CH229004A - Verfahren zum Herstellen von aus einem Block gepressten Motorkolben. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von aus einem Block gepressten Motorkolben.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P15/00—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
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Description
Erfinder: Ing. Walter Kohlger, Stuttgart-Bad Cannstatt. Es) ist bekannt, Motorkolben mit nach innen vorspringenden, hinterschnittenen Tei len, zum Beispiel innern Ringwulsten durch Anstauchen der Vorsprünge an den vorge pressten Rohling in zwei Arbeitsgängen her zustellen, wobei im zweiten Arbeitsgang ein mehrteiliger, entsprechend der Innenform des Hohlkörpers gestalteter Kern als Gegenhal tung und ein diesen Kern, bezw. den ihn tra genden Schaft hülsenartig umschliessender Ringstempel als Stauchstempel dient.
Ferner wurde schon vorgeschlagen, der artige Kolben mit Hilfe der bekannten zum Anstauchen benützten Einrichtung dadurch in einem einzigen Arbeitsgang fertigzupres sen, dass der mehrteilige Kern als Stempel und der Ringstempel. als die Höhe des, Press- lings bestimmender Abschluss der Pressbüchse benützt wind, wobei zuerst der Ringstempel in die Pressbüchse eingeführt und dann der mehrteilige Kern in den Block eingepresst wind.
Da durch den Ringstempel ein voll ständiger Abschluss der Pressbüchse erreicht ist, kann das Pressgut nicht über die beab sichtigte Höhe hochsteigen und :staucht sich deshalb selbst im die im mehrteiligen Stem pel vorgesehenen Höhlungen hinein. Nach diesem Verfahren können in derselben Zeit nahezu doppelt so viele Kolben hergestellt werden, als es nach dem üblichen Herstel lungsverfahren, wobei vor dem Anstauchen der innern Vorsprünge zuerst ein Rohling vorgepresst und dann wieder erwärmt werden muss, möglich ist.
So hergestellte Kolben wei sen aber in manchen Fällen einen etwas un günstigeren Faserverlauf .auf, da das Pressgut, statt - wie erwünscht - in den vorspringen- den Teilren entlang deren Wandungen radial nach innen zu fliessen, eher schräg nach oben steigt.
Gemäss der Erfindung wird, ahne Einbusse des erzielten Vorteils der Zeitersparnis, dieser Nachteil ,dadurch vermieden, dass unter Ver wendung eines als Stempel dienenden mehr- teiligen Kernes und eines diesen hülsenförmig umschliessenden und sich in der Pressbüchse führenden Ringstempels, zuerst bei angeho benem Ringstempel der mehrteilige Kern als Stempel in den Block gepresst und dann der Ringstempel auf dien offenen Rand des Kol benwerkstückes aufgedrückt wird.
Da der Kolbenwerkstoff beim Pressen nach oben steigt und an den Ausnehmungen des mehr teiligen Stempels vorbeifliesst, wird dabei zu nächst ein Vorpressling ohne innere Vor sprünge hergestellt und diese Vorsprünge werden erst beim Aufdrücken des Ringstem pels gebildet, ::
o dass hinsichtlich des Faser- verlaufes gleich günstige Verhältnisse vorlie- gen, wie bei dem bekannten in zwei Arbeits gängen durchzufuhrenden Pressverfahren, während .der Zeitaufwand: nicht grösser ist als bei dem bekannten in einem Arbeitsgang durchzuführenden Verfahren, weil das Stau chen unmittelbar nach dem Vorpressen er folgen kann, so dass die Notwendigkeit .des Wiederanwärmens der Werkstücke zwischen diesen beiden Teilfertigungsvorgängen ent fällt.
In der Zeichnung ist zur beispielsweisen Veranschaulichung des erfindungsgemässen Verfahrens eine Einrichtung zu dessen Durch führung schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Einrichtung in der Stellung nach Beendigung des Vorpressens des Roh lings, während Fig. 2 die Stellung nach Beendigung des Anstauchens zeigt.
An dem Stempelschaft 1 ist der aus einem Mittelstück 2 und mehreren Aussenteilen 3 zusammenges=etzte Pressstempel befestigt. An dien Aussenteilen 3 sind entsprechend der In nenform des herzustellenden Kolbens gestal tete Ausnehmungen 4 vorgesehen. Die Press- büchse ist mit 5 und der zum Anstauchen des vorgepressten Roh ings 7 dienende Ring- . stempel ist mit 6 bezeichnet.
In Fig. 1 sieht man, wie der Werkstoff des Kolbens an der Ausnehmung 4 vorbeigeflossen ist, während er nach: dem Anstauchen diese Ausnehmung ausfüllt und einen hinterschnittenen Ring wulst 8 bildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von aus einem Block gepressten Motorkolben mit nach innen vorspringenden hinterschnittenen Teilen un ter Verwendung eines der Innenfarm des Kolbens gleichen mehrteiligen Kernes, der als Stempel in den.Block gepresst wird, und eines den Kern hülsenförmig umschliessenden, sieh in der Pressbüchse führenden Ringstem- pels, dadurch gekennzeichnet, .d@ass zuerst bei angehobenem Ringstempel (6) der mehrteilige Kern (2, 3) als Stempel in den Block ge- presst und dann der Ringstempel auf den offenen Rand .des Kolbenwerkstücke auf,be- drückt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE229004X | 1941-11-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH229004A true CH229004A (de) | 1943-09-30 |
Family
ID=5867539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH229004D CH229004A (de) | 1941-11-21 | 1942-10-26 | Verfahren zum Herstellen von aus einem Block gepressten Motorkolben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH229004A (de) |
-
1942
- 1942-10-26 CH CH229004D patent/CH229004A/de unknown
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