eingepresst wird. Da  durch den Ringstempel ein vollständiger  Abschluss des Gesenkes erreicht wird, kann  das Pressgut nicht über die beabsichtigte  Höhe hochsteigen und staucht sich deshalb    beim weiteren Einpressen des mehrteiligen  Stempels     selbst    in die in den     Stempelteilen     vorgesehenen Höhlungen hinein.  



  Durch das     erfindungsgemässe    Verfahren  wird nicht nur das bisher vor dem Stauchen  erforderliche Wiederanwärmen des Rohlings,  sondern auch eine zweite Presse oder minde  stens ein zweites Presswerkzeug und die Zeit  zu dessen     Auswechslung    erspart. Ausserdem  bietet das Fertigpressen in einem Arbeits  gang noch den weiteren Vorteil, dass auch  vorspringende Teile von grösseren Ausmassen,  z. B. hinterschnittene Bolzennaben, mitge  presst werden können, was bei den bisher be  kannten     Stauchverfahren    nicht möglich war.  



  In der Zeichnung ist zur Veranschauli  chung des     erfindungsgemässen    Verfahrens  eine     beispielsweise    Ausführung der zu seiner  Ausübung benutzten Einrichtung in zwei  Arbeitsstellungen dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 die Einrichtung in der Stellung vor  dem Beginn     und         Fig. 2 in der Stellung nach Beendigung  des einzigen, zum Fertigpressen eines Kol  benrohlings benötigten Arbeitshubes.  



  Am Stempelschaft 1 ist das Mittelstück  2 des mehrteiligen Pressstempels befestigt,  dessen Aussenteile 3 entsprechend den Augen  für die Kolbenbolzennaben und einem am  Kolbenschaft vorgesehenen Ringwulst ge  staltete Höhlungen 4 aufweisen. Gleichachsig  zum Stempelschaft und gegenüber ihm ver  schiebbar ist in einen auf und ab bewegbaren  Querbalken 5 ein     ringförmiger        Stempel    6  eingelassen, der mit seinem untern Teil den  Querbalken überragt. Die im Pressgesenk 7  vorgesehene Bohrung 8 weist einen diesem  vorstehenden Teil der Hülse 6 entsprechend  erweiternden Teil auf. Die dabei gebildete  Schulter erleichtert das Festhalten des Ring  stempels in seiner der Kolbenhöhe entspre  chenden Stellung.  



  Nachdem der Vorpressling 9, dessen Raum  inhalt genau dem des fertigen Rohlings ent  spricht, in das Gelenk eingelegt ist, wird zu  nächst der Querbalken 5 mit dem Ringstem  pel 6 soweit gesenkt, dass der vorstehende  Teil des Ringstempels ganz in den erweiter  ten Teil der Bohrung 8 des Gelenkes ein  greift. Darnach wird der Stempelschaft 1 mit  dem mehrteiligen Stempel 2, 3 in das Gelenk    hineingepresst, wobei der Stempelschaft in der  Hülse 6     geführt    ist. Da durch den Schaft  und die Hülse ein vollkommener Abschluss  des Gesenkes erreicht wird, kann das     Press-          gut    nicht nach oben herausfliessen und ist ge  zwungen, die am Stempel vorgesehenen Höh  lungen 4 auszufüllen.

   Beim Hochgehen des       Stempelschaftes    kann der Mittelteil 2     des     Pressstempels mit herausgenommen werden,  worauf auch die     Aussenteile    3 leicht aus dem  fertiggepressten Kolbenrohling 10 ausgebaut  werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Pressen von Motorkolben mit im Hohlraum vorspringenden hinter- schnittenen Teilen mittels eines entsprechend der Innenform des Hohlkörpers gestalteten mehrteiligen Stempels, dessen Mittelteil am Stempelschaft befestigt ist und eines diesen mehrteiligen Stempel bezw. den Schaft hül- senförmig umschliessenden Ringstempels, des sen Aussendurchmesser dem der Gelenkboh rung gleich ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass zuerst der Ringstempel (6) in die Gelenk bohrung (8) eingeführt und dann der mehr teilige Stempel (2, 3) eingepresst wird.
CH224003D 1941-03-31 1942-02-27 Verfahren zum Pressen von Motorkolben. CH224003A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE224003X 1941-03-31

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CH224003A true CH224003A (de) 1942-10-31

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CH224003D CH224003A (de) 1941-03-31 1942-02-27 Verfahren zum Pressen von Motorkolben.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3237532A (en) * 1963-12-11 1966-03-01 Trw Inc Piston manufacture

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3237532A (en) * 1963-12-11 1966-03-01 Trw Inc Piston manufacture

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